DE473064C - Vorrichtung zum Schutze der Linsen von Strahlungspyrometern durch einen Gasstrom - Google Patents

Vorrichtung zum Schutze der Linsen von Strahlungspyrometern durch einen Gasstrom

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DE473064C
DE473064C DES81745D DES0081745D DE473064C DE 473064 C DE473064 C DE 473064C DE S81745 D DES81745 D DE S81745D DE S0081745 D DES0081745 D DE S0081745D DE 473064 C DE473064 C DE 473064C
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DE
Germany
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container
compressed air
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lenses
gas flow
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DES81745D
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K1/00Details of thermometers not specially adapted for particular types of thermometer
    • G01K1/08Protective devices, e.g. casings

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radiation Pyrometers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Schutze der Linsen von Strahlungspyrometern durch einen Gasstrom In dem Hauptpatent ist eine Vorrichtung zum Schutze der Linsen von Strahlungspyrometern durch einen Gasstrom beschrieben. Bei dieser Vorrichtung wird nahe der Pyromete-rlinse eine Preßluftdüse so angeordnet, daß der ihr entströmende Strahl van Druckluft vor der Linse vorbeistreift. Diese Anordnung hat den Zweck, die Linse oder eine davor geschaltete Glasplatte gegen die Einwirkung der Ofengase zu schützen. Insbesondere wird hierdurch verhindert, daß glühende Teilchenoder Staub zu der Linse gelangen.
  • Die Erfindung betrifft eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Vorrichtung nach dem Hauptpatent.
  • Gemäß der Erfindung ist das Schaurohr für das Pyrometer mit seitlichen Öffnungen versehen, die vorn einem abgeschlossenen, mit Preßluft beschickten Behälter umgeben sind. Die Preßluft tritt durch diese Öffnungen in das Schaurohr für das Pyrometer ein, strömt dann in Richtung auf den Ofen zu und verhindert ein Beschmutzen oder zerspringen der Linse des Pyrometers oder einer davor geschalteten Glasplatte. Um nun zu verhindern, daß der Preßluftstrom die Temperatur an der mit dem Pyrometer anvisierten Stelle des Ofeninnern beeinträchtigt, steht das Schaurohr nach seinem Durchtritt durch den mit Preßluft beschickten Behälter mit der Außenluft zweckmäßig in der Weisse in Verbindung, daß das,offene Ende des Schaurohrs in einem zweiten Behälter endigt, der reit Austrittsöffnungen für die Preßluft versehen ist. Hierdurch kann erreicht werden, daß fast die ganze P,reßluft, die durch die Öffnungen des Schaurohres eingetreten ist, durch des zweiten Behälters in die umgebende Luft gelangt und daß nur ein geringfügigeir Bruchsteil in das Ofenixinere streicht. In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Vorrichitung dargestellt. Das Innere a eines Ofens steht mittels einer durch das Mauerwerk b hindurchgehenden Bohrung c mit einem Rohr d in Verbindung, das mittels eines Flansches e an dem Mauerwerk b befestigt isst. Das Rohrd trägt nahe seinem oberen offenen Ende einen Behälter f, der durch eine Anzahl, beispielsweise drei, Löcher g mit der Außenluft i. Verbindung steht. In den Behälter/ mündet das offene Ende des Schaurohresk für, das Strahlungspyrometeri. Das Rohr lz ist mit Öffnungen k versehen, und der Teil des Rohres k, an dem sich die Öffnungen befinden, isst von einem Behälter l umgeben. In den Behällterl wird bei m Preßluft in der Pfeilrichtung eingebracht. Es können beispielsweise vier oder auch - drei: Öffnungen k, . die denselben Durchmesser haben wie die drei Öffnungeng, vorgesehen sein. Es halt sich gezeigt, da.ß der erstere Fall besonders günstig ist. Der durch das Rohr m eintretende Preßluftstrom gelangt durch die Öffnungen h in das Ansatzrohr h und von diesem in. den Behälter/, von dem er in der Hauptsache durch die Öffnungen g ins Freie gelangt. Nur ein geringer Teil des Preßluftstromes gelangt in das Ofeninnere.
  • Durch die beschriebene Anordnung wird ein sehr guter Schutz für die empfindlichen Glasteile .des Pyxometers i erreicht, insbesondere bei mit Überdruck arbeitenden Öfen. In der Abbildung äst die neue Schutzvorrichtung angewendet für eine Glasplatten, die den Pyrometerhehältex gegen. das Rohr h abschließt. Statt dessen kann sich auch die Objektivlinse des Pyrometers an der Stelle der Glasplatte n befinden, ohne daß dadurch dieWirkungsweise der neuen Einrichtung sich ändert. Welcher -der beiden Fälle jeweils benutzt wird, richtet sich im wesentÄchen nach der Art des Ofens, dessen Temperatur mit dein. Strahlung spyrometer überwacht werden soll..
  • Die neue Einrichtung ist einfach in ähren Aufbau und verursacht praktisch kein,. Meßfehler, weil nur ein geringer Bruchteil der Preßluft in den Ofen eintritt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Schutze der Linsen von Strahlungspyrometern durch. einen Gasstrom nach Patent 392 571, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaurohr für das Pyrometer durch einen mit Preßluft beschickten Behälter bindurcbgeht, in dein. von dem Behälter umgebenen Teil mit Öffnungen versehen ist, und nach seinem Durchtritt durch den Behälter mit der Außenluft zweckmäßig in der Weise in Verbindung steht, daß sein offenes Ende in einem zweiten- Behälter endet, der mit Austrittsöffnungen für die Preßluft versehen ist. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der wirksame Querschnitt der- Eintrittsöffnungen für die Preßluft größer als derjenige der Austrittsöffnungen oder diesem gleich ist.
DES81745D 1927-09-18 1927-09-18 Vorrichtung zum Schutze der Linsen von Strahlungspyrometern durch einen Gasstrom Expired DE473064C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3914709C1 (de) * 1989-05-04 1990-10-25 Deutsche Forschungsanstalt Fuer Luft- Und Raumfahrt Ev, 5300 Bonn, De

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3914709C1 (de) * 1989-05-04 1990-10-25 Deutsche Forschungsanstalt Fuer Luft- Und Raumfahrt Ev, 5300 Bonn, De

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