DE47215C - Kohlung von Eisen durch Filtriren des flüssigen Metalls durch eine Schicht von Kohlenstoff - Google Patents

Kohlung von Eisen durch Filtriren des flüssigen Metalls durch eine Schicht von Kohlenstoff

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DE47215C
DE47215C DENDAT47215D DE47215DA DE47215C DE 47215 C DE47215 C DE 47215C DE NDAT47215 D DENDAT47215 D DE NDAT47215D DE 47215D A DE47215D A DE 47215DA DE 47215 C DE47215 C DE 47215C
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DENDAT47215D
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„PHOENIX", Actiengesellschaft für Bergbau und Hüttenbetrieb in Laar bei Ruhrort a. Rh
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C7/00Treating molten ferrous alloys, e.g. steel, not covered by groups C21C1/00 - C21C5/00
    • C21C7/0025Adding carbon material

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Materials Engineering (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment Of Steel In Its Molten State (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 18: Eisenerzeugung.
„PHOENIX",
Bei dem Herstellungsverfahren von Flufseisen und Stahl, wie es bisher ausgeführt wird, wird das Rohmetall zuerst entweder in einer B es semer-Birne, einem Flamm- oder anderen Ofen gereinigt, und während dieses Processes wird der Kohlenstoff ausgeschieden, während die Wiederankohlung hinterher durch die Einführung von Spiegeleisen, Ferromangan oder einem anderen Körper bewirkt wird, welche die erforderliche Menge Kohlenstoff enthält.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist, diese Carburirung der Masse mittelst Holzkohle oder anderer kohlenstoffhaltiger Masse, wie Koks, Anthracit oder eine andere geeignete Kohlenart, zu bewirken. Zu diesem Zwecke wird nach unserer Erfindung die Wiederankohlung des Metalls durch Filtriren oder Durchtreiben desselben durch eine Schicht von solchem kohlenstoffhaltigen Material bewirkt, welches zur Anwendung kommt.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Einrichtung zur Ausführung der Erfindung zur Hälfte in Ansicht, zur Hälfte im Verticalschnitt dargestellt.
Das zu behandelnde Metall wird entweder aus einer Bessemer-Birne, einem Flammofen oder Schmelztiegel in die übliche Giefspfanne A gegossen, welche mit einer gewöhnlichen Verschlufs- und Auslafsdüse versehen ist.
Nachdem die Giefspfanne in die bezügliche Lage gebracht worden, wird der Verschlufs geöffnet und das Metall durch den Kessel β fliefsen gelassen, der mit feuerfestem Material sorgfältig ausgekleidet ist und Holzkohle oder eine andere geeignete Kohlenart enthält. Da das Metall durch diese Kohlenmasse hindurchgeht oder durch dieselbe gewissermafsen hindurchfiltrirt wird, wird Kohle gelöst oder aufgenommen, worauf das Metall aus dem Kessel oder Filter B durch eine gelochte Chamotteplatte b hindurchtritt und in der Giefspfanne C aufgefangen wird, die gleichfalls mit Verschlufs und Auslafsmundstück d für Giefszwecke versehen ist.
Es hat sich gezeigt, dafs der Stahl beim Durchtreten oder Filtriren durch das kohlenstoffhaltige Material Kohlenstoff aufnimmt, und durch Versuche hat festgestellt werden können, dafs ein Kessel oder Filter von etwa 1,20 m Länge und 0,45 m Durchmesser, wenn er mit Holz- oder Gaskohle (besonders ersterer) nahezu gefüllt ist, gute Resultate erreichen läfst, wenn die Charge, welche der Behandlung unterzogen wird, 5 bis 10 t beträgt. Um den Pocentsatz an Kohle in dem herzustellenden Stahl zu reguliren, mufs der Inhalt des Apparates zur Ankohlung bestimmt werden. D. h. setzt man voraus, dafs ermittelt worden ist, es werde ι pCt. Kohlenstoff durch die Filtrirung eingeführt, so wird man z. B. zweckmäfsig bei der Behandlung einer Charge zur Erzeugung von Stahl von 0,5 pCt. Kohlenstoffgehalt zuerst 5 t des weichen entkohlten Metalls in die Giefspfanne C ablassen und die übrigen 5 t durch
den Kessel oder das Filter B in dieselbe Giefspfanne gelangen lassen; auf diese Weise wird alsdann der Procentsatz Kohlenstoff erhalten, welcher in dem herzustellenden Stahl enthalten sein soll.
Wenn die Giefspfanne C ihre ganze Charge erhalten hat, so kann sie durch einen hydraulischen Prefskolben D oder durch eine andere geeignete Vorrichtung gehoben und über die Giefsformen gebracht werden, in welche das Metall gegossen werden soll.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kohlung von Eisen, darin bestehend, dafs das geschmolzene Metall aus der Giefspfanne A durch die in dem Kessel B enthaltene Schicht von Kohlenstoff in eine zweite Giefspfanne C fütrirt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE904541C (de) * 1940-04-24 1954-02-18 Eisenwerke Gelsenkirchen A G Herstellung von mechanisch hochfestem Gusseisen
DE1161571B (de) * 1957-05-08 1964-01-23 Thyssen Huette Ag Vorrichtung zum Vergiessen von fluessigem Stahl bei gleichzeitigem Entgasen
DE1166229B (de) * 1957-05-08 1964-03-26 Thyssen Huette Ag Vorrichtung zu intermittierender Durchlaufentgasung von Fluessigkeiten und Verfahren dazu

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DE904541C (de) * 1940-04-24 1954-02-18 Eisenwerke Gelsenkirchen A G Herstellung von mechanisch hochfestem Gusseisen
DE1161571B (de) * 1957-05-08 1964-01-23 Thyssen Huette Ag Vorrichtung zum Vergiessen von fluessigem Stahl bei gleichzeitigem Entgasen
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