DE348355C - Maschine zur Herstellung von Ketten in fortlaufenden Straengen - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Ketten in fortlaufenden Straengen

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DE348355C
DE348355C DE1919348355D DE348355DD DE348355C DE 348355 C DE348355 C DE 348355C DE 1919348355 D DE1919348355 D DE 1919348355D DE 348355D D DE348355D D DE 348355DD DE 348355 C DE348355 C DE 348355C
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chain link
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DE1919348355D
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NOLLESCHE WERKE ERNST NOLLE
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NOLLESCHE WERKE ERNST NOLLE
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21LMAKING METAL CHAINS
    • B21L1/00Making chains or chain links by bending workpieces of rod, wire, or strip to form links of oval or other simple shape

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

  • Maschine zur Herstellung von Ketten in fortlaufenden Strängen. Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zur Herstellung von Ketten in fortlaufenden Strängen, die sich durch besondere Mittel zur Unterbrechung der @ erkettung behufs Erzeugung von Kettenenden von vorher bestimmter Länge auszeichnet, so daß beliebig kurze Ketten oder auch einzelne Kettenglieder hergestellt werden können. Eine solche Maschine ist zwar an sich bekannt, vorliegendenfalls bestehen aber die Mittel zur Unterbrechung der Verkettung in der neuartigen Einrichtung, daß ohne Aussetzung des Drahtvorschubs das letzte Glied des herzustellenden J<ettenendes vor dem stattfindenden Torschub des Drahtstückes für das nächste Kettenglied fallen gelassen oder sonstwie entfernt und dadurch sein Zusammenhang mit diesem nächsten Kettenglied aufgehoben wird. Diese Neuerung hat gegenüber der bekannten 1?inrichtung der Unterbrechung der Verkettung durch Ausschaltung des Dralltv-orschubs den Vorteil, daß ein zeitweiliger Leerlauf der Maschine vermieden wird.
  • Die Erfindung kann in Verbindung finit jeder Kettenmaschine benutzt werden, bei der der Draht nicht in ein noch in Bearbeitung befindliches, sondern in ein bereits fertiä gestelltes Kettenglied hineingeschoben wird. Es wird demgemäß vorausgesetzt, daß auch bei der im folgenden beschriebenen Ketteninaschine der Drahtvorschub nach Vollendung der einzelnen Kettenglieder stattfindet, wiewohl bei dieser Maschine sonst der Draht in das Kettenglied noch vor dessen vollkommener Vollendung eingeführt zu werden pflegt.
  • Abb. r ist ein Grundriß des gewählten Ausführungsbeispiels und Abb. a ein Aufriß und teilweiser Senkrechtschnitt desselben, wobei der Presser 2o der Klarheit halber weggelassen ist.
  • Abb. 3 und .l veranschaulichen die Werkzeuge der Maschine in verschiedenen Arbeitslagen im Grundriß, und AUb. 5- und 6 zeigen einige dieser Werkzeuge im Aufriß.
  • Abb. 7 zeigt in der Hauptsache die Zange zum Halten des Kettengliedes.
  • Abb. 8 und 9 stellen das Antriebsgestänge für die Biegewerkzeuge 18, i9 im Aufriß und Grundriß dar.
  • Abb. io zeigt das Schaltgetriebe zum Offnen der Haltezange.
  • Die Unterbrechung der Verkettung zwecks Herstellung von Kettenenden vorher bestimmter Länge wird gemäß der Erfindung dadurch bewirkt, daß das Kettenglied, in das das frische Drahtstück hineingeschoben werden soll, unmittelbar vor dem Drahtvorschub fallen gelassen oder sonstwie entfernt wird. Hierzu ist es nur erforderlich, daß die das fertige Kettenglied haltenden Backen 11, 12 der Zange 63, 64 nicht wie normal nach dein Drahtvorschub, sondern etwas früher geöffnet werden.
  • Das zeitweilige frühere öffnen der Backen 11, 12 wird durch ein Schaltgetriebe besorgt. Der den Hubring 1¢ zum Schließen der Zangenschenkel 63, 64. bewegende Winkelhebel 65 ragt mit der Rolle iog in die Nut iio des im 1.Iaschinenständer geführten Schlittens io4. hinein. Mit dem Schlitten io.f wird eine Zunge 84 hin und her bewegt, die gewöhnlich in der gezeichneten (Abb. io) Höchstlage bleibt und die Rolle iog am rechten Ende der Nut iio hält. Eine Feder 83 ist einerseits am Ständer und anderseits am Winkelhebel 65 befestigt und ist bestrebt, letzteren zum öffnen der Backen 11, 12 zurückzuschwingen. Gewöhnlich ist die Feder 83 unwirksam und das Schwingen des Winkelhebels 65 geschieht zwangläufig von der Kurvenscheibe io2 aus durch den Winkelhebel 103. Soll aber die Verkettung der Kettenglieder unterbrochen werden, so wird das in die Nut iio hineinragende Ende der Zunge 84 vor dem Drahtvorschub heruntergezogen, worauf die Feder 83 ein vorzeitiges Zurückschwingen des Winkelhebels 65 und somit ein Offnen der Backen und Fallenlassen des Kettengliedes bewirkt, noch bevor ein frisches Drahtstück in letzteres eingeführt werden konnte. Die Rolle iog gelangt infolge der Zugkraft der Feder 83 an das linke Ende der Nut i i o, und der Winkelhebel 65 stößt gegen den Anschlag i i i am Ständer an. Bei der darauf folgenden normalen Linksbewegung des Schiebers 104 bleibt die Rolle iog in Ruhe, so daß sie bald wieder die Lage am rechten Ende der Nut 110 einnimmt und die Zunge 84. wieder hochkommen kann.
  • Die Zunge 84 ist durch die Gelenkstange 85 mit dem um 86 drehbaren Winkelhebel 87 verbunden und wird durch die Feder 88 hochgedrückt. Der Winkelhebel 87 ist durch die Stange 89 mit dem Gelenkviereck bei 9o verbanden, das aus den um 138 bzw. 139 drehbaren Winkelhebel 9i, 92 und den Gliedern 93, 94 besteht. Der Winkelhebel 92 legt sich mit einer Rolle idi an die Exzenterscheibe 95 an, die gleichzeitig als Kurbelscheibe die Sperrklinke 96 absatzweise bewegt, um das Sperrad 97 und die Scheibe 98 mit der Nase 99 vorwärtszuschalten. Solange die Nase 99 den Ansatz ioo des Winkelhebels 9i nicht berührt, liegt auch die Rolle ioi des Winkelhebels, g2 an der Exzenterscheibe 95 nicht an.
  • Sobald aber infolge der Fortschaltung die Berührung eintritt, wird die Rolle ioi an die Scheibe 95 angedrückt, deren Nocken ein Ausschwingen des Hebels 92 und ein Herunterziehen der Zunge 84. verursacht. Hierbei tritt auch die Feder 83 (Abb. i) in Wirkung, um die Zangenbacken i i, 12 zu öffnen und das Kettenglied fallen zu lassen. Das Widerlager 17 für das jeweilig geknotete Kettenglied schwingt seitlich aus, damit das fertige Kettenglied an der Stelle der Verarbeitung gleich herunterfallen kann.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: i. Maschine zur Herstellung von Ketten in fortlaufenden Strängen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Unterbrechung der Verkettung das jeweilig letzte Kettenglied von dem in dasselbe sonst eingeführten frischen Drahtstück für das nächste Kettenglied vor dem stattfindenden Drahtvorschub entfernt wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Backen (i 1, 12) zum Halten des bearbeiteten Kettengliedes durch eine Schaltvorrichtung (Abb. io) vor dem Drahtvorschub geöffnet werden.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe zum öffnen der Haltebacken eine Zunge (8q.) einschließt, die zwecks frühzeitigeren Öffnens der Backen durch eine von der Schaltvorrichtung unabhängige Nockenscheibe (95) der Maschinenwelle unwirksam gemacht wird, so oft das Getriebe zwischen der Zunge und der Nockenscheibe eine Verstellung durch die Schaltvorrichtung erfährt. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das unterhalb der Bearbeitungsstelle des Kettengliedes angeordnete Werkzeug (17) seitlich ausschwingt und ein freies Herunterfallen des Kettengliedes an der Herstellungsstelle gestattet.
DE1919348355D 1919-10-03 1919-10-03 Maschine zur Herstellung von Ketten in fortlaufenden Straengen Expired DE348355C (de)

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DE1919348355D Expired DE348355C (de) 1919-10-03 1919-10-03 Maschine zur Herstellung von Ketten in fortlaufenden Straengen

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DE (1) DE348355C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20040155079A1 (en) * 2001-12-07 2004-08-12 Medtronic Minimed, Inc. Rotational holster for an electronic device

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20040155079A1 (en) * 2001-12-07 2004-08-12 Medtronic Minimed, Inc. Rotational holster for an electronic device

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