DE476502C - Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Pech aus dem Spundring eines Fasses - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Pech aus dem Spundring eines Fasses

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DE476502C
DE476502C DEB133982D DEB0133982D DE476502C DE 476502 C DE476502 C DE 476502C DE B133982 D DEB133982 D DE B133982D DE B0133982 D DEB0133982 D DE B0133982D DE 476502 C DE476502 C DE 476502C
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DE
Germany
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barrel
bung
pitch
nozzle
air
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Expired
Application number
DEB133982D
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English (en)
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BEIERSCH BIERBROUWERIJ DE AMST
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BEIERSCH BIERBROUWERIJ DE AMST
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12LPITCHING OR DEPITCHING MACHINES; CELLAR TOOLS
    • C12L3/00Pitching or depitching machines

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Genetics & Genomics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Pech aus dem Spundring eines Fasses
    Fässer, die mit Flüssigkeiten, wie z. B. Bier,
    gefüllt werden, sollen, werden gewöhnlichnach
    der Reinigung auf der Innenfläche mit einer
    Pechschicht versehen, die durch eine rotie-
    rende Spritzdüse gegen die Innenwand des
    Fasses gespritzt wird und dort .erhärtet. Das
    Pech setzt sich aber auch auf der inneren
    Fläche des Spundloches oder des metallenen
    Spundringes ab, der gewöhnlich im Spund-
    loche angeordnet und' innen mit einigen
    Schraubengängen versehen. ist, in die zuni
    Verschließen des Fasses eitre Verschluß.
    schraube eingezogen wird.
    Umeinen zuver,Lässägen ,luftdichten Ver-
    schlwß des Fasses zu erzielen, muß das
    Pech, das sich in und auf .den Schratuben-
    gängen des Spundringes absetzt, entfernt
    werden. Bisher geschieht dies durch Aus-
    reiben mittels eines Tuches, wenn das Pech
    noch weich ist. Diese Maßnahme wirkt je.
    doch nur mangelhaft, weil. das: Faß nachher
    noch zur Abkühlung der inneren Pechschicht
    auf einer Rollbahn entlang rollt und hierbei
    das noch warme, weiche Pech wiedier in den
    Spundiring läuft, wo- @es erhärtet und dann
    nicht. mehr einfach ausg erleben werdenkann,
    sondern mit irgendeinem Werkzeug, gewöhn-
    lich einer konischen SstagJ:drahtbürste, aus-
    gekratzt werden muß, wobei dann. wieder die
    Rechstückchen ins Faß zurückfallen und
    dieses aufs neue gereinigt werden müß-te.
    Man hat Versucht, die Arbeit dies Auswischens
    des Spvndiringes maschinell zu verruchten,
    indem dass Faß mit .dein Spundloch über
    ,eine rotierende Stahldrahtbürste gestellt
    würde. Jedoch lest sich hierbei nicht ein
    etwa nötiger Druck an besondrerer Stelle aus-
    üben, so da.ß es immer noch vorkommt, @daß
    an manchen Stellen im Spundränge ein Stück-
    chen. Pech zurückbleibt.
    Die Erfaudumg soll diese übelstände be-
    seitigen. Sie besteht .dahin., daß auf die Innen-
    Räche des @pundlringes @erhitztes Gas oder
    Dampf unter Druck geblasen wird, dessen
    Temperatur wenigstens der Schmelztemperatur
    des Peches - ientsp#ric,ht. Hierbei: schmilzt das
    Pech ab wand wird weggeblasen. Zum Auf-
    blasen des heißen Gas- oder Dampfstrahles
    auf die Innen-Räche des Spundring es wird
    vorzugsweise eine am Voxderexnde abge-
    schlossene Blasdüse mit zentraler Bohrung
    benutzt, die, mit einem oder mehreren schräg
    nach .rückwärts gerichteten und in ,der 1Vlantel-
    fläche mündenden. Kanälen oderRundschlitzen
    in Verbindung :steht.
    Eine Awsführungsfürm einer solchen Blas-
    düse ist in der Zeichnung dargestellt.
    Abb. i zeigt die Blasdüse in Vorderansicht
    und Längsschnitt.
    Abb. z zeigt einen. Querschnitt nach der
    Linie 11- 11 in Abb. i.
    Abb. 3 ist ein. Querschnitt nach der
    Linie III-III in Abb. i.
    Ein zylindrischer Körper i ist mit einer
    zentralen Bobxung a versehen und am oberen Rand 3 abgeschrägt. Durch die Mitte des Oberteils q,, das von .einer mit einem Kranz von Öffnungen 5 versehenen Querwand ö getragen wird, ist ein Bolzen 7 gezogen, auf den nacheinander drei Scheiben 8, 9 und i o geschoben und von. .einer Muttex zusamm@engezogen sind. Die Scheiben 8 und 9 haben einen schrägen Rand i i, 12, :ebenso, wie der ,obere Rand 3 .des. Zylinders i, sowie eine Nabe 13, 1q., die von .einer Querwand 15, 16 mit einem Kranz von Löchern 17, 18 getragen wird. Die Scheibe io hat an. der Innenseite eine Vertiefung i g. Die Höhe der Büchse und der Naben 13 und i¢ ist derart, dali zwischen den verschiedenen Scheiben ein kleiner achlützartiger Zwischenraum frei bleibt, und diese um den Körper herumlaufenden Schlitze stehen durch die Bohrungen 5, 17 und 18 miteinander und mit der zentralen Bohrung der Düse in Verbindung.
  • Die Düse ist an eine Schlauchleitung mit Hahn angeschlossen, durch die ein heißes Gas, z. B. Luft, unter Druck zugeführt wird. Die Temperatur der Druckluft ruß wenigstens der Schmelztemperatur des Peches (etwa zoo° C) gleichkommen, zweckmäßig aber noch etwas höher sein. Gute Erfolge können nu-'-t Luft von :etwa 3 Atm. Druck und ieinex Temperatur von .etwa 3oo° C :erzielt werden.
  • Das zu behandelnde Faß wird mit ;dem Spundring über die Düse gestellt, und zwar so weit, daß die äußerste Scheibe io etwas in das Faß hineinragt. Danach wird der Hahn in der Zufuhrleitung geöffnet, so: daß die erhitzte Druckluft aus den rundlaufenden Schlitzen zwischen den Scheibchen und dar Düse selbst in sclurägex Richtung gegen die Innenwand . des Spundxjnges geblasen wird. Die hohe Tempematux der Luft läßt das Pech schmelzen, und dieses wird durch die Luftstrahlen in fein zerteiltem Zustande nach außen aus dem Spundloch herausgeschleudert. Es hat sich herausgestellt, da.ß in dieser Weise
    in sehr kurzer Zeit, etwa .12 Sekunden, eine
    vollkommene Reinigung des Spundiringes er-
    zielt werden kann, ohne daß das ;Metall. des
    Ringes oder die Pechechicht in :der Nähe
    des Spundloches :unter der hohen Temperatur
    dar Blasieluft leidet.
    Ein wichtiger Vorteil .der Erfindung be-
    steht noch darin, daß es .durch. ihre An-
    wendung termögh ' cht wind, :das Reinigen,
    Pich.en, Abkühlen, EntpIchen des Spundr4nnges
    und das ü'üllen der Fä.ssex ganz rgelbsttät@g
    und in einem winzigen- ununterbrochenen Ar-
    beitstag zu verrichten. Dies war bis jetzt
    nicht möglich, weil das Entpichen des Spund-
    ringes, such biei Benutzung maschiunellerEin-
    richtungen, zu viel Zeit beanspruchte, soi daß
    entweder die ganze Arbitsgeschwindxgkeit zu
    gering wurde oder mehr Fässer von der
    Reinigungs: und Pichungsvorxychtung aus zu-
    geführt wurden, als von der Entpichungs.
    vorriichtung verarbeitet werden kennten.
    Die Erfindung isst nicht auf die B:ehandlugg
    von Bierfässiern beschränkt. Die Bauart der
    BJasdüse kann in mancher Hinsicht abge-
    ändert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Entfernen von Pech aus dein Spundeng eines -Fasses, dadurch gekennzeichnet, daß gegen die -Innenfläche dies Spundx,nges -unter Druck # ein heißes Gas, z. B. Luftoder -Dampf gebJ.sen wird, dessen. Tempemtux wenigstens der Schmelz- temperatur des Fe,ches gleich. ist. a. Varxiichtung zur Ausführung des Ver# fahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch. eine am Vorderende abges;chlosssne Düse (i) mit zentraler Bührung (a), die inüt. einem ,oder mehreren Kränzen von s.ohräg nach unten gerichteten und in der Mantelfläche ausmündenden Kanälen oder Rundschlitzen zum Austritt des Reini- gungsmzttels versehen ist.
DEB133982D 1927-09-26 1927-10-23 Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Pech aus dem Spundring eines Fasses Expired DE476502C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL476502X 1927-09-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE476502C true DE476502C (de) 1929-05-18

Family

ID=19786526

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB133982D Expired DE476502C (de) 1927-09-26 1927-10-23 Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Pech aus dem Spundring eines Fasses

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DE (1) DE476502C (de)

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