DE470593C - Rollenstromabnehmer mit Hilfsstromabnehmer fuer Schienen- und schienenlose Fahrzeuge - Google Patents

Rollenstromabnehmer mit Hilfsstromabnehmer fuer Schienen- und schienenlose Fahrzeuge

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DE470593C
DE470593C DEV22743D DEV0022743D DE470593C DE 470593 C DE470593 C DE 470593C DE V22743 D DEV22743 D DE V22743D DE V0022743 D DEV0022743 D DE V0022743D DE 470593 C DE470593 C DE 470593C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L5/00Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles
    • B60L5/04Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles using rollers or sliding shoes in contact with trolley wire
    • B60L5/10Devices preventing the collector from jumping off
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L2200/00Type of vehicles
    • B60L2200/26Rail vehicles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

  • Rollenstromabnehmer mit Hilfsstromabnehmer für Schienen- und schienenlose Fahrzeuge Durch Patent 470 o65 ist ein Stromabnehmer mit Hilfsstromabnehmer für Schienen-und schienenlose Fahrzeuge bekannt geworden, bei dem derselbe sich selbsttätig durch eine in tieferer paralleler Aufhängung zur Hauptfahrdrahtleitung mit geneigten Auflaufflächen ausgebildete Hilfsfahrdrahtleitung mechanisch, elektromagnetisch, elektropneumatisch- einschaltet, um ein Herausspringen der Stromabnehmerrolle bei Fahrdrahtweichen. Fahrdrahtkreuzungen, Kurven usw. zu verhüten. Dieser Stromabnehmer wird durch die vorliegende Erfindung vereinfacht.
  • Der Grundgedanke beruht auf der Anordnung eines Hilfsstromabnehmers, der zwischen zwei festen Anschlägen beweglich angeordnet ist und beim Auflaufen auf eine Hilfsfahrdrahtleitung durch Reibung mitgenommen und hochgeklappt wird. Hierdurch wird zugleich die bisher in Tätigkeit gewesene Stromabnehmerrolle- am Hauptfahrdraht abgehoben, zugleich wird durch eine Bremssperre der Stromabnehmer gegen seitliche Bewegungen verriegelt.
  • Ferner kann bei Berührung des Hilfsstromabnehmers mit den Hilfsfahrdrahtleitungen der Stromkreis für einen Magneten, Motor, Luftventil geschlossen werden, um die Stromabnehmerrolle bei Drehung des Hilfsstromabnehmers noch besonders abzuheben, oder es kann durch zwei seitlich angebrachte Hilfs-Fahrdrähte mittels Führungsrollen der Hilfsstromabnehmer an die Hauptfahrdrahtleitung gebracht werden, indem zugleich die Stromabnehmerrolle abgehoben oder wieder eingelegt wird.
  • Die Verwendung von zwei Stromabnehnrerrollen an einem Scherenstromabnehmerbügelgestell ermöglicht, daß auf gerader Strecke die Rollen in Tätigkeit sind, dagegen bei Weichen, Kurven der Bügel zur Wirkung kommt und die Stromabnehmerrollen abhebt.
  • Es ist bereits bekannt, zur Verhütung des Entgleisens der Rolle seitliche Fangbügel anzuordnen, die beim Berühren des Fahrdrahtes hochgeklappt werden und hierdurch den Fahrdraht wieder der Rolle zuführen. Diese Anordnungen zeigen jedoch kein Zusammenarbeiten eines Hilfsstromabnehmers mit einer Hilfsfahrdrahtleitung, worin das Fortschrittliche der vorliegenden Anordnung begründet liegt. Es ist auch kein Fahrbetrieb abwechselnd mit Rolle oder Bügel, wie beim Erfindungsgegenstand, möglich.
  • Auf den Zeichnungen ist die Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Stromabnehmerstange, Strotnab:nehmerrolle, Hilfsstromabnehmer, Hauptfahrdrahtleitung mit Hilfsfahrdrahtleitungen, Kontaktständer mit Bremssperre, Abb. 2 den Kontaktständer mit Magneten, Motor usw. und die Bremssperrenfeder, Abb. 3 ,die Schelle mit Hilfsstromabnehmer und Federanbringung bei automatischer Einrichtung, Abb. q. die konisch ausgebildeten Ansätze für die Bremssperre (in Richtung des Pfeiles B in Abb. i gesehen), Abb. 5 die Bremssperrenfeder mit Welle und Lagerung (in Richtung des Pfeiles B in Abb. i gesehen), Abb.6 eine Stirnansicht (in Richtung des Pfeiles ,4 in Abb. i gesehen), Abb. 7 die Ansicht eines Scherenstromabnehmers mit Doppelrollen, Magneten mit biegsamer Welle oder Seil- bzw. Riemen- bzw. Gestängeübertragung, Abb.8 eine Draufsicht auf die Anordnung nach der Abb.7. Abb.9 die Anordnung des Führungsfedergehäusekastens für Kontaktübertragung, Abb. io die Wirkungsweise der Führungsstücke und deren Übertragung nach dem Hilfsstromabnehmer, Abb. i i die Anordnung der Führungsrollen für unmittelbare Anlegung des Hilfsstromabnehmers an die Hauptfahrdrahtleitung, Abb. i2 die Stromabnehmerstange, Stromabnehmerrolle, Hauptfahrdrahtleitung mit Hilfsfahrdrahtleitung, Kontaktständer, Bremssperre und deren Gestängeübertragung, Abb. i3 die konisch ausgebildeten Ansätze für die Bremssperre nebst deren Übertragung, Kontaktständer usw. (in Richtung des Pfeiles C in Abb. 12 gesehen), Abb. 1q. die schematische Anordnung der Stromabnehmerstange, Gestängeübertragung usw.
  • Wie aus Abb. i ersichtlich, erhält der Kontaktständer i die bekannte Stromabnehmerstange oder das Gestell 2, an welcher die verschraubbare geteilte Schelle 54 befestigt @vird. Letztere nimmt die Stromabnehmerrolle 3 in sich auf. Die Schelle 54 erhält auf der einen Seite die Ansätze q. für die Drehpunkte 6 des Hilfsstromabnehmers 133, auf der anderen Seite die Führungsgabeln 7 einerseits zur Führung des Hilfsstromabnehmers 133, andererseits zur Aufnahme der Welle der Stromabnehmerrolle 3. Die Ausleger 9 erbalten auf der einen Seite das Gewicht io zur Verbesserung des Aufrichtens und das Loch 12 für die Verbindungsstange zur Befestigung der Zugleine 13 für die Anlegung des Hilfsstromabnehmers 133 bei Bügelbetrieb an die Hauptfahrdrahtleitung 5. Auf der anderen Seite nehmen die Ausleger 9 den Hilfsstromabnehmer 123 und die Führungsstücke 14, die über die Führungsgabeln 7 im Bereich der Anschlagstifte 53 gleiten, auf. Die Halteösen 1,5 dienen für die Befestigung der Riemen, Seile 16 o. dgl. zur Übertragung der Br emssperren-einIegung. Die Schelle 54 erhält die Lager 17 für die Führungsrolle 18 der Zugleine 13 und die Öse i9 für. die Zugleine 2o; letztere dient für die Abheung der Stromabnehmerstange 2 zur Schwenkung, wobei auch die Öse i9 als Lager mit Führungsrolle Verwendung finden kann, wenn die Zugleine 2o an dem Ausleger 9 befestigt werden soll. Die Bremssperre 183 besteht aus den drehbaren Federhaltekörpern 2 i mit Bremssperrenfedern (Spreizfedern) 269, d:e sich ebenfalls in die konisch ausgebildeten Ansätze 197 bei Anzug einlegen. Die konisch ausgebildeten Ansätze 197 sind in den geraden oder kreisförmig ausgebildeten Führungsstücken 22 befestigt und auf dem Querbrett, das den Kontaktständer i trägt, aufgeschraubt. An dem Kontaktständer i werden sowohl die Lageransätze 23 für die Drehung der Federhaltekörper 21 befestigt als auch die Lagerböcke ::4 für die Führungsrollen 25, die zur Aufnahme der Seile bzw. der Riemenübertragung 16 dienen. Die Führungsrollen 25 sind hierbei so angeordnet, daß der Abstand der Stile bei jeder Höhenlage der Stromabnehmerstange 2 gleichbleibt. Die Zugfedern 26 bewirken die schnelle Aufhebung der Bremssperre 183.
  • Die Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen Ausführungsform ist folgende: Die schiefen Ebenen i i der Hilfsfahrdrahtleitungen 8 werden unter einem Winkel a zur Hauptfahrdrahtleitung 5 angebracht. Bei richtiger Bemessung des erforderlichen Aufstellwinkels (3 wird sich alsdann der Hilfsstromabnehmer 133, bei Berührung mit der schiefen Ebene i i um die Drehpunkte 6 geführt, selbsttätig aufrichten und dabei die StromabnehmerrOlle 3 von dem Fahrdraht abheben. Es findet jetzt die alleinige Stromzuführung durch die Hilfsfahrdrahtleitungen 8, auf denen der klilfss,tromabnehmerbügel schleift oder als Walze rollt, statt, und Kurven und Weichen können nunmehr befahren werden, ohne daß die Rolle entgleist. Bei gleichzeitiger Aufrichtung des Hilfsstromabnehmers 133 werden durch die Zugorgane 16 die drehbaren Federhaltekörper 2 i mit den Bremssperrenfedern 269 in die konisch ausgebildeten Ansätze 197 des geraden öder kreisförmig ausgebildeten Führungsstückes 22 gebracht und somit seitliche Drehungen des ganzen Stromabnehmers ausgeschaltet, wie es der reine Bügelbetrieb erfordert.
  • Beim Übergang von dem parallelen Abstand der Hilfsfahrdrahtleitungen 8 auf die schiefen Ebenen i i geht selbsttätig der Hilfsstromabnehmer 133 zurück, so daß die Stromabnehmerrolle 3 wieder an die Hauptfahrdrahtleitung 5 gelangt und gleichzeitig durch das Zurückgehen des Hilfsstromabnehmers 133 mittels der Federn 26 eine schnelle Aufhebung der Bremssperre 183 bewirkt wird.
  • Die Betätigung des Hilfsstromabnehmers durch elektromechanische oder elektropneumatische Mittel zeigt Abb. 2 und 3, wobei der Motoroder Magnet 132 oder .ein Luftzylin.-der bei Anzug mittels Zugorgane 16 den Hilfsstromabnehmer 133 aufrichtet mit gleichzeitiger Abhebung der Stromabnehmerrolle 3 und durch die Verriegelung der Bremssperre 183 seitliche Bewegungen des Stromabnehmers abschließt. Die Federn 27 (Abb. 3) dienen bei Stromlosigkeit des Motors oder Magneten 132 zum schnellen Zurückgehen des Hilfsstromabnehmers 133 sowie zum raschen Anlegen der Strornabnehmerrolle 3 an die Hauptfahrdrahtleitung 5.
  • Abb. io zeigt die schematische Anordnung von Führungsstücken 28, die drehbar in den Drehpunkten 29 bei Berührung auf den schiefen Ebenen i i bis zum parallelen Ab.stand der Hilfsfahrdrahtleitungen 8 mittels der Hebel3o den Hilfsstromabnehmer 133 an die Hauptfahrdrahtleitung 5 bringen und dabei die Stromabnehmerrolle 3 abheben.
  • Durch eine oder mehrere Führungsrollen 31 (Abb. 11), die bei Berührung mit den schiefen Ebenen i i selbsttätig mit tiefer gehen und fest mit dem Hilfsstromabnehmer 133 durch die Stege 32 mit den Hebeln 33 verbunden sind, wird durch letzteren drehbar ir._ den Drehpunkten 6 der Hilfsstromabnehmer 133 aufgerichtet, dabei die Stromabnehmerrolle 3 abgehoben. Die Führungsrollen 31 oder die Führungsstücke 28 können isoliert angebracht werden und ermöglichen dann getrennte Stromabgabe für Kontaktiibertragung.
  • An. dem Scherenstromabnehmer 4.4. (Abb. 7 und 8) werden die beiden Stromabnehmerrollen 3 an die an dem Führungsfedergzlläusekasten 36 vorgesehenen Ansätze 35 geschwenkt und durch die Federn 34 bei Aufrichtung straff an die Hauptfahrdrahtleitung 5 gebracht. Der Führungsfedergehäusekasten 36 wird an den Verbindungsstangen oder Rohren 37 befestigt und erhält die Druckfeder 38 sowie den Kolben 39. Die Kolbenstange 4o nimmt die Hebel 4.1 der Stromabnehmerrolle 3, die als Gabel ausgebildet sind, auf und enthält den Anschluß 42 der biegsamen Welle 4.3. Diese ist entweder als Schlauch für Luftbetätigung oder als Drahtzug für mechanische Betätigung ausgebildet. Auf der anderen Seite wird die biegsame Welle-43 an der Magnetwelle oder Luftzylinderwelle ¢6 befestigt, - wobei die Feder .i7 bei Stromlosigkeit des Magneten bzw. bei ungefülltem Luftzylinder 132 die Stromabnehmerrollen 3 mittels der biegsamen Welle 43 an die Hauptfahrdrahtleitung 5 bringen kann. Der Scherenstromabnehmer 44 erhält entweder die Federn 48 für die Aufrichtung oder die Federn :19. Der Hilfsstromabnehmer 133 ist isoliert durch die Isolatoren 5o an dem Stromabnehmergestell befestigt, damit bei Berührung des Hilfsstromabnehmers 133 mit den Hilfsfa.hrdrahtleitungen 8 der Stromkreis für den Magneten 132 oder für das Luftventil geschlossen werden kann, um die Stromabnehmerrollen 3 abzuheben.
  • Auch können statt der biegsamen Welle :13 Seile, Riemen oder Gestänge 51 mit Führungsrollen 52 Verwendung finden, die den liolben 39 heben und senken. Es kann bei dem Scherenstromabnehmer auch das Abheben von festen und beweglichen Strotnabnehmerrollen durch selbsttätige Führungsrollen 31, die entweder drehbar oder federnd aufgehängt sind, erfolgen.
  • Abb. 9 zeigt den Führungsfedergeh:äuse -kasten 36 für Kontaktübertragung, wobei nur die Druckfeder 38 entgegengesetzt angeordnet werden muß, damit durch Andrücken der Stromabnehmerrollen 3 an die Hauptfahrdrahtleitung 5 die Kontaktgebung stattfinden kann und umgekehrt bei Stromlosigkeh durch die Druckfeder 38 die Stromabnehmerroilen 3 sofort abgehoben werden können.
  • Alle in den Abb. i bis 14. aufgeführtem Teile können auch durch andere Teilangliederungen Verwendung finden.
  • Die Anwendung des Hilfsstromabnehmers, des Magneten, Motors oder des Luftventils, des Luftzylinders, der Bremssperre, der Federn, der Hilfsfahrdrahtleitungen, kann, abweichend von den Darstellungen, auch injeder anderen zweckdienlichen Größe, Form und Ausstattung hergestellt werden.
  • Um den Stoß. des Hilfsstromabnehmers mit der schiefen Ebene der Hilfsfahrdralltleitung zu dämpfen, kann eine Feder (sogenannte Pufferung) eingebaut werden.
  • Es kann auch durch Verbindungsstangen 55 vom Kontaktständer i bis zur Führungsrolle 31 mit gleichzeitigen Verbindungsstegen 56 zur Schwenkung der Ausleger 9 das An- und Abheben der Stromabnehmerrolle 3 und des Hilfsstromabnehmers 133 erfolgen.
  • Durch die unabhängig um die Achse des Kontaktständers i drehbare und mit Führungsrollen 31 versehene Verbindungsstangen 55 wird bewirkt, daß d'e Winkelbefestigungshebel 5; mit den Einstellgewichten 58 die Winkelbetätigungshebe161 für die Gestänge 16 bei Berührung der schiefen Ebenen i i der Hi1Esfahrdrahtleitungen 8 selbsttätig mitnehmen, wodurch der Hilfsstromabnehmer 133 durch die Drehpunkte 6 an die Hauptfahrdrahtleitung 5 gebracht wird und dabei die Stromabnehmerrolle 3 abgehoben wird. Die Gestänge 16 erhalten verstellbare Gabeln 62. Es kann noch durch die isolierte Anbringung der Führungsrollen 3 i erreicht werden, daß unabhängig durch die Hilfsfahrdrahtleitungen 8 über das ein- oder mehradrige Kabel 63 Betätigungsstrom für besondere Verwendung abgenommen werden kann. Ferner geht bei Befahrung von tiefer aufgehängten Fahrdrahtleitungen der Hilfsstromabnehmer 133 selbsttätig ohne Hilfsfahrdrahtleitungen 8 an die Hauptfahrdrahtleitung 5 und legt beim Höhergehen unabhängig die abgehobene Stromabnehmerrolle 3 wieder ein.
  • Falls auf der geraden Strecke durch irgendwelchen Zufall die Stromabnehmerrolle herausspringt oder bei allmählicher Einrichtung der Oberleitung mit den Hilfsfahrdrahtleitungen ein bereits .nach der Erfindung abgeänderter Stromabnehmer entgleist und dadurch der Hilfsstromabnehmer an die Fahrleitung zu liegen kommt, kann,ein Stromkreis für eirie Signalgebung, die aus Glühlampen, Hupen, Glocken, Instrumenten o. dgl. besteht, geschlossen werden oder auf dein Führerständen dem Personal anzeigen, daß die Stromabnehmerrolle 3 herausgesprungen: ist.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rollenstromabnehmer reit Hilfsstromabnehmer für Schienen- und schienenlose Fahrzeuge nach dem Patent 470o65, dadurch gekennzeichnet, daß beim Berühren der Hilfsfahrdrahtleitungen: (8) durch den zwischen zwei Anschlagstiften (53) beweglich angeordneten Hilfsstromabnehmer - (9) letzterer sich selbsttätig aufrichtet, die Stromabnehmerrolle (3) abhebt und .gleichzeitig die Bremssperre (i83) zur Verriegelung des Stromabnehmers in der axialen Fahrzeugmittelebene betätigt, während beim Verlassen der Hilfsfahrdrahtleitung (8) der umgekehrte Vorgang bewirkt wird (Abb. i).
  2. 2. Rollenstromabnehmer mit Hilfsstromabnehmer nach Anspruch i, dadurch gekennnzeichnet, daß am oberen Ende der Stromabnehmerstang: (2) eine Schelle (54) angeordnet ist, die den Rollenträger (x), zwei seitliche Führungen (7), den Drehpunkt (6) für den Hilfsstromabnehmer (9), eine Führungsrolle (1a) und eine Öse (i9) für die Zugleine (i3, 20) trägt (Abb. i 'und 3).
  3. 3. Rollenstromabnehmer mit Hilfsstromabnehmer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsstromabnehmer (9) unterhalb seines Drehpunktes @6) mit ,einer Zugleine (i3) oder :einer elektromagnetisch bzw. elektropneumatisch wirkenden Betätigungsvorrichtung verbunden ist, um jederzeit von Rollen auf Bügelfahrt überzugehen (Abb. i).
  4. 4. Rollenstromabnehmer mit Hilfsstromabnehmer nach Anspxuch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei elektromagnetischer oder elektropneumatischer Einschaltung des Hilfsstromabnehmers der Magnet oder Motor (i32) oder Luftzylinder das Zugglied (i6) anzieht, den Hilfsstromabnehmer (9) aufrichtet und gleichzeitig die Bremssperre (i83) entgegen der Wirkung eines Kraftspeichers (26) einlegt (Abb. i bis 3).
  5. 5. Rollenstromabnehmer mit Hilfsstromabnehmer nach Anspruch i, gekennzeichnet .durch zwei seitlich des Hilfsstromab. nehmers (9) oberhalb von diesem gleitbar angebrachte Führungsstücke (28), die bei Beginn der Berührung mit den Hilfsfahrdrahtleitungen (8) nach der Bügelmitte zusammengeschoben werden, durch ein Hebelsystem (29, 3o) den Hilfsstromabnehmer (9) an die Haüptfahrdrahtleitung (5) bringen und dabei die Stromabnehmerrolle (3) abheben, umgekehrt beim Verlassen der Hilfsfahrdrahtleitungen (8) den Hilfsstromabnehmer (9) abziehen und die Stromabnehmerrolle (3) wieder an die Hauptfahrdrahtleitung (5) anlegen (Abb.6, i o).
  6. 6. Rollenstromabnehmer mit Hilfsstromabnehmer nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei seitlich des Hilfsstromabnehmers (9) angebrachte, durch Stege (32) mit dem Hilfsstromabnehmer (9) fest verbundene Führungsrollen (3 i), die beim Auflaufen auf die Hilfsfahrdrahtleitungen (8) den Hilfsstromabnehmer (9) an die Hauptfahrdrahtleitung (5) bringen, dabei die Stromabnehmerrolle (3) abheben und umgekehrt wieder beim Ablaufen den Hilfsstromabnehmer (9) zurückschwenken, um die Stromabnehmerrolle (3) an die Hauptfahrdrahtleitung (5) anzulegen (Abb. i i).
  7. 7. Rollenströmabnehmner in Form eines ParaUelogrammgestells mit Hilfsstromabnehmer nach Anspruch i, dadurch,gekennzeichnet, daß. die oberen Gelenkpunkte des Parallelogrammgestells (44) durch ein Federgehäuse (36) verbunden sind, welches sowohl den Hilfsstromabnehmerbügel (i33) als auch mittels zweier Gelenkhebel (4i) die Stromabnehmerrollen (3) trägt (Abb. 7, 8). B.
  8. Rollenstromabnehmer mit Hilfsstromabnehmer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, @da'n bei Berührung des Hilfsstromabnehmerbügels (i33) -mit den Hilfsfahrdrahtleitungen (8). die Druckfeder (38) in dem Federgehäusekasten (36) mechanisch, elektromagnetisch oder elektropneumatisch zusammengepreßt wird und ihrerseits .die beiden Hebel (4i) hochdrückt und auseinanderschwenkt, wodurch die Stromabnehmerrollen (3) von der Fahrdrahtleitung (5) abgehoben werden, während beim Abgleiten des Hilfsstromabnehmerbügels (r33) von den Hilfsleitungen (8) der umgekehrte Vorgang, eintritt (Abb. 7, 9).
  9. 9. Rollenstromabnehmer mit Hilfsstroma 'bnehmer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsrollen (3 i) auf einem besonderen, unabhängig um die Achse des Kontaktständers (i) drehbaren Gestell (55) angeordnet sind, welches mit dem Rollenstromabnehmergestell (a) über ein Hebel- und Bremsgesperre (57, 59, i 61, 16, 197, a69) verbunden- ist und bei Berührung der Rollen mit den Hilfsfahrdrahtleitungen (8) den Hilfsstromabiiehmerbügel (i33) an den Hauptfahrdraht i;5) anlegt sowie die Rolle (3) abhebt bzw. beim Verlassen der Hilfsleitungen die Rolle (3) wieder anlegt und den Hilfsstromabnehmerbügel (i33) abhebt (Abb. 12 bis i4).
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3146866A (en) * 1961-06-28 1964-09-01 United States Steel Corp Pantograph carriage
WO2021093917A1 (de) * 2019-11-11 2021-05-20 Kiepe Electric Gmbh Stromabnehmersystem sowie verfahren zum automatischen an- und/oder abdrahten eines stromabnehmersystems

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US3146866A (en) * 1961-06-28 1964-09-01 United States Steel Corp Pantograph carriage
WO2021093917A1 (de) * 2019-11-11 2021-05-20 Kiepe Electric Gmbh Stromabnehmersystem sowie verfahren zum automatischen an- und/oder abdrahten eines stromabnehmersystems

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