DE474768C - Vorrichtung fuer den gleichmaessigen Vorschub zaehfluessiger und teigiger Massen, insbesondere von Schokolade - Google Patents

Vorrichtung fuer den gleichmaessigen Vorschub zaehfluessiger und teigiger Massen, insbesondere von Schokolade

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DE474768C
DE474768C DEG72151D DEG0072151D DE474768C DE 474768 C DE474768 C DE 474768C DE G72151 D DEG72151 D DE G72151D DE G0072151 D DEG0072151 D DE G0072151D DE 474768 C DE474768 C DE 474768C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G1/00Cocoa; Cocoa products, e.g. chocolate; Substitutes therefor
    • A23G1/04Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of cocoa or cocoa products
    • A23G1/20Apparatus for moulding, cutting or dispensing chocolate

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Vorrichtung für den ' gleichmäßigen Vorschub zähflüssiger und teigiger Nassen, insbesondere von Schokolade Die bekanntenEinrichtungen für den gleichmäßigen Vorschub von zähflüssigen und teigigen Massen in Maschinen zur Verarbeitung solcher Massen, wie Förderschnecken, Förderwalzen usw., weisen große Durchgangs- und Reibungswiderstände auf, die sich um so nachteiliger auswirken, je zäher und fester die zu befördernde Masse ist. Daher kann es vorkommen, daß die Masse in den Fördereinrichtungen hängenbleibt oder daß letztere derartig beansprucht werden, daß deren Beschädigung die Folge ist. Außerdem kann bei den bekannten Einrichtungen eine etwas feste Masse im Beschickungsbehälter von den Fördergliedern nicht restlos erfaßt werden, so daß ein großer Teil der Masse darin, sich gegen die Wände stützend, hängenbleibt und von Hand nachgestopft werden muß, damit er ebenfalls seinem Bestimmungsort zugeführt wird.
  • Besonders nachteilig sind die bekannten Fördereinrichtungen bei -Verwendung sehr fester Massen dann, wenn die der -Verarbeitungsvorrichtung fortlaufend zugeführte Masse von dieser nicht in demselben Maße gleichmäßig aufgenommen wird, also in dem Fall, wo diese die Masse nur portionsweise nacheinander verarbeitet. Die feste Masse hat hierbei nicht genügend Gelegenheit, um ausweichen zu können, so daß, das Auftreten hoher Preßdrücke die Folge ist, die nicht nur die Einrichtung beschädigen können, sondern auch besonders bei einem empfindlichen Fördergut, wie dies z. B. Schokoladenmassen sind, dessen Güte beeinträchtigen.
  • Bei der Einrichtung nach der Erfindung treten diese Übelstände nicht auf. Da der Beschickungsraum, in den die Masse eingefüllt wird, sich dauernd bewegt, kann sich diese darin nirgends festsetzen und wird somit nahezu restlos selbsttätig wegbefördert. Die neue Einrichtung gestattet eine gleichmäßige und sichere Förderung selbst sehr zäher und fester Massen zu den Verarbeitungsvorrichtungen, ohne daß sie irgendwo hängenbleiben oder der Preßdruck in übermäßiger Weise gesteigert wird. Wird die Verarbeitung dort zeitweise ausgesetzt oder diese portionsweise durchgeführt, so braucht die Fördereinrichtung nicht dementsprechend jedesmal stillgesetzt zu werden, sondern die Fortbewegung der Masse unterbleibt selbsttätig, ohne daß hierbei hohe Drucke und Pressungen aufzutreten vermögen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung nach der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i zeigt die Speisevorrichtung schaubildlich; Abb. 2 stellt einen Ouerschnitt durch diese dar; Abb. g ist ein axialer Längsschnitt.
  • Die neueSpeiseeinrichtung besteht aus einer Trommel a, deren Umfang aus einzelnen schmalen Schaufeln b gebildet wird, welche unterBelassung kleinerZwischenräume gleichmäßig aneinandergereiht sind. Diese Trommel a wird bis auf eine untere öffnung c von einem Gehäuse d umgeben, dessen oberer Teil e zum Einsetzen und Herausnehmen der Trommel hochgeklappt werden kann. Da die Trommel in diesem Gehäuse eine Drehbewegung auszuführen hat und trotzdem bis dicht an die innere Gehäusewand heranreichen soll, so muß sie sehr genau in das Gehäuse eingepaßt sein. Das Gehäuse hat Kanäle i, die zur Aufnahme von heißem Wasser dienen, um ein Erkalten der eingefüllten Masse zu verhindern. An einer Stirnseite der Trommel befindet sich ein für die Beschickung der Einrichtung mit der zu verarbeitenden Masse dienender Trichter f, während in ihrem Innern eine feststehende Wand g angeordnet ist, die von den Stirnwänden 1z des Gehäuses d getragen wird.
  • Bei der Drehung der Trommel, die auf eine beliebige und in der Zeichnung nicht dargestellte Weise herbeigeführt wird, bewegt sich die eingefüllte Masse gegen die feststehende Wand g in der in Abb. 2 angegebenen Pfeilrichtung. Letztere bildet mit der Trommelinnenseite einen spitzen Winkel, wodurch die gegen die Wand g bewegte Masse, da sie nach . oben nicht ausweichen kann, nach unten weggedrückt wird, wobei sie zwischen die Schaufeln b der Trommel a gelangt. Die Schaufeln b haben eine derartige Schrägstellung zu der die Masse aufhaltenden Wand g, daß hierdurch die durch die Wand bereits eingeleitete Abwärtsbewegung der Masse weiter verstärkt wird und somit diese unter dem für ihre weitere Verarbeitung erforderlichen Druck durch die untere öffnung c im Gehäuse hindurchtritt. Ist es erforderlich, den austretenden Massestrang auf einen kleineren Querschnitt zu bringen, so können nahe der Austrittsöffnung c in bekannter Weise ein oder mehrere Walzenpaare k angeordnet werden, die den Strang zusammenschieben und zugleich weiterleiten. -Der Druck, mit dem die zu fördernde Masse weiterbewegt wird, ist von der gegenseitigen Stellung der Wand g und der Trommelschaufeln b abhängig. Durch passende Anordnung dieser Teile hat man es beim Bau der Einrichtung in der Hand, den für den Betrieb günstigstenDruck festzulegen und außerdem die beste Arbeitsweise der Vorrichtung bei portionsweiser Verarbeitung der geförderten Masse einzustellen, bei der keine unnötig hohen Preßdrücke aufzutreten vermögen.
  • Der feststehenden Wand g wird man zweckmäßigerweise eine der Masse zugewendete Durchbiegung geben, wodurch die" sich gegen das untere Ende der Wand g zu immer mehr und mehr verdichtende Masse besser unter diese =gelangen kann, um von ihr dann nach unten weggedrückt zu werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE:` i. Vorrichtung für den gleichmäßigen Vorschub zähflüssiger und teigiger Massen, insbesondere von Schokolade, gekennzeichnet durch eine aus einzelnen schmalen Schaufeln (b) gebildete Trommel (a), die von einem mit einer öffnung (c) und einem aufklappbaren Deckel (e) versehenen Gehäuse (d) umschlossen ist _ und im Innern eine Wand (g) aufweist, gegenüber der die einzelnen Trommelschaufeln (b) eine derartige Schrägstellung einnehmen, daß bei der Drehung der Trommel die von der Wand (g) aufgehaltene Masse von den Schaufeln erfaßt und durch die Öffnung (c) nach- außen gedrückt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand (g) mit ihrerAuflauffläche für dieMasse einen spitzwinkligen Raum mit -der gegenüberliegenden Trommelfläche einschließt:
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand (g) eine gegen die zu fördernde Masse gerichtete Biegung aufweist. q.-. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß vor der' Öffnung (c) im Gehäuse (d) ein oder mehrere Walzenpaare (k) angeordnet sind.
DEG72151D 1928-01-06 1928-01-06 Vorrichtung fuer den gleichmaessigen Vorschub zaehfluessiger und teigiger Massen, insbesondere von Schokolade Expired DE474768C (de)

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