DE468426C - Verfahren zum Beschicken von eisenlosen Induktions-Schmelzoefen - Google Patents

Verfahren zum Beschicken von eisenlosen Induktions-Schmelzoefen

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DE468426C
DE468426C DEH109398D DEH0109398D DE468426C DE 468426 C DE468426 C DE 468426C DE H109398 D DEH109398 D DE H109398D DE H0109398 D DEH0109398 D DE H0109398D DE 468426 C DE468426 C DE 468426C
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DE
Germany
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charging
furnace
induction furnaces
ironless
vessel
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Expired
Application number
DEH109398D
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English (en)
Inventor
Otto Apel
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KUPFER und MESSINGWERKE AKT GE
Original Assignee
KUPFER und MESSINGWERKE AKT GE
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D3/00Charging; Discharging; Manipulation of charge
    • F27D3/0025Charging or loading melting furnaces with material in the solid state
    • F27D3/0027Charging vertically with corbs
    • F27D3/0028Corbs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

  • Verfahren zum Beschicken von eisenlosen lnduktions-Schmelzöfen Für die Schmelzbehandlung von 'Metallen aller Art sind die eisenlosen Induktionsöfen bekannt. Diese bestehen aus einem Tiegel aus feuerfestem Baustoff, der von einer vorzugsweise mit Hochfrequenzstrom gespeisten Spule umgeben ist. Das in dein Tiegel induzierte Wechselfeld bringt das Metall zum Schmelzen. Die Ofen «-erden meistens mit festem Einsatz beschickt. Dadurch unterscheiden sie sich im wesentlichen von den eisengekoppelten, mit Strom von normaler Frequenz betriebenen Induktionsöfen. Diese letzteren sind bereits zum Schmelzen von Eisen und Stahl und neuerdings ganz besonders zum Schmelzen von Kupfer-Zink-Legierungen in Anwendung gekommen. Bei diesen Ofen wird meistens ein Teil der Charge in dem Ofen zurückgelassen, um den sekundären Ring schließen zu können. Das übrigbleibende Metall nennt man den Sumpf. Wird neues, kaltes Material in stückiger Form in den Ofen hineingebracht, so wird zwischen den einzelnen stückigen Teilen durch den flüssigen Sumpf sofort eine leitende 'Verbindung hergestellt. Durch diese leitende Verbindung ist eine wirkungsvolle Übertragung der Wärme und der Elektrizität gesichert.
  • Es ist ferner ein Verfahren bekannt, um bei den eisengekoppelten Ofen, die mit norinaler Frequenz betrieben werden, ohne Zurücklassung eines Sumpfes mit festem, stiikkigem Einsatz anzufahren. Das Zerfahren besteht darin, in dem Ofen zwecks Einleitung der Erwärmung und des Niederschmelzens für kürzere oder län-ere Zeit eine höhere Spannung dadurch zu erzeugen, daß Wechselstrom von höherer als normaler Frequenz zugeführt wird.
  • Bei der praktischen Handhabung der mit Hochfrequenz betriebenen eisenlosen Induktionsöfen hat es sich gezeigt. daß es sehr genau darauf ankommt, in welcher `'eise der feste Einsatz geschichtet ist. Bei dein Be-.e trieb dieser Öfen ist es nicht üblich, einen Sumpf zurückzulassen wie bei den 'Tiederfrequenzöfen. Es kommt also darauf an, den festen Einsatz so zu lagern, daB der Ofen von vornherein eine möglichst hohe Leistung aufnimmt. Durch ungeschickte Lagerung des festen Einsatzes kann die Leistungsfähigkeit des Ofens in Frage gestellt werden. Es kommt darauf an, das 'Material so zu schichten, daß möglichst wenig Luftzwischenräume entstehen, so tlaß der feste Einsatz eine möglichst geschlossene 'Masse bildet. Bisher hatte man das Beschicken dieser Öfen in der Weise vorgenommen. daß man stückweise den Einsatz wahllos hineinwarf. Beien praktischen Betrieb des Ofens kommt es außerdem darauf an, den warmen Ofen sofort, nachdem er ausgegossen worden ist, mit neuem Metall zu beschicken. Das Hineinwerfen der einzelnen Stücke erfordert hierfiir eine zu lange Zeit und bringt den Tiegel in Gefahr, weil die hineinfallenden Stücke leicht die Wände und den Boden desselben beschädigen. Bei den Lichtbogen-Strahlungsöfen, wo es nicht auf eine genaue Schichtung des Materials ankommt, wird der stückige Einsatz mit Hilfe von mechanischen Vorrichtungen wahllos in den Ofen hineingebracht.
  • Alle die genannten 'Nachteile werden durch die vorliegende Erfindung beseitigt. Sie besteht darin, daß zum Einbringen des Metalles ein Korb oder ein ähnliches Gefäß aus demselben Metall hergestellt wird, das geschmolzen «-erden soll. In diesem Korb wird der zti schmelzende Einsatz in der bestmöglichen Weise außerhalb des Ofens eingepackt. Man hat somit die ganze Charge so vorbereitet, wie sie die günstigsten elektrischen Betriebsverhältnisse für den Schmelzofen ergeben. Der Korb wird dann sofort nach Freiwerden des Ofens mit Hilfe eines Kranes oder einer ähnlichen Vorrichtung in den glühenden Schmelztiegel eingelassen. Es wird außerdem zweckmäßig sein, alle die Schlacken und Zusätze, die für den metallurgischen Prozeß ererforderlich sind, im Korbe mit hineinzugeben.
  • Die Zeit, die zum neuen Beschicken des Ofens erforderlich ist, wird auf diese Weise auf ein Minimum vermindert. Die Belästigung der mit dem Schmelzen beschäftigten Personen durch die ausstrahlende Hitze ist bedeutend geringer. Schließlich werden die Ausstrahlungsverluste des Ofens durch die offene Tür durch die vorgeschlagene Erfindung möglichst klein.
  • Das eingebrachte Gefäß schmilzt mit der Charge nieder und legiert sich mit dem übrigen Metall. Es kann aus Drahtgeflecht, Bandeisen oder in einer sonst geeigneten billigen Forin hergestellt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Beschicken von eisenlosen Induktionsöfen im heißen Zustande, dadurch gekennzeichnet, daß die Charge vor dem Einsetzen in ein metallisches Gefäß möglichst dicht gelagert, unter Vermeidung von Luftzwischenräumen, eingebracht wird und zusammen mit diesem Gefäß in den heißen Ofen eingesetzt wird. , a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gefäß aus demselben Metall besteht, das geschmolzen werden soll. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlacke und die sonstigen Zusätze, die für den metallurgischen Prozeß erforderlich sind, zusammen mit dein Metalleinsatz in dem 1letallgefäß eingebracht «-erden.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1031523B (de) * 1953-12-23 1958-06-04 Metallgesellschaft Ag Verfahren zur Gewinnung von Blei nach dem Roestreaktionsverfahren
DE1042622B (de) * 1957-04-20 1958-11-06 Rheinstahl Eisenwerke Muelheim Verfahren zum laufenden Beschicken von Martinoefen od. dgl. Flammoefen und hierzu dienende Chargiermulde
DE1060557B (de) * 1956-04-07 1959-07-02 Degussa Verfahren und Vorrichtung zum Beschicken von Hochvakuum-Induktionsoefen
EP0015089A1 (de) * 1979-02-15 1980-09-03 Trw Inc. Verfahren und Vorrichtung für die Beschickung eines mit einer feuerfesten Ausmauerung versehenen Tiegels mit einem Metallbarren

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