DE471138C - Vorrichtung zur Herstellung von Maschinensieben fuer die Papierfabrikation - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Maschinensieben fuer die Papierfabrikation

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DE471138C
DE471138C DEK102120D DEK0102120D DE471138C DE 471138 C DE471138 C DE 471138C DE K102120 D DEK102120 D DE K102120D DE K0102120 D DEK0102120 D DE K0102120D DE 471138 C DE471138 C DE 471138C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/10Wire-cloths

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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung von Maschinensieben für die Papierfabrikation Den Gegenstand des Patents 4.30 074 bildet eine Vorrichtung zur Herstellung von Maschinensieben aus Draht für die Papierfabrikation, die aus zwischen feststehenden Führungsrietstäben gelagerten Anschlagstäben für den Anschlag des Schußfadens besteht, welche von zwei beiderseits in der Breitenrichtung des Gewebes geführten Schlitten erfaßt und an das Gewebe angeschlagen werden. Bei. dieser Vorrichtung geschieht die Eintragung des Schusses in der allgemeinen bei einem Webstuhl bekannten Art mittels Wurfschützens. Dabei entstehen, da der Schußfaden aus Draht besteht, sehr häufig Schlaufenbildungen und Schußbrüche.
  • Um nun die an sich bekannte.- derartige Störungen verhütende Einrichtung, die Anscliagstäbe als Bahn für den Schützen zu benutzen, auch bei der Vorrichtung nach dem Patent 430 074 anwenden zu können, sind erfindungsgemäß an den Enden der Schützenbahn durch die Schlitten bewegte, an den beiden äußersten Stäben des Führungsrietes angelenkte Auslaufbahnen (Leitbleche), die winkelhebelartig ausgebildet sind und an ihrem freien Ende je eine Rolle tragen, angebracht. Die Rollen der Leitbleche laufen auf Weichenzungen, die an der Innenseite eine jeden Schlittens wechselseitig starr befestigt sind. Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsb.eispIel dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i eine Vorderansicht mit einlaufenden und strichpunktiert mit auslaufenden Schlitterr, Abb. 2 eine Vorderansicht mit einlaufendem S.Chhtten, Abb. 3 .einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. i, Abb. 4 einen Schnitt nach der Linie C-D der Abb.2. Abb. 5 einen Schnitt nach der Linie E-F der Abb. i.
  • Zwischen, den feststehenden Stäben dex Führungsriete a und b sind die AnschlagstAbe h angeordnet. Diese Anschlagstäbe werden von den in der Breitenrichtung des Gewebes geführten Schlitten d und e erfaßt und an die Schußanschlagstelle gedrückt. Die Anscblagstäbe werden also beim Hinundhergang der Schlitten d und e, welche starr miteinander verbunden sind, gehoben und gesenkt. Auf den Anschlagstäben läuft dex Schützen s. Am Ende und am Anfang der Führungsrietea,b läuft der Schützen s auf die Leitbleche t bzw. t' auf. Diese Leitbleche sind vorteilhufterweise an den beiden. äußeren Stäben u und u' der Führungsriete angelenkt und als Winkelhebel ausgebildet. Der eine Schenkel w bzw. iv' der Leitbleche t bzw. t' legt sich gegen darf Stab u bzw. @u' an, s.o. daß ein Herunterschwenken der Leitbleche unmöglich ist. Die Leitbleiche t bzw. i' tragen an ihrem freien Ende auf verschiedenen Seiten j e eine Rolle x bzw. x'. Diese Rolle x bzw. x' gleitet auf der Weichenzunge y bzw. y'. Erstere Weichenzunge y ist an dem Schlitten d und letztere, y', an dem Schlitten e befestigt. Bewegen die Schüttend und e sich nun. in Richtung des Pfeiles l (vgl. Abb. i), so bringt die Weichenzung e y das Leitblach t in eine schräge Lage. Nun läuft der Schützen s, der auf diesem Leitblech ruht, auf die Anschlagstäbeit, welche durch den werteren Vorgang der Schlittend und e gehoben ivverden und den Schützen s vor sich herschieben, bis er auf das Leitblech i' aufläuft. Jetzt fahren die Schüttend und e am Schützen vorbei, und die am Schlitten e befindliche Weichenzunge y schleift über die Rollex' des Leitbleches t'. Es wird durch die ReIl:e x' angehoben, springt aber wieder in seine ursprüngliche Lage, sobald der Schlittene weit genug ausgelaufen ist. Beim Zurücklaufen der Schlitten d und e greift die Weichenzunge y' nunmehr die Rollex' auf und bringt, genau wie vorher, die Weichenzunge y das Leitblech t in schräge Lage, wodurch der Schützen, s wieder auf die Anschlagstäbe zurückläuft.
  • Auf diese Weise ist bei Benutzung der ,Inschlagstäbe als Schützenbahn ein einwandfreies Umkehren des S-chützens gewährldstet. Insbesondere bleibt die Ein.- und Auslaufgeschwindigkeit immer dieselbe, wodurch Schoßbrüche und Schlaufenbildung ausgeschlossen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Herstellung von iViaschinensieben für die Papierfabrikation nach Patent 430 07q., dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits der Schützenbahn durch die Schlitten (d, e) bewegte, an den beiden äußersten. Blattstäben angelenkte Auslaufbahnen (Leitbleche A, A') angebracht ,sind, die an ihren freien Enden je eine Leitrolle (x bzw. x') tragen. a. Vorrichtung mach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitten (d, e) auf ihrer Innenseite mit einer Waichenzunge (y, y') verseben sind, über deren geneigte Ebene beim Eintritt der Schlitten die Rollen (x bzw. x') der Leitbleche (A, A') laufen.
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