DE47063C - Vorrichtung, welche die Eröffnung des Geschützverschlusses erst nach Abgabe des Schusses gestattet - Google Patents
Vorrichtung, welche die Eröffnung des Geschützverschlusses erst nach Abgabe des Schusses gestattetInfo
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- DE47063C DE47063C DENDAT47063D DE47063DA DE47063C DE 47063 C DE47063 C DE 47063C DE NDAT47063 D DENDAT47063 D DE NDAT47063D DE 47063D A DE47063D A DE 47063DA DE 47063 C DE47063 C DE 47063C
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A17/00—Safety arrangements, e.g. safeties
- F41A17/18—Hang-fire prevention
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
/0
gestattet.
Die nachstehend beschriebene Erfindung bezweckt eine Sicherung derjenigen Hinterlade-Kanonen,
welche Metallpatronen verfeuern, gegen die Folgen der sogenannten Nachbrenner, und erreicht diesen Zweck durch Ausnutzung
des Rückstofses zur Bewegung eines Riegels, welcher das vorzeitige Oeffnen des Verschlusses
verhindert.
In Fig. ι ist A das Bodenstück des Rohres,
B der Verschlufskeil, welcher durch eine Schubkurbel α, deren Zapfen in einer Nuth des Verschlufskeiles
gleitet, auf- und niederbewegt wird. , Sämmtliche nachstehend beschriebenen Abänderungen
stimmen nun darin überein, dafs die Bewegung des Verschlufskeiles so lange durch
einen Riegel verhindert wird, bis durch den Rückstofs eine Auslösung desselben stattfindet.
In Fig. ι ist b ein um den Zapfen c drehbarer,
mit Gewicht versehener Hebel, dessen freies Ende b' sich in eine Rast der Kurbelwelle
α einlegt. Beim Rückstofs der Kanone eilt das Gewicht D infolge des Beharrungsvermögens
vor und fällt in die in Fig. 2 gezeichnete Lage, so dafs der Hebel b die Rast
der Welle α freigiebt. Mit dem Hebel b ist eine Stange d fest verbunden, welche sich beim
Rückstofs in eine excenterartige Ausfräsung der Welle α einlegt. Wird nun die Welle α gedreht
und der Verschlufs geöffnet, so wird der Hebel b bezw. die Starige d durch das Excenter
in seine Anfangsstellung zurückgeführt.
Fig. ι zeigt die Vorrichtung in der Anfangsstellung oder nach einem Versager, Fig. 2 nach
abgegebenem Schufs.
Wenn der Schufs versagt, so wird der Hebel b mit Hülfe des aus dem Bodenstück
hervorstehenden Endes der Stange d ausgelöst und dann der Verschlufs geöffnet.
Fig. 3 stellt eine Abänderung der Construction dar.
Der um einen Zapfen drehbare Hebel b steht unter dem Druck einer kleinen Feder. Das
Gewicht D ist oben an einer Achse c aufgehängt. Beim Rückstofs eilt das Gewicht D
infolge des Beharrungsvermögens vor und löst den Hebel b aus der Rast der Welle α aus.
Bei der Umdrehung der Welle α wird dann das Gewicht D durch den Vorsprung der Rast
wieder in seine Anfangsstellung zurückgeführt. Eine in dem Hebel b angebrachte Rolle b"
soll zur Verminderung der Reibung dienen.
In Fig. 5 bis 7 ist das Beharrungsvermögen des Riegels bei dem plötzlichen Stillstande nach
vollendetem Rückstofs ausgenutzt.
Im Ruhezustande wird der an einem schweren Bolzen D angebrachte Riegel b' durch eine
Feder in eine Rast der Welle λ hineingedrückt. Kommt die Kanone nach vollendetem Rückstofs
zur Ruhe, so überwindet das Beharrungsvermögen des Bolzens D den Druck der Feder.
Der Riegel schnellt zurück und wird von einer durch Federdruck vorgetriebenen Stange e in
seiner Lage gehalten. Beim Umdrehen der Kurbelwelle wird die Stange e durch ein Excenter,
welches auf den mit ihr verbundenen Arm f drückt, ausgelöst und der Riegel b'
legt sich wieder in die Rast, sobald der Verschlufs geschlossen ist.
Claims (1)
- Bei einem Versager wird der Riegel b' durch Ziehen an dem äufseren Knopf ausgelöst.Fig. 6 und 7 zeigen dieselbe Construction, doch greift der Riegel b' nicht in eine Rast der Kurbelwelle, sondern direct in eine Aussparung des Keiles ein. Wird der Bolzen D nach dem Rückstofs zurückgeworfen, so legt sich die unter Federdruck stehende Stange e in eine Rast desselben ein und verhindert ihn, wieder vorzuspringen. Der Verschlufs kann also ohne Weiteres geöffnet werden. Beim Niedergange des Keiles wird dann die Stange e durch den auf einer schiefen Ebene gleitenden Arm f zurückgezogen, und der Riegel b' springt wieder vor, sobald der Keil in seiner höchsten Stellung angelangt ist.In Fig. 8 und 9 ist dieselbe Construction, aber unter Ausnutzung des Beharrungsvermögens bei Beginn des Rückstofses dargestellt. In der Kurbelwelle α ist ein unter Federdruck stehender Riegel b' angebracht, welcher bei verschlossener Kanone in eine Aussparung des Bodenstückes eingreift und eine Drehung der Welle verhindert. Beim Rückstofs der Kanone eilt der Bolzen D vor und wird von einer durch Federdruck vorgetriebenen Stange e in seiner Lage gehalten. Der Riegel b' ist hierdurch zurückgedruckt und die Kurbelwelle a kann behufs Oeffhung des Verschlusses gedreht werden. Bei dieser Drehung wird die Stange e durch den Druck eines Excenters auf den mit ihr verbundenen Arm/herabgedrückt, und der Riegel b' eilt vor, sobald die Welle α in der bezüglichen Stellung anlangt.Bei Versagern wird der Riegel b' durch einen Druck auf den äufseren Knopf ausgelöst.Fig. 8 zeigt die Construction im Ruhezustande oder nach einem Versager, Fig. 9 nach abgegebenem Schufs.Allen diesen Constructionen, die man durch Anwendung des Grundprincips auf andere Verschlufsfheile noch vermehren könnte, ist gemeinsam die Umstellung des Riegels b' durch das Beharrungsvermögen eines Gewichtes D beim Rückstofs.Paten τ-A NSP ruch:Bei Hinterladekanonen zur Verhütung des vorzeitigen Oeffnens des Verschlusses bei Nachbrennern die Anordnung eines Riegels b', welcher den Verschlufskeil B oder einen anderen der beweglichen Verschlufstheile festhält und erst beim Anfang oder am Ende des Rückstofses der Kanone durch das Beharrungsvermögen eines Gewichtes -D ausgelöst wird.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH423T | 1889-02-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE47063C true DE47063C (de) |
Family
ID=4177998
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT47063D Expired - Lifetime DE47063C (de) | 1889-02-14 | Vorrichtung, welche die Eröffnung des Geschützverschlusses erst nach Abgabe des Schusses gestattet |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH423A (de) |
| DE (1) | DE47063C (de) |
-
0
- DE DENDAT47063D patent/DE47063C/de not_active Expired - Lifetime
-
1889
- 1889-02-14 CH CH423A patent/CH423A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH423A (de) | 1889-03-25 |
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