DE413665C - Verfahren zum Ermitteln oelverschmutzter Flaschen vor der Reinigung im Flaschenkellereibetriebe - Google Patents

Verfahren zum Ermitteln oelverschmutzter Flaschen vor der Reinigung im Flaschenkellereibetriebe

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DE413665C
DE413665C DEK91552D DEK0091552D DE413665C DE 413665 C DE413665 C DE 413665C DE K91552 D DEK91552 D DE K91552D DE K0091552 D DEK0091552 D DE K0091552D DE 413665 C DE413665 C DE 413665C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/08Cleaning containers, e.g. tanks
    • B08B9/20Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought
    • B08B9/28Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought the apparatus cleaning by splash, spray, or jet application, with or without soaking
    • B08B9/30Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought the apparatus cleaning by splash, spray, or jet application, with or without soaking and having conveyors
    • B08B9/32Rotating conveyors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

  • Verfahren zum Ermitteln ölverschmutzter Flaschen vor der Reinigung im Flaschenkellereibetriebe. Die Reinigung der aus dem Kundenkreise in den Flaschenkellereibetrieb zurückkommenden Flaschen geschieht mittels Anwendung von Bürst- und Spritzvorrichtungen unter Zuhilfenahme verschiedener und verschiedenartiger Einweichflüssigkeiten. Fürdurch Öle und fetthaltige Flüssigkeiten verunreinigte Flaschen versagt dagegen das übliche Verfahren nicht nur vollständig, sondern es werden auch durch das Einführen derartiger ölhaltiger Flaschen sämtliche Reinigungsmittel und Flüssigkeiten durch die sofortige Ausbreitung der Ölschicht derart verschmutzt, daß unter Stilllegung des Betriebes eine umständliche, zeitraubende und kostspielige Reinigung aller Bottiche, Reinigungsvorrichtungen, Bürsten usw. stattfinden muß.
  • Das Auffinden ölhaltiger Flaschen geschah, sofern dies nicht durch den Geruch möglich war, durch Untertauchen und Vollfüllen der zu reinigenden Flaschen im Wasserbade, -was im Massenbetriebe nicht einwandfrei möglich ist und auch Veranlassung zur übertragung des Öles auf ,andere Flaschen, durch die bekannte Ausbreitung auch geringster Ölmengen. auf dem Weichwasser, gab.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung verineidet die besagten Übelstände vollkommen und bewirkt ein sofortiges Auffinden ölhaltiger Flaschen und Entfernen derselben, ehe sie der Reinigung unterworfen werden, und zwar geschieht dies im ununterbrochenen Arbeitsgang.
  • Das Verfahren besteht im wesentlichen darin, daß die leeren Flaschen vor ihrer Zuführung in die Reinigungsvorrichtungen unter Wasserabschluß ihres Mundstückes in einem bis zum Rande gefüllten Gefäß einem Spritzverfahren unterliegen, wodurch das von den Wänden gelöste Öl in der Flasche auf dem Wasserverschluß bleibt, !bis 'die Flasche von der Spritzdüse abgehoben wird, wobei durch einen Luftausgleich des Flascheninnern mit der Außenluft eine Saugwirkung auf die im Flaschenhals stehende Flüssigkeit derart vermieden wird, daß der Wasserspiegel innerhalb wie außerhalb stets gleich bleibt und; eine Wellenbildung ausgeschlossen ist; zeigt sich unterhalb der gehobenen Flaschenmündung Öl, so wird durch sofortiges Öffnen eines Zuflußventils ein Überschwemmen des Wassers über den Rand des gestrichen vollen Behälters bewirkt, so daß das Öl mit abfließt, ehe es sich ,ausbreiten kann; die Flasche selbst wird dann von der allgemeinen Reinigung ausgeschlossen.
  • Eine Erweiterung des Verfahrens besteht in der Anordnung eines teils unter, teils über 'Wasser ragenden Zylinders oder Faches, innerhalb dessen die Flasche auf der Spritzdüse steckt und innerhalb dessen nach ihrem Abheben das abgelöste 01 auf dem Wasser schwimmt, ohne sich weiter ;ausbreiten zu können, bis es während des L'berschwemmens durch Entfernung des Zylinders .aus dem `Vasserspiegel mit fortgescliwemmt wird.
  • Eine dem Verfahren dienende Vorrichtung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargest@Ilt, in Abb. i in der Draufsicht, in Abb. a im Schnitt, links an der Entnahmestelle E, 'rechts an der Beschickungsstelle B der Abb. i. Abb. 3 zeigt die Spritz-und '\Vasserstandseinrichtung.
  • Die Darstellungen im Schnitt sind scheinatis ch.
  • Die Spritzeinrichtung selbst ist bekannt; die mit Spritzkopf a versehenen Spritzrohre 1i stehen mit Kanälen c in Verbindung; sie kreisen mit ihrer gemeinsamen Tischplatte d und ihrem hohlen Führungszapfen e, wobei die periodische Steuerung .des Wasserzuflusses durch überschreiten ihrer Eintrittsöffnungenüber Austrittsöffnungen des mit Ringkanal f versehenen Lagerteils g geschieht. Antriebsmittel h bewirken das Kreisen.
  • Diese bekannte Vorrichtung wird wie folgt ausgebaut. Auf der Platte wird durch konzentrische Wände ,i, k ein Ringbehälter oder auch mehrere gebildet, wobei die eine Wand niedriger als die andere ist und als Überlauf für das bis zum Rande zu füllende Ringgefäß dient. Ein oder mehrere mit dem Ringkanal f des Lagers durch ein von außen durch ein Gestänge L zu betätigendes Ventil m in Ver- ' bindung stehender Zuflußkanal ir führt von unten wahlweise Wasser zu, so daß ein überlauf unmittelbar eintret: n muß.
  • Längs dem Spritzrohr b liegt .ein dünnes Rohr o, das .nach ,außen führt, derart, daß in. der auf dem Spritzrohr aufgesteckten Flasche durch Ausstoßender Innenluft genau so viel Wasser im Flaschenhals steht, wie -der ZVasserspiegel des Ringbehälters zeigt. Da auch keine Luftverdünnung beim Abheben der Flasche eintreten kann, senkt sich der Wasserspiegel relativ im Flaschenhals unbedingt ruhig und erzeugt keinerlei Wellenbewegung; das Feststellen von Ölspuren unter der abgehobenen Flaschenmündung ist somit auf dem ruhigen Wasserspiegel ein leichtes.
  • Um das schnell stattfindende Ausbreiten der Ölspur auf der Wasseroberfläche zu den andern noch auf den Spritzdüsen steckenden Flaschen und den Wänden der Reinigungsvorrichtung zu verhüten, kann ein leichter Blechzylinder p, nur wenig über und unter die Wasseroherfläche ragend, abnehmbar oder senkbar angebracht sein, der die aufgesteckte . Flasche umgibt. Innerhalb desselben bleibt die etwa vorhanden-- Ölschicht stehen, bis durch die Vberschwemmung und Senken oder Ausheben des Zylinders sie weggeschwemmt wird.
  • Eine Abart dieser Einrichtung besteht in der Anordnung radialer, die Oberfläche unterteilender Stege, wodurch für jede Spritzdüse und mithin Flasche ein gegen die Ölverbreitung sicherndes Abteil entsteht; eine weitere Abart der Einrichtung ist die Anordnung . jeder Spritzdüse einzeln in einem kleinen, wassergefüllten Einzelbehälter bi3 zur Höhe etwa der Schulter der umgekehrt stehenden Flasche, welche Einrichtung eine erhebliche Wasserersparnis gewährt, andernteils aber auch ein verzweigteres Rohrnein für den. @Vasserüberlauf bedingt.
  • Die Einrichtungen haben ferner allgemein den Vorzug, daß die beabsichtigte Ermittlung ölhaltiger Flaschen durch anderweitig verunreinigte Flaschen nicht gestört wird, indem die ,aus den Flaschen fallenden Schmutzreste sich in den Behältern sammeln und durch da.i ('berschwemmungsverfahren fortgespült werden können, während das Öl selbst auf dem im Flaschenhals mit dem äußeren Wasser kommunizierenden Wasserspiegel abgeschlossen bleibt bis zur Abhebung der- Flasche.

Claims (1)

  1. PATEN T-ANSPRücHE: i. Verfahren zum Ermitteln ölvcrschmutzter Flaschen vor der Rz-inigung im Flaschenkellereibetriebe, dadurch gekennzeichnet, daß die auf eine an sich bekannte cpritzei_iriclitung mit kreisender Platte aufgesteckten Flaseh@n mit ihrer. Mündung in re'_a;iv ruliendem-Wasszr stehen, derart, daß das durch Spritzen gelöste Öl im Flaschenhals bis zum Abheben der Flasche verbleibt. z. Verfahren gemäß Anspruch i, gekennzeichnet durch eine selbsttätige Entlüftung der aufgesteckten und durch Wasserverschluß abgedichteten Flasche mittels mit der Außenluft in Verbindung stehender Luftleitung. (:o). 3. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise auf kreisender Platte (d) aufgebrachten Spritzdüsen (a, b) in einem-Ringbehälter (i, k) mit einseitig niedrigerem Rande (k) stehen, dessen Inhalt durch regelbaren #:uflu.ß (l, m, a) zeitweise zum Überlaufen gebracht wird. q.. Ausführungsform der Vorrichtung gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der Absperrflüssigkeit in einem gemeinsamen Behälter je für eine Düse (b) abschließend gegen die Nachbardüsen unterteilt wird bzw. jede Düse einzeln einen Behälter mit überschwemmeinrichtung erhält. 5. Vorrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß neben der Spritzdüse (b) ein nach außen reichendes offenes Luftrohr (o) in das Flascheninnere eingeführt wird.
DEK91552D 1924-11-04 1924-11-04 Verfahren zum Ermitteln oelverschmutzter Flaschen vor der Reinigung im Flaschenkellereibetriebe Expired DE413665C (de)

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