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Füllvorrichtung für Feuerzeuge Die Erfindung bezieht sich auf Füllvorrichtungen
für Feuerzeuge und bezweckt, eine einfache Vorrichtung dieser Art zu schaffen, um
kleine Benzinfeuerzeuge ohne Verschütten von Brennstoff bequem füllen zu können.
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Erreicht wird dies im wesentlichen erfindungsgemäß dadurch, daß im
Auslaufkanal der Auslaßdüse des Füllbehälters ein frei bewegliches Rohr oder eine
Stange gleitbar angeordnet ist, deren in der Füllstellung aus der Düse herausragendes
Ende mit Längsschlitzen versehen ist. Das in den Behälter hinein sich erstreckende,
als Führung für das Rohr oder die Stange dienende Ende der Auslaßdüse ist dabei
mit Aussparungen zum Durchströmen der Flüssigkeit versehen: Es ist bereits vorgeschlagen
worden, in der Durchflußdüse für Flüssigkeiten einen oder mehrere Drähte anzubringen,
die den Zweck verfolgen, die Strömung der Flüssigkeit in der Auslaßdüse zu begünstigen,
so daß keine Flüssigkeit darin zurückbleibt. Auch das erfindungsgemäß in der Auslaßdüse
vorgesehene frei bewegliche Rohr oder die Stange hat den Zweck, die Strömung der
Flüssigkeit von dem einen Behälter in den anderen zu begünstigen, vermeidet aber
dadurch, daß es beweglich angeordnet ist und in der Ruhestellung in die Düse zurückfällt,
jede Beschädigung durch etwaiges Verbiegen oder Abbrechen. Auf der Zeichnung ist
ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und es ist Abb.
i eine Ansicht des Behälters mit einer Auslaßdüse gemäß der Erfindung, Abb.2 die
Draufsicht auf den Behälter, Abb. 3 ein in größerem Maßstab gezeichneter Schnitt
durch den oberen Teil des Behälters, Abb. 4 ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Abb.
3, in Richtung der Pfeile gesehen, Abb.5 ein Schnitt durch die Düse in der FüLstellung
und Abb. 6 ein Schnitt nach der Linie 6-6 der Abb. 3 durch die Düse in der Ruhestellung
bei abgenommener Kappe.
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Die Vorrichtung besteht, wie Abb.3 am besten erkennen läßt, aus einem
Metallbehälter mit einer Füllöffnung 8, die von einem Schraubring 9 umgeben ist.
Das Innere des Ringes 9 ist als Sitz für einen Verschlußpfropfen ig ausgebildet,
der für gewöhnlich dicht gegen den Sitz durch einen Schraubring ii gehalten wird.
Mit dem Behälter ist durch Lötung o. dgl. eine konische, mit Außengewinde versehene
Düse i2 verbunden, die durch eine Schraubkappe 13 mit einer Dichtungsscheibe 14
verschlossen werden kann. Die Schraubkappe 13 wird auf das Gewinde 1s am unteren
Teil der Düse i2 aufgeschraubt. Der untere Teil der Düse weist einen herabhängenden
Teil 16 auf, der, wie die Abb.4
erkennen läßt, ausgeschnitten ist,
um einen als Führung für die gleitbar angeordnete Stange 18 dienenden Teil 17 zu
bilden, der die Strömung des Behälterinhaltes nach der Düse =2 nicht beeinflußt.
Das Außenende der Stange 18 trägt einen Teil i9 größeren Durchmessers oder ist mit
einem solchen Teil versehen, der, wie Abb. q. zeigt, in der Längsrichtung geschlitzt
ist. Das Innenende der Stange 18 trägt einen Anschlag 2o, so daß, wenn der Behälter
gekippt und die Düsenkappe abgeschraubt ist, die Stange i9 durch die Düse so weit
herausfällt, daß dieEnden der Schlitze gerade innerhalb der Düse liegen, w e dies
Abb. 5 erkennen läßt. Die neue Vorrichtung wird wie folgt benutzt.
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Die Düsenkappe wird abgenommen und das mit Gewinde versehene Ende
in die Füllöffnung eines Feuerzeuges oder anderen solchen Gegenstandes eingeschraubt,
worauf beide Gegenstände gekippt oder umgekehrt werden. Hierdurch fällt die Stange
i9, wie Abb. 5 zeigt, vor, und die Schlitze in der Stange begünstigen die Strömung
des Behälterinhaltes nach dem Ende der Stange und lassen gleichzeitig Luft zwischen
der Stange und der Innenwandung der Düse einströmen, so daß die Flüssigkeit in ununterbrochenem
Strahl eingefüllt werden kann. Wenn der Behälter zurück in seine aufrechte Lage
gedreht wird, kehrt die Stange ig in die Düse zurück, und letztere wird durch die
Kappe 13 wieder verschlossen. Die geschlitzte Stange ig kann durch eine Wendelfeder
oder durch eine Stange ersetzt werden, die Außengewinde oder Nuten trägt. Schließlich
kann auch an Stelle der geschlitzten Stange i9 ein Rohr ohne geschlitztes Ende Verwendung
finden. Im letzteren Falle ist der Durchmesser des Rohres zweckmäßig ein wenig größer
als der der in der Zeichnung veranschaulichten Stange i9, doch muß zwischen dem
Rohr und den Wandungen der Düse genügend Spielraum für die Einströmung von Luft
in den Behälter verbleiben. Das Rohr kann ebenfalls mit einem geschlitzten Ende
versehen sein.
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Selbstverständlich kann die Vorrichtung nach der Erfindung zur Abgabe
von Flüssigkeiten für verschiedene Zwecke Verwendung finden. So kann z. B. ein geschlossener
Parfümbehälter mit einer _ Düse gemäß der Erfindung versehen werden, so daß das
Parfüm durch Umkehren oder Umkippen des Behälters abgegeben wird.
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Die Düse braucht nicht mit Schraubengewinde versehen zu sein und kann
durch irgendeine geeignete Kappe oder--einen-Stöpsel verschlossen werden.