DE474914C - Durch einen Elektromotor angetriebener Scheibenwischer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Durch einen Elektromotor angetriebener Scheibenwischer, insbesondere fuer KraftfahrzeugeInfo
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- DE474914C DE474914C DEN27091D DEN0027091D DE474914C DE 474914 C DE474914 C DE 474914C DE N27091 D DEN27091 D DE N27091D DE N0027091 D DEN0027091 D DE N0027091D DE 474914 C DE474914 C DE 474914C
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Description
- Durch einen Elektromotor angetriebener Scheibenwischer, insbesondere für Kraftfahrzeuge Um die Sicherheit im Verkehrswesen zu erhöhen, bedient man sich im Kraftfahrzeugbetrieb des Scheibenwischers, der bei Regen, Schnee und Nebel für klare Sicht durch die Schutzscheibe zu sorgen hat. Bei weiten Fahrten ist der Wischer oft viele Stunden in Betrieb und verbraucht bei unwirtschaftlichem Bau des elektrischen Teils während dieser Zeit eine erhebliche Menge Kraft, was infolge der bereits starken Belastung der Akkumulatorenbatterie für diese sehr ungünstig ist.
- Diesen Übelstand beseitigt die Erfindung durch einen Elektromotor besonderer Art. Entgegen gebräuchlichen Anordnungen, bei denen der Anker radial magnetisiert wird, erfolgt die Magnetisierung erfindungsgemäß axial (Abb. I). Das Feld ist in bereits bekannter Weise in den Rotor verlegt, während der Stator zum Anker wird. Die Felddurchbildung erfolgt jedoch gemäß der Erfindung in der Form, daß beliebig viele U-förmige Eisenkerne mit dem Rücken aneinandergelegt werden, wobei dann diese zusammengefügten Rückenteile axial gemeinsam in einfacher Weise mit isoliertem Draht umwickelt werden. Dadurch werden z. B. alle linken U-Schenkel Nordpole, alle rechten U-Schenkel Südpole. Außerdem werden durch die axiale Bewicklung des umlaufenden Feldes gleichzeitig die im Bereich der Wicklung angeordneten Ankerstücke miterregt, so daß sich ein vollständig geschlossener Kraftlinienfluß ergibt. Abb. 2 stellt eine bauliche Umkehrung obiger Ausführung insofern dar, als der Stator an Stelle des Rotors die Wicklung trägt. Sollte in besonderen Fällen die Miterregung der Ankerstücke nach Abb. I nicht hinreichend sein, dann besteht die Möglichkeit, wie in Abb. 4 dargestellt, sowohl den Rotor wie auch den Stator zu bewickeln. Auch können teilweise Dauermagnete an die Stelle der Elektromagnete treten.
- Da es sich im vorliegenden Fall um einen möglichst einfach und billig herzustellenden Motor handelt, sei dem Schema nach Abb. I der Vorzug gegeben. Abb. 3 zeigt zu dieser Durchbildung schematisch die Kontakteinrichtung. Das doppel-U-förmige Feld c trägt außer der Wicklung d auf der Isolierplatte e die Kontakte f, welche mit dem Ende der Wicklung d verbunden sind. Die Kontaktfeder g führt den Windungen rd während der Winkelbewegung a Strom zu, so daß die magnetisierten Feldenden von c sich an die beiden Anker h heranziehen. Kurz bevor die Gegenüberstellung erreicht ist, wird der Strom unterbrochen. Die in der Masse des umlaufenden Feldes c aufgespeicherte lebendige Kraft treibt den Motor um den Winkel ß weiter und führt dann einen neuen Kontaktschluß mit dem anfänglich gegenüberliegenden Kontakt herbei, worauf das Spiel von neuem beginnt. Hieraus geht hervor, daß es zur Erhöhung des Schwungmomentes von Vorteil ist, die Wicklung in das umlaufende Feld zu legen, um das Kupfergewicht zu dieser Kraftspeicherung mit heranzuziehen.
- Je nach der Größe des Motors und dem dadurch bedingten Rotorumfang wird man eine kleinere oder größere Anzahl von (U-Schenkeln anordnen, denn der Winkel a wird um so kleiner, je größer der Rotordurchmesser wird; zweckmäßig wird man ebenso viele Ankerstücke h anbringen, als das umlaufende Feld U-Schenkel aufweist.
- Der durch diesen Motoraufbau sich einstellende tote Weg, entsprechend dem Winkel ß, kann zweckmäßig zum Aus- und Einschalten des Motors benutzt werden, um dadurch einen besonderen Schalter zu-ersparen. Die Inbetriebsetzung des Motors erfolgt in einfachster Weise, indem man dem umlaufenden Feld von Hand einen Anstoß gibt, so daß die Kontaktfeder g mit dem Kontakt f in Berührung kommt, worauf sich der Motor selbst beschleunigt. Die Stillsetzung erfolgt, indem man an dem geriffelten Knopf i den Motor bremst, bis er anhält. Hierbei stellt er sich selbsttätig auf die tote Zone ein, da die erregten Magnete das Bestreben haben, sich den Ankerstücken genau gegenüberzustellen. Sobald sie jedoch in diese Gegenüberstellung gelangen, ist auch der Stromschluß bereits unterbrochen. Durch diese vorzeitige Stromunterbrechung wird noch vermieden, daß der Motor, ohne in Bewegung zu gelangen, unter Strom stehenbleibt, was bei kleinen Kommutatormotoren öfters vorkommt. Von der richtigen Wahl des Kontaktwinkels a hängt im wesentlichen die Erzielung des günstigsten Stromverbrauchs ab, die Größe des Winkels wird zweckmäßig jeweils durch Versuch festgestellt.
- Abb. 5 zeigt den Motor mit dem Scheibenwischer zusammengestellt. Von dem umlaufenden Feld c wird das Schneckenrad k angetrieben, das in bekannter Weise durch die Kurbel L den Wischer zu bewegt. Die Stromzuführung erfolgt einmal zu der Kontaktfeder g, das andere Mal zu der Achse m. Der Motor kann auch für alle anderen Arten von elektrisch betriebenen Vorrichtungen Verwendung finden, bei denen ähnliche Bedingungen wie im vorliegenden Falle gestellt sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH; Durch einen Elektromotor angetriebener Scheibenwischer, insbesondere für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß das umlaufende Feld des Elektromotors aus einem oder mehreren U-förmigen Magneten besteht, die durch eine gemeinsame Wicklung bei gleichzeitiger Miterregung der im Bereich der Wicklung angebrachten feststehenden Ankerstücke axial magnetisiert werden, und daß die Erregung des Feldes erst kurz vor Annäherung an die Ankerstücke erfolgt, der Stromschluß aber schon vor Erreichen der Gegenüberstellung von Feld und"5,nker unterbrochen wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN27091D DE474914C (de) | 1927-03-23 | 1927-03-23 | Durch einen Elektromotor angetriebener Scheibenwischer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEN27091D DE474914C (de) | 1927-03-23 | 1927-03-23 | Durch einen Elektromotor angetriebener Scheibenwischer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE474914C true DE474914C (de) | 1929-04-15 |
Family
ID=7344118
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|---|---|---|---|
| DEN27091D Expired DE474914C (de) | 1927-03-23 | 1927-03-23 | Durch einen Elektromotor angetriebener Scheibenwischer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE474914C (de) |
-
1927
- 1927-03-23 DE DEN27091D patent/DE474914C/de not_active Expired
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