AT86795B - Selbsttätige Feuerlöscheinrichtung. - Google Patents

Selbsttätige Feuerlöscheinrichtung.

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  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Selbsttätige   Feuerlöseheinriehtung.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Der Druck, der die Löschflüssigkeit aus den einmal geöffneten Spritzdüsen auszutreiben bestimmt ist, wird in einem Behälter a erzeugt. Zu diesem Zwecke kann in diesem Behälter eine Sodalösung eingebracht werden, der aus einem kleineren Behälter   d   Schwefelsäure zugeführt wird. Die Behälter a und d sind durch ein Rohr j (Fig. 2) miteinander verbunden, dessen Ventil   k   gewöhnlich   den'Zufluss   der Schwefelsäure in den Behälter a verhindert. Das Ventil k wird bei Verringerung des Druckes im Rohrsystem infolge Öffnens einer Spritzdüse in der weiter unten beschriebenen Weise selbsttätig geöffnet, während der normale Druck im Rohrsystem das Ventil k in geschlossener Stellung hält.

   An die Spindel des Ventils   A   ist ein in Fig. 2 gestrichelt eingezeichneter Hebel 33'mit einem Gewicht g am oberen Ende angeschlossen, der gewöhnlich dadurch in seiner angehobenen, dem Schluss des Ventils ertsprechenden Stellung gehalten wird, dass ein Haken   31'in   ein Auge   32'des   Hebels eingreift. Der Haken 31'sitzt an einem bei 29'im Gehäuse G gelagerten doppelarmigen Hebel   30',   dessen anderer Arm für gewöhnlich durch einen bei 28'im Gehäuse G gelagerten Klinkhebel 27'gesperrt wird, in welcher Stellung der Haken in das Auge   32'   eingreift.

   Der Klinkhebel 27'steht mit der Stange eines Kolbens   25'in   Verbindung, der in einem mit dem lotrechten Fortsatz   e6   des von der Hauptleitung c abzweigenden Rohres c' (Fig. i) verbundenen Zylinders e'spielt. Dadurch steht der Kolben 25'unter dem Einfluss des in dem Rohrsystem herrschenden Druckes. Unter diesem Einfluss nimmt er die in Fig. 2 punktiert dargestellte Lage ein, wo der Klinkhebel 27'den Hebel   30'sperrt.   Sobald der Druck im Rohrsystem unter eine bestimmte Höhe sinkt, wird die Kolbenstange durch eine im Zylinder e'untergebrachte Feder 35'zurückgedrängt, so dass der Klinkhebel 27'den Hebel 30'frei gibt. Dabei wird die Öse 32'aus dem Haken   31'ausgelöst,   der gewichtsbelastete Hebel 33'sinkt nach unten und dreht das Ventil k in seine geöffnete Lage. 



   Der Druckbehälter a besitzt ein Ausströmrohr   a',   das von seiner Oberwand in ein Rohr   c7   führt, das seinerseits mit einem nach dem Deckel des Löschflüssigkeitsbehälters b führenden Rohr 40 in Verbindung steht, wodurch der Austreibdruck auf diesen Behälter übertragen wird. Ein im Rohr   c   angeordnetes Rückschlagventil   c"verhindert   den Rückfluss in den Druckbehälter.

   Die Sodalösung in dem Behälter a kann unter Umständen ausnahmsweise dem Behälter b mittels eines Rohres z' (Fig. 2) zugeführt werden. das vom Boden des Behälters a aufsteigt und sich mit dem Rohr c7 an dessen Vereinigungsstelle mit dem Rohr a'vereinigt, woselbst ein Dreiwegventil a2 angeordnet ist, so dass jeweils das eine Austrittsrohr geschlossen ist, wenn das andere geöffnet ist. 
 EMI2.1 
 gas erzeugenden Stoffe bei der Erzeugung des Gases nicht mit den Gegenständen im brennenden Raum in Berührung kommen. Diese werden nur vom Löschmittel erreicht, welches Gewebe, Gemälde, andere Kunstgegenstände u. dgl. nicht beschädigt. 



   Um zu verhindern, dass Sodalösung zum Ausfluss kommt, falls der Löschmittelbehälter leer laufen sollte, ist die Verbindung zwischen dem die Sodalösung enthaltenden Behälter a und dem Behälter b für die Löschflüssigkeit in folgender Weise überwacht. In einem kuppelartigen Ansatz   c10 des   Behälters b ist ein Ventilsitz os   (Fig. g)   angeordnet. Der kuppelartige Ansatz steht mit dem Rohr 40 in Verbindung. Die Spindel   äll,   des   Ventils'012   reicht in den Behälter b hinein und trägt einen Schwimmer    < ,   der bis zur Erreichung einer bestimmten geringen Höhenlage des Löschflüssigkeitsspiegels das Ventil   o   offen und damit die Verbindung der beiden Behälter aufrecht hält.

   Das obere mit Gewinde versehene Ende der Ventilspindel trägt eine Mutter   013,   die so eingestellt werden kann, dass sie das Niedersinken des Ventils auch dann verhindert, wenn der vorher bestimmte Flüssigkeitsspiegel im Behälter b erreicht ist, wodurch der Abschluss der Verbindung zwischen den beiden Behältern verhindert werden kann. 



   Ein Rohr i   führt von   dem unteren Teil des Druckbehälters a zu dem oberen Teil des Schwefelsäurebehälters d. Das Rohr i ist mit einem   Rückschlagventil f versehen,   um Rückdruck vom Behälter   d   aus zu vermeiden. Das Ventil k enthält eine Bohrung, die die Verbindung zwischen den beiden Behältern durch Vermittlung des Rohres i überwacht. Befinden sich die Ventile der Rohre i und i in der Offenstellung, so wird durch den   im'   Behälter a erzeugten Druck die Sodalösung durch das Rohr   i   in den Behälter d getrieben und dadurch diesem Behälter Druck zugeführt, der die Schwefelsäure in den Behälter a treibt.

   Hierbei wird im oberen Teil des Behälters durch die Mischung der Sodalösung mit der Schwefelsäure noch ein zusätzlicher Druck erzeugt, der dazu beiträgt, die Schwefelsäure in den Behälter a zu treiben. 



     'An   das Rohr c' (Fig.   I)   ist ein Gehäuse   wl   angeschlossen, das einen dem Kolben 25' ähnlichen Kolben enthält, der mit einem der Klinke 30'ähnlichen Klinkhebel   m'derart   zusammenwirkt, dass er im gegebenen Augenblick einen gewichtsbelasteten Hebel   w3 auslöst.   



    Dieser Hebel nimmt für gewöhnlich. eine Stellung ein, in der er ein Ventil w2 der an das Stadtnetz angeschlossenen Hauptwasserleitung w1 geschlossen hält. Nach vollständiger Er-   

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 EMI3.1 
 Gases wird infolge der Verringerung des im Rohrsystem herrschenden Druckes der Gewichtshebel w3 ausgelöst, wodurch das Ventil w2 geöffnet wird. Die den Kolben steuernde Feder im Gehäuse w6 ist im Verhältnis zur Feder   35'   (Fig. 2) von solcher Stärke, dass die zur Bewegung des Kolbens 25'genügende Minderung des Druckes noch nicht ausreicht, um den Kolben im Gehäuse   1V6   zu verschieben. Der letztgenannte Kolben tritt deshalb nur in Wirkung, wenn die Flüssigkeit ini Behälter b und das im Behälter a erzeugte Gas gänzlich erschöpft sind.

   Das Wasser kann dann durch das Rohr   w',   den Behälter a, das Rohr, den Dreiweghahn 28, das Rohr   40,   den Behälter b und das Rohr c zu den Rohren 20 und den Spritzdüsen 2 strömen. Der Lauf des Wassers kann auch durch Einstellung des Hahnes 28 in die Stellung Fig. 2 durch die Rohre c6 und c'zu dem Rohre c geleitet werden. Die Benutzung von Wasser ist für gewöhnlich nicht erforderlich, da die Behälter a und b hinreichend gross sind, so dass in den meisten Fällen ein entstandenes Feuer durch ihren Inhalt gelöscht werden kann.

   Sollte aus irgendeinem Grunde die Gaserzeugung in dem Behälter a versagen, so würde das Wasser durch das Rohr   w',   den Behälter a und von hier durch die übrigen Leitungen des Netzes strömen, sobald eine Verringerung des im Leitungssystem herrschenden Druckes ein Öffnen des Ventils   w3 veranlasst.   Die Verbindung des Druckbehälters a mit der Hauptwasserleitung ermöglicht es, einen Druck ohne die Verwendung von Chemikalien, wie Sodalösung und Schwefelsäure, zu erzeugen.

   Das in den Behälter a strömende Wasser drückt nämlich dort die Luft zusammen und die zusammengepresste Luft strömt in den Behälter b, aus dem sie die Löschflüssigkeit durch die offenen Spritzdüsen   austreibt : Es   kann also bei einer Einrichtung, die den durch das Einströmen des Wassers in den Behälter a erzeugten Druck benutzt, der Schwefelsäurebehälter mit den Zubehörteilen entbehrt werden. Statt der federbelasteten Kolben kann in den
Gehäusen   W6   und e'auch eine Membrane benutzt werden,
In den die Spritzdüsen enthaltenden Rohren 20 ist in der Nähe der Verbindungsstelle mit dem. Hauptrohr c ein Ventil y vorgesehen, das für gewöhnlich offen ist.

   Das Ventil ist einem Handgriff ausgerüstet, mittels dessen es geschlossen werden kann, nachdem ein entstandenes Feuer durch das Ausströmen der Flüssigkeit aus den Spritzdüsen gelöscht ist, so dass das Ausströmen der Löschflüssigkeit unterbrochen werden kann, wenn ein neuer
Sprühkopf eingebaut werden soll. Ferner ist in jedes der Rohre 20 in der Nähe des
Ventils y ein Rückschlagventil z eingebaut, wodurch erreicht wird, dass die Löschflüssigkeit nur aus dem Rohre 20 ausfliesst, dessen Spritzdüse geöffnet ist. Die Anordnung des Rück- 
 EMI3.2 
 abgelassen. Ein ähnlicher Ablasshahn 3 ist am unteren Ende des Rohres c vorgesehen. Ausserdem können im Rohre c'Ventile 5 angeordnet werden.

   Zweckmässig ist an die Hauptleitung c durch Vermittlung eines mit einem Hahn 11 versehenen Stutzens noch ein Schlauch   22   angeschlossen, mittels dessen die Löschflüssigkeit einer beliebigen Stelle zugeführt werden kann. Der Schlauch wird gewöhnlich an Ösen oder Haken 12, 13 aufgehängt. 



  Wie in Fig. i dargestellt ist, kann ein Zweigrohr 1 von jedem Verteilungsrohr 20 zu einem andern Raum derselben Etage abgeleitet sein. Die Zweigrohre 1 sind zwischen den Ventilen y und z angeschlossen und weisen Rückschlagventile 14 auf, um zu verhindern, dass die Löschflüssigkeit aus dem Rohre 1 ausströmt, es sei denn, dass die zugehörige Spritzdüse geöffnet ist,
Es können verschiedene   Signal-oder Alarmvorrichtungen   vorgesehen sein, die sichtbare oder hörbare Warnungszeichen geben, wenn ein Feuer ausbricht und die gleichzeitig die Brandstelle und die Verringerung des im Leitungssystem herrschenden Druckes, die durch ein ausbrechendes Feuer oder Undichtheiten veranlasst ist, anzeigen.

   Mit dem Rohr p ist eine Anzeigevorrichtung 24 verbunden, die durch eine elektrische Leitung mit einer Glocke oder einer ähnlichen akustischen Signalvorrichtung v sowie einem Semaphor oder einem ähnlichen sichtbaren Signal v'verbunden ist. Der Zweck dieser Vorrichtung ist, eine Minierung des Druckes im System zufolge Leckwerdens o. dgl. anzuzeigen. Die Signalvorrichtungen werden durch das Schliessen ihrer Stromkreise zufolge der Bewegung eines geeigneten Teiles der Anzeigevorrichtung 24 betätigt. Eine ähnliche Druckanzeigevorrichtung   u,   die wiederum mit Signalvorrichtungen verbunden ist, ist an einem mit dem Behälter b verbundenen Rohr t angeordnet. Diese Anzeigevorrichtung schliesst die zugehörigen Stromkreise beim Fallen oder Sinken des Druckes im genannten Behälter.

   Ein Sinken des Druckes kann durch ein Aussickern der Säure aus ihrem Behälter und ein Steigen durch ihr Hineinsickern in den Sodabehälter a entstehen, durch das eine Gaserzeugung bewirkt 
 EMI3.3 
 

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 Glocke   x   und eine   Signalvorrichtung <    mittels an ihm   angeordneter Vorsprünge betätigt.   



  An verschiedenen Stellen des Rohres e'sind ähnliche Gehäuse   e   mit federbeeinflussten Kolben angeordnet, welche elektrische Stromkreise schliessen, die Signale   2a,     2   und 2c betätigen, sobald der Druck in den Rohren 20 sinkt, so dass damit angezeigt wird, 
 EMI4.1 
 2 b oder 2c in Wirkung tritt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   I.   Selbsttätige Feuerloscheinrichtung mit von der unter Druck stehenden Löschflüssigkeit ständig erfüllten Leitungsrohren und mit Einrichtungen zur selbsttätigen Erzeugung des Gasdruckes auf chemischem Wege, dadurch gekennzeichnet, dass die den Gasdruck erzeugenden chemischen Stoffe in voneinander gesonderten, durch eine Druckleitung   (1)   miteinander verbundenen Behältern (d, a) enthalten sind und infolge des Sinkens des Druckes in den Rohrleitungen nach Massgabe des Verbrauches der in bekannter Weise in einem besonderen Behälter (b) eingefüllten Löschflüssigkeit miteinander in   Berührung-   gebracht werden.

Claims (1)

  1. 2. Feuerlöscheinrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass in der den Alkalibehälter (a) mit dem Säurebehälter (d) verbindenden Leitung (i) ein Ventil (h) eingeschaltet ist, das mittels eines Kolbens (M), der unter dem Einfluss des in den Leitungsrohren (20) herrschenden Druckes steht, und geeigneter Übertragungsorgane (27', 30'33'), beim Sinken des Druckes selbsttätig geöffnet wird.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein den unteren Teil des EMI4.2 das eine Verschlussvorrichtung aufweist, die gleichzeitig mit dem Säureabschlusshahn (k) geöffnet wird, so dass das Alkali durch das Hilfsrohr in den Säurebehälter eintreten und dort einen Druck erzeugen kann, der das Überfliessen der Säure in den Alkalibehälter bewirkt.
    4. Einrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein am Alkalibehälter angeordnetes, zum Feuerlöschmittelbehälter führendes Rohr (a') und ein vom Innern des Alkalibehälters aufsteigendes Ausströmrohr (z'), das mit dem erstgenannten Ausströmrohr (a') durch einen Dreiweghahn verbunden ist, mittels dessen entweder das im Alkalibehälter erzeugte Gas oder aber die alkalische Flüssigkeit selbst nach dem Feuerlöschbehälter übergeführt werdcn kann.
    5. Einrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein den Alkalibehälter mit den Ausflussrohren (20) verbindendes Rohr (c6) mit einem Abzweig (e'), der ein durch den EMI4.3 gewöhnlich den Säureabflusshahn (k) bzw. die Verschlussvorrichtungen zwischen Säuregefäss und AlkÅalibehälter geschlossen hält, aber unter Vermittlung einer es beeinflussenden Feder beim Fallen des Druckes den Hahn bzw. die Verschlussvorrichtungen öffnet.
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