DE313102C - - Google Patents

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DE313102C
DE313102C DENDAT313102D DE313102DA DE313102C DE 313102 C DE313102 C DE 313102C DE NDAT313102 D DENDAT313102 D DE NDAT313102D DE 313102D A DE313102D A DE 313102DA DE 313102 C DE313102 C DE 313102C
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/003Electric arc lamps of a special type
    • H05B31/0039Projectors, the construction of which depends upon the presence of the arc

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  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

Bei elektrischen Bogenlampen ist es vielfach wichtig, daß der Ort des Lichtbogens ■ möglichst unverändert festgehalten wird. Das gilt besonders bei Verwendung von Bogenlampen für Scheinwerfer, wo sich der Krater der positiven Kohle dauernd möglichst genau im Brennpunkt des Spiegels oder.des Linsensystems befinden soll. Die Unverrüokbarkeit des Lichtbogens ist aber auch von Wichtigkeit
ίο bei .. gewöhnlichen Bogenlampen, ' namentlich solchen mit in feststehenden Kohlenhaltern ächsial : verschiebbar en Kohlen, weil bei erheblicher Verlagerung des Lichtbogens gegen den. einen .oder den anderen Kohlenhalter hin dieser durch übermäßige Hitze leicht beschädigt werden kann.
Wenn man zur Erreichung eines feststehenden Lichtbogens für die Einstellung der Kohlen ein Regelwerk benutzt, welches durch einen strahlungsempfindlichen Körper gesteuert wird, der einer Bestrahlung durch den Lichtbogen in Abhängigkeit von dessen Ort unterliegt, dann macht sich die Schwierigkeit bemerkbar, daß die Steuerwirkung des strahlungsempfindlichen Körpers in Abhängigkeit von der Temperatur der Umgebung dieses Körpers steht, welche wegen der Nähe der Lichtquelle starken Schwankungen unterliegt. Es hat sich gezeigt, daß diese Schwierigkeit weitgehend überwunden werden kann, wenn man den strahlungsempfindlichen Körper einer Belüftung durch einen Luft- oder Gasstrom unterwirft. Unter dem Einfluß einer solchen Belüftung läßt sich die Steuerwirkung des strahlungsempfindlichen Körpers dauernd in guter Abhängigkeit von der Bestrahlung halten, die er durch den Lichtbogen vorzugsweise unter Vermittlung eines die Strahlen richtenden optischen Systems erfährt.
Um die Intensität der Belüftung des strahlungsempfindlichen Körpers der Außentemperatur anzupassen, empfiehlt es sich, für den Kühlluftstrom eine Reglungsvorrichtung vorzusehen, welche in Abhängigkeit von der Außentemperatur eingestellt werden kann.
Die Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung in Verbindung mit einem Scheinwerfer, wesentlich schematisch veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι einen Querschnitt in der Richtung senkrecht zu den Lichtkohlen.
Die Fig. 2 und 3 veranschaulichen die Reglungsvorirchtung für den Kühllüftstrom.
Das Scheinwerfergehäuse ist mit 1 bezeichnet. Dasselbe ist mit einem Gehäus'eansatz 2 zur Aufnahme des Regelwerks für die Lichtkohlen und für den Kühlluftstrom versehen. Mit 3 ist ein fester Kohlenhalter bezeichnet, in dem eine Lichtkohle 4 verschiebbar angeordnet ist. Mit 5 ist eine Sammellinse und mit 6 ein Reflektor bezeichnet, welche zusammen das optische System bilden, welches die vom Lichtbogen ausgehenden Strahlen durch eine Öffnung 7 im Scheinwerfergehäuse-hindurch gegen einen strahlungsempfindlichen Bimetallstreifen 8 werfen, sofern der Lichtbogen sich an einer bestimmten Stelle im Räume befindet. Der Bimetallstreifen 8 dient zur Betätigung eines elektrischen Kontakts 9, der in einem auf der Zeichnung nicht dargestellten Stromkreise zur Betätigung des

Claims (2)

Regelwerks für die Lichtkohlen liegt. io bezeichnet einen Ansatz an dem Scheinwerfer-gehäuse, worin der strahlungsempfindliche Bimetallstreifen 8 eingebaut ist. Mit 11 ist eine ' Luftdüse und mit 12 der Körper eines Regulierhahns bezeichnet, der in eine Rohrleitung 13 eingesetzt ist, welche an die Aus- ' laßöffnung eines kleinen Kapselgebläses 14 angeschlossen ist. 15 bezeichnet einen mit einer Teilung versehenen Einstellsektor,'· welcher durch eine Klemmschfatfbe ii6/r ^festgestellt werden kann und zur Betätigung des Kükens 17 des Regulierhahns 12 dient. Das optische System 5, 6 ist so angeordnet, daß die vom Lichtbogen > herkommenden Strahlen dadurch nur dann auf den Bimetallstreifen 8 geworfen werden, wenn sich der Lichtbogen aus seiner' Nofmalstellung ■"'herausbewegt hat, so daß eine Nachregulierung der Elektrodenkohlen durch das auf der Zeichnung nicht dargestellte Regelwerk erforderlich wird. Unter dem Einfluß einer solchen Bestrahlung wird der Kontakt 9 des .. Regelstromkreises für den Lichtkohlenantrieb geschlossen und bleibt so lange geschlossen, als die Strahlungswirkung auf den Bimetallstreifen erhalten bleibt. Sobald dieselbe aufhört, hört auch der Lichtkohlenantrieb auf. Das Kapselwerk 14 bläst dauernd einen Luftstrom durch die Rohrleitung 13 und die Düse 11 gegen die Rückseite des Bimetallstreifens 8 und sichert dadurch eine unge-r fähre Konstanterhaltung der Temperatur unabhängig von der Erhitzung des Scheinwerfergehäuses durch den Lichtbogen. Das Maß dieser Belüftung kann durch Einstellung des Sektors 15 des Kükens 17 nach der auf dem Sektor befindlichen und empirisch in Abhängigkeit von der Außentemperatur geteilten Skala geregelt werden. Das Kapselgebläse 14 wird bei Motorbogenlampen zweckmäßig mit dem Motor des Regelwerks gekuppelt. Wenn für die Kohlenhalter der Lampe bereits Luftkühlung vorgesehen ist, dann kann ein kleines Rohr von dem hierfür dienentten Lüfter abgezweigt werden, um mit 'Hilfe dieser Kühlluft auch den Bimetallstreifen 8 zu belüften. An Stelle eines einzigen optischen Systems 5, 6, welches bei Verlagerung des Lichtbogens nach der einen Seite hin in Wirksamkeit tritt, können und' \verden zweckmäßig zwei optische Systeme-benutzt, vprrdenen das eine die Verlagerung 'des -Lichtbogens nach der einen Seite, das" ändere diejenige nach der anderen Seite hin überwacht. In diesem Falle empfiehlt es sich auch, jedem der beiden optischen Systeme eipen besonderen strahlungsempfind-. liehen -Körper- zuzuordnen;· ■-A-n -Stelle eines Bimetallstreifens kann auch ein beliebiger sonstiger strahlungsempfindlicher Körper, wie ζ B. eine Thermosäule oder eine Bolometervorrichtung, Anwendung finden. :'■■■· 'PATEN-T-ANSi1RUCHE:
1. Elektrische Bogenlampe, bei welcher ■ · das Regelwerk -für die Elektrpden unter dem Einfluß, von der. :Li,chtbogenstrahlung unterworfenen, , strahlungse:nipfind;l.ichsp Körpern steht, dadurch,- gekennzeichnet, daß für die strahlungsem.pfindliche.n Steuerkörpe.r eine Luft-, bzw. Gaskühlung vorgesehen ist. .' . ',"■■.,.', .'..* .,".--
2. Elektrische Bogenlampe b.zvv. Schein-. werfer nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die das Regelwerk für die,-Elektroden steuernden strahiungsempfindlichen Körper einer durch, ,.ein : optisches System gerichteten Bestrahlung durch, den Lichtbogen unterworfen werden. ' ..
.3. Bogenlampe nach Anspruch i· und 2, .,,,. dadurch gekennzeichnet, daß-für denKühlluftstrom eine ..in Abhängigkeit von .,der Außentemperatur einstellbare. Reglungsvorrichtung vorgesehen.,ist; ..,,·
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin. äEßRüCKt in der ReichsdruCkeREI.
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