DE344341C - Maschine zur Herstellung von geknoteten Ketten - Google Patents

Maschine zur Herstellung von geknoteten Ketten

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DE344341C
DE344341C DE1919344341D DE344341DD DE344341C DE 344341 C DE344341 C DE 344341C DE 1919344341 D DE1919344341 D DE 1919344341D DE 344341D D DE344341D D DE 344341DD DE 344341 C DE344341 C DE 344341C
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NOLLESCHE WERKE ERNST NOLLE
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21LMAKING METAL CHAINS
    • B21L1/00Making chains or chain links by bending workpieces of rod, wire, or strip to form links of oval or other simple shape

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Maschine zur Herstellung von geknoteten Ketten. Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine, die verknotete Ketten erzeugt, deren Glieder aus zwei rechtwinklig zueinander versetzten Augen bestehen und durch Herumwickeln der Drahtenden um die Gliedmitte geschlossen sind.
  • Bei den Maschinen dieser Art pflegte das Biegen der Kettenglieder und deren Verknoten an zwei verschiedenen, weit voneinander entfernten Stellen bewirkt zu werden. Der Kettenstrang, der aus halb-fertigen, nur gebogenen Gliedern, wie sie aus Abb. 5 erkennbar sind, bestand, wanderte in die Knotenpresse, die weitab von den Biegewerkzeugen angeordnet war. Am Beginn der Arbeit mußte man einen hakenförmig zugebogenen Draht o. dgl. in das zuerst fertiggestellte halbfertige Kettenglied stecken und *am Kettenstrange so lange ziehen, bis er in die Knotenpresse reichte. Dieser Übelstand ist besonders empfindlich, wenn kurze Kettenenden fabriziert werden. In diesem Falle pflegte man sogar die halbfertigen oder -fertigen Ketten an den entsprechenden Stellen aufzubiegen oder zu durchschneiden.
  • Es ist zwar eine Maschine zum Herstellen von Ketten bekannt, deren Glieder im unmittelbaren Anschluß an das Biegen der Augen in der Mitte verdrillt werden. Das Verdrillen des ganzen Kettengliedes ist aber wesensverschieden von dem bloßen Umlegen oder Umwickeln der Drahtenden um die Mitte des Kettengliedes, welche Tätigkeit man als Verknoten bezeichnet. Beiderlei Tätigkeiten werden demgemäß durch voneinander ganz abweichende Vorrichtungen ausgeführt. Um das Verknoten im unmittelbaren Anschluß an das Biegen zu ermöglichen, mußten nach der Erfindung neue Mittel vorgesehen werden.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird nun die Maschine derart ausgebildet, daß die Knotenpresse oberhalb der Biegewerkzeuge angeordnet ist, und das Verknoten wird vorgenommen, während das Kettenglied sich noch in den Biegewerkzeugen befindet. An Stelle des sonst üblichen Kanals, in dem die halbfertigen Kettenglieder von den Biegewerkzeugen zu der Knotenpresse wandern, ist eine Zange vorgesehen, die bei der Bildung der Gliedaugen mitwirkt und das Kettenglied auch so lange festhält, bis es vollständig fertig und ein frisches Drahtstück für das nächstfolgende Kettenglied in dasselbe eingeführt ist. Die fertigen Kettenglieder fallen, ohne weiter durch die Maschine zu wandern, an der Stelle der Verarbeitung herunter.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i ist ein Grundriß und Abb. 2 ein Aufriß und teilweiser Senkrechtschnitt der Maschine, wobei der Presser 2o der Klarheit halber weggelassen ist.
  • Abb. 3 bis 6 veranschaulichen die Werkzeuge der Maschine in verschiedenen Arbeitslagen im Grundriß, und Abb. 7 und 8 zeigen einige dieser Werkzeuge im Aufriß.
  • Abb. g zeigt in der Hauptsache die Zange zum Halten des Kettengliedes.
  • Abb. io und i i stellen das Antriebsgestänge für die Biegewerkzeuge 18, i9 im Aufriß und Grundriß dar. Die Herstellung des an sich bekannten Kettengliedes geschieht in folgender Weise: Der Draht i wird durch den Schieber 47 absatzweise vorgeschoben. Er gelangt durch das Führungsrohr 2 zwischen den Amboß 8 und den Haltefinger 7. Das für das Kettenglied nötige Drahtstück x wird durch das mit dem feststehenden Messer 4 zusammenwirkende und von der Kurvenscheibe 67 bewegte Messer 3 abgeschnitten. Der mit dem Messer 3 mitbewegte Biegekopf 6 biegt das linke Ende des abgetrennten Drahtstückes rechtwinklig ab. Das rechte Drahtende wird durch den drehbaren Formkopf 9 um den Amboß 8 zu einem Kettengliedauge gewickelt (Abb. 3). Der Formkopf 9 erhält von der Hauptwelle a aus durch die Kurbel 7o und ein entsprechendes Getriebe eine oszillierende Bewegung. Das zweite Auge des Kettengliedes wird beim Vorwärtsgehen des Biegekopfes io und Hineinschieben des Drahtes zwischen die offenen Backen 11, z2 gebildet. Hierbei gleitet das zuerst gebildete Auge vom Amboß 8 herunter und das abgebogene linke Drahtende kommt in das erste und das rechte Drahtende in das zweite Gliedauge zu liegen. Das so aus dem Drahtstück x fertiggestellte, aber noch nicht verknotete Kettenglied 15 ist in den Abb. 4 und 5 erkennbar, während in dasselbe bereits ein frisches Drahtstück y für ein zweites Kettenglied eingeführt ist. Die Backen i i, 12 (Abb. 9) sitzen an den Zangenschenkeln 63, 64, die durch den Hubring 14 geschlossen werden, um das Kettenglied in der Mitte weiter zusammenzubiegen. Der Hubring 14 (Abb. 9 und i) wird durch den Winkelhebel 65 von der Hauptwelle aus auf dem Zangenhalter 13 hin und her bewegt, der seinerseits im Schieber igum 45° gedreht und mit letzterem in der Längsrichtung um ein halbes Kettenglied verschoben werden kann. Die Drehung des Zangenträgers 13 erfolgt durch die Kurbel 66 und die Verschiebung um das halbe Kettenglied durch die Kurvenscheibe 67 vermittels des zweiarmigen Hebels 68. Die Verschiebung der Zange 63, 64 aus der Lage nach Abb. 3 in die nach Abb. 4 und ihre Verdrehung aus der Lage nach Abb. 4 in die nach Abb. 5 und 6 hat zur Folge, daß die zwei freien Drahtenden des Kettengliedes in den Bereich der zwei Werkzeuge 18, i9 (Abb.2, 6 und 7) gebracht werden, von welchen sie um die Mitte des Kettengliedes herumgewickelt oder »verknotet« werden. Während des Verknotens wird das Kettenglied nicht nur, wie gesagt, an einem Ende durch die Backen i i, 12 festgehalten, sondern es ruht auch mit dem anderen Ende auf dem entsprechend ausgearbeiteten Halter 17, gegen den es durch den in Abb. 6 schraffiert angedeuteten, auf den unteren Teil des Kettengliedes wirkenden Presser 2o angedrückt wird, wobei die Mitte des Kettengliedes selbstverständlich frei bleibt. Der Halter 17 erhält durch die Laschen 71 eine Parallelführung und wird von der Nockenscheibe 69 aus durch den Hebel 72 bewegt. Der Presser 2o wird durch - den in der linken Säule 36 (Abb. i und 2) bewegten Kolben 41 und die Werkzeuge 18, i9 werden durch den in der rechten Säule 36 bewegten Kolben 33 bewegt. Der Kolben 41 ist unten durch die Zugstange 42 (Abb. 2) mit dem drehbaren Winkelhebel 43 verbunden, welcher durch eine entsprechende Kurvenscheibe ausgeschwungen wird. Der Presser 2o ist am Querhaupt 74 angebracht, das mittels der Kniehebelgelenke 39, 4o am fegten Querhaupt 75 hängt. Die beiden Kniehebelgelenke 39, 40 sind an ihren Gelenkpunkten durch die Stange 38 miteinander verbunden und hängen durch den Seitenarm 37 mit dem Kolben 41 zusammen. Die Werkzeuge 18, i9 (Ablj. 2) sind in ihrer Mitte bei 76, 77 an wagerecht bewegten Schiebern 233,24 und an ihren äußeren Enden an den Kurbelarmen 25, 26 angelenkt, die durch ein Hebelsystem 27 bis 32 (Abb. io) von dem auf und ab gehenden Kolben 33 ihre Bewegung erhalten. Der Kolben 33 ist durch das Gelenk 34 mit dem zweiarmigen Hebel 35 verbunden, der mit seinem anderen Ende an einer Kurvenscheibe anliegt.
  • Während des Verknotens des einen Kettengliedes wird bereits das in dasselbe für das nächste Kettenglied eingeführte und an einem Ende rechtwinklig abgebogene Drahtstück.y an dem anderen Ende zu einem Auge gewickelt (Abb. 6), so daß normalerweise eine Kette in unbegrenzter Länge erzeugt wird. Das fertiggestellte Kettenglied fällt aus den sich öffnenden Backen i i, 12 heraus und bleibt am Drahtstück für das nächste Kettenglied hängen.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: i. Maschine zur Herstellung von geknoteten Ketten, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Biegewerkzeuge (6, 8, 9, 11, i2) die Werkzeuge (18, i9) angeordnet sind, welche die Enden des für das Kettenglied verwendeten Drahtstückes um die Mitte dieses Drahtstückes wickeln, während das Kettenglied von den Biegewerkzeugen gehalten wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei an Zangenschenkeln (63, 64) sitzende und durch einen Hubring (14) betätigte Backen (ii, i2), die mit einem Biegekopf (io) zusammenwirken, um ein Gliedauge herzustellen, hierauf ihre Öffnung verengen, um das Gliedauge gegen die KettengliedmiTte hin zu verjüngen; und schließlich durch Verschiebung und Drehung die Drahtenden des Kettengliedes in den Wirkungsbereich der Verknotungswerkzeuge (r8, z9) bringen.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verknotungswerkzeuge (r8, z9) an einem Querhaupt (74) sitzen, das nach der Verknotung sich hebt und so eine freie Beweglichkeit des Kettengliedes und der es haltenden Backen (1z, r2) gestattet.
DE1919344341D 1919-10-03 1919-10-03 Maschine zur Herstellung von geknoteten Ketten Expired DE344341C (de)

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