DE467363C - Spritzgussmaschine mit Metallfoerderung in die Gussform durch Verdraenger und Steigrohr - Google Patents
Spritzgussmaschine mit Metallfoerderung in die Gussform durch Verdraenger und SteigrohrInfo
- Publication number
- DE467363C DE467363C DEM97917D DEM0097917D DE467363C DE 467363 C DE467363 C DE 467363C DE M97917 D DEM97917 D DE M97917D DE M0097917 D DEM0097917 D DE M0097917D DE 467363 C DE467363 C DE 467363C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- mold
- metal
- injection molding
- molding machine
- displacer
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000002184 metal Substances 0.000 title claims description 17
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 title claims description 17
- 238000001746 injection moulding Methods 0.000 title claims description 7
- 238000005266 casting Methods 0.000 claims description 10
- 238000002844 melting Methods 0.000 claims description 2
- 230000008018 melting Effects 0.000 claims description 2
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 5
- 229910045601 alloy Inorganic materials 0.000 description 3
- 239000000956 alloy Substances 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 2
- 229910001338 liquidmetal Inorganic materials 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 239000011819 refractory material Substances 0.000 description 2
- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000005253 cladding Methods 0.000 description 1
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 1
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 1
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 1
- 238000000605 extraction Methods 0.000 description 1
- 229910002804 graphite Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010439 graphite Substances 0.000 description 1
- 239000000155 melt Substances 0.000 description 1
- 238000005555 metalworking Methods 0.000 description 1
- 230000003647 oxidation Effects 0.000 description 1
- 238000007254 oxidation reaction Methods 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
- 238000007528 sand casting Methods 0.000 description 1
- 238000007711 solidification Methods 0.000 description 1
- 230000008023 solidification Effects 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
- 239000004575 stone Substances 0.000 description 1
- 230000009182 swimming Effects 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D17/00—Pressure die casting or injection die casting, i.e. casting in which the metal is forced into a mould under high pressure
- B22D17/02—Hot chamber machines, i.e. with heated press chamber in which metal is melted
- B22D17/04—Plunger machines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Casting Support Devices, Ladles, And Melt Control Thereby (AREA)
Description
- Spritzgußmaschine mit Metallförderung in die Gußform durch Verdränger und Steigrohr Gegenstand der Erfindung ist eine Spritzgußmaschine mit Metallförderung in die Gußform durch Verdränger und Steigrohr.
- Es sind Spritzgußmaschinen bekannt geworden. bei denen das im Schnte1zkessel befindliche Metall durch Herunterdrücken eines Schwimmers in ein Überlaufgefäß gefördert und von hier in die Gußform überführt wird. Auch sind Vorrichtungen bekannt, bei welchen das in dem L`berlaufgefäß befindliche Metall in die Gußform durch Kolben und Druck oder Steigrohr befördert wird.
- Die Erfindung besteht nun darin, daß der mit dem die Gießform tragenden Maschinenbett verbundene Druckzylinder bei jedem Arbeitsgang mittels Spindeln um den gleichen Betrag gesenkt wird, um den der Metallspiegel im Schmelzkanal fällt, so daß der Abstand zwischen Gießform und Metallspiegel stets der gleiche bleibt.
- Gegenüber dem Bekannten werden mit der Erfindung unter anderem folgende Vorteile erreicht: Die Spritzgußmaschine läßt sich mit Vorteil für Legierungen mit höheren Schmelzpunkten verwenden, weil sie äußerst schnell unter Druck in Stahlformen gegossen werden können. Die einzelnen Teile der Vorrichtung lassen sich leicht bewegen und genau einstellen, wodurch ein leichteres und schnelleres Arbeiten ermöglicht wird. Weiter wird ein ruhiger und gleichmäßiger Gang der Maschine gewährleistet. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die zur Förderung des Metalls in die Gießform dienenden Arbeitsteile, wie Zylinderfug, Kolben und dessen Führung, derart oberhalb des Schmelzbades angeordnet sind, daß sie nur Bruchteile von Sekunden während des Gießvorganges mit dem flüssigen Metall in Berührung kommen. Dieser Vorteil wirkt sich besonders aus bei Verarbeitung solcher Legierungen, die im flüssigen Zustand Eisen auflösen. Würden die Eisenteile auch nur zeitweise in das Schmelzbad eintauchen, so würde die flüssige Legierung auf das Eisen lösend wirken, was bei der Bearbeitung der gegossenen Teile durch spanabhebende Werkzeuge große Schwierigkeiten ergeben würde, möglicherweise deren völlige Unbrauchbarkeit. Im übrigen wäre die Lebensdauer der Arbeitsteile nur eine beschränkte.
- Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
- Der Schmelzkessel A ist ein gewöhnlicher Graphittiegel und leicht auswechselbar. Seine Einkleidung besteht aus feuerfestem Werkstoff und wird durch Gußplatten gehalten. Als Feuerung des Ofens sind Gasbrenner vorgesehen.
- Die Gießmaschine B ruht auf vier Spindeln a, die durch Kegelrädergetriebe von einer Stelle b aus angetrieben und so in senkrechter Richtung leicht verstellt werden können. Durch diese Bewegung ist es möglich, den Zylinder c nebst Schwimmer d gegenüber dem Bett e und der Form q immer in die richtige Höhe über den Metallspiegel zu bringen, was im Augenblick des Füllens des Zylinders notwendig ist.
- Der Schwimmer d besteht aus feuerfestem Werkstöff und kann durch ein Hebelgestänge f bewegt werden. Der Schwimmer bedeckt etwa 3/1" der Metalloberfläche. Die Oxydationsverluste sind daher sehr gering.
- Im Schwimmer ist ein Füllkanal g vorgesehen, der durch einen Verschlußstein geschlossen wird, nachdem das Nachfüllen des Tiegels beendet ist.
- Der Arbeitsvorgang ist folgender: Der Schwimmer d wird durch das Hebelgestänge 1 heruntergedrückt, dadurch steigt der Metallspiegel bis über die Höhe des Überlaufes i im Zylinder c, was ein Füllen des Zylinders zur Folge hat. Durch Federdruck geht der heruntergedrückte Hebel wieder in seine ursprüngliche Lage zurück, wobei selbstverständlich der Schwimmet- d mitgenommen wird und der Metallspiegel wieder fällt. Die Form wird nunmehr an den Düsenmund angepreßt. Dann drückt der Arbeiter durch einen leichten, aber stark übersetzten Hebeldruck (Hebel h) mittels eines Kolbens k das flüssige Metall durch den im Zylinder eingegossenen Kanal in, durch die Düse at in die Form. (Damit ein Erstarren im Zylinder, Kanal und Düse nicht möglich ist, wird dieser bzw. die Düse dauernd durch Brenner o auf der ganzen Länge geheizt.) Da die Form mit Wasserkühlung (fließend) versehen ist, erstarrt das Metall sofort. Die abgeschreckte Metallmasse bildet dadurch eine besonders feste und harte Kruste an der Oberfläche, die in erkaltetem Zustand dem Gußstück eine weit höhere Festigkeit verleiht als bei Sandguß.
- Der Arbeiter zieht den Exzenterhebel p jetzt wieder nach rückwärts. Hierdurch wird die Form vom Düsenmund abgerissen, der Schlitten q geht zurück, die Form wird geöffnet und das fertige Gußstück herausgenommen. Das Öffnen, Schließen und Herausnehmen der Gußstücke geht auf mechanischem. Wege vor sich, wozu sehr wenig Zeit braucht wird. Dieser Arbeitsvorgang wiederholt sich immer wieder. Die Zeit eines Gießvorganges beträgt etwa 40 Sekunden.
Claims (1)
1'.\i >>@;i- @Ai,' si@itii-s:iiL: i. Spritzgußmaschine mit Metallförderung
in die Gußform durch Verdränger und Steigrohr, dadurch gekennzeichnet, daß der mit
dem die Gießform tragenden Maschinenbett (B) verbundene Druckzylinder (c) bei jedem
Arbeitsgang mittels Spindeln (a) um den gleichen Betrag gesenkt wird, um den der
Metallspiegel im Schmelzkessel (A) fällt, so daß der Abstand zwischen Gießform und
Metallspiegel stets der gleiche bleibt. ä. Spritzgußmaschine nach Anspruch i, dadurch
gekennzeichnet, daß die zum Überführen des Gießmetalls in die Form dienenden Arbeitsteile,
wie Zylinderfuß, Kolben und dessen Führung, oberhalb des Schmelzbades angeordnet
sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM97917D DE467363C (de) | 1927-01-20 | 1927-01-20 | Spritzgussmaschine mit Metallfoerderung in die Gussform durch Verdraenger und Steigrohr |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM97917D DE467363C (de) | 1927-01-20 | 1927-01-20 | Spritzgussmaschine mit Metallfoerderung in die Gussform durch Verdraenger und Steigrohr |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE467363C true DE467363C (de) | 1928-10-27 |
Family
ID=7323643
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM97917D Expired DE467363C (de) | 1927-01-20 | 1927-01-20 | Spritzgussmaschine mit Metallfoerderung in die Gussform durch Verdraenger und Steigrohr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE467363C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE742953C (de) * | 1940-12-15 | 1943-12-15 | Karl Friedrich Wagner | Vorrichtung zur Beschickung von Pressgiessmaschinen |
| DE743400C (de) * | 1940-12-01 | 1943-12-24 | Karl Friedrich Wagner | Metallabmess- und Fuellvorrichtung fuer Pressgiessmaschinen |
| DE1106931B (de) * | 1952-06-12 | 1961-05-18 | Max Adolphe Bunford | Verfahren zum Fuellen von Schleudergiessformen |
-
1927
- 1927-01-20 DE DEM97917D patent/DE467363C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE743400C (de) * | 1940-12-01 | 1943-12-24 | Karl Friedrich Wagner | Metallabmess- und Fuellvorrichtung fuer Pressgiessmaschinen |
| DE742953C (de) * | 1940-12-15 | 1943-12-15 | Karl Friedrich Wagner | Vorrichtung zur Beschickung von Pressgiessmaschinen |
| DE1106931B (de) * | 1952-06-12 | 1961-05-18 | Max Adolphe Bunford | Verfahren zum Fuellen von Schleudergiessformen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE467363C (de) | Spritzgussmaschine mit Metallfoerderung in die Gussform durch Verdraenger und Steigrohr | |
| DE2254642A1 (de) | Warmhaltende plasmaelektronenschleuderanordnung in einer brammenstranggussanlage | |
| DE3401354A1 (de) | Verfahren zum giessen von graugussteilen | |
| DE571806C (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Kokillenguss durch Einfuehrung des fluessigen Metalles in die Kokille aus einem geschlossenen Schmelzkessel mittels Druckluft | |
| AT135301B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung gleichmäßiger, nach Maßgabe des Gießvorganges erkaltender Ingots als Einzelblöcke oder in Form fortlaufender Stränge. | |
| DE3322542C2 (de) | ||
| DE811490C (de) | Vorrichtung zum Zufuehren des schmelzfluessigen Giessgutes in die Giessform beim Stranggiessen | |
| DE542094C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Giessen von geschmolzenem Metall unter Druck | |
| DE2408032A1 (de) | Verfahren und vorrichtungen zum giessen und zur erstarrungslenkung von gusstuecken in giessformen | |
| DE416337C (de) | Verfahren zum Schmelzen und Giessen von Metallen, insbesondere von Aluminium | |
| DE245721C (de) | ||
| DE406306C (de) | Maschine zum Giessen von Stereotypplatten | |
| DE852126C (de) | Aufbaugiessmulde | |
| CH423112A (de) | Vorrichtung zur dosierten Abgabe schmelzflüssiger Metalle aus einem Behälter | |
| DE638153C (de) | Pressgussmaschine mit Kolbendruck | |
| AT142924B (de) | Vorrichtung zum Gießen von Leichtmetallen. | |
| DE69025549T2 (de) | Maschine zur Herstellung von Schleudergusskörpern aus Leichtmetallegierungen | |
| DE706909C (de) | Verfahren zum Nachgiessen von Leichtmetallbarren | |
| DE748018C (de) | Verfahren zur Herstellung von Verbundguss-Lagerschalen | |
| DE754669C (de) | Spritzgiessmaschine mit innerhalb des Schmelztiegels beweglich angeordneter, auswechselbarer Druckkammer | |
| DE864908C (de) | Anlage zum ununterbrochenen Giessen von Metallstraengen | |
| DE620093C (de) | Spritzgussmaschine | |
| DE2024747C3 (de) | Verfahren zum halbkontinuierllchen Stranggießen, insbesondere von Stahl, und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens * | |
| DE167777C (de) | ||
| DE174748C (de) |