DE476502C - Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Pech aus dem Spundring eines Fasses - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Pech aus dem Spundring eines FassesInfo
- Publication number
- DE476502C DE476502C DEB133982D DEB0133982D DE476502C DE 476502 C DE476502 C DE 476502C DE B133982 D DEB133982 D DE B133982D DE B0133982 D DEB0133982 D DE B0133982D DE 476502 C DE476502 C DE 476502C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- barrel
- bung
- pitch
- nozzle
- air
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 3
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 claims description 5
- 210000003298 dental enamel Anatomy 0.000 claims 1
- 239000011295 pitch Substances 0.000 description 6
- 238000007664 blowing Methods 0.000 description 2
- 239000000155 melt Substances 0.000 description 2
- 238000002844 melting Methods 0.000 description 2
- 230000008018 melting Effects 0.000 description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 235000013405 beer Nutrition 0.000 description 1
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
- 239000011338 soft pitch Substances 0.000 description 1
- 239000004071 soot Substances 0.000 description 1
- 238000009987 spinning Methods 0.000 description 1
- 239000007921 spray Substances 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12L—PITCHING OR DEPITCHING MACHINES; CELLAR TOOLS
- C12L3/00—Pitching or depitching machines
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Genetics & Genomics (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Zoology (AREA)
- Cleaning In General (AREA)
Description
- Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Pech aus dem Spundring eines Fasses
Fässer, die mit Flüssigkeiten, wie z. B. Bier, gefüllt werden, sollen, werden gewöhnlichnach der Reinigung auf der Innenfläche mit einer Pechschicht versehen, die durch eine rotie- rende Spritzdüse gegen die Innenwand des Fasses gespritzt wird und dort .erhärtet. Das Pech setzt sich aber auch auf der inneren Fläche des Spundloches oder des metallenen Spundringes ab, der gewöhnlich im Spund- loche angeordnet und' innen mit einigen Schraubengängen versehen. ist, in die zuni Verschließen des Fasses eitre Verschluß. schraube eingezogen wird. Umeinen zuver,Lässägen ,luftdichten Ver- schlwß des Fasses zu erzielen, muß das Pech, das sich in und auf .den Schratuben- gängen des Spundringes absetzt, entfernt werden. Bisher geschieht dies durch Aus- reiben mittels eines Tuches, wenn das Pech noch weich ist. Diese Maßnahme wirkt je. doch nur mangelhaft, weil. das: Faß nachher noch zur Abkühlung der inneren Pechschicht auf einer Rollbahn entlang rollt und hierbei das noch warme, weiche Pech wiedier in den Spundiring läuft, wo- @es erhärtet und dann nicht. mehr einfach ausg erleben werdenkann, sondern mit irgendeinem Werkzeug, gewöhn- lich einer konischen SstagJ:drahtbürste, aus- gekratzt werden muß, wobei dann. wieder die Rechstückchen ins Faß zurückfallen und dieses aufs neue gereinigt werden müß-te. Man hat Versucht, die Arbeit dies Auswischens zentralen Bobxung a versehen und am oberen Rand 3 abgeschrägt. Durch die Mitte des Oberteils q,, das von .einer mit einem Kranz von Öffnungen 5 versehenen Querwand ö getragen wird, ist ein Bolzen 7 gezogen, auf den nacheinander drei Scheiben 8, 9 und i o geschoben und von. .einer Muttex zusamm@engezogen sind. Die Scheiben 8 und 9 haben einen schrägen Rand i i, 12, :ebenso, wie der ,obere Rand 3 .des. Zylinders i, sowie eine Nabe 13, 1q., die von .einer Querwand 15, 16 mit einem Kranz von Löchern 17, 18 getragen wird. Die Scheibe io hat an. der Innenseite eine Vertiefung i g. Die Höhe der Büchse und der Naben 13 und i¢ ist derart, dali zwischen den verschiedenen Scheiben ein kleiner achlützartiger Zwischenraum frei bleibt, und diese um den Körper herumlaufenden Schlitze stehen durch die Bohrungen 5, 17 und 18 miteinander und mit der zentralen Bohrung der Düse in Verbindung.des Spvndiringes maschinell zu verruchten, indem dass Faß mit .dein Spundloch über ,eine rotierende Stahldrahtbürste gestellt würde. Jedoch lest sich hierbei nicht ein etwa nötiger Druck an besondrerer Stelle aus- üben, so da.ß es immer noch vorkommt, @daß an manchen Stellen im Spundränge ein Stück- chen. Pech zurückbleibt. Die Erfaudumg soll diese übelstände be- seitigen. Sie besteht .dahin., daß auf die Innen- Räche des @pundlringes @erhitztes Gas oder Dampf unter Druck geblasen wird, dessen Temperatur wenigstens der Schmelztemperatur des Peches - ientsp#ric,ht. Hierbei: schmilzt das Pech ab wand wird weggeblasen. Zum Auf- blasen des heißen Gas- oder Dampfstrahles auf die Innen-Räche des Spundring es wird vorzugsweise eine am Voxderexnde abge- schlossene Blasdüse mit zentraler Bohrung benutzt, die, mit einem oder mehreren schräg nach .rückwärts gerichteten und in ,der 1Vlantel- fläche mündenden. Kanälen oderRundschlitzen in Verbindung :steht. Eine Awsführungsfürm einer solchen Blas- düse ist in der Zeichnung dargestellt. Abb. i zeigt die Blasdüse in Vorderansicht und Längsschnitt. Abb. z zeigt einen. Querschnitt nach der Linie 11- 11 in Abb. i. Abb. 3 ist ein. Querschnitt nach der Linie III-III in Abb. i. Ein zylindrischer Körper i ist mit einer - Die Düse ist an eine Schlauchleitung mit Hahn angeschlossen, durch die ein heißes Gas, z. B. Luft, unter Druck zugeführt wird. Die Temperatur der Druckluft ruß wenigstens der Schmelztemperatur des Peches (etwa zoo° C) gleichkommen, zweckmäßig aber noch etwas höher sein. Gute Erfolge können nu-'-t Luft von :etwa 3 Atm. Druck und ieinex Temperatur von .etwa 3oo° C :erzielt werden.
- Das zu behandelnde Faß wird mit ;dem Spundring über die Düse gestellt, und zwar so weit, daß die äußerste Scheibe io etwas in das Faß hineinragt. Danach wird der Hahn in der Zufuhrleitung geöffnet, so: daß die erhitzte Druckluft aus den rundlaufenden Schlitzen zwischen den Scheibchen und dar Düse selbst in sclurägex Richtung gegen die Innenwand . des Spundxjnges geblasen wird. Die hohe Tempematux der Luft läßt das Pech schmelzen, und dieses wird durch die Luftstrahlen in fein zerteiltem Zustande nach außen aus dem Spundloch herausgeschleudert. Es hat sich herausgestellt, da.ß in dieser Weise
in sehr kurzer Zeit, etwa .12 Sekunden, eine vollkommene Reinigung des Spundiringes er- zielt werden kann, ohne daß das ;Metall. des Ringes oder die Pechechicht in :der Nähe des Spundloches :unter der hohen Temperatur dar Blasieluft leidet. Ein wichtiger Vorteil .der Erfindung be- steht noch darin, daß es .durch. ihre An- wendung termögh ' cht wind, :das Reinigen, Pich.en, Abkühlen, EntpIchen des Spundr4nnges und das ü'üllen der Fä.ssex ganz rgelbsttät@g und in einem winzigen- ununterbrochenen Ar- beitstag zu verrichten. Dies war bis jetzt nicht möglich, weil das Entpichen des Spund- ringes, such biei Benutzung maschiunellerEin- richtungen, zu viel Zeit beanspruchte, soi daß entweder die ganze Arbitsgeschwindxgkeit zu gering wurde oder mehr Fässer von der Reinigungs: und Pichungsvorxychtung aus zu- geführt wurden, als von der Entpichungs. vorriichtung verarbeitet werden kennten. Die Erfindung isst nicht auf die B:ehandlugg von Bierfässiern beschränkt. Die Bauart der BJasdüse kann in mancher Hinsicht abge- ändert werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE:
1. Verfahren zum Entfernen von Pech aus dein Spundeng eines -Fasses, dadurch gekennzeichnet, daß gegen die -Innenfläche dies Spundx,nges -unter Druck # ein heißes Gas, z. B. Luftoder -Dampf gebJ.sen wird, dessen. Tempemtux wenigstens der Schmelz- temperatur des Fe,ches gleich. ist. a. Varxiichtung zur Ausführung des Ver# fahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch. eine am Vorderende abges;chlosssne Düse (i) mit zentraler Bührung (a), die inüt. einem ,oder mehreren Kränzen von s.ohräg nach unten gerichteten und in der Mantelfläche ausmündenden Kanälen oder Rundschlitzen zum Austritt des Reini- gungsmzttels versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL476502X | 1927-09-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE476502C true DE476502C (de) | 1929-05-18 |
Family
ID=19786526
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB133982D Expired DE476502C (de) | 1927-09-26 | 1927-10-23 | Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Pech aus dem Spundring eines Fasses |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE476502C (de) |
-
1927
- 1927-10-23 DE DEB133982D patent/DE476502C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2237330A1 (de) | Vorrichtung fuer abriebreinigung von werkstuecken | |
| DE476502C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Pech aus dem Spundring eines Fasses | |
| DE535013C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen hohler Glaskoerper durch Blasen | |
| DE3239429A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum betreiben eines hochdruckstrahlers | |
| DE653636C (de) | Sandstrahlgeblaese | |
| DE604737C (de) | Blasvorrichtung zum Aufschleudern eines Gemisches von Druckluft, Sand und Wasser | |
| DE803926C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Haerten von Glasflaschen | |
| DE432657C (de) | Vorrichtung zum Entleeren und Fernfoerdern von Staub und aehnlichen Koerpern | |
| DE802430C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Sanden von Gegenstaenden | |
| DE9217047U1 (de) | Vorrichtung zum Reinigen von Werkstücken | |
| DE386215C (de) | Verfahren zum Entzundern, Reinigen oder zum UEberziehen der Innenwandung langgestreckter gerader oder gewundener Hohlkoerper mit Metall durch Einwirkung gegen die Wandung geschleuderter Koerper | |
| DE578006C (de) | Einrichtung zum selbsttaetigen Reinigen von Pressluftwerkzeugen jeglicher Art | |
| DE3232994A1 (de) | Schleuderstrahlmaschine | |
| AT222167B (de) | Druckluftsandstreueinrichtung | |
| DE627815C (de) | Vorrichtung zur Formgebung von Glas | |
| DE601345C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Gefaessen, insbesondere zum Entpichen vonFaessern | |
| DE413665C (de) | Verfahren zum Ermitteln oelverschmutzter Flaschen vor der Reinigung im Flaschenkellereibetriebe | |
| DE1482643A1 (de) | Behaelterabfuellmaschine mit einem Abfuellkopf,der ein Fluessigkeitskontrollventil hat | |
| DE670970C (de) | Luftkuehlung fuer die Giessform von Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen | |
| DE431074C (de) | Extraktionsbehaelter | |
| AT63366B (de) | Farbenspritzvorrichtung. | |
| DE401764C (de) | Hermetischer Trichter | |
| CH602277A5 (en) | Pistol grip sand blasting tool | |
| DE558714C (de) | Einrichtung zum Abfuellen gashaltiger Fluessigkeiten unter Gegendruck | |
| DE369731C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Kuehlen von Blockformen |