DE335379C - Kloeppelleit- und Stillsetzvorrichtung fuer Flecht- und Kloeppelmaschinen - Google Patents

Kloeppelleit- und Stillsetzvorrichtung fuer Flecht- und Kloeppelmaschinen

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DE335379C
DE335379C DE1920335379D DE335379DD DE335379C DE 335379 C DE335379 C DE 335379C DE 1920335379 D DE1920335379 D DE 1920335379D DE 335379D D DE335379D D DE 335379DD DE 335379 C DE335379 C DE 335379C
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • D04C3/02Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
    • D04C3/38Driving-gear; Starting or stopping mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

  • Klöppelleit- und Stillsetzvorrichtung für Flecht- und Klöppelmaschinen. Bei Klöppelmaschinen, deren Klöppel zeitweise in den Kreuzungsstellen der Gangbahn vor abgestumpften: Gangbahnspitzen stillgesetzt werden, sind kegelförmige Ansätze an den Klöppelstiften bekannt, die zum Wiedereinrücken des stillgesetzten Klöppels, jedoch nicht zur Führung der durchlaufenden Klöppel dienen.
  • Gegenüber diesen bekannten Vorrichtungen hat der Erfindungsgegenstand den Vorteil, daß der an dem unteren Ende des Klöppelstiftes angebrachte Vollkonus in Verbindung mit einem Leitschienenpaar den Klöppel sowohl stillzusetzen als auch wieder freizugeben vermag. Die Wiedereinrückung und die Steuerung .der Klöppel nach rechts oder links wird durch das Senken einer der beiden Leitschienen erreicht. Diese Schienen sind derart miteinander gekuppelt, daß der Senkung der einem Leitschiene ein Anheben der anderen Leitschiene entspricht. In der angehobenen Stellung bildet die Leitschiene für den Konus eine ununterbrochene Gleitfläche, die ein sicheres und stoßfreies Durchlaufen der Klöppel in den Kreuzungsstellen der Gangbahnen vor den abgestumpften Gangbahnspitzen gewährleistet.
  • Befinden sich die beiden Leitschienen in ihrer Mittelstellung, so wird der Klöppel stoßfrei und sicher aus dem. Bereich der Klöppeltreiber gebracht.
  • In der Zeichnung ist die neue Einrichtung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar ist in: Fig. i ein Teil einer solchen Maschine im Grundriß dargestellt. Fig. 2 zeigt den zugehörigen Aufriß, Fig. 3 eine Seitenansicht.
  • Fig. d. ist ein Schnitt nach der Linie A-B und Fig. 5 ein solcher nach der Linie C-D. Fig. i und 2 zeigen zwischen den Flügelrädern i und 2 den Erfindungsgegenstand in der Ruhe- oder Mittellage nebst einem stillgesetzten Klöppelfuß, und zwischen den Flügelrädern 2 und 3 bei abgenommener Oberplatte denselben in eingerückter Stellung mit einem Klöppelunterteil, letzteres nur in Fig. i. Die Lagerböckchen q. und 5 sind mittels der Schrauben 6 bzw. 7 auf der Unterplatte befestigt. Sie besitzen lange Führungen für die senkrechten Zugstangen 8 und 9 bzw. io und 11, an -deren unterem Ende die Drähte des Musterwerks angeschlossen werden. Die Zuä staagen 8 bis i i tragen an ihrem oberen Ende die Leitschienen 12 und 13 bzw. 14 und 15. Um eine Drehbewegung der letzteren zu verhindern, sind die Lagerböckchen q. und 5 nach oben verlängert und mit Schlitzen 16 versehen, in welchen, sich die Leitschienen führen. An dieser Verlängerung ist auf dem Bolzen 17 ein gleicharmiger Hebel 18 gelagert, welcher mit seinen Schlitzen urn die zylindrischen Ansätze der Leitschienen 12 bis 15 greift. Wird nun eine Leitschiene, z. B. 15, durch das Musterwerk an der Zugstange i i nach unten gezogen, so bewegt sich die zugehörige Leitschiene 14 in gleichem Maße aufwärts. Wird die Leitschiene 15 wieder freigegeben, so kommt die Feder ig zur Wirkung. Sie war vorhin gespannt worden und drückt nunmehr den Schieber 2o und damit die Leitschiene 15 so lange aufwärts, bis die Leitschiene 14 bei ihrer gleichzeitigen Ab-@värtsbewegung auf dem anderen Ende des Schiebers 2o aufliegt und so die Mittel- oder Ruhelage eintritt. Entsprechend gestaltet sich der Arbeitsvorgang, wenn die Zugstange io abwärts gezogen: wird.
  • An dem unteren Ende des Klöppelstiftes 21 ist ein kegelförmiger Ansatz 2.2 angebracht. Diesem entsprechend besitzen die Leitschienen 12, 13 schräge Leitflächen, welche tun die gegenüberliegende Flügelradmitte als Mittelpunkt gekrümmt sind, z. B. ist die Leitfläche der Schiene 12 um Rad 2 und diejenige der Schiene 13 um Rad i gebogen.
  • Befinden sich die Leitschienen in ihrer Mittelstellung, so wirken ihre Leitschienen derart auf den Kegel 22 des Klöppels ein, daß er die in Fig. i links bzw. in Fig. 4 angedeutete Stellung einnimmt, wodurch er aus dem Bereich der Treibernasen der Flügelräder i und 2 gelangt; und zum Stillstand kommt. Gegen, unbeabsichtigtes Zurückrutschen des letzteren durch Erschütterungen oder Fadenzug kann eine der bekannten und gebräuchlichen federnden Festhaltungen angebracht werden, welche in der Zeichnung der Einfachheit halber nicht angedeutet-sind.
  • Das Einrücken eines so stillgesetzten Klöppels oder seine Inbetriebsetzung erfolgt durch das Musterwerk. Wird z. B. die Leitschiene 15 nach unten gezogen, und zwar so tief, daß der Kegel 22 über sie hinweg kann (s. Fig. 5), so wird diese Seite für den Klöppellauf freigegeben; gleichzeitig bewegt sich die Leitschiene 14 aufwärts und schiebt mit ihrer schrägen Leitfläche den Kegel 22- und damit den Klöppel soweit seitwärts, daß der Klöppelstift 21 von . der Treibernase des Flügelrades 3 erfaßt und mitgenommen wird. Die Schräge Leitfläche der Schiene 14 führt nunmehr dien Klöppel an den Kegel 22 sicher und ohne Stoß in die weitere Laufbahn um Rad 3. Die gleiche Stellung nehmen die Laufschienen t4 und 15 ein, wenn ein Klöppel ohne Stillstand auf Rad 3 weiter geleitet werden soll. Würde statt der Leitschiene 15 die Leitschiene 14 abwärts gezogen, so würde die entgegengesetzte Seite für den Klöppellauf freigegeben und der Klöppel nach dieser Richtung hin fortbewegt.

Claims (1)

  1. PATRNT-ANSPRUCH: Klöppelleit- und Stillsetzvorrichtung für Flecht- und Klöppelmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß dem am unteren Ende des Klöppelstiftes an=gebrachten Vollkonus ein Leitschienenpaar zugeordnet ist, welches in seiner Mittelstellung den Klöppels:tift außer Eingriff mit den Klöppeltreibern bringt und ihn in einer durch Abstumpfung der Gangbalinspitzen gebildeten Gangbahnerweiterung festsetzt; die Freigabe des Klöppels, seine Wiedereirirückung und die gleichzeitige Steuerung nach rechts oder links. erfolgt durch das Senken einer der beiden Leitschienen, die derart miteinander gekuppelt sind, daß der Senkung der einen Leitschiene ein Anheben der anderen Leitschiene entspricht.
DE1920335379D 1920-04-14 1920-04-14 Kloeppelleit- und Stillsetzvorrichtung fuer Flecht- und Kloeppelmaschinen Expired DE335379C (de)

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