DE474235C - Pelzschermaschine, bei der die Felle auf einem Foerdertuch ueber eine mit Saugloechen versehene Unterlage am Scherzylinder vorbeigefuehrt werden - Google Patents
Pelzschermaschine, bei der die Felle auf einem Foerdertuch ueber eine mit Saugloechen versehene Unterlage am Scherzylinder vorbeigefuehrt werdenInfo
- Publication number
- DE474235C DE474235C DES74084D DES0074084D DE474235C DE 474235 C DE474235 C DE 474235C DE S74084 D DES74084 D DE S74084D DE S0074084 D DES0074084 D DE S0074084D DE 474235 C DE474235 C DE 474235C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- skins
- conveyor
- suction holes
- shearing machine
- shear cylinder
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000004744 fabric Substances 0.000 title claims description 14
- 238000010008 shearing Methods 0.000 title claims description 9
- 208000019300 CLIPPERS Diseases 0.000 description 2
- 208000021930 chronic lymphocytic inflammation with pontine perivascular enhancement responsive to steroids Diseases 0.000 description 2
- 210000004209 hair Anatomy 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
- C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
- C14B1/00—Manufacture of leather; Machines or devices therefor
- C14B1/02—Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather
- C14B1/24—Cutting or shearing hairs without cutting the skin
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
- C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
- C14B2700/00—Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
- C14B2700/25—Cutting or shearing hairs without cutting the skin
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
- Pelzschermaschine, bei der die Felle auf einem Fördertuch über eine mit Sauglöchern versehene Unterlage am Scherzylinder vorbeigeführt werden Bei der Bearbeitung von Pelzfellen auf der Pelzschermaschine müssen die Felle auf dem Fördertuch festgehalten werden, um beim Durchlaufen der Bürstenwalzen und der Scherv orrichtung nicht zurückzuweichen oder sich zu stauen.
- Die Felle werden meist an den Rändern mittels Nadeln auf das Fördertuch aufgesteckt. Auch ist es bekannt, die Felle durch Schnüre, Drähte oder Bänder, die mit dem Fördertuch mitlaufen, beim Vorschub des Fördertuches an der Schervorrichtung vorbei mitzunehmen und von dieser abzuführen.
- Beide Befestigungsarten haben den Nachteil, daß sie eine stete Gefahr für die die Vorrichtung bedienende Person bilden. Außerdem erfordert das Um- und Abstecken der Felle erheblichen Zeitaufwand und Übung.
- Es ist noch zu erwähnen, daß Beschädigungen und ein Stillsetzen der Maschine unvermeidlich sind, wenn eine zu weit vorstehende Nadel in die Schermesser gerät.
- In neuer Zeit ist man dazu übergegangen, während des Schervorganges das Fell durch Saugluft festzuhalten, wodurch ein Anheften der Felle auf dem Förderband durch Nadeln oder ähnliche Mittel völlig unnötig gemacht wird. Die Felle werden, wie üblich, auf das Fördertuch gelegt und auf der oberen Bahn des Fördertuches ohne weiteres mitgenommen, da sie keinem Widerstand begegnen. Sobald jedoch das Fördertuch mit den aufgelegten Fellen vor den Scherzylinder gelangt, werden die Felle durch eine Ansaugevorrichtung mit genügender Stärke an das För dertuch angezogen.
- Nach dem Durchlaufen der Schervorrichtung und dem eintretenden Richtungswechsel des Fördertuches fallen. die Felle nach unten und müssen bei einer nochmaligen Bearbeitung durch die Schervorrichtung wieder neu aufgelegt werden. Um nun die Felle für etwaigen mehrmaligen Durchlauf durch die Maschine so lange auf dem Fördertuch festzuhalten, wie nötig ist, um ein einwandfreies Ergebnis zu erzielen, sieht vorliegende Erfindung ein zweites Fördertuch vor, das so angeordnet ist, daß sich seine obere Bahn gegen die untere Bahn des oberen bekannten Fördertuches anpreßt und um die Wendewalze mit herumläuft. Ein von der Schervorrichtung kommendes Fell wird sofort erfaßt und auf die ganze Länge der unteren Bahn des oberen Förderbandes mitgenommen, bis es an der hinteren Umkehrwalze angelangt ist, um diese herumgeführt und wieder nach vorn dem Scherzylinder zugeführt wird.
- Die zum Festhalten der Felle während ihrer Bearbeitung durch den Scherzylinder dienende, mit einem Exhaustor verbundene Ansaugev orrichtung erfährt dabei gegenüber bekannten Ausführungen eine besondere Ausbildung. In der Praxis hat sich nämlich herausgestellt, daß bei gleichmäßiger Verteilung der Ansaugelöcher auf dem Saugrohr die Randhaare der Felle mit angesaugt bzw. in die Sauglöcher eingezogen werden. Dadurch treten sie aus dem Bereich des Scherzylinders heraus und werden nicht oder nur mangelhaft abgeschnitten; die Pelzschur wird dadurch ungleich und bedarf der Nacharbeit.
- Die Ansaugelöcher werden nun gemäß der Erfindung in nebeneinanderliegenden Reihen gruppenweise angeordnet und zwischen jeder Gruppe ein großer Abstand gelassen.
- Auf der Zeichnung ist die neuartige Pelzschermaschine in einer beispielsweisen Ausführungsform schematisch dargestellt. Hierin zeigen Abb. i eine Seitenansicht der Maschine, Abb. 2 eine Draufsicht und Abb. 3 und q. Einzelheiten.
- Das Fördertuch a ist endlos über Rollen b, bl und eine Führungswalze c geführt und erfährt seinen Richtungswechsel vor dem Scherzylinder d durch ein Rohr e. Das Rohr e ist als Saugrohr ausgebildet. Die Luft wird durch einen an das Saugrohr angeschlossenen Exhaustor f abgesaugt. Unter dem Fördertuch a ist ein zweites endloses Fördertuch g so angeordnet, daß sich die untere Bahn des Fördertuches a auf ihrer ganzen Länge, also vom Scherzylinder bis zur hinteren Umkehrwalze, gegen die obere Bahn des unteren Fördertuches g preßt. Das Fördertuch ; wird ebenfalls um Führungswalzen h und i geleitet, von denen sich eine, i, nahe dem Scherzylinder d befindet.
- Die zu bearbeitenden Felle werden lose auf das obere Fördertuch a gelegt und müssen, bevor sie den Scherzylinder d erreichen, über das Saugrohr e laufen, wo sie durch Saugluft festgehalten werden. Nach Hervortreten unter dem Scherzylinder d gelangen die Felle in den Bereich der Walze i, die die Felle zwingt, zwischen die beiden Tuchbahnen al, gl einzutreten. Hier werden sie sofort von den sich aneinanderpressenden Tuchbahnen a1, gl, die gleiche Laufrichtung haben, bis zur hinteren Wendewalze b' gebracht, über die sie wieder nach oben auf das Fördertuch a gelangen.
- Die dem Scherzylinder d gegenüberliegende Hälfte des Saugrohres e (Abb. 3 und q.) ist so durchlöchert, daß immer mehrere nebeneinanderliegende Lochreihen Gruppen bilden, die auf der Länge des Saugrohres durch große ringförmige Zwischenräume getrennt sind. Diese Verteilung der Löcher hat den Zweck, die Felle so auflegen zu können, daß die Randhaare nicht auf Löcher treffen und in diese eingesogen werden können, sondern auf dem löcherlosen ringförmigen Zwischenraum aufliegen und bearbeitet werden können.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Pelzschermaschine, bei der die Felle auf einem Fördertuch über eine mit Sauglöchern versehene Unterlage am Scherzylinder vorbeigeführt werden; dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Fördertuch (a), mit dessen unterem Strang gleichlaufend, ein zweites, um die hintere Wendewalze (b1) herumgeführtes Fördertuch (g) angeordnet ist, so daß die Felle, zwischen den beiden Fördertüchern liegend, auf den oberen Strang des Fördertuches (a) zurückgeführt werden.
- 2. Pelzschermaschine nach'TAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sauglöcher im Saugrohr (e) in Reihengruppen angeordnet sind, zwischen denen je ein größerer undurchlochter ringförmiger Zwischenraum stehenbleibt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES74084D DE474235C (de) | 1926-04-08 | 1926-04-08 | Pelzschermaschine, bei der die Felle auf einem Foerdertuch ueber eine mit Saugloechen versehene Unterlage am Scherzylinder vorbeigefuehrt werden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES74084D DE474235C (de) | 1926-04-08 | 1926-04-08 | Pelzschermaschine, bei der die Felle auf einem Foerdertuch ueber eine mit Saugloechen versehene Unterlage am Scherzylinder vorbeigefuehrt werden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE474235C true DE474235C (de) | 1929-04-02 |
Family
ID=7504410
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES74084D Expired DE474235C (de) | 1926-04-08 | 1926-04-08 | Pelzschermaschine, bei der die Felle auf einem Foerdertuch ueber eine mit Saugloechen versehene Unterlage am Scherzylinder vorbeigefuehrt werden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE474235C (de) |
-
1926
- 1926-04-08 DE DES74084D patent/DE474235C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE677443C (de) | Mehrnadelnaehmaschine mit Bandtransport | |
| DE474235C (de) | Pelzschermaschine, bei der die Felle auf einem Foerdertuch ueber eine mit Saugloechen versehene Unterlage am Scherzylinder vorbeigefuehrt werden | |
| EP0019295A2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Ausrüsten von textilen Warenstücken | |
| DE1810790C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Verunreinigungen aus einer kontinuierlichen Textilfaser bahn | |
| DE641811C (de) | Maschine zum Breitwaschen und -walken von Geweben | |
| DE656685C (de) | Einrichtung zur Aufnadelung des Gewebes in Falten bei Spann-, Rahm- und Trockenmaschinen | |
| DE585140C (de) | Vorrichtung zum Nassbehandeln von Seide und seidehaltigem Textilgut | |
| DE724520C (de) | Vorrichtung zur Einfuehrung von Bastfaserstengeln in eine Knicke | |
| DE639078C (de) | Vorrichtung zum Aufschneiden und Abtrennen von Schussfadenschlingen an den Gewebelaengskanten | |
| DE1104403B (de) | Absaugeinrichtung an Streckwerken von Spinnereimaschinen | |
| DE429557C (de) | Verfahren zur Herstellung von Faserstoffscheiben fuer Kalander- und aehnliche Walzen | |
| DE654276C (de) | Vorrichtung zum Behandeln von auf wandernde Formen aufgezogenen Textilwaren, insbesondere Struempfen | |
| DE470657C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Pelzfellbahnen | |
| DE452356C (de) | Foerdervorrichtung fuer Pflanzenteile von Maschinen zum Entfleischen faserhaltiger Pflanzenteile von Agaven und aehnlichen Pflanzen | |
| DE397640C (de) | Walzwerk zum Waschen von Rohgummi | |
| DE406993C (de) | Stahlband-Florteiler fuer Krempeln | |
| DE447856C (de) | Foerdervorrichtung fuer Fellschermaschinen | |
| AT258849B (de) | Vorrichtung zum Aufschneiden von losen Sprengfäden | |
| DE1460347C3 (de) | Vorrichtung zur kontinuierKchen Behandlung von bahnförmigem Textilgut mit Flüssigkeit | |
| DE22432C (de) | Vliefstheiler für Vorspinnkrempel^ | |
| DE586680C (de) | Pelzfellfaerbemaschine | |
| DE470329C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Mustern von Pelzfellen durch Scheren mittels Schablonen | |
| DE1199730B (de) | Vorrichtung zum Beschneiden der Leisten von Stoffbahnen | |
| DE1904227A1 (de) | Eingangsduese einer Kraeuselmaschine | |
| DE628584C (de) | Nadelwalzenpaar zum Aufloesen von Fasergut |