DE471940C - Maschinell angetriebener, mit einer Kupplung versehener Blockdruecker fuer Stoss- undWaermoefen - Google Patents

Maschinell angetriebener, mit einer Kupplung versehener Blockdruecker fuer Stoss- undWaermoefen

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DE471940C
DE471940C DEK94276D DEK0094276D DE471940C DE 471940 C DE471940 C DE 471940C DE K94276 D DEK94276 D DE K94276D DE K0094276 D DEK0094276 D DE K0094276D DE 471940 C DE471940 C DE 471940C
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DEK94276D
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English (en)
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FRIEDRICH WEITZEL
Kreuser Adolf GmbH
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FRIEDRICH WEITZEL
Kreuser Adolf GmbH
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D3/00Charging; Discharging; Manipulation of charge
    • F27D3/04Ram or pusher apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • -Maschinell angetriebener,`mit einer Kupplung versehener Blockdrücker - für Stoß- und Wärmöfen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf maschinell angetriebene Drücker, wie sie beispielsweise als Blockdrücker für Stoßöfen zum Einsetzen und Durchstoßen des Einsatzmaterials verwendet werden. Sie gewährleistet einen einwandfreien Betrieb des Drückers dadurch, .daß zwischen diesem. und der Antriebsmascbineeine Kupplung eingeschaltet ist, die :durch eine Druckstange mechanisch ausgerückt und vorn Hand wieder eingerückt werden kann. Ein überlaufen :der Druckstange über das Hublende hinaus und ein Zubruchfahren des Drückers wird hierdurch vermieden. Die bisher bei diesen Drückern angewendete -elektrisch betriebene Endausschaltung hat irn Betriebe vielfach versagt, weil Störungen im @elektrischen Teil bei. dem rohen Hüttenbetrieb oft vorkommen. Abb. x bis q. zeigen die Längsansichten dies Drückers teilweise, in schematischer Darstellung. Es ist a die Druckstange. des Drückers, im vorliegen@dten Falle als Zahnstange ausgebildet, die durch das Ritze- b bewegt wird. Dieses Ritzzl wird über einen beliebigen Zwischentrieb von der Welle c aufs ,durch eine reversüerbare Arb:eItsmaschine; wie Elektromotor o. dgl., ,die bei d angreift, angetrieben. Wird die Zahnstange ,nach links bewegt, so, stößt der Druickkopf e die Blöcke in den Ofen hinein, wird die Druckstange nach rechts bewegt, so geht sie leer zurück. In unmittelbarer Verbindung mit der Zahnstange biefinden sich vier Kurvenhneale f, g, lt, i. Auf der fest gelagerten Achse h ist ein dflpp.elarmigex Hebel 1 befestigt, der die Rollen m und -n trägt. Auf der Achse h befindet sich auch ein. Handhebel.o und ein Hebeip. Der Hehelp steht durch eine oder mehrere Stangen q mit dem dreiarmig en Hebel r der Ausrückkupplung in Verbindung. Diese Kupplung, die in den Abb. 5 bis g d ;rgestellt ist, ist .eine vereinigte Ausrü.ck- und Rutschkupplung und besteht aus dem fest mit der Antriebswelle c verbundenen Stern s, in welchem sich die Drehzapfen t für die Hebel.r befinden. Bei der gezeichneten Kupplung sind drei .dreiarmige Hebel r vorg iesiehen. Auf der Welle c befindet sich fernerhin die Scheiben und die Scheibe v, wie auch zwei keilförmige Ringe tv, die durch Federn. x, Büchsen y und Schrauben z gegeneinandergedrückt werdien. Die Kupplung u1 ist auf der Motorwelle b1 befestigt. Beim. Lauf des Motors setzt die Welle b1 die Kupplung al in drehende Bewegung, und mit ihr ,dreht sich dann auich die S@ch:eib,e,u und die Scheibe v. Steht -das Ausrückgestänge in der Stellung nach Abb. x und 6, dann sind durch die Federnx die beiden Ringe w gegen v gespannt, und die beiden Ringe tü setzen dann ;durch die Bolzen cl den Stern s in drehende Bewegung und halten (dien Drücker in Bewegung. Je nachdem die Drehrichtung vorn a1 ist, läuft dann die Druckstange des Drückers nach rechts oder nach links. Steht die Kupplung in der Stellung nach Abb.7, welche der ausgerückten Stellung des Gestänges nach Abb. z entspricht, dann sind durch die Verdrehung des dreiarmigen Hebels die Spannringe tv auseinandergerückt, wobei .die Druckkraft der Federn x überwunden und der Reibungskontakt zwischen .den Ringen tv und der Scheibe v gelöst wird, so .daß bei durchlaufendem Motor der Drücker ausgeschalitet ist. Steht die Kupplung in der Stellung nach Abb. 9, welche der Stellung des Abatellgestänges nach Abb. 3 @entspricht, dann ist die Kupplung wieder eingeschaltet, steht die Kupplung mit Abstellgestänge in der Stellung nach Abb. :1, dann ist de Kupplung wieder ausgeschaltet, und zwar :so; daß die Stellung vollständig blockiert ist, so daß sie nicht mehr eingeschaltet werden ka=.
  • Der Arbeitsvorgang ist folgender Angenommen der Blockdrücker wird duxcl) einen Elektromotor, angetrieben, die Kupplung mit Gestänge steht in ihrer Normalstellung nach Abb. i. Bewegt sich nun die Zahnstangea nach rechts, dann müßte normatesrw.eise der den Bleckdrücker steueinde Arbeiter, kurz bevor das Kurvenlineal g gegen die Rolle n stößt, den. Elektromotor stillsetzen. Versäumt der Arbeiter die Stillsetzung des Motors, dann stößt das Kurvenlineal g ,gegen die Rollen, wodurch dieselbe hochgeht. Hierdurch dreht sich die Achse h und betätigt .den Hebel>>, derart, daß die Verbindungsstangen sich nach rechts bewegen und den Hebelr betätigen, so. daß das Gestänge mit Kupplung die Stellung nach Abb. 2 bzw. 7 @e?mmmm,t. Der Hebel: hat somit die Ringe w auseinandergfiedrückt, die Kupplung ausgerückt, und der Motor läuft leer. Nun ruß der Arbeiter dien Handhebe. c nach unten bewegen, woldu;rch das Gestänge und die Kupplung die Stellung nach Abb.3 bzw. 9ennehmen. Hierdurch ist die Kupplung wieder eingerückt, so daß, wenn der Arbmter den Motor stillgesetzt und reversiert hat, der Drücker in .der Richtung laufen kann. Es kommt nun vor, daß die die Antriebsmaschine bedienende Mannschaft es verabsäumt, die ",VIaschine umzuschalten. Dann würde sich ,der Drücker noch weiter nach rechts bewegen. In diesem Falle stößt das Kurvenlineal f gegen die Rolle m und dreht die Achse ihn Uhrzeägersknne, wodurch das Gestänge und die Kupplung die Stellung nach Abb. 4. einnehmen. In dieser Stellung befindet sich die Rolle m auf der oberen geraden Bahn des Kupplungslinieals f und die Rollest auf dea- oberen, geraden Bahn des Kurvenlneals g; dadurch ist das Aus- bzw. Einrückgesiänge und somit die Kupplung im ausgerückten Zustande bloickiert, so daß nunmehr des Arbeiter das Gestänge nicht mehr betätigen kann. Will dar Arbeiter nunmehr den Blockdrücker weder laufen lassen, so ruß er vorher auf irgendeine Art und Weise die Zahnsitange von Hand nach links bewegen. Dieses kann er z. B. dadurch exreichen, daß er von Hand aus das Triebwerk im Leerlauf in geeigneter Weise betätigt. Er ruß dann die Zahnstange so lange von Hand betätigen, bis sich das Gestäng:e wieder einrücken läßt, und zwar genügt es, daß er die Zahnstange so viel nach links bewegt, biss er die Roller vermittels des Handliebels o nach unten drücken kann, wodurch das Gestänge die Stellung nach Abb.3 erreicht bzw. die Kupplung :die Stellung nach Abb.9 Fährt .er jetzt die Zahnstange a vermittels des Motors, den :er inzwischen revsersiert und sui Betrieb gesetzt hat, nach links, dann kann man durch Anb,ringung .eines Giegengewichtes,di, das vermittels :einfies Hebels ei an. .der Achse k an greift, erreichen, daß nach Freiwerden dar bti.den Rollen m und .fit das Aus- bzw. Kinrückgestänge automatisch die Normalstellung nach Abb. i ,einnimmt. Das Gegengewichtd, ist in seinem Hube durch den Anschlag/, begrenzt. Dieses wäre der mechanische Vorgang, -wenn die Zahnstange in ihre hiatere Stellung zurückgeführt wird. Fährt .die Zahnstange nach vorn, d. h. nach links und drückt die Blöcke in den Ofen, dann wiederholt sich analog der Ein- bzw. Ausrückvorganb mit deal Kurven h -und i. Der technische Fortschritt besteht also darin, ,daß einmal der oft versagende elektrische Ausschaltteil durch einen mechanischen, ,sicher wirkenden voRsitändig ersetzt isst, dadurch, daß fies vermöge der Konstiuskuon .der Kupplung möglich ist, den Bloickdrücker erstmalig automatis.ch auszurücken, dann in derselben B@ewegungssrichtung wiedez einzurücken und endlich dadurch, daß letzten. Endes die Ausrü!c -ung vollkommen blo:ddert wird. Man la,nn statt der dargestellten, besonders ausgebildeten Kupplung mit Betriebsstellung bei verschiedenen Stellungen des lCupplungsgetri,ebes auch .eine an sich bekannte, einfache Aussrück-, Klauen- oder Reibungskupplung o. dgl. wählen, wobei. bei: Ausbildung des Drückers mit mehreren Betriebs- und Leexlaufstellungen die Wied@ereinrückungsmdglichkeit durch entsprechende .Ausbildung des Gestänges erreicht wird, ohne an dem Wessen der Erfindung etwas zu ändern.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschinell anget4eb.enex, aniteiner Kupplung versehener Blockdrücker für Sfito,ß- und Wärmöfen, dadurch gekennzeichnet, daß .die durch die Druckstange m..e.chanisch in einer gewünschten Stellung ausgerückte Kupplung von Hand nvanglos wieder neingerückt werden kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeä.ch.net, daß .durch auf der Druckstange angeordnete mechanische Mittel mehrere Betriebs- und Leerlaufstellungen eingenommen werden können. 3. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennaeicluiet, daß am Ende der letzten Leerlaudstellung die Stewervarächtung blockiert wird. 4.. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupp- lung durch verschiedene Stellungen des Ilmsteuiergestänges eingeschaltet werden kann.
DEK94276D 1925-05-20 1925-05-20 Maschinell angetriebener, mit einer Kupplung versehener Blockdruecker fuer Stoss- undWaermoefen Expired DE471940C (de)

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