DE471404C - Brennstaubluftgemischfeuerung - Google Patents

Brennstaubluftgemischfeuerung

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DE471404C
DE471404C DEF58579D DEF0058579D DE471404C DE 471404 C DE471404 C DE 471404C DE F58579 D DEF58579 D DE F58579D DE F0058579 D DEF0058579 D DE F0058579D DE 471404 C DE471404 C DE 471404C
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air
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DEF58579D
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CHRISTA RUHE GEB FRANKE
GERTRUD FRANKE GEB MOHNICKE
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CHRISTA RUHE GEB FRANKE
GERTRUD FRANKE GEB MOHNICKE
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D1/00Burners for combustion of pulverulent fuel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Of Fluid Fuel (AREA)

Description

  • Brennstäubluftgemischfeuerung Bei Brennstaubfeuerungen ist es bekannt, das Brennstaubluftgemisch in der Weise herzustellen und zu fördern, daß .man die Förderrohre, die an ihren Enden in der Wand Zutrittsöffnungen besitzen, in Kohlenstaub einbettet, der in einem geschlossenen Behälter untergebracht ist und unter Druckluft steht.
  • Hierbei ist ein Nachteil, daß besondere Drucklufterzeugungsanlagen vorgesehen werden müssen, der Brennstaubbehälter in größerer Entfernung von der Brennstelle angeordnet und das Gemisch dem Feuerraum durch nur eine Düse mit zwar wassergekühlter, aber großer Rohrmündung zugeführt wird: Die Erfindung ermöglicht eine günstigere Brennstaubluftgemischfeuerung, iidem sie eine Anordnung trifft, nach welcher das Brennstaubluftgemisch durch die Saugwirkung des Feuerraums gebildet und gefördert wird.
  • Dies wird erreicht, indem an Stelle eines einzelnen Rohrs großen Querschnitts nunmehr eine Anzahl von Rohren derart kleinen Querschnitts in derartiger Verteilung verwendet werden, daß eine für die Herstellung, Mischung und Förderung des Brennstaubluftgemisches genügende Saugwirkung eintritt. Zur Unterstützung dieser Wirkung ordnet die Erfindung den Brennstaubbehälter so nahe als möglich der Wand des Feuerraums an und sieht in den Mündungen der einzelnen Rohre, die gemeinsam oder in Gruppen wassergekühlt werden, diffusorartig wirkende Einsätze vor.
  • In der Zeichnung ist als Beispiel in Abb. i im Längsschnitt und in Abb. 2 in Vorderansicht in kleinerem Maßstabe eine derartige Brennstaubluftgemischfeuerung veranschaulicht.
  • Die Wand des den Brennstaub tenthaltenden Behälters i ist von einer großen Anzahl gleichmäßig verteilter, an beiden Enden offener Rohre 2 geringen Querschnitts durchsetzt, deren eines Ende 3 mit der Frischluft und deren anderes Ende 4 unter Durchdringung der engbenachbarten Wand 5 des Feuerraums 6 mit letzterem in Verbindung steht. Die Durchtrittsöffnungen 7 ermöglichen den Zutritt von Brennstaub in die Rohre 2, so daß bei in Betrieb befindlicher Feuerung deren Unterdruck die Frischluft durch die Rohre ansaugt und damit gleichzeitig durch den Zutritt von Brennstaub in die Rohre das Brennstaubluftgemisch bildet und in den Feuerraum fördert. Die Rohrmündungen sind gemeinsam oder gruppenweise durch Wasserkästen 8 geführt, deren Zu- und Abfluß z. B. durch die Rohre 9 und io in geeigneter Weise geregelt wird. In die einzelnen Rohrmündungen sind diffusorartig wirkende Einsätze i i eingebaut, die eine innige Mischung von Brennstaub und Luft bewirken und .ein Rückschlagen der Flamme in den Brennstaubbehälter verhindern.
  • Für die Erfindung ist es nebensächlich, welche Form oder Neigung die Wand des Feuerraums hat bzw. in welcher Richtung die das Brennstaubluftgemisch zuführenden Rohre in den Feuerraum münden.

Claims (1)

  1. PATENTANSY1tlJC.ELL: i. Brennstaubluftgemischfeuerung, bei welcher das die Luft zum Feuerraum führende Rohr durch Zutrittsöffnungen mit einem Brennstaub enthaltenden Behälter geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß für die Herstellung des Brennstaubluftgemisches und seine Förderung zum Verbrennungsraum eine größere Anzahl von Rohren (2) derart kleinen Querschnitts in solcher Verteilung verwendet werden, daß der im Feuerraum (6) herrschende Unterdruck auf die Rohre- eine ausreichende Saugwirkung auszuüben vermag. z. Brennstaubluftgemischfeuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennstaubbehälter (i) der Feuerraumwand (5) so nahe als möglich vorgelagert ist. 3. Brennstaubluftgemischfeuerung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündungen (4) der Rohre (z) mit diffusorartig wirkenden Einsätzen (i i ) versehen sind. 4. Brennstaubluftgemischfeuerung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennermündungen (4) der Rohre gemeinsam oder gruppenweise wassergekühlt werden.
DEF58579D Brennstaubluftgemischfeuerung Expired DE471404C (de)

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