DE468837C - Lastausgleichsvorrichtung fuer Waagen - Google Patents

Lastausgleichsvorrichtung fuer Waagen

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DE468837C
DE468837C DEA48860D DEA0048860D DE468837C DE 468837 C DE468837 C DE 468837C DE A48860 D DEA48860 D DE A48860D DE A0048860 D DEA0048860 D DE A0048860D DE 468837 C DE468837 C DE 468837C
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pieces
curve pieces
curve
load balancing
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Expired
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DEA48860D
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Avery Weigh Tronix Ltd
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W&T Avery Ltd
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

  • Lastausgleichsvorrichtung für Waagen Die Erfindung betrifft eine Lastausgleichsvorrichtung für Waagen, bestehend aus zwei je für sich drehbaren und durch die Zeigerantriebsvorrichtung miteinander verbundenen Gliedern, von denen jedes mittels biegsamer Bänder und Kurvenscheiben am Rahmen aufgehängt ist. Die soeben erwähnten Kurvenscheiben sind hierbei mit je zwei weiteren exzentrisch angeordneten Kurvenscheiben verbunden, von denen die eine Kurvenscheibe das zum Lastausgleichsgewicht und die andere Kurvenscheibe das zum Lastangriff führende Band aufnimmt. Die zusammengehörigen Kurvenstücke wurden bisher so angeordnet, da.ß sie auf derselben Seite der durch die Achsen gehenden. senkrechten Ebene liegen, jedoch so, daß die konvexen Seiten aller um dieselbe Achse drehbaren Kurvenstücke nach verschiedenen Richtungen zeigen. Die Bewegung des Lastausgleichsgewichts wird dadurch aber verhältnismäßig groß. Ferner .ergibt sich noch der Nachteil, daß das Ausgleichsgewicht infolge seiner verhältnismäßig großen Bewegung leicht in Schwingung gerät und dadurch eine richtige sachgemäße Gewichtsanzeige nicht immer zu erreichen ist.
  • Gemäß der Erfindung werden nun, um die vertikale Verschiebung des Lastausgleichsgewichts möglichst gering zu halten, die miteinander verbundenen Kurvenstücke derart auf derselben Seite einer durch ihre Drehachse gehenden senkrechten Ebene angeordnet, daß die konvexen. Seite aller Kurvenstücke nach derselben Richtung zeigen und durch die Differentialwirkung der zusammengehörigen Kurvenstücke nur eine verhältnismäßig geringe vertikale Verschiebung des Lastausgleichsgewichts zustande kommt.
  • Um auch bei schiefstehender Waage Beinen einwandfreien Lastausgleich zu bewirken, wird ferner der Zahnstangentrieb zur Bewegung des Zeigers mit den symmetrisch zu beiden Seiten der Zeigerantriebsvorrichtung gelegenen Kurvenstücken durch Lenker gelenkig verbunden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Lastausgleichsvorrichtung, von vorn gesehen, in unbelastetem Zustande. Abb. a stellt die Lastausgleichsvorrichtung teils im Schnitt, von der Seite gesehen, dar. Abb. 3 zeigt die Lastausgleichsvorrichtung im waagerechten Schnitt, insbesondere die Anordnung der verschiedenen Kurvenstücke. Abb. q. zeigt die Lastausgleichsvorrichtung mit der Lage der Teile unter voller Belastung.
  • Die beiden je für sich drehbaren und durch die Zeigerantriebsvorrichtung verbundenen Glieder bestehen aus mehreren Kurvenstücken, von denen die Kurvenstücke 5 als Hängekurvenstücke, die Kurvenstücke 17 als Lastkurvenstücke und die Kurvenstücke 9 als Gewichtskurvenstücke bezeichnet werden sollen. Die Hängekurvenstücke 5 werden paarweise angeordnet und nahe ihren unteren Enden mit den unteren Enden der biegsamen Bänder 6 verbunden. Die oberen Enden der Bänder 6 werden am Rahmen 7 befestigt. Relativ fest zu den Hängekurvenstücken 5 und auf gleicher Achse mit denselben werden die Gewichtskurvenstücke 9 angeordnet. An ihren oberen Enden sind die oberen Enden biegsamer Bänder i o befestigt. Die unteren Enden der Bänder i o tragen mittelbar das Lastausgleichsgewicht 14. Zur Aufbängung des Lastausgleichsgewichts 1 4 wird eine Stange 12 einerseits mit Klemmen i i zur Befestigung des Bandes und anderseits mit Zapfen 13 zur elastischen Aufhängung des Ausgleichsgewichts versehen. Die Zapfen 13 ragen in entsprechende Bohrungen i 4a des Ausgleichsgewichts und tragen das Ausgleichsgewicht auf Schraubenfedern 15, die in den Bohrungen i q.a über die Zapfen 13 geschoben sind und von unten her durch in die Zapfen 13 eingedrehte Kopfschrauben 16 oder durch irgendeine andere Widerlage gehalten werden. Es ist auf diese Art also ein. Stoßdämpfer vorgesehen, welcher wirksam verhindert, daß plötzliche und heftige Stöße auf die Bänder übertragen werden., Koaxial zu den bereits .erwähnten Kurveinstücken 5 und 9 werden dann noch die Lastkurvenstücke 17 angeordnet. Die Anordnung ist so getroffen, daß sämtliche Kurvenstücke der beiden je für sich drehbaren und durch die Zeigerantriebsvorrichtung verbundenien Glieder auf ein und derselben Seite der gemeinsamen Drehachse 23 liegen und dabei die konvexen Seiten der Kurvenstücke nach ein und derselben Richtung zeigen. An den oberen: Enden der Lastkurvenstücke 17 sind biegsame Bänder 15 befestigt, deren untere Enden einen Bügel ig tragen, in dessen Mitte an den Haken 2o die Last angreift, Die Gewichtskurvenstücke 9 und die Lastkurvenstücke 17 sind in bezug auf die zur Drehachse 23 konzentrischen Hängekurvenstücke 5 exzentrisch angeordnet.
  • Die Lastkurvenstücke 17 werden an den: Hängekurvenstücken 5 mit Schrauben 21 befestigt. Die Befestigung wird so eingerichtet, daß den Lastkurvenstücken 17 die je-weils erforderliche exzentrische Einstellung gegenüber den Hängekurvenstücken 5 zuteil werden kann. Die Exzentrizität: zwischen den Kurvenstücken 5 und 17 ist allerdings nur gering und aus der Zeichnung zufolge des kleinen Maßstabes nicht ohne weiteres festzustellen. Eines der Hängekurvemtücke 5 eines jeden Paares wird auf seiner Innenseite et zwei Ansätzen 5a versehen, in die je Beine Schraube 22 eingezogen wird. Zweckmäßig werden die Schrauben zueinander winklig gestellt, und zwar derart, daß ihre Spitzen gegen einen am Gewichtskurvenstücke 9 vorgesehenen Ansatz ga stoßen. Auf den Achsen 2 ; werden die Gewichtskurvenstücke 9 zweckmäßig lose drehbar angeordnet, während die Hängekurvenstücke 5 mit den Achsen 23 starr verbunden sind. Durch Drehung der Schrauben 22 können, die Gewichtskurvenstücke 9 relativ zu den Hängekurvenstücken 5 in bekannter Weise genau eingestellt werden.
  • Mit der Zeigerantriebsvorrichtung, bestehend aus einer Zahnstange 27 und einem auf der Achse 29 des Zeigers 31 sitzenden Zahnrädchen 28, werden die Achsen 23 der Kurvenstücke gelenkig verbunden. Hierzu dienen Lenker 2q., die je mit einem Ende auf den Achsen 23 drehbar ,gelagert und deren andere Enden durch Querstangen 25 gelenkig zusammengeschlossen werden. Letztere sind mit einem auf der Zahnstange 27 sitzenden Paßstück 26 ebenfalls gelenkig verbunden, um auch bei schiefstehender Waage =einen einwandfreien Lastausgleich zu bewirken.
  • Die Wirkungsweise ist wie folgt: Die Last zieht an den Bändern 18 und wirkt auf die Kurvenstücke 17 derart, daß sich die Hängekurvenstücke 5 auf ihren Bändern 6 aufwärts bewegen. müssen (vgl. Abb. ,4), während die Gewichtskurvenstücke 9 entsprechend der gemeinsamen Drehung um die gemeinsame Achse 23 ihre Bänder io mehr oder weniger freigeben. Der Lastausgleich beruht darauf, daß das Lastausgleichsgewicht 14 an einem veränderlichen Hebelarm wirkt, der dem Abstand der tangezitialen Zugrichtung,des Bandes io von der tangentialen Richtung des Tragbandes 6 entspricht, während der Hebelarm der Last nahezu gleichbleibt, nämlich gleich `dem Abstand der tangeintialen -Zugrichtung des Bandes 18 von der tangentialen Richtung .des Tragbandes 6. Infolge der bereits beschriebenen besonderen Form und Anordnung der Kurvenstücke hält sich beim Lastausgleich - .die vertikale Verschiebung des Ausgleichsgewichts 1 4 innerhalb geringer Grenzen..

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lastausgleichsvorrichtung für Waagen, bestehend aus zwei je für- sich drehbaren und durch die Zeigerantriebsvorrichtung verbundenen Gliedern, von denen jedes mittels biegsamer Bänder und Kurvenscheiben am Rahmen aufgehängt ist, wobei letztere fest mit je zwei weiteren ,exzentrisch angeordneten Kurvenscheiben verbunden sind, von denen die eine das zum Lastausgleichsgewicht und die andere das zum Lastangriff führende Band trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die miteinander verbundenen Kurvenstücke auf derselben Seite der gemeinsamen Drehachse angeordnet sind, derart, daß die konvexen. Seiten dieser Kurvenstücke nach dersel.-ben Richtung zeigen und die Differentialwirkung der Kurvenstücke nur eine geringe vertikale Bewegung des Lastausgleichsgewichts verursacht. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachsen (z3) der aus mehreren Kurvenstücken bestehenden Glieder mit der Zeigerantriebsvorrichtung durch Lenker (24) verbunden sind. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Stoßdämpfer zwischen dem Ausgleichsgewicht und der Bandaufhängung angeordnet sind, so daß plötzliche heftige Stöße von den Tragbändern ferngehalten werden.
DEA48860D 1926-09-29 1926-09-29 Lastausgleichsvorrichtung fuer Waagen Expired DE468837C (de)

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DE (1) DE468837C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE913827C (de) * 1949-08-05 1954-06-21 Toledo Scale Co Waage mit Anzeigeskala
DE924589C (de) * 1946-05-03 1955-03-03 Toledo Scale Co Lastausgleicher fuer Neigungswaagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE924589C (de) * 1946-05-03 1955-03-03 Toledo Scale Co Lastausgleicher fuer Neigungswaagen
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