DE472667C - Bei Brandgefahr selbsttaetig wirkende Sicherheitsvorrichtung fuer mit Wasserdruck arbeitende Anlagen zum Verzapfen feuergefaehrlicher Fluessigkeiten - Google Patents

Bei Brandgefahr selbsttaetig wirkende Sicherheitsvorrichtung fuer mit Wasserdruck arbeitende Anlagen zum Verzapfen feuergefaehrlicher Fluessigkeiten

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DE472667C
DE472667C DEW67660D DEW0067660D DE472667C DE 472667 C DE472667 C DE 472667C DE W67660 D DEW67660 D DE W67660D DE W0067660 D DEW0067660 D DE W0067660D DE 472667 C DE472667 C DE 472667C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/06Details or accessories
    • B67D7/32Arrangements of safety or warning devices; Means for preventing unauthorised delivery of liquid
    • B67D7/3245Arrangements of safety or warning devices; Means for preventing unauthorised delivery of liquid relating to the transfer method
    • B67D7/3254Arrangements of safety or warning devices; Means for preventing unauthorised delivery of liquid relating to the transfer method using a pressurised liquid acting directly or indirectly on the bulk of the liquid to be transferred

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Bei Brandgefahr selbsttätig wirkende Sicherheitsvorrichtung für mit Wasserdruck arbeitende Anlagen zum Verzapfen feuergefährlicher Flüssigkeiten Die Erfindung betrifft eine Anlage zum Lagern und. Ausgeben feuergefährlicher Flüssigkeiten, bei der der Lagerbehälter unter Wasserdruck steht und demzufolge Wasser in denselben nachfließt iin gleichen Maß, wie Lagerflüssigkeit abgezapft wird.
  • Normalerweise soll bei solchen Anlagen bei Nichtgebrauch die Druckwasserzuleitung abgeschlossen sein. Wenn dies aber unterlassen wird und ein Brand im Zapfraum ausbricht oder bis dorthin vordringt und dann die Anläge beschädigt, so kann aus dem Leck feuergefährliche Flüssigkeit herausgedrückt und dadurch der Brand angefacht werden.
  • Es ist deshalb bereits vorgeschlagen worden, in die Druckwasserzuleitung ein Abschlußmittel einzuschalten, das für gewöhnlich durch eine Zugschnur, in die eine Schmelzsicherung eingefügt ist, offen gehalten wird. Kommt dann bei einem Brande die Schmelzsicherung zur Geltung, so schließt sich das Abschlußmittel und verhindert, daß das Druckwasser den Inhalt des Lagerbehälters durch eine entstehende Leckstelle hinausdTückt.
  • Weiterhin hat man bei Anlagen, die unter Druckluft oder Schutzgasdruck stehen, an dem Lagerbehälter eine Sicherheitsleitung mit schmelzbarem Verschluß angebracht, so daß, wenn letzterer bei einem Brande schmilzt, der Lagerbehälter infolge Ausströmens des Druckmittels vom Druck entlastet wird und infolgedessen in der Verbrauchslevtung befindliche Flüssigkeit in den Lagerbehälter zurückfließen kann.
  • Eine solche Einrichtung ist aber bei hydraulischen Anlagen nicht anwendbar, weil die spezifisch leichtere Lagerflüssigkeit vom Druckwasser, das in der Tiefe des Lagerbehälters zufließt, durch die Sicherheitsleitung hinausgedrückt würde und aus dieser und der Apparatur nicht zurückfallen könnte, wenn auch die Druckwasserleitung nach Art der vorerwähnten Sicherungseinrichtung abgeschlossen würde.
  • Um im Falle eines Brandes den weiteren Zufluß von Druckwasser in den Lagerbehälter zu verhindern und auch das Rückfließen der feuergefährlichen Flüssigkeit- aus der Zapfleitung in den unterirdisch verlegten Lagerbehälter zu erzielen, ist bei der Anlage nach der Erfindung unter Erde in die Druckwasserleitung ein Steuerorgan eingeschaltet, das für gewöhnlich in solcher Lage gehalten wird, daß die Druckwasserzuleitung zum Lagerbehälter offen ist. Durch Schmelzen einer im Zapfraum angebrachten'Schmelzsicherung wird die Haltevorrichtung ausgelöst, und das Steuerorgan wird in solche Lage eingestellt, daß die Druckwasserzuleitung gegen den Lagerbehälter abgeschlossen, dieser dagegen gegen eine überlaufableitung geöffnet ist, so daß also dann die in der Zapfleitung befindliche Lagerflüssigkeit in den Lagerbehälter zurückfällt und eine entsprechende Menge Wasser durch den überlauf hinausdrückt.
  • Die Zeichnung stellt von einer hydraulischen Anlage, die mit der Sicherheitsvorrichtung versehen ist, die in Betracht fallenden Teile in Abb. i schematisch dar, während die Abb. a und 3 Einzelheiten dazu in andern Stellungen zeigen.
  • Der Tank a ist durch die Druckwasserleitung b mit dem Hochbehälter c verbunden, der an eine Wasserleitung angeschlossen und mit Schwimmerventil versehen ist, so daß die Wasserzuleitung bei gefülltem Behälter geschlossen .ist und, der Tank unter dem durch die Höhenlage des Behälters c bestimmten Wasserdruck steht.
  • Oben am Tank a zweigt die Flüssigkeitssteigleitung d ab, die über den höchsten Wasserstand im. Behälter c hochgeführt und am Ende offen oder mit einem Schnüffelventil versehen ist.
  • In einer Höhe, die über der Lage des Behälters c liegt, zweigt von der Steigleitung d die Zapfleitung f ab, in die somit nie Wasser, sondern nur reine Lagerflüssigkeit übertreten kann. Die Zapfleitung f ist mit einem Durchflußzähler g ausgerüstet und geht in den Zapfschlauch h über, an dessen Ende der Zapfhahn i angebracht ist.
  • In die Druckwasserleitung b ist der Hahns eingeschaltet, von dem die Wasserabflußleitung t abzweigt.
  • Bei Ruhelage der Anlage soll der Hahns so gestellt sein, wie in Abb. i angegeben ist. Der Behälter c ist dabei gegen den Tank a abgeschlossen, während dieser mit der Ableitung t in Verbindung steht. Die Steigleitung der Anlage ist dabei bis nahe zur Tieflage des Hahns s von Flüssigkeit leer.
  • Soll gezapft werden, so wird der Hahns in die Stellung nach Abb. z gebracht. Der Tank liegt dann unter dem Wasserdruck, entsprechend der Höhenlage des Behälters c, und diesem Druck entsprechend steigt die Lagerflüssigkeit in der Leitung d, denn im Tank lagert die gegenüber Wasser spezifisch leichtere Lagerflüssigkeit, z. B. Benzin, über dem Wasser, und das einströmende Wasser drückt die Lagerflüssigkeit in die Steigleitung, aus dieser durch die Leitung/, den Zapfschlauch und den Zapfhahn i, sobald und solange dieser geöffnet ist. Nach beendeter Zapfung, wenn also der Hahn i geschlossen ist, wird der Hahn s wieder in die Stellung nach Abb. i gebracht; dann fällt die Lagerflüssigkeit aus der Steigleitung wieder in den Tank zurück bis nahe zur Höhe des Hahns s, den man zweckmäßig so anbringt, daß der Tiefstand der Flüssigkeit unter Erdoberkante liegt. Wird es aber unterlassen, den Hahns umzusteuern, nachdem Hahn i geschlossen worden ist, so bleibt die Anlage unter Druck und, bis zum Höchststand mit Lagerflüssigkeit gefüllt.
  • Um in einem solchen Fall trotzdem zu vermeiden, daß bei einem Brandausbruch in der Nähe der Anlage, durch den Teile derselben zerstört würden, Lagerflüssigkeit austritt, ist vor dem Hahn s in die Druckwasserleitung b ein Entleerungsstutzen z eingeschaltet, dar durch eine Klappe p geschlossen gehalten wird. Ein Hebel g an der Klappe p ist durch ein Kabel Y an der Decke des Zapfraumes aufgehängt. In das Kabel ist ein Gewicht y und, eine Schmelzsicherung ,u eingeschaltet, die aus zwei Metallplatten besteht, welche mit Leichtlot, das bei bestimmter Temperatur schmilzt, zusammengelötet sind, von denen die eine mit dem oberen, die andere mit dem unteren Teil des Kabels verbunden ist.
  • Sobald das Weichlot zwischen den Platten der Sicherung schmilzt, lösen sich die beiden Platten auseinander, der Zug im Kabel Y wird dadurch aufgehoben, das Gewicht y fällt herunter, und die Klappe p wird geöffnet; das Wasser aus dem Hochbehälter c fließt ab, und die Anlage wird vom Wasserdruck entlastet, so daß die Lagerflüssigkeit aus der-Steigleitung unter Erdoberkante zurückfällt.
  • Statt eines Gewichtes könnte auch eine Druckfeder die Klappe zu öffnen suchen, daran aber durch die Spannung des Kabels r gehindert sein und erst zur Wirkung kommen, wenn die Schmelzsicherung in Wirkung tritt.
  • Statt durch ein gewöhnliches Kabel könnte die Platte p z. B. durch eine gespannte Zündschnur zugehalten werden, so daß, wenn diese abbrennt, die Entleerungsöffnung frei wird.
  • Die Platte p könnte auch durch ein. anderes Abschlußmittel, z. B. einen Halm oder Schieber, ersetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bei Brandgefahr selbsttätig wirkende Sicherheitsvorrichtung für mit WasserdTuck arbeitende Anlagen zum Verzapfenfeuergefährlicher Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, daß in die Leitung (b) für das Druckwasser ein Entleerungsstutzen (z) eingeschaltet ist, dessen Abschluß,-kö.rp!er (p) in beka=ter Weise durch ein eine Schmelzsicherung enthaltendes Kabel in der gehalten wird.
DEW67660D 1924-09-22 1924-11-21 Bei Brandgefahr selbsttaetig wirkende Sicherheitsvorrichtung fuer mit Wasserdruck arbeitende Anlagen zum Verzapfen feuergefaehrlicher Fluessigkeiten Expired DE472667C (de)

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DEW67660D Expired DE472667C (de) 1924-09-22 1924-11-21 Bei Brandgefahr selbsttaetig wirkende Sicherheitsvorrichtung fuer mit Wasserdruck arbeitende Anlagen zum Verzapfen feuergefaehrlicher Fluessigkeiten

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