AT144848B - Andrehvorrichtung für Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Andrehvorrichtung für Brennkraftmaschinen.

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AT144848B
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Alois Gruber
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Alois Gruber
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  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Andrehvorrichtung für   Brennkraftmaschinen.   



   Bei den jetzt bekannten   Anlassvorrichtungen   von Gasmaschinen in beweglichen Fahrzeugen   ist es üblich, das Bedienungselement (Startknopf usw. ) zur Betätigung der Anlassvorrichtung am Arma-   
 EMI1.1 
 



   Im strengen Winter, wenn der Motor sehr kalt ist, ist es schwer, d. h. manchmal überhaupt unmöglich, den Motor mit Hilfe der maschinellen   Anlassvorrichtung   allein in Bewegung zu bringen. Auch wird bei den elektrischen Anlassvorrichtungen der Batterie zu viel Strom entnommen, was bei Batteriezündung grosse Nachteile mit sich bringen kann. 



   In solchen Fällen hilft man sich dadurch, dass eine Person die maschinelle Anlassvorrichtung (Starter) betätigt, eine zweite aber den Motor mit Hilfe der Handkurbel anwirft. Erst durch diese vereinte Tätigkeit zweier Personen gelingt es, den Motor in Betrieb zu setzen. 



   Diese erwähnte Art der Inbetriebsetzung bei kaltem Motor hat verschiedene Nachteile. Einerseits ist nicht immer eine zweite Person gegenwärtig (auf offener Landstrasse), anderseits wird die eventuell anwesende Person in den meisten Fällen nicht fachkundig sein. Es könnte ihr daher in diesem Falle nur die   Betätigung der maschinellen Anlassvorrichtung (Starter) übertragen   werden. Aber auch da geht die Kontinuität der beiden Anlassbetätigungen   (z.   B.   Starterdruckknopf   und Handkurbel) verloren. 



  Beim Anspringen des Motors wird diejenige Person, welche die maschinelle Anlassvorrichtung des Motors betätigt, nicht rechtzeitig ihre Tätigkeit einstellen, so dass trotz der zumeist angebrachten Sicherheitvorriehtungen Beschädigungen der Anlassvorriehtung eintreten können bzw. unnötig lange die Starter-   maschine (z. B. elektrischer Anlasser) beansprucht wird.   



   Diesem Übelstande sucht die gegenständliche Erfindung abzuhelfen, u. zw. geschieht das auf diese Weise, dass diese beiden Anlassbetätigungen (die maschinelle und die von Hand aus [Handkurbel]) von einer Person durchgeführt werden können. Im Prinzip besteht die Erfindung darin, dass das Betätigungselement für die maschinelle   Anlassvorrichtung   (z. B. Starterknopf) an jene Stelle verlegt wird, wo sich die den Motor mit der Handkurbel anwerfende Person befindet (wo sie sich regelmässig mit der Hand   aufzustützen     pflegt).   



   Die   beiden Anlassvorriehtungen   müssen und brauchen nicht gleichzeitig betätigt zu werden, sondern es kann auch der Motor zuerst einige Male mit der Handkurbel langsam durchgedreht und erst dann die elektrische Anlassvorrichtung eingeschaltet werden. Auch liegt es im Belieben des Anlassenden, diese elektrische Anlassvorrichtung ausser Betrieb zu setzen. 



   Die Fig. 1 zeigt beispielsweise die Anordnung nach der Erfindung bei den am meisten vorkommenden elektrischen Anlassvorrichtungen bei beweglichen Fahrzeugen. Mittels eines Steckkontaktes und einer Nebenschlussleitung, welche am andern Ende einen Birnenschalter (oder Druckknopf) trägt, wird die 
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 kurbel Betätigenden verschoben. Die Leitung kann aber auch fest im Wagen verlegt werden (eingebaut, mit an der Vorderseite des Wagens in   erreichbarer Nähe   des die Kurbel Bedienenden befindlichen Kontaktes). 



   Das Neue an der Sache ist die Verlegung der Betätigung des Kontaktes der elektrischen Anlassvorrichtung an eine Stelle, wodurch es möglich ist, dass eine Bedienungsperson beide Anlassvorrichtungen, also sowohl die maschinelle als auch die von Hand aus (Handkurbel), zugleich bedienen kann und dass es in ihrem Belieben liegt, die eine oder die andere   Anlassvorrichtung   zeitweise aus-oder einzuschalten. 

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   Die Erfindung ist nicht auf die beschriebene Ausführungsform   beschränkt,   sondern kann je nach den vorliegenden Bedürfnissen unter Beibehaltung des Neuerungsgedankens (die Möglichkeit, dass eine Person bei Betätigung der Handkurbel zu gleicher Zeit auch die   elektrische Anlassvorrichtung   nach Belieben betätigen kann) in der einen oder andern Form ihre zweckmässige Gestaltung finden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Andrehvorriehtung für Brennkraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass durch Anordnung einer festen oder lose verlegten Nebenschlussleitung zu dem am Armaturenbrett befindlichen Startknopf die Eontaktgabe mittels Birnenschalters oder Druckknopfes ermöglicht wird, wobei diese Bedienungs- elemente (Birnenschalter, Druckknopf usw. ) in der Nähe oder an der Stelle angeordnet sind, wo sich die mechanische Anlassvorrichtung befindet, so dass eine Person beide Vorrichtungen (mechanische An- lassvorrichtung und Druckknopf) zu gleicher Zeit und unabhängig voneinander betätigen kann. EMI2.1
AT144848D 1934-08-14 1934-08-14 Andrehvorrichtung für Brennkraftmaschinen. AT144848B (de)

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ID=3643340

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4736112A (en) * 1983-09-13 1988-04-05 Mitsubishi Denki Kabushiki Kaisha Starter for an internal combustion engine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4736112A (en) * 1983-09-13 1988-04-05 Mitsubishi Denki Kabushiki Kaisha Starter for an internal combustion engine

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