DE897707C - Entgasungsanlage, insbesondere fuer Kesselspeisewasser - Google Patents

Entgasungsanlage, insbesondere fuer Kesselspeisewasser

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DE897707C
DE897707C DEP35942D DEP0035942D DE897707C DE 897707 C DE897707 C DE 897707C DE P35942 D DEP35942 D DE P35942D DE P0035942 D DEP0035942 D DE P0035942D DE 897707 C DE897707 C DE 897707C
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DE
Germany
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steam
stage
degassing
water
downpipe
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Expired
Application number
DEP35942D
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen Bruchhaus
Karl Demtroeder
Eduard Dipl-Ing Weissgerber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hitachi Zosen Inova Steinmueller GmbH
Original Assignee
L&C Steinmueller GmbH
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Filing date
Publication date
Priority to NL84088D priority Critical patent/NL84088C/xx
Application filed by L&C Steinmueller GmbH filed Critical L&C Steinmueller GmbH
Priority to DEP35942D priority patent/DE897707C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE897707C publication Critical patent/DE897707C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D19/00Degasification of liquids
    • B01D19/0042Degasification of liquids modifying the liquid flow
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D19/00Degasification of liquids
    • B01D19/0005Degasification of liquids with one or more auxiliary substances
    • B01D19/001Degasification of liquids with one or more auxiliary substances by bubbling steam through the liquid

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Degasification And Air Bubble Elimination (AREA)

Description

  • Entgasungsanlage, insbesondere für Kesselspeisewasser Die Erfindung betrifft eine Entgasungsanlage, welche unter einem Überdruck arbeitet, der durch die Zuführung von Dampf in den Entgasungsbehälter erzeugt wird und bei der die Entgasung dadurch erzielt wird, daß das Wasser vom Dampf durchströmt wird.
  • Es sind derartige Entgasungsanlagen bekannt, bei denen in erster Linie die Durchströmung des Wassers mit Dampf durch die Anwendung von Kaskadenblechen erreicht wird. Außerdem ist eine Einrichtung bekanntgeworden, bei der außer der Anwendung von Kaskadenblechen eine zusätzliche Durchströmung des Wassers mit Dampf dadurch erzielt wird, daß ein Wassersumpf geschaffen wird, durch welchen der Dampf so hindurchgeleitet wird, daß er das Wasser durchspült.
  • Weiter ist bekannt, die Entgasung in drei und mehr Stufen vorzunehmen, in der Weise, daß für einzelne Stufen besondere Behälter verwendet werden. Hierbei können jedoch bei den notwendigen Verbindungsmitteln Undichtigkeiten auftreten und damit die Wirksamkeit der Anlage beeinträchtigen, abgesehen von den räumlichen und konstruktiven Schwileribkeiten. Eine andere Bauart, die zwar besondern Behälter für Einzelstufen vermeidet, arbeitet mit der Rücltführunig eines Teiles der entgasten Flüssigkeit bzw. der Hintereinanderschaltung der einzelnen Stufen in etwa horizontaler Lage, was in jeder Stufe ein zwangsweises Durchströmen des Dampfes durch die ganze Flüssigkeitshöhe bedingt.
  • Das Ziel der Erfindung ist es, alle Entgasungsstufen in einen Behälter zusammenzufassen bei günstiger Formgebung und Anordnung desselben, um insbesondere die Entgasung von Speisewasser für Hochdruck-Landdampfkessel durchzuführen, wobei es darauf ankommt, die Entfernung Ides Gasgehaltes aus dem Speisewasser möglichst zu 100% und noch sicherer als; bisher zu erreichen. Dieses erfolgt gemäß der Erfindung in drei Stufen, derart, daß das Wasser beim Austritt aus dem Entgasungsbehälter innerhalb desselben in einer dritten Entgasungsstufe nochmals vom Dampf durchdrungen wird. Die Erfindung lehnt sich daran an, daß die Durchströmung der ersten Stufe in der Kaskadenanordnung stattfindet, und sie besteht darin, daß in der zweiten Stufe ein Wassersumpf geschaffen wird, in welchen eine Haube eintaucht, unterhalb deren sich ein Ringrohr befindet, aus welchem der Dampf austritt und mit Sicherheit das zwangsläufig geführte Wasser durchstößt. Weiterhin gehört zur Erfindung, daß eine dritte Entgasungsstufe in der Weise geschaffen wird, daß unterhalb der Haube innerhalb des zum Speisewasserbehälter führenden Fallrohres ebenfalls aus einer Ringrohranordnung, welches gegebenenfalls, mit dem Ringrohr der zweiten Stufe kombiniert sein kann, Dampf gleichmäßig auf ,den Umfang verteilt austritt, der das herunterrieselnde Wasser nochmals im Gegenstrom durchdringt. Im oberen Teil der Haube befinden sich Öffnungen, welche den überschießenden Dampf und das in der zweiten und dritten Stufe ausgetriebene Gas in den Entgasungsbehälter ableiten. Es ist zweckmäßig, daß der der zweiten und dritten Stufe zugeführte Dampf einen etwas höheren Druck hat als der der ersten Stufe zugeführte.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel im senkrechten Schnitt dargestellt.
  • Der Entgasungsbehälter I ist in ,der bekannten Weise mit Kaskaden 2, Einlauftop'f 3, Brüdenleitung 4 und Dampfverteiler 5 ausgerüstet. Die Anordnung ist so getroffen, daß das herunterrieselnde Wasser im Gegenstrom von dem aufsteigenden Dampf durchströmt wird. Im unteren Teil des Entgasungsbehälters I wird nun durch das hochgezogene Fallrohr 6 ein Wassersumpf 7 gebildet, in den eine mit Öffnungen 8 versehene Haube 9 eintaucht. Außerdem befindet sich im Wassersumpf 7 fein mit Düsenöffnungen 10 versehenes Ringrohr 11, welches im Ausführungsbeispiel so ausgebildet ist, daß es das Fallrohr 6 eng umschließt. Das Fallrohr 6 hat an dieser Stelle auf seinen Umfang gleichmäßig verteilte Öffnungen 12. Die Überlaufkante I3 ist so ausgebildet, daß hier das Wasser gleichmäßig abrieselt. Die Dampfleitung 14 ist mit dem Ventil 16 ausgerüstet und mündet vor dem Druckminderer 18 in die Heizdampfleitung. In das vom Druckminderer 18 zum Dampfverteiler 5 führende Rohr 19 ist ein trichterförmig erweiterter Rohrstutzen 20 eingebaut, welcher an das Ventil 17 der Leitung 14 angeschlossen ist. Die Ventile I6 und 17 ermöglichen ein wahlweises Fahren der zweiten und dritten Stufe mit Heiz"dampf von geregeltem Druck oder mit solchem von einem etwas höheren Druck.- Der zugeführte Dampf tritt über die Leitung 14 in das Ringrohr II, wo er durch die Öffnungen 10 in den Wassersumpf 7 und Idurdh die Öffnungen 12 in das im Fallrohr 6 abrieselnde Wasser strömt. Der überschüssige Dampf und tdie in der dritten Stufe aus getriebenen Gase strömen durch die Öffnungen 8 der Haube 9 in den Entgasungsbehälter I ab und werden von dort durch die Brüdenleitung 4 abgeleitet.
  • Das in den Speisewasserbehälter 2I führende Fallrohr 6 hat an seinem unteren Ende eine Erweiterung 22. Der Speisewasserentnahm'e'stutzen 23 befindet sich unterhalb dieser Fallrohrerweiterung 22, damit auch schon beim Anfahren unbedingt entgastes Wasser entnommen wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Entgasungsanlage, insbesondere für Kesselspeisewasser, bei der das Wasser im Entgasungsbehälter in drei Stufen von Dampf durchdrungen wird, wobei in der ersten Stufe herabrieselndes Wasser von Dampf durchströmt wird, dadurch gekennzeichnet, daß !die Entgasung in der zweiten Stufe in einem Wassersumpf (7) stattfindet, in den von unten ein Fallrohr (6) ragt, das von einer in den Wassersumpf eintauchenden Haube 6(9) umgeben ist, unterhalb deren der Dampf aus ringförmig angeordneten Düsen (10) bzw. einem Ringrohr (11) austritt, und daß zur Entgasung des Wassers in der dritten Stufe Dampf in den innerhalb des Entgasungsbehälters befindlichen oberen Teil des Fallrohres eingeführt wird.
  2. 2. Dreistufige Entgasungsanlage nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, edaß die Dampfverteilung für die zweite und dritte Entgasungsstufe durch ein gemeinsames Ringrohr (I I) erfolgt.
  3. 3. Dreistufige Entgasungsanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in das zum Dampfverteiler (5) Ider ersten Stufe führende Rohr (I9) ein gegen den Dampfstrom erweiterter Rohrstutzen (20) einigebaut ist, durch welchen der Dampf für die zweite und dritte Stufe entnommen und diesen Stufen mit etwas höherem Druck zugeführt wird als der ersten Stufe.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 408 360, 709 OI4; USA.-Patentschrift Nr. I 607 070; B e r l : Chemische Ingenieurtechnik 1935, Bd. 2, @. 299; Power, Dezember 1947, S. 83.
DEP35942D 1949-03-06 1949-03-06 Entgasungsanlage, insbesondere fuer Kesselspeisewasser Expired DE897707C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1009640B (de) * 1953-05-20 1957-06-06 Ver Kesselwerke Ag Vorrichtung zum stufenweisen Austreiben von Gasen und Daempfen aus den im Kreislauf einer Mehrstoffanlage gefuehrten Loesungen
FR2229031A1 (de) * 1973-05-07 1974-12-06 Cem Comp Electro Mec

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DE408360C (de) * 1921-12-23 1925-01-15 Donald Barns Morison Vorrichtung zum Entgasen von Fluessigkeit durch Erwaermen
US1607070A (en) * 1922-03-24 1926-11-16 Cochrane Corp Water deaeration
DE709014C (de) * 1937-09-11 1941-08-04 Chem Fab Budenheim Akt Ges Verfahren und Vorrichtung zum thermischen Enthaerten und Entgasen von Wasser

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