DE476993C - Verfahren zum Herstellen von Glasroehrenzerstaeubern fuer Chloraethyl o. dgl. - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Glasroehrenzerstaeubern fuer Chloraethyl o. dgl.

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DE476993C
DE476993C DEE33865D DEE0033865D DE476993C DE 476993 C DE476993 C DE 476993C DE E33865 D DEE33865 D DE E33865D DE E0033865 D DEE0033865 D DE E0033865D DE 476993 C DE476993 C DE 476993C
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chloroethyl
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M5/00Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
    • A61M5/178Syringes
    • A61M5/28Syringe ampoules or carpules, i.e. ampoules or carpules provided with a needle

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Description

  • Verfahren zum Herstellen von Glasröhrenzerstäubern für Chloräthyl o.. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen von Glasröhrenzerstäubern mit Wattefilter für Chloräthyl oder andere bei Körpertemperatur siedende Flüssigkeiten. Ein solcher Glasröhrenzerstäuber besteht, ähnlich wie die bekannten Ampullen, aus einem Vorratsbehälter mit einem daran befindlichenAnsatzröhrchen aus Glas. D1eAmpullen werden aus einem Stück Glas gefertigt, und zwar indem das erwärmte Ende des Glasbehälters,häufigunterZwischenschaltung einer Erweiterung, zu einer kapillaren Spitze ausgezogen wird. Alles besteht aus einem Stück Glas, denn diese dünnwandigen Kapillarröhrchen könnten nicht gesondert angeschmolzen «erden.
  • Im Gegensatz hierzu bestehen die Glasröhrenbehälter für Chloräthvlfüllungen o. dgl., abgesehen von ihrem bedeutend größeren Fassungsvermögen, aus einem Glasgefäß, das aus mehreren Teilen zusammengesetzt werden muß. Das Ansatzrohr, durch welches die Flüssigkeit ausgespritzt wird, muß aus einem dickwandigen Kapillarrohr bestehen, weil i:ur bei solchen Röhren die Konstanz des Lumens gewährleistet ist. Für die Arbeitsvorgänze des Ansetzens ist außerdem eine verhältnismäßig erhebliche Wandstärke der Kapillare notwendig.
  • Die bisher gebräuchlichen Glasröhrenzerstäuber dieser Art sind so ausgebildet, daß die Kapillare in den Vorratsbehälter n (Abb. 4) hineinragt. Das Herstellungsverfahren war bisher das folgende: Man bläst das Kapillarrohr b kugelförmig auf und schneidet es in der Mitte der aufgeblasenen Stelle durch (Abb. i). Die eine so gewonnene, trichterförmig erweiterte Hälfte der Kapillare b schmilzt man mit einem ebenfalls trichterförmig erweiterten Stengelröhrchen f stumpf zusammen und bildet das andere Ende des Stengelröhrchens f zu einem kleinen Behälter h aus, der später die Watte oder ein anderes geeignetes Filtermaterial aufnimmt (Abb. 2). Die größere Erweiterung i dient ledigli--h zum Verschmelzen mit dem Vorratsbehälter a (Abb. 3 und 4). Nach diesem bekannten Verfahren werden also drei Glaskörper durch zwei Schmelzstellen g und k miteinander verbunden.
  • Eine solche Einschmelzung bringt eine hohe Bruchgefahr mit sich. Denn die beiden Schweißstellen g und k liegen aufeinander oder -dicht beieinander. Außerdem trifft die Wand des Behälters a nahezu senkrecht auf die durchgehende Wandung des Ansatzstückes (vgl. k, Abb.4).
  • Durch das Herstellungsverfahren nach der Erfindung soll eine vereinfachte und zuverlässige Arbeitsweise gewährleistet werden. Das Verfahren besteht darin, daß das erweiterte offene Ende eines dickwandigen Kapillarrohrs stumpf mit dem ausgezogenen Ende des Vorratsbehälters verschmolzen wird, darauf die Erweiterung der Kapillare einfallen gelassen -und die VPrschmelzstelle nochmals aufgeblasen wird.
  • In den Abb. 5 bis 9 ist das neue Herstellungsverfahren dargestellt, und zwar zeigt Abb. 5 die Kapillare mit der Aufblasung, Abb. 6 die durchgeblasene, trichterförmige Erweiterung der Kapillare fertig zum Ansetzen an den Vorratsbehälter, Abb.7 die stumpf aneinandergeschweißten Teile, Abb. 8 den Glasröhrenzerstäuber mit offenem Ende zur Einführung der Filterwatte und Abb. 9 den zugeschmolzenen gebrauchsfertigen Glasröhrenzerstäuber.
  • Es bedeutet a den zylindrigen Vorratsbehälter für das Chloräthyl oder ähnliche Flüssigkeiten, b ist die Kapillare, durch welche die zu zerstäubende Flüssigkeit austritt. c bzw. c' bedeutet die trichterförmige Erweiterung, die bei c an den Glasbehälter a stumpf angeschmolzen ist. In Abb. 7 ist in ausgezogener Form die stumpf angeschmolzene Kapillare mit der Erweiterung in ursprünglicher Ausdehnung dargestellt.
  • Die Verschmelzstelle e liegt hier noch an der Stelle der größten Einengung. Nunmehr wird durch weiteres Erhitzen die Erweiterung c' einfallen gelassen, so daß sie etwa die Größe von d (Abb. 8) annimmt. Die erweichte Zone um e herum wird dann aufgeblasen, so daß die Wandung des Glasbehälters a und die Erweiterung c' die in Abb. 7 gestrichelt dargestellte Form annimmt. Wie man sieht, rückt hierbei die Verschmelzstelle e nach der Wand des Vorratsbehälters hin und von der Stelle stärkster Beanspruchung zurück.
  • Die Vorteile dieses Verfahrens sind folgende: Es sind nur zwei Glasteile mit einer Verschmelzstelle nötig. Die Verschmelzstelle selbst rückt aus der Zone stärkster Beanspruchung heraus und ist während der Arbeit wie am fertigen Stück leicht in ihrer Güte zu beurteilen. Die Verschmelzstelle selbst besteht hierbei nur aus einer einfachen, stumpfen Verschmelzung zweier Teile. Das gefährliche Zusammentreffen von zwei nahezu senkrecht aufeinanderstehenden Glaswänden an einer Verschmelzstelle ist hierbei verrnie= dz-n. Es ist außerdem ersichtlich, daß die Herstellungsweise einfacher ist als bei dem bisher geübten Verfahren.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zum Herstellen von Glasröhrenzerstäubern , für Chloräthyl oder andere bei Körpertemperatur siedende Flüssigkeiten mit Wattefilter, bei dem der Glaskörper aus Teilen zusammengeschmolzen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das erweiterte offene Ende (c') eines Kapillarrohres (b) stumpf mit dem ausgezogenen Ende des Vorratsbehälters (a) verschmolzen wind, darauf die Erweiterung (c') der Kapillare einfallen gelassen und die Verschmelzstelle (e) nochmals aufgeblasen wird, so daß sie von der Stelle der nach dem Einfallenlassen gebildeten engsten Einschnürung auf die Wandung des Vorratsbehälters (a) hin abrückt.
  2. 2. Glasröhrenzerstäuber für Chloräthyl oder andere bei Körpertemperatur siedende Flüssigkeiten mit Wattefilter, bei dem der Glaskörper aus Teilen zusammengeschmolzen ist, hergestellt nach dem Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, das die Schweißstelle (e) abseits der Einschnürungsstelle auf der Wandung des Vorratsbehälters (a) liegt.
DEE33865D 1926-03-19 1926-03-19 Verfahren zum Herstellen von Glasroehrenzerstaeubern fuer Chloraethyl o. dgl. Expired DE476993C (de)

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