DE477139C - Scheinwerferlampe fuer Kinobildwerfer - Google Patents

Scheinwerferlampe fuer Kinobildwerfer

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DE477139C
DE477139C DEZ17115D DEZ0017115D DE477139C DE 477139 C DE477139 C DE 477139C DE Z17115 D DEZ17115 D DE Z17115D DE Z0017115 D DEZ0017115 D DE Z0017115D DE 477139 C DE477139 C DE 477139C
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light
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DEZ17115D
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Zeiss Ikon AG
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0081Controlling of arc lamps

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  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

  • Scheinwerferlampe für Kinobildwerfer Bei den bekannten automatischen Regulierungen für Bogenlampen für Kinobildwerfer wird der Nachschub der Kohlen nur in Abhängigkeit von der Lichtbogenspannung bewerkstelligt. Diese Reguliermöglichkeit hat den Mangel, daß zwar die Größe des Lichtbogens selbst dauernd konstant gehalten, die Lage des positiven Kraters - und damit des Lichtbogens - zum optischen System aber nicht festgehalten wird. Infolgedessen können bei diesen durch Spannungsrelais regulierten Bogenlampen trotz dauernd gleichbleibenden Lichtbogens starke Schwankungen der Projektionswandhelligkeit dadurch auftreten, daß sich die Lage des Lichtbogens gegenüber der Beleuchtungsoptik (z. B. einem Hohlspiegel) verändert.
  • Zweck der Erfindung ist, neben der Konstanthaltung der Größe des Lichtbogens durch eine automatische Reguliereinrichtung den Positiven Krater auch relativ zur Beleuchtungsoptik dauernd an gleicher Stelle zu halten.
  • Dieser Zweck wird erfindungsgemäß dadurch erfüllt, daß die Regulierung der Positivkohle in Abhängigkeit von dem Strahlengang gebracht wird. Um dieses zu erreichen, ist am Rande des von dem Spiegel austretenden Strahlenbüschels ein Lichtrelais r eingeschaltet, welches über das Relais :2 die Kupplung 3 für den Antrieb der Positivkohle 4 betätigt. Brennt z. B. die positive Kohle vom der normalen Stellung 5 nach der in der Zeichnung übertrieben gezeichneten Stellung 6 ab, so ändert sich das aus dem Spiegel austretende Lichtbündel in der Gegend des Lichtrelais von dem Durchmesser 7 auf Durchmesser 8; es wird also bei Abbrennen der Positivkohle entsprechend den Brennweitenverhältnissen im Durchmesser geringer. Dadurch kommt das Lichtrelais r aus dem Wirkungsbereich des Strahlenganges und gibt Kontakt, wodurch ein Magnet a Strom erhält, Kupplung 3 angezogen und die Positivkohle 4 von der Stellung 6 nach der normalen Stellung zurückgeschoben wird. Gleichzeitig kommt auch der Strahlengang des Lichtbüschels wieder auf das Lichtrelais t und schaltet den Strom für den Magneten a ab, Kupplung 3 wird ausgerückt, und das Zurückschieben der Kohle ist beendet. Hierdurch ist eine genaue Fixierung des positiven Kraters gegeben.
  • Vorteilhafterweise setzt man vor das Lichtrelais eine Sammellinse 16, die die Lichtstrahlen auf dasselbe konzentriert. Um das Lichtrelais z - nach der Zeichnung ein an sich bekannter Bimetallkontakt - unabhängig von der Außentemperatur zu machen, werden in zu diesem Zweck ebenfalls bekannter Weise zwei Bimetallstreifen parallel zueinander angeordnet.
  • Die Wirkungsweise dieses Relais ist folgende: Die von der Lichtquelle ausgehenden Wärmestrahlen erwärmen den Bimetallstreifen 17, wodurch er durchgebogen wird, so daß der Kontakt 18 mit dein Kontakt t9 nicht in Berührung kommt. Dadurch, daß der Kontakt 19 auf einem gleichartigen Streifen ao angebracht ist wie der bestrahlte Streifen, wird erreicht, daß die ganze Anordnung von der Außentemperatur unabhängig ist. Wird z. B. die Außentemperatur, mithin die Temperatur in dem Schutzgehäuse, erhöht, so nehmen beide Bimetallstreifen die Temperaturen an, und beide Bimetallstreifen erfahren die gleiche Krümmung; so daß der Luftabstand zwischen dem Kontakt 1s und dem Kontakt i9 immer der gleiche bleibt.
  • Diese Maßnahme ist insbesondere bei Verwendung in Kinoprojektionslampenhäusern notwendig, da hier die Außentemperatur j e nach der Brennzeit der Lampe schwankt. Zweckmäßigerweise wird die ganze Anordnung in einem Schutzgehäuse untergebracht, an welchem ein kleiner Bestrahlungsschlitz vorgesehen ist.
  • Lichtrelais im Strahlengang einer Projektionslampe sind an sich bekannt.
  • Die Negativkohle 9, welche winklig zur Positivkohle gezeichnet ist, aber auch gleichachsig zu ihr stehen kann, kann reguliert werden z. B. durch ein Spannungsrelais io, welches an die positive und an die negative Kohle angeschlossen ist, aber nicht Gegenstand der Erfindung gehört: Wird der Lichtbogen zu groß; so steigt entsprechend die Spannung zwischen beiden Kohlen, und der Magnet i i erhält so viel Strom,-daß er den Kontakt 12 schließt, wodurch der Magnet 13 Strom erhält und die Kupplung 14 betätigt, wodurch dann die negative Kohle 9 so lange vorgeschoben wird, bis die normale Lichtbogenspannung wieder erreicht ist. Der Antriebsmotor 15 kann dauernd laufen; es kann aber auch eine weitere Vorrichtung vorgesehen werden, welche den Motor bei Nichtgebrauch abschaltet.
  • Abb. i zeigt die Regulieranordnung schematisch; Abb.2 zeigt das Lampenhaus im Seitenschnitt, Abb. 3 im Querschnitt; Abb. q. zeigt den Bimetallkontakt für sich allein.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜC33E: i. Scheinwerferlampe. für Kinobildwerfer, deren Lichtbogenspannung durch ein Spannungsrelais reguliert wird, gekennzeichnet durch ein Lichtrelais im Strahlengang der Lampe, das in Abhängigkeit von diesem die Regulierung der Lage der Positivkohle zum Scheinwerferspiegel betätigt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Lichtrelais in an sich bekannter Weise ein Bimetallkontakt vorgesehen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß der Bimetallkontakt in an sich bekannter Weise aus zwei gleichartigen Bimetallstreifen - besteht.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bimetallkontäkt `in einem besonderen Gehäuse untergebracht ist, in welches die Lichtstrahlen durch einen Schlitz mittels einer Sammellinse geworfen werden.
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