DE472829C - Vorrichtung zur Erzeugung der Fortschaltestromstoesse fuer Waehler in voll- oder halbselbsttaetigen Fernsprechanlagen - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung der Fortschaltestromstoesse fuer Waehler in voll- oder halbselbsttaetigen Fernsprechanlagen

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DE472829C
DE472829C DEG62516D DEG0062516D DE472829C DE 472829 C DE472829 C DE 472829C DE G62516 D DEG62516 D DE G62516D DE G0062516 D DEG0062516 D DE G0062516D DE 472829 C DE472829 C DE 472829C
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DE
Germany
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relay
contact
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Expired
Application number
DEG62516D
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English (en)
Inventor
Theodor Korthaeuer
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Alcatel Lucent Deutschland AG
C Lorenz AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
C Lorenz AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M19/00Current supply arrangements for telephone systems
    • H04M19/02Current supply arrangements for telephone systems providing ringing current or supervisory tones, e.g. dialling tone or busy tone

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Erzeugung der Fortschaltestromstöße für Wähler in voll- oder halbselbsttätigen Fernsprechanlagen Die Erfindung betrifft einen Relaisuntexbrecher für voll- und halbselbsttätige Fernsprechanlagen, bei welchen die Verbindungen vermittels elektromechanischer Schrittschaltwerke hergestellt werden.
  • Um derartige Anlagen zu verbilligen, so "daß sie große Verbreitung finden, ist es notwendig, die Einrichtung, unbeschadet ihrer Betriebssicherheit, möglichst einfach zu gestalten und alle überflüssigen Vorrichtungen zu vermeiden, besonders wenn Zentralen klei. neren Umfanges in Frage kommen.
  • Die Erfindung bezweckt eine wesentliche Vereinfachung der Ausrüstung solcher Anlagen dadurch herbeizuführen, daß ein und derselbe an sich bekannte Relaisunterbrecher nicht nur zum Antriebe der Schrittschaltwerke (Anrufsucher, Vonvähler, Rückstellung der Leitungswähler usw.), sondern auch zur Erzeugung des :zum .Rufen notwendigen Wechselstromes aus der Gleichstromquelle dient.
  • Für diesen Zweck wurden bisher bei derartigen Anlagen besondere Vorrichtungen, wie z. B. solche mit Pendelkontakten, sogenannte Polwechsler, benutzt, die nunmehr zum Fortfall kommen.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß ein und, derselbe Relaisuntorbrecher nicht nur zum Antriebe der Schrittschaltwerke und zur Erzeugung des Rufstromes, sondern auch für die Kontrollsignalgebung zum anrufenden Teilnehmer (Freisignal und Besetztsignal) benutzt wird.
  • Die Verwendung eines derartigen. Relaisunteibrechers sei an einer selbsttätigen. Anlage kleineren Umfanges mit Drehwählern gezeigt und an Hand,der Abbildung erläutert. Die Erfindung kann auch durch andere Ausführungsarten und in Anlagen beliebigen Umfanges verwendet werden, die, soweit sie eine derartige gemeinsame Verwendung des Relaisunterbrechers für verschiedene Zwecke benutzen, in den Schutzbereich des Erfindungsgegenstandes fallen.
  • Der Verbindungsvorgang spielt sich in folgender Weise ab Nach dem Aushängen des Fernhörers arn Apparat des anrufenden Teilnehmers kommt in bekannter, nicht näher erläuterter -*Weise `das Schließen eines Kontaktes x, der zum belegten Verbindungswege führt- und dort ein Relais Ceinschaltet, zustande.
  • Das Schließen des Arbeitskontaktes cl bringt das gemeinsame, zwei Wicklungen besitzende Einschalterelais E zum Ansprechen. (Pluspol, Wicklung I des Relais E, Ruhekontakt p1, Arbeitskontakt cl, Drehmagnet eines Anrufsuchers DM/AS?, Minus der Batterie. Der Drehmagnet DM/AS kommt infolge seines verhältnismäßig geringen Widerstandes in die-.b Stromkreis nicht zum Ansprechen.) Durch den. Doppelarbeitskontakte, wird d'er Relaisunterbrecher eingeschaltet. Das zuerst ansprechende Relais RII desselben schaltet durch Kontakt rII das Relais RIII ein, dieses bringt durch seinen Doppe1airbeitskontakt rIII2einen Kurzschluß der Relaiswicklung EI und gleichzeitig eine Stromverstäirkung für den Drehmagneten DM des Anrufsuchers AS, welcher seinen Anker anzieht und bei Eintritt der nächsten Unterbrechung seine Arme um einen Schritt fortschaltet. Infolge des erwähnten Kurzschlusses von E wiederholt sich das Spiel des Unterbrechers, bis die Arme des Anrufsuchers AS auf die Leitung des anrufenden Teilnehmers gelangt sind.
  • Es erfolgt nun in bekannter Weise eine Prüfung durch ein Relais J, sobald der Artn 3 des Anrufsuchers die anrufende . Anschlußleitung erreicht.. Durch den Arbeitskontakt 1, wird das bisher kurzgeschlossene V-Relais nunmehr dem Drehmagneten DM/AS vorgeschaltet, so daß die Stromstärke für diesen sinkt und die Fortschaltung der Arme aufhört; gleichzeitig wird das V-Relais erregt und weiter durch den Arbeitskontakt vt gehait--n, während durch die Arbeitskontakte v2 die Durchschaltung der Teilnehmerleitung zum Verbindungsweg und das weitere Halten des J-Relais ..erfolgt.
  • Durch das Ansprechen des V-Relais öffnet sich der v4-Ruhekontakt und daher wird das C-Relais bis auf weiteres stromlos gemacht, und seine Kontakte gehen in die Ruhelage zurück. Durch Schließen desselben v4-Arbeitskontaktes wird ferner das U-Relais eingeschaltet (Stromkreis: Pluspol, U, v4, Kontakt 3o und Arm q. des LW, DM/LW, Minuspol; der Drehmagnet DMILW spricht hierbei infolge des hohen Widerstandes von U nicht ,an).
  • Nach dem Zurückfallen des cl-Kontaktes und Schließen des Arbeitskontaktes u4 erfolgt: Das Freisignal. Vermittels des E-Relais und des von ihm (über Relais RII und RIII) beeinflußten Doppelarbeitskontaktes rIII. bildet sich ein Selbstunterbrecherstromkreis, der über die Wicklung JIIi verläuft. Zuerst ;spricht bei geringer Stromstärke das E-Relais an (Pluspol, EI, Ruhekontakt p1, JIII, Widerstand P'56, Arbeitskontakt ttl, Arm q auf Kontakt 30, DM/LW, Minus). Nachdem durch e2 das RII-Relais und durch rII das RIII-Rela,is eingeschaltet worden sind, wird durch Kontakt rIII2 das E-Relais kurzgeschlossen und der Strom für das J-Relais verstärkt. Dieser Vorgang wiederholt sich. Durch Induktion der Stromschwankungen auf 'die beiden Wicklungen JI, JII erhält der Teilnehmer eisi Signal, das sogenannte Freisignal, welches die Möglichkeit, mit der Stromstoßgebung zu bieginnen, anzeigt.
  • Wähnend der Stromstoßgebung, die sich in irgendeiner bekamen Weise abspielt, ist der Selbstunterbrecherstromkreis über das E-Relais und die Wicklung JIII zwar eingeschaltet,. seine Induktionswirkung wird aber vom Teilnehmer nicht als Signal gehört, weil der Hörstromkreis am.Apparat durch die Nummernscheibe kurzgeschlossen ist.
  • Ist der Teilnehmer besetzt, sei es, daß @er schonangerufen xst oder selbst anruft, so liegt entweder ein niedrigohmig-er iNebenschluß parallel zum prüfenden P-Relais, oder dass Prüfrelais wird kurzgeschlossen. In beiden Fällen spricht @es nicht an. Über den Ruhekontakt Dl bildet sich in ,ähnlicher Weise wie beim Freisignal ein Selbstunterbrecherkreis über die Wicklung JIII, der aber nicht über einen Widerstand, sondern über ein Kontaktsegment, z. B. i-9, den. Arm und Drehmagneten des LW verläuft und ein lauteres Signal, das Besetztsignal, auf die Teilnehmerleitung induziert. (Stromlauf: Pluspol, EI, p1, JIII, i-9, Arm .4, DMILW, Minus bzw. Pluspol, LV, rIII2, Dl, JIII, i-9, DMILW, Minus.) Ist die gewählte Anschlußleitung frei, so erfolgt die Prüfung. (Pluspol, Arbeitskontakt v5, Ruhekontakt p4, Arbeitskontakt r2, Ruhekontakt %, P Wicklung l und II, Arm 3 usw., Minus.) Nach dem Ansprechen des P,-Relais wird durch p, das Besetztsignal weiter vermieden und durch p2, p3 der Verbindungsweg durchgeschaltet.
  • Nunmehr beginnt der Rufvorgang durch den Arb.eitskontaktp5, indem--das Verzögerungsrelais RI und das E-Relais mit seiner Wicklung II ansprechen. (Stromlauf: Pluspol, v" p5, tas, RI, EII, Minus.). Durch den Arbeitskontakt rI wird der Drehmagnet des Rufwerkes DM/RW eingeschaltet, wobei durch den Kontakt d am Drehmagneten das Relais RI zum Zweck der Selbstunterbrechung abwechselnd kurzgeschlossen wird. Diese Selbstunterbrechervorrichtung ist lein infolge seiner Verzögerung langsam arbeitendes Schrittschaltwerk. Durch das E-Relais wiederum wird der Relais-Selbstunterbrecher RII, RIII,eingeschalbet.
  • Nach der Ingangsetzung des Rufwerkes durch Schließen des Kontaktes rI wird das Rufwerk selbsttätig über den Arm RLVl und über die verbundenen Kontakte 1q., 15, i, 21 bis zum. nächsten Ruhepunkt fortgesehaltet. Der Arm RW2 gelangt schon beim riächsben Schritt nach dem Verlassen des Ruhekontaktes auf einen mit rIII verbundenen Kontakt (erster Ruf).
  • Der erwähnte Kontakt rIII dient jetzt vermöge der erwähnten Selbstunterbrechung von RII, RIII (Periodenzahl etwa 25 p. Sek.) als Pohvechsler, indem der Strom abwechselnd in der unteren oder oberen Primärspule fließt und hierdurch einen Wechselstrom in die gewählte Anschlußleitung induziert. (Pluspol, sekundäre Spule des Üb., C-Relais Wicklung II, Ruhekontakt a1, Arbeitskontakt p3, Arm 2 des LW, b-Zweig, Wecker und Kondensator, a-Zweig, Arm i, p2, III, Minus.) Ein schwächerer Abzweig des Rufstromes verläuft über die Leitung des Anrufenden und dient für ihn als Signal, d'aß der gewünschte Teilnehmer den Ruf erhält. Antwortet der Gerufene nicht, so wiederholt sich der Rufvorgang in geschilderter Weise, indem die Arme des Rufwerkes einen neuen Umlauf von Kontakten von Ruhepunkt zu Ruhepunkt durchlaufen usw.
  • Das Relais RII arbeitet, wie aus dem Stromlauf ersichtlich ist, in einem von der Zahl der jeweils an den gemeinsamen Relaisunterbrecher angeschalteten Verbindungswege unabhängigen Ortsstromkreis, so daß auch die Selbstinduktion der Unterbrechervorrichtung von der Zahl der gleichzeitig angeschlossenen Verbindungsleitungen unbeeinflußt ist, zum Zwecke, die Periodenzahl des Rufstromes konstant zu erhalten.
  • Sobald der gerufene Teilnehmer sich meldet, spricht das miteingeschaltete Relais CII an, jedoch wird der Anker nur bis in die erste Stufe angezogen, so daß allein nur der c2-Kontakt betätigt wird. Das Öffnen desselben hebt den Kurzschluß der Wicklung II des U-Relais auf und bringt es zum Ansprechen (Stromlauf: Pluspol, v1, UII, V, DMIAS, Minus).
  • Durch Öffnen des Kontaktes u1 wird das C-Relais (mit Verzögerung) wieder abgescbaltet und durch den gleichen Kontakt die b-Leitung des Verbindungsweges durchgeschaltet.
  • Zur Auslösung der Wähler des belegten Verbindungsweges müssen die .Teilnehmer wieder einhängen. Geschieht solches, dann wird das .1-Relais stromlos.
  • Durch Zurückfallen des il-Kontaktes wird das V-Relais kurzgeschlossen und läßt seinen Anker (mit Verzögerung) los, worauf durch Öffnen des Arbeitskontaktes v1 der Stromkreis des Verzögerungsrelais U geöffnet wird. Ferner gibt das Öffnen des v5-Kontaktes das PrüfreIais P des Leitungswählers frei. Nach Zu= rückfallen des p,-Kontaktes schließt sich der Selbstunterbrecherstromkreis über das E-Relais (Pluspol, EI, Ruhekontakt p1, v3, Kontakte i-9, Arm q., DM/LW, Minus). Das E-Relais schaltet wiederum die Relais RII und RIII ein. Durch den KontaktrIII erfolgt sowohl leine Kurzschließung des E-Relais wie auch leine Stromverstärkung für den Drehmagneten DM/LW. Dieses Spiel wiederholt sich, bis die Arme des Leitungswählers in die Ruhelage zurückgeführt sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Erzeugung der Fortschaltestromstöße für Wähler in voll- oder halbselbsttätigen Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß ein und derselbe, an sich bekannte, aus mehreren Relais sich zusammensetzende Relaisunterbrecher nicht nur zum Antrieb der Schrittschaltiverke (Anrufsucher, Vorwähler, Rückstellung der Leitungswähler, Rufwerk usw.), sondern auch zur Erzeugung des zum Rufen notwendigen Wechselstromesaus der Gleichstromquelle dient.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß diese nicht nur- zum Antriebe der Schrittschaltwerke und zur Erzeugung des Rufstromes, sondern auch für die Kontrollsignalgebung zum anrufenden Teilnehmer (Freisignal und Besetztsignal) benutzt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke der Konstanthaltung der Periodenzahl des Rufstromes der Relaisunterbrecher mit seinen beiden Relais (RII und RIII) in einem Ortsstromkreise arbeitet, der von der Zahl der jeweils an den gemeinschaftlichen Relaisunterbrecher angeschalteten Verbindungswege hinsichtlich der- elektrischen Eigenschaften (Selbstinduktion, Widerstand usw.) unabhängig ist.
DEG62516D 1924-10-24 1924-10-24 Vorrichtung zur Erzeugung der Fortschaltestromstoesse fuer Waehler in voll- oder halbselbsttaetigen Fernsprechanlagen Expired DE472829C (de)

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