DE476871C - Girlandenartiger Christbaumschmuck - Google Patents

Girlandenartiger Christbaumschmuck

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DE476871C
DE476871C DEB133960D DEB0133960D DE476871C DE 476871 C DE476871 C DE 476871C DE B133960 D DEB133960 D DE B133960D DE B0133960 D DEB0133960 D DE B0133960D DE 476871 C DE476871 C DE 476871C
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DE
Germany
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garland
garlands
christmas tree
rollers
same
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DEB133960D
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English (en)
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Bruenn & Co A G M
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Bruenn & Co A G M
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G33/00Religious or ritual equipment in dwelling or for general use
    • A47G33/04Christmas trees 
    • A47G33/08Christmas tree decorations
    • A47G33/0863Elongated flexible decorations, e.g. tinsels, garlands, chains

Landscapes

  • Decoration Of Textiles (AREA)

Description

  • Girlandenartiger Christbaumschmuck Gegenstand der Erfindung ist ein neuer girlandenartiger Christbaumschmuck, bestehend aus zwei oder mehreren miteinander verzwirnten Girlanden von gleicher oder verschiedenartiger Ausführungsform, von gleicher oder verschiedener Färbung und von gleichem oder verschiedenem Längsschnitt. Dieser Christbaumschmuck ist _ viel wirksamer als der bisherige aus einzelnen Girlanden bestehende Christbaumschmuck, weil durch die Vereinigung mehrerer bekannter Einzelgirlanden zu einer Doppel- bzw. Mehrfachgirlande eine erhöhte Schmuckwirkung hervorgerufen wird.
  • Das Verfahren zur Herstellung des neuen Christbaumschmucks wird zweckmäßigerweise derart ausgeführt, daß man zwei oder mehr Wickelvorrichtungen bekannter Art hintereinanderschaltet und die auf den einzelnen Wickelvorrichtungen hergestellten Girlanden durch einen allen Wickelvorrichtungen gemeinsamen Drillwagen zu einer einzigen Girlande vereinigt.
  • Auf der Zeichnung ist eine derartige Vorrichtung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
  • Um eine in einem Lagerbock i steckende Hülse 2 dreht sich eine Scheibe 3 mit Antriebsrillen q., mit mehreren, auf losen Wellen 5 sitzenden Spulen 6 und mit einem durch zwei verstellbare Stege 7 gehaltenen Ring B. Am hopf 9 der Hülse 2 ist festgeschraubt ein Bügel io mit zwei übereinanderliegenden Spangen i i und mit einer zwischen die Spangen i i geklemmten Zunge i2. Zu beiden Seiten der Zunge i2 sitzt auf einem Schwenkarm 13 je eine an ihrem Umfange gerillte Rolle i4.. Die Schwenkarme 13 sind mittels ihrer Zapfen 15 in einem festen Bock 16 gelagert. Die F:ollen 14 =werden durch einen Schraubenbolzen 37 mit einer übergezogenen Schraubenfeder 18 auf einen der Zungenbreite .2 entsprechenden Abstand eingestellt und durch die Muttern i9 gehalten. Seitlich vom Bock 16 sind zwei weitere Rillenrollen 2o und 21 auf festen Zapfen 22 drehbar gelagert.
  • Zwischen den Rollen 14 greifen Tiber die Zunge i- die Schneidschenkel 23, 24 einer Schere, deren einer Schenkel 23 in einem Auge 25 fest verschraubt ist, während der andere Schenkel 24 um einen im Schenkel 23 sitzenden Zapfen 26 schwingt und durch seinen Griff 27 mit einer Schubstange 28 gelenkig in Verbindung steht. Das Auge 25 ist mit einem Lappen 29 auf einen Doppelhebel 3o aufgeschraubt, der um den feststehenden Zapfen 3 r schwingt und dessen Arm 32 gelenkig mit einem Lenker 33 gekuppelt ist. Auf dem Lenker 33 ist ein Bolzen 34 angebracht, gegen den ein Nocken 35 einer Welle 36 anschlägt. Durch einen um die Welle 36 sich legenden, geschlossenen Bügel 37 ist der Lenker.33 schlitzgeführt. Hinter dem Lagerbock i im Bereich der Lagerhülsenbohrung ?- sind eine oder mehrere Garnrollen 38 angeordnet. Zu beiden Seiten des Bockes 16 befinden sich in der Höhe der Rollen 1q. je eine Öse 39 und hinter den Ösen 39 eine oder mehrere Garnrollen 40.
  • In angemessener Entfernung von der geschilderten Vorrichtung ist eine nahezu gleiche Vorrichtung aufgebaut, bestehend aus der Lagerung 41, der Scheibe 42 mit den Spulen 43, der verstellbaren Ringauflage 44 und den Rollen 45, 46, 47, 48. Die Zunge 49 ist entsprechend dem herzustellenden dünneren Strang schmäler gehalten. Der festgespannte Schenkel 5o der Schere ist ebenfalls auf einem festen Zapfen 51 beweglich gelagert, aber durch den Lenker 52 festgestellt. Der bewegliche Schenkel 53 steht wie der Schenkel 27 unter dem Einfluß einer Schubstange 54. Hinter der Lagerhülse 41 sind ebenfalls eine oder mehrere Garnrollen 55 angeordnet. Zu beiden Seiten des Bockes 56 befinden sich in Höhe der Rollen 45 und 46 die Ösen 57 mit den dahinterliegenden Garnrollen 58. Beide Vorrichtungen durchlaufen zwei parallele, von Rollen 59 getragene Drähte 6o derart, daß diese genau an den Schmalkanten der beiden Zungen 12 und 49 entlanggleiten.
  • Die Wirkungsweise der geschilderten Vorrichtung ist folgende: Von den Spulen 38 werden mehrere Garnfäden 61 durch die Bohrung der Lagerbüchse 2 an der Zunge 12 entlang über die Rollen 14, 2o und 21 gezogen und mit dem auf der Zeichnung nicht veranschaulichten Drillhaken des Zwirnmaschinenwagens verknotet. In gleicher Weise zieht man die Garnfadenbündel 62 von den Spulen 55 durch die Bohrung der Hülse 41 hindurch über die Rollen 45, 46, 47, 48, 2o, :21 und verknüpft sie ebenfalls mit den Drillhaken des Zwirntnaschinenwagens. Weiterhin fädelt man die Garnfäden 63 der Spulen 4o durch die Ösen 39, zieht sie über die Rollen 14, 2o, 21 und verknüpft sie mit den Drillhaken. Ebenso fädelt man die Garnfäden 64 der Spulen 58 durch die Ösen 57 und führt sie über die Rollen 45, 46, 47, 48, 20, 2z, um sie dann mit den Drillhaken zu verknoten. Schließlich zieht man die Plättfäden 65 der Spulen 6 über den Ring 8 sowie die Plättfäden 66 der Spulen -.3 über den Ring 44 und wickelt diese Plättfäden derart um die Zungen 12 und 49, daß sie sich zu beiden Seiten der Zungen an den Drähten 6o brechen und die Drähte 6o sowie die Garnfadenbündel 61, 62 einschließen.
  • Nunmehr wird der Antrieb der Vorrichtung eingeschaltet. Die Scheiben 3 und 42 drehen sich mit entsprechender Geschwindigkeit um ihre Lagerhülsen 2 und 41. Die Scheren 27 und 53 klappen, bewegt durch die Schubstangen 28 und 54, auf und zu, die Welle 36 mit dem Nocken 35 setzt sich in Drehung und die Rollen 59 bewegen die endlosen Drähte 6o in Pfeilrichtung a an den Zungen 12 und 49 vorbei. In gleicher Richtung bewegt sich auch der auf der Zeichnung nicht veranschaulichte Zugwagen mit den Drillhaken, die ebenfalls rasch umlaufen.
  • Durch die Fortbewegung der Drähte 6o sowie der vom Drillwagen angezogenen Garnfadenbündel 61, 62, 63, 64 wird die Plättwicklung der Zungen i2, 49 in die Scheren 23, 24, 50, 53 hinein- und von den Zungen heruntergeschoben. Von den Scheren wird die Plättwicklung entzweigeschnitten, so daß einzelne Plättschnitzel entstehen, die in Gestalt von kleinen Bügeln zu beiden Seiten der Scheren auf den Garnfadenbündeln 61, 62 und den Drähten 6o hängen. Die Garnfadenbündel 63, 64 bewegen sich neben den Plättschnitzeln fort.
  • Beim Durchlaufen der Strecken zwischen den Rollee 14, 45, 46 einerseits und 2o, 2z, 47, 48 _ anderseits beginnen die einzelnen Garnfäden 61, 63 und 62, 64 sich unter der Einwirkung der Drillhaken allmählich schraubenförmig umeinander zu legen, wobei die Plättschnitzel ebenfalls eine radiale Bewegung, ausführen und zwischen den Garnfäden eingespannt werden. Der Einfluß dieser Verdrillung reicht bei den Garnbündeln 61, 63 bis an die Rollen 14 und bei den Garnbündeln 62, 64 bis an die Rollen 45, 46 zurück, ist zwischen den Rollen 2o, 2z und 14 bzw.47, 48, 45 und 46 jedoch noch sehr gering. Sobald die Garnbündel die Rollen 2o, 2i bzw. 47, 48 verlassen, setzt eine äußerst intensive Verdrillung der Garnbündel ein, so daß diese mit den Plättschnitzeln fest verbunden werden. Dabei bilden die Garnbündel eine starke Seele, während die Plättschnitzel radial von dieser Seele abstehen, also die bekannte Girlande entsteht, welche als Christbaumschmuck gern verwendet wird.
  • Bei den Rollen 2o, 21 läuft die vollkommen fertige Girlande 67. und die nur schwach verdrillte Girlande 68 zusammen, um nunmehr fest miteinander verzwirnt zu werden. Hierbei legen sich die Garnfadenbündel 61, 63 mit ihren Plättschnitzeln so dicht um die Girlande 67 als Seele, daß die schraubenförmige Anordnung der Plättschnitzel verschwindet und die von den Rollen 14 herkommenden Plättschnitzel gleichsam einen schimmernden Mantel um die Girlande 67 bilden, wenn man für die beiden Girlanden verschiedenfarbige Plättschnitzel verwendet. Naturgemäß können für die beiden Girlanden aber auch gleiche Farben verwendet werden. Läßt man die Schere 23, 24, gesteuert durch den Nocken 35 und Zapfen 34, eine wagerechte Bewegung gegen die Nasenseitenkanten hin ausführen, so schneidet die Schere einmal rechts und einmal links mehr Plättschnitzel weg, so daß die Girlanden 68 einmal stärker und einmal schwächer ausfallen.
  • Da die Farben der einzelnen Girlanden voneinander getrennt, also gut sichtbar sind, lassen sich nach vorliegendem Verfahren im Verein mit den verschiedenen Formgebungen die reizvollsten Zusammenstellungen erzielen. Naturgemäß kann auch die zweite Schere 50, 53 mit dem Lenker 52 verstellbar sein, und der Zulauf der Girlanden 67 kann derart eingestellt «-erden, daß eine Verdickung der Girlanden 67 mit einer Querschnittverringerung der Girlanden 68 zusammenfällt o. dgl. Überhaupt können Girlanden mit den verschiedensten Ouerschnitten und Längsschnitten hergestellt werden. Statt des einfarbigen Plättfadens können auf die Spulen 6 und .13 auch Plättfäden verschiedener Farbe aufgewickelt werden, ebenso wie an Stelle der Garnstränge 61, 62, 63, 64 auch dünne Drähte verwendbar sind. An Stelle von Plättfäden eignet sich ebensogut Baumwolle, Chenille, Kunstseide u. dgl. Werkstoff. Die fertige Doppelgirlande kann man unterteilen und die Teile als Zapfen verwenden, zu Kränzen biegen, zu Sternen zusammensetzen o. dgl.; auch kann man drei und mehr Wickelvorrichtungen hintereinanderschalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Girlandenartiger Christbaumschmuck u. dgl., gekennzeichnet durch zwei oder mehrere miteinander verzwirnte Girlanden (67,68) von gleicher oder verschiedenartiger Ausführungsform, von gleicher oder verschiedener Färbung und von gleichem oder verschiedenem Längsschnitt. z. Verfahren zur Herstellung von Christbaumschmuck, Chenilleerzeugnissen u. dgl., insbesondere in Gestalt von Girlanden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man zwei oder mehr Wickelvorrichtungen bekannter Art hintereinanderschaltet und die auf den einzelnen Wickelvorrichtungen hergestellten Girlanden durch einen allen Wickelvorrichtungen gemeinsamen Drillwagen zu einer einzigen Girlande vereinigt. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Girlanden sich bei ihrer Vereinigung in verschiedenen Abschnitten ihres Herstellungsverfahrens befinden, so z. B. daß eine .überhaupt noch nicht oder nur wenig verzwirnte Girlande mit einer vollkommen fertigen Girlande verdrillt wird.
DEB133960D 1927-10-19 1927-10-19 Girlandenartiger Christbaumschmuck Expired DE476871C (de)

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DE476871C true DE476871C (de) 1929-05-25

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