DE467572C - Brennkraft- und Kaltdampfmaschine - Google Patents

Brennkraft- und Kaltdampfmaschine

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Publication number
DE467572C
DE467572C DEW77426D DEW0077426D DE467572C DE 467572 C DE467572 C DE 467572C DE W77426 D DEW77426 D DE W77426D DE W0077426 D DEW0077426 D DE W0077426D DE 467572 C DE467572 C DE 467572C
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DE
Germany
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cold steam
block
internal combustion
engine
combustion engine
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Expired
Application number
DEW77426D
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ERNST WEHRMANN
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ERNST WEHRMANN
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K25/00Plants or engines characterised by use of special working fluids, not otherwise provided for; Plants operating in closed cycles and not otherwise provided for
    • F01K25/08Plants or engines characterised by use of special working fluids, not otherwise provided for; Plants operating in closed cycles and not otherwise provided for using special vapours
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K23/00Plants characterised by more than one engine delivering power external to the plant, the engines being driven by different fluids
    • F01K23/12Plants characterised by more than one engine delivering power external to the plant, the engines being driven by different fluids the engines being mechanically coupled
    • F01K23/14Plants characterised by more than one engine delivering power external to the plant, the engines being driven by different fluids the engines being mechanically coupled including at least one combustion engine

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description

  • Brennkraft- und Kaltdampfmaschine Die Erfindung betrifft eine Brennkr aftmaschine mit in eine Kaltdampfmaschine umwandelbarem Zylinderblock, der im Kaltdampfbetrieb im Kreislauf von unter der Einwirkung der Abgase des mit Brennstoff betriebenen Zylinderblocks erzeugten Chlor-, Chloräthylendämpfe o. dgl. steht und ,durch Ausschalten aus dem Kreislauf der Dämpfe wieder als Brennkraftmaschine arbeitet. Durch die Anwendung des an sich bekannten Kaltdampfverfahrens bei einer Brennkraftmaschine wird der Zweck erreicht, sonst verlorengehende Wärmemenge auszunutzen.
  • In der Zeichnung ist ein Beispiel der Erfindung an einem Vierzylindermotor dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i die Vergaserseite einer Brennkraft-und Kaltdampfmaschine, Abb.2 die Magnetseite derselben, Sbb.3 einen Längsschnitt durch die Maschine, Abb. d. den Einlaßnocken und Abb.5 den Auslaßnocken für die Ventilsteuerung in größerem Maßstabe.
  • Bei einer Brennkraftmaschine mit zwei Zylinderblöcken i und 2 wird, um den Brennstoffverbrauch herabzusetzen, nur Block i mit Brennstoff, der andere Block 2 mit Kaltdampf betrieben. Für die Erzeugung des Kaltdampfes dienen als Heizquelle die Abgase des Blocks i, die unter Vermittelung eines Rohres 3 durch einen Siederohrkessel q. geleitet «-erden, in dem flüssiges Chlor, Chloräthylen o. dgl. verdampft- und im Kreislauf durch Block 2, hier Arbeit verrichtend, zu einem Kühler 5 gelangt, von wo es in verflüssigter Form unter der Einwirkung einer Pumpe G wieder zu neuer Verdampfung dein Kessel. zugeführt wird, worauf es wieder seinen Kreislauf wie oben nimmt.
  • Die Umstellung des Blocks 2 von einer Brennkraftmaschine auf eine Kaltdampfmaschine wird durch einen Hebelzug bewirkt, durch welchen der Weg für die Abgase aus Block i zu dem Kessel 4, für die erzeugten Dämpfe zu dem Block 2 und die abziehenden Dämpfe zu dem Kühler 5 freigegeben und die Nockensteuerung verstellt wird. Durch die Verstellung der Nockensteuerung arbeitet Block 2 im Zweitakt, indem auf der Nockenwelle zwei langsam ansteigende und plötzlich abfallende Kurvenabschnitte (Abb. 4) eingerückt «-erden.
  • Während der Hebelzug für die Umstellung des Blocks 2 vom Führersitz aus unter Vermittelung einer Zugstange 8 erfolgt, geht dein Einrücken der Nocken 7 für die Zweitaktventilsteuerung erst das Anheben aller Ventile des Blockes 2 voraus, was mittels eines Fußhebels 9 geschieht. Durch Niederdrücken des Fußhebels 9 wird eine Hebevorrichtung io bewegt, auf deren oberen Leiste i8 @die Ventilstoßstangen i i mittels Muttern 2o aufsitzen. Die Leiste 18 wird beim Niederdrücken des Fußhebels 9 durch die Enden unterstützende, mit der unteren Schubstange T9 verbundene Hebel 17 angehoben und geht unter der Last der Ventile i2 und der Stoßstangen z i von selbst in die Ruhestellung zurück. Die Nocken 7 sitzen mit den Nocken 13 für Viertaktventilsteuerung zusammen auf einer Hohlwelle 14, die sich um _Nockenbreite auf der nur einerseits Nocken 15 für den Block i tragenden Welle 16 verschiebt. Das Verschieben der Nockenhohlwelle 14 erfolgt durch einen an -der Zugstange 8 angelenkten zweiarmigen, .im Drehpunkt 21 gelagerten Hebel 22, der mit seinem unteren Ende in einer Ringnut 23 der Hohlwelle 14 gleitet. Den Antrieb der Hohlwelle 14 vermittelt die Nockenwelle 16; mit welcher erstere durch Keile verbunden ist (Abb.4, 5).
  • Die Lüftungshähne 25, die während des Kaltdampfbetriebes geschlossen sind, stehen durch Hebel 24 mit der Zugstange 8 in Ver=-bindung. Gleichzeitig mit dem Schließen der Entlüftungshähne 25 «erden auch die Zündkerzen 30, die zweckmäßig in die Hähne 25 eingesetzt sind, ausgeschaltet und um Kurzschlüsse zu vermeiden, abgekabelt.
  • Die Ein- und Auslaß'hähne 26 und 27 sind durch Stangen 28 und 29 an die Zugstange 8 angeschlossen und sind während des Kaltdampfbetri:ebes .dauernd geöffnet, d. h. nur nach dem Block 2 hin, während der Einlaßhahn 26 die Gasleitung 32 nach dem Block i hin absperrt. Der Einlaßhahn 26, der in der vom Vergaser kommenden Gasleitung 32 sitzt, ist als Dreiwegehahn ausgebildet. Der Auslaßhabn 27, der ein Zweiwegehahn ist, sitzt in dem an das Auspuffrohr 31 angeschlossenen Rohr 33, das bis zum Kühler einen langen Weg macht, auf dem die ausströmenden Dämpfe ihre Wärme an die Luft abgeben können, so daß sie im Kühler verflüssigt werden, Im Auspuffrohr 31 zwischen den Auspuffstutzen des Blocks i und 2 und dem Rohr 3 sitzt ein Dreiwegehahn 34, der bei Kaltdampfbetrieb nach dem Block 2 hin geschlossen und dem Block i und dem Rohr 3 hin geöffnet ist, so daß nur die Abgase aus Block i den Weg zu dem Kessel 4 nehmen können, aus dem sie nach ihrer Nutzbarmachung ins Freie entweichen. Hahn 34 steht durch .die Stange 29 mit der Zugstange 8 in Verbindung, die sie mit dem Hahn 27 gemein hat.
  • Bei Brennstoffbetrieb in beiden Blöcken i und 2 ist die Zugstange 8 herausgeschoben. In dieser Stellung ist Hahn 26 nach beiden Blöcken hin geöffnet und nach dem Kessel 4 geschlossen. Hahn 27 ist geschlossen und Hahn 34 nach allen Seiten hin geöffnet, so daß die Abgase beider Blöcke durch das Rohr 3 und den Kessel 4 hindurch, der in diesem Falle kein Chlor o, @dgl. enthält, ins Freie gelangen.. Die Nocken 13 befinden sich in der Gebrauchsstellung und die Entlüftungshähne 25 in der Offenstellung; die Zündkerzen sind angeschlossen.
  • So geschaltet, arbeiten die Kolben der Maschine im Viertakt; es werden also in beiden Blöcken, wie üblich; Gase angesaugt, verdichtet, verbrannt und ausgestoßen. Die Abgase ziehen in diesem Falle wirkungslos ab.
  • Soll nun Block i mit Brennstoff und Block 2 mit Kaltdampf betrieben werden, so -wird die Stange 8 zurückgezogen, Hahn 26 also nach Block i hin geschlossen und der Durchgang von Block 2 zum Kessel 4. hin geöffnet. Gleichzeitig wird Hahn 34 zum Block i hin abgesperrt und zum Block 2 und dem Kessel 4 hin geöffnet, wie auch Hahn 27 geöffnet wird. Nur Block i sendet jetzt Abgase durch den Kessel 4, der nunmehr Chlor o. dgl. enthält. Die durch die Hitze der Abgase in dem Kessel 4 erzeugten Dämpfe gelangen durch ein Steigrohr und den Hahn 26 hindurch in die Zylinderräume von Block 2, drücken den jeweils im oberen Totpunkt sich befindlichen Kolben herunter und ziehen dann über Hahn 27 durch das Rohr 33 wieder ab. Im letzteren und in dem am Ende des Rohres 33 angebrachten Kühler 5 wird der Chloridampf niedergeschlagen und das zurückgewonnene Chlor mittels .der Pumpe 6 in den Kessel 4 gepumpt. Erneut verdampft, nimmt es wieder seinen Kreislauf durch die Zylinderräume von Block 2, Kühler 5 und Kessel 4, so daß sich die Nachfüllung von Chlor, mit Ausnahme des durch die Undchtigkeiten verlorengehenden, erübrigt. : ' Die Umstellung des Blocks 2 von Brennstoff- auf Kaltdampfbetrieb erfolgt zweckmäßig -bei stillstehender Maschine, kann aber auch bei laufender Maschine bewirkt werden. Während der Brennstoffblock i bei jedem zweiten Kolenhub Arbeit leistet, leistet der Kaltdampfblock 2 bei jedem Kolbenhub Arbeit, da sich der Dampf auf seinem Durchgang durch die Zylinderräume in Spannung befindet und dauernd auf beiden Kolben lastet. Der Brennstoffverbrauch kann bei Kaltdampfbetrieb bis auf die Hälfte herabgesetzt werden, ida selbst bei halbem Gas, was bei Fahrt auf ebener Strecke ausreicht, noch genügend hohe Temperaturen im Kessel 4 erzielt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Brennkraftmaschine und Kaltdampfmaschine, gekennzeichnet durch einen in eine Kaltdampfmaschine umwandelbaren Zylinderblock (2), der im Kaltdampfbetrieb im Kreislauf von unter der Einwirkung der Hitze der Abgase des mit Brennstoff betriebenen Zylinderblocks (i) erzeugten Chlor-, Chloräthylen- o. dgl. Dämpfe steht und durch Ausschalten aus dem Kreislauf der Dämpfe wieder als Brennkraftmaschine arbeitet. z. Brennkraft- und Kaltdampfmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet. daß die Umstellung des Blocks (2) von Brennkraft- auf Kaltdampfbetrieb durch eine Zugstange (8) erfolgt, durch welche ein Ein- und Auslaßhahn (26 und 27) für die Dämpfe, ein Auslaßhahn, (3d.) für die Abgase und eine Nockenhohlwelle (1d.) für Zweitaktsteuerung unter Vermittelung von Stangen (28 und 29) und einem Hebel (22) verstellt werden.
DEW77426D 1927-10-20 1927-10-20 Brennkraft- und Kaltdampfmaschine Expired DE467572C (de)

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DEW77426D DE467572C (de) 1927-10-20 1927-10-20 Brennkraft- und Kaltdampfmaschine

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