DE653266C - Bogenlampe mit selbsttaetiger Regulierung der negativen Elektrode - Google Patents

Bogenlampe mit selbsttaetiger Regulierung der negativen Elektrode

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DE653266C
DE653266C DEB173925D DEB0173925D DE653266C DE 653266 C DE653266 C DE 653266C DE B173925 D DEB173925 D DE B173925D DE B0173925 D DEB0173925 D DE B0173925D DE 653266 C DE653266 C DE 653266C
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    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0081Controlling of arc lamps

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  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

Bekanntlich bietet die thermostatische Regulierung bei der positiven Elektrode von Bogenlampen, insbesondere von Hochleistungslampen für Scheinwerfer, wesentliche Vorteile. Es sei nur an die Einfachheit, Genauigkeit und Zuverlässigkeit dieser Anordnung erinnert. Es liegt nahe, das gleiche Prinzip auf die negative Elektrode zu übertragen, um so mehr, da sich hierdurch auch noch der Vorteil ergibt, eine Regulierung auf konstante Bogenlänge vorzunehmen. Eine derartige Regulierung auf konstante Bogenlänge bietet gegenüber der seither benutzten Regulierung auf konstanten Strom, Spannung oder Widerstand wesentliche Vorteile, reagieren doch Reguliervorrichtungen auf konstanten Strom o. dgl. in unerwünschter Weise auf jede kleine Störung und geben dadurch oft nur zu Beunruhigung des Bogens Anlaß.
■2.0 Es war jedoch seither nicht möglich, die thermostatische Regulierung bei der negativen Elektrode anzuwenden. Der Grund ist darin zu suchen, daß die Strahlung des negativen Kraters bei weitem schwächer ist als die des positiven und daß das Kraterlicht sich kaum aus dem der stark glühenden negativen Kohlenspitze und der anschließenden negativen Stichflamme heraushebt. Wohl ist durch eine lichtstarke Abbildung ein genügender Ausschlag des Thermostreifens zu erzielen, eine empfindliche und betriebssichere Regulierung ist dabei aber wegen des fehlenden größeren Temperatursprunges nicht mög''
Die nachstehend beschriebene Erfindung ist nun darauf gerichtet, die Regulierung der negativen Elektrode mittels Thermostreifens in empfindlicher und betriebssicherer Weise durchzuführen.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß durch geeignete optische Mittel Strahlung des positiven Kraters einer Bogenlampe oder andere Strahlung so geleitet wird, daß das Brennende der negativen Elektrode der Bogenlampe als Schatten dieser Strahlung auf eine strahlungsempfindliche Vorrichtung, z. B. einen Thermostaten, abgebildet wird. Im Maße, wie die negative Elektrode abbrennt, wird der Lichtweg frei gegeben und die Vorrichtung dadurch zumAnsprechen gebracht.
Abb. ι zeigt eine Möglichkeit zur praktischen Ausführung dieses Gedankens. Durch einen evtl. am Gehäuse des Scheinwerfers anzubringenden Spiegel s, welcher zwecks Konzentration der Strahlung konkav sein kann, wird Strahlung der positiven Flamme des Kraters p auf die Spitze der negativen Elektrode η geworfen oder abgebildet. Die negative Elektrode η ihrerseits wird auf den Thermostaten t oder ein anderes strahlungsempfindliches Element, wie Thermoelement, Photozelle, Photowiderstand usw., am zweckmäßigsten mittels Linse /, so abgebildet, daß η als Schatten der von p über s kommenden Strahlung auf t fällt, wie das Abb. 2 in Aufsieht und in vergrößerter Weise zeigt. Auf dem Thermostreifen t liegt die Strahlung der positiven Kraterflamme, welche zur Kennt-
lichmachung mit p' umrandet ist. Außerdem sieht man den Schatten n' ' der negativen Elektrode in der Mitte (schraffiert). Wird nun durch eine Blende b (Abb. ϊ) vomKraterlicht p' (Abb. 2) alles bis auf den gestrichelt gezeichneten, sich in der Längsrichtung des Kohlenschattens erstreckenden und die Breite dieses Schattens nicht übersteigenden rechteckigen Streifen abgeblendet, so findet nach einem Abbrennen der Elektrode n, welches ein Zurückweichen des Schattens n' bedingt, plötzlich eine sehr starke Bestrahlung und Durchbiegung des Thermostreifens statt, wodurch der Vorschub von der negativen Elek-J 5 trode η so lange betätigt oder beschleunigt wird, bis t wieder beschattet ist. Die Empfindlichkeit der Regulierung ist sehr groß und erreicht die der bekannten positiven thermostatischen Regulierung. Das Eigenlicht des negativen Kraters und der glühenden Kohlenspitze tritt wegen der geringen Helligkeit nicht störend in Erscheinung. Die Regulierungsempfindlichkeit ist am größten, wenn die Abbildung senkrecht zur negativen Kohlenachse erfolgt. Allerdings ist sie auch dann noch ausreichend, wenn die vom Spiegel s kommende Strahlung unter einen Winkel auf η auffällt, der beträchtlich kleiner ist als ein rechter. Bei.steiler Lage von η gegen p ist daher auch eine Lage des Spiegels J möglich, wie in Abb. 3 dargestellt. Der Hilfsspiegel s wird in der mittleren Zone des Scheinwerferspiegels r angebracht. Evtl. kann auch die von dieser Zone des Scheinwerferspiegels r reflektierte Strahlung direkt benutzt werden, oder r erhält in der Mitte zur Erhöhung der auf 11 fallenden Intensität einen geeigneten Schliff, η wird dann wieder durch passende optische Mittel auf den Thermostaten abgebildet.
Statt den Thermostreifen durch η dauernd zu beschatten und bei Bestrahlung ansprechen zu lassen, kann man ihn auch normalerweise der vollen Bestrahlung aussetzen. Besitzt damm die negative Elektrode eine dauernde Vorschubgeschwindigkeit, welche größer ist als der maximale Abbrand, so tritt nach einiger Zeit η als schattenbildender Körper in die auf den Streifen t fallende Strahlung ein, wodurch die Durchbiegung desselben nachläßt. Hierdurch kommt der Thermostat zum Ansprechen und verzögert oder hält die Bewegung der Kohle an. Nach dem Abbrennen der Kohle, wobei der Schatten auf dem Streifen verschwindet, wird die normale Vorschubgeschwindigkeit wieder eingeschaltet, und das Spiel beginnt von neuem.
Abb. 4 zeigt eine weitere Ausführungsmöglichkeit der negativen Thermostatensteuerung. Statt die direkt von p kommende Strahlung durch einen Hilfsspiegel .y auf die negative Elektrode zu werfen, wird die vom Scheinwerferspiegel r reflektierte Strahlung des positiven Kraters durch j auf die negative Elektrode η geworfen und, wie schon be-. schrieben, auf jf abgebildet.
, Bei sehr schräger Lage der negativen , Elektrode gegen die positive kann außerdem die negative Elektrode als Schatten der direkt vom positiven Krater kommenden Strahlung abgebildet werden, wie das Abb. 5 zeigt.
Die Abbildung von η auf t geschieht in den oben beschriebenen Anordnungen zweckmäßig durch eine Sammellinse /. Allerdings könnte man, insbesondere nach Anordnung Abb. 5, den Schatten von η direkt auf den Thermostaten fallen lassen. Unter Umständen wird man auch zur Vereinfachung der Konstruktion für die Abbildung von η auf t die Linse der positiven Thermostatensteuerung benutzen können.
Es ist oft nötig, zur Streuung des Scheinwerferstrahles die Scheinwerferlampe im Gehäuse etwas zu verschieben. Besonders bei den Anordnungen von den Abb. 1 und 4 würde sich dabei auch eine Verschiebung der auf η geworfenen Strahlung bemerkbar 'machen, falls der Hilfsspiegel s nicht an der Lampe, sondern am Scheinwerfergehäuse befestigt ist. Eine Abbildung von η auf t als Schatten der Strahlung ist dann nicht mehr möglich. Die Regulierung von η wäre daher gestört. Um auch bei Verschiebung der Lampe die Strahlung immer auf die negative Kohlenspitze unter gleichbleibendem Einfallswinkel fallen zu lassen — der gleichbleibende Einfallswinkel ist für die Abbildung von η auf t als Schatten der Strahlung erforderlich — wird daher vorgeschlagen, entweder den Hilfsspiegel s derart anzubringen, daß er entsprechend mitverschoben wird, oder als Hilfsspiegel einen Zylinderspiegel zu benutzen, der die Strahlung· des positiven Kraters in einen langen, ausgedehnten Streifen auf die negative I^ohle längs deren Achse abbildet. Bei Verschiebung der Lampe gegen den Hilfsspiegel wird dann, falls die Brennlinie des Zylinderspiegels parallel zur positiven Kohlenachse liegt, immer Strahlung unter dem gleichen Einfallswinkel auf die negative Kohlenspitze gelangen.
Das Prinzip obiger Neuerung, durch Schattenwirkuhg der negativen Elektrode einen Thermostaten zum Ansprechen zu bringen, wird dadurch nicht berührt, wenn als den Schatten der negativen Elektrode erzeugende Strahlungsquelle statt des positiven Kraters, eine andere Strahlungsquelle benutzt wird, deren Strahlung durch geeignete Anordnung auf die negative Elektrode und den Thermostaten fällt oder durch Linse abgebildet wird.-

Claims (9)

  1. Patentansprüche:
    ι. Bogenlampe mit selbsttätiger Regulierung der negativen Elektrode, dadurch gekennzeichnet, daß optische Mittel vorgesehen sind, die die Strahlung des positiven Kraters oder einer anderen Strahlungsquelle so leiten, daß das Brennende der negativen Elektrode als Schatten
    ίο dieser Strahlung auf einen Thermostaten oder eine andere strahlungsempfindliche Vorrichtung abgebildet wird, die dann durch das Wandern des Schattens infolge des Abbrandes veränderliche Strahlung empfangen und hierdurch den Vorschub der negativen Elektrode steuern.
  2. 2. Bogenlampe nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Hilfsspiegel, der die direkt vom positiven Krater kommende Strahlung auf die negative Kohlenspitze wirft und die negative Kohlenspitze auf den Thermostaten als Schatten abbildet.
  3. 3. Bogenlampe nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Hilfsspiegel, der die vom Scheinwerferspiegel reflektierte Strahlung des positiven Kraters auf die negative Kohlenspitze wirft und die negative Kohlenspitze als Schatten auf den Thermostaten abbildet.
  4. 4. Bogenlampe nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine derartige Stellung der Kohlen mit Bezug aufeinander und mit Bezug auf den Thermostaten, daß die negative Kohlenspitze als Schatten der direkt vom positiven Krater kommenden Strahlung auf den Thermostaten abgebildet wird.
  5. 5. Bogenlampe nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsspiegel konkav ist.
  6. 6. Bogenlampe nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsspiegel derart zylindrisch gestaltet und derart angeordnet ist, daß die Strahlung in einem längs der negativen Kohlenachse ausgedehnten Streifen auf die negative Kohle geworfen wird.
  7. 7. Bogenlampe nach Anspruch 2 oder 3 mit Scheinwerfer, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsspiegel derart angebracht ist, daß er bei Verschiebung der Scheinwerferlampe entsprechend mitverschoben wird.
  8. 8. Bogenlampe nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine vor dem strahlungsempfindlichen Organ befindliche Blende, die auf den Thermostaten aus dem Strahlenbündel nur einen in Richtung der Längsachse des Kohlenschattens verlaufenden und die Breite dieses Schattens nicht übersteigenden Streifen gelangen läßt.
  9. 9. Bogenlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Abbildung der negativen Elektrode auf den Thermostaten die schon für die positive Thermostatensteuerung vorhandene Linse mitbenutzt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB173925D 1936-04-29 1936-04-29 Bogenlampe mit selbsttaetiger Regulierung der negativen Elektrode Expired DE653266C (de)

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DE (1) DE653266C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE880358C (de) * 1940-11-23 1953-06-22 Bauer Eugen Gmbh Bogenlampe, insbesondere fuer Laufbildwerfer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE880358C (de) * 1940-11-23 1953-06-22 Bauer Eugen Gmbh Bogenlampe, insbesondere fuer Laufbildwerfer

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