DE599463C - Verfahren zur Herstellung hohler einteiliger Radachsen mit vollen Achsschenkeln - Google Patents
Verfahren zur Herstellung hohler einteiliger Radachsen mit vollen AchsschenkelnInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21K—MAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
- B21K1/00—Making machine elements
- B21K1/06—Making machine elements axles or shafts
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-
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Description
- Verfahren zur Herstellung hohler einteiliger Radachsen init vollen Achsschenkeln Den Gegenstand der Erfuidung bildet ein Verfahren zur Herstellung hohler Radachsen, wie sie in neuerer Zeit besonders bei schnelllaufenden Eisenbahnwagen zur Anwendung kommen, um auch das ungefederte Fahrzeuggewicht möglichst herabzusetzen.
- Verschiedene Arten der Herstellung solcher Hohlachsen sind bekamit. Eine besteht z.B. darin, daß man eine. aus dem Vollen ge- schmiedete Achse auf ihre ganze Länge durchbohrt. Diese Ausführung stellt sich aber zunächst teuer, und ferner bewährt sie sich nicht in der Praxis, da sich die auf die hohlen Adlisschenkel aufgepreßten Räder bekanntlich leicht lockern.
- Auch aus gezogenen Rohren hergestellte Hohlachsen, die an den Enden zwecks Bildung der Hohlschenkelforni eingezogen werden, erscheinenaus diesem Grunde nicht einwandfrei.
- Die Achsschenkel müssen also vollfleischig gehalten werden, und man ist daher dazu übergegangen, die Enden eines Rohres zwecks Bildung der vollfleischigen Schenkel zusammenzustauchen. Dabei begegnet aber die ge- naue Fertigung großen Schwierigkeiten.
- Infolgedessen ist eüi Ausweg daxin gesucht worden, an den Enden der aus einem Rohr bestehenden Hohlachse vollfleischige Achsschenkel anzuschweißen. Dies hat sich nicht bewährt, weil die quer liegenden, stark beanspruchteii Schweißnähte auf die Dauer nicht halten. Der gleiche Nachteil macht sich auch bei einer anderen bekannten Ausführung geltend, die außerdem teuer ist und bei der zwei aus dem Vollen geschmiedete Hälften der Achse, die einseitig bis auf die Achsschenkel ausgebohrt sind, mit den Hohlenden zusammengeschweißt sind.
- Alle die genannten Nachteile der bekannten Ausführungen werden durch die Erfindung vermieden. Diese besteht darin, daß ein aus dem Vollen geschmiedetes Rohstück auf dem zwischen den Achssclienkeln liegenden Teil zu einer Wanne mit aus dem verdrängten Werkstoff sich bildenden vorspringenden Randstegen gepreßt wird, die Randstege gegeneinander,getrieben werden und ein dabei verbleibender schmaler Längsschlitz zugescliweißt wird, worauf das hohle RohstÜck durch Bearbeitung auf der Drehbank die Fertigfonn erhält. - Es wird dadurch der Vorteil erreicht, daß die vollfleischigen Achsschenkel mit dem hohlen Afittelteil einen einheitlichen, gut durchschmiedbaren Körper bilden, an dem sich nur eine in der Läugsrichtung verlaufende, von nennenswerten Kräften nicht beanspruchte Schweißnaht am Mttelteil befindet. Es ergibt sich also eine Hohlachse, die auch bei geringer Wandstärke des hohlen Mittelteiles große Festigkeit aufweist. Die Herstellung gestaltet sich dabei außerdemeinfach und billig.
- Auf der Zeichnung sind die verschiedenen aufeinanderfolgenden Vorgänge des neuen Verfahrens dargestellt. Abb. i und z zeigen in Ansicht und zuz-,e'höri,-.ein Querschnitt das #eschmiedete Rohstück, Abb. 3 und 4 im Längs-und Querschnitt die Wai#nenform. nach dem Pressen, Abb. 5 und 6 den Längs- und Querschnitt nach dem Zusammentreiben der Randstege der Wanne, Abb - 7 und 8 entsprechende Ansichten des zugeschweißten Rohstückes und Abb. 9 und i o eine Ansicht der fertigen Achse, teilweise im Schnitt, mit zugehörigem Querschnitt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCII: Verfahren zur Herstellung hohler einteiliger Radachsen -mit vollen Achsschenkeln, dadurch gekennzeichnet, daß ein aus dem Vollen geschmiedetes Rohstück auf dem zwischen den Achsschenkeln liegenden Teil zu einer U-förniigen Wanne mit dabei aus dem verdrängten Werkstoff sich bildender Wandung gepreßt wird, deren einander gegenüberliegende Teile unter Belassung eines schmalen Längsschlitzes so zurückgebogen. werden, daß ein Hohlraum runderil Querschnittes entsteht, der durch Zusammenschweißung des Schlitzes geschlossen wird, worauf das Werkstück durch Bearbeitung auf der Drehbank die Fertigform erhält.
Priority Applications (1)
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| DEM125015D DE599463C (de) | Verfahren zur Herstellung hohler einteiliger Radachsen mit vollen Achsschenkeln |
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| DE599463C true DE599463C (de) | 1934-07-02 |
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ID=7330660
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| DEM125015D Expired DE599463C (de) | Verfahren zur Herstellung hohler einteiliger Radachsen mit vollen Achsschenkeln |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE599463C (de) |
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- DE DEM125015D patent/DE599463C/de not_active Expired
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