DE467363C - Spritzgussmaschine mit Metallfoerderung in die Gussform durch Verdraenger und Steigrohr - Google Patents

Spritzgussmaschine mit Metallfoerderung in die Gussform durch Verdraenger und Steigrohr

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DE467363C
DE467363C DEM97917D DEM0097917D DE467363C DE 467363 C DE467363 C DE 467363C DE M97917 D DEM97917 D DE M97917D DE M0097917 D DEM0097917 D DE M0097917D DE 467363 C DE467363 C DE 467363C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D17/00Pressure die casting or injection die casting, i.e. casting in which the metal is forced into a mould under high pressure
    • B22D17/02Hot chamber machines, i.e. with heated press chamber in which metal is melted
    • B22D17/04Plunger machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Support Devices, Ladles, And Melt Control Thereby (AREA)

Description

  • Spritzgußmaschine mit Metallförderung in die Gußform durch Verdränger und Steigrohr Gegenstand der Erfindung ist eine Spritzgußmaschine mit Metallförderung in die Gußform durch Verdränger und Steigrohr.
  • Es sind Spritzgußmaschinen bekannt geworden. bei denen das im Schnte1zkessel befindliche Metall durch Herunterdrücken eines Schwimmers in ein Überlaufgefäß gefördert und von hier in die Gußform überführt wird. Auch sind Vorrichtungen bekannt, bei welchen das in dem L`berlaufgefäß befindliche Metall in die Gußform durch Kolben und Druck oder Steigrohr befördert wird.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß der mit dem die Gießform tragenden Maschinenbett verbundene Druckzylinder bei jedem Arbeitsgang mittels Spindeln um den gleichen Betrag gesenkt wird, um den der Metallspiegel im Schmelzkanal fällt, so daß der Abstand zwischen Gießform und Metallspiegel stets der gleiche bleibt.
  • Gegenüber dem Bekannten werden mit der Erfindung unter anderem folgende Vorteile erreicht: Die Spritzgußmaschine läßt sich mit Vorteil für Legierungen mit höheren Schmelzpunkten verwenden, weil sie äußerst schnell unter Druck in Stahlformen gegossen werden können. Die einzelnen Teile der Vorrichtung lassen sich leicht bewegen und genau einstellen, wodurch ein leichteres und schnelleres Arbeiten ermöglicht wird. Weiter wird ein ruhiger und gleichmäßiger Gang der Maschine gewährleistet. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die zur Förderung des Metalls in die Gießform dienenden Arbeitsteile, wie Zylinderfug, Kolben und dessen Führung, derart oberhalb des Schmelzbades angeordnet sind, daß sie nur Bruchteile von Sekunden während des Gießvorganges mit dem flüssigen Metall in Berührung kommen. Dieser Vorteil wirkt sich besonders aus bei Verarbeitung solcher Legierungen, die im flüssigen Zustand Eisen auflösen. Würden die Eisenteile auch nur zeitweise in das Schmelzbad eintauchen, so würde die flüssige Legierung auf das Eisen lösend wirken, was bei der Bearbeitung der gegossenen Teile durch spanabhebende Werkzeuge große Schwierigkeiten ergeben würde, möglicherweise deren völlige Unbrauchbarkeit. Im übrigen wäre die Lebensdauer der Arbeitsteile nur eine beschränkte.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
  • Der Schmelzkessel A ist ein gewöhnlicher Graphittiegel und leicht auswechselbar. Seine Einkleidung besteht aus feuerfestem Werkstoff und wird durch Gußplatten gehalten. Als Feuerung des Ofens sind Gasbrenner vorgesehen.
  • Die Gießmaschine B ruht auf vier Spindeln a, die durch Kegelrädergetriebe von einer Stelle b aus angetrieben und so in senkrechter Richtung leicht verstellt werden können. Durch diese Bewegung ist es möglich, den Zylinder c nebst Schwimmer d gegenüber dem Bett e und der Form q immer in die richtige Höhe über den Metallspiegel zu bringen, was im Augenblick des Füllens des Zylinders notwendig ist.
  • Der Schwimmer d besteht aus feuerfestem Werkstöff und kann durch ein Hebelgestänge f bewegt werden. Der Schwimmer bedeckt etwa 3/1" der Metalloberfläche. Die Oxydationsverluste sind daher sehr gering.
  • Im Schwimmer ist ein Füllkanal g vorgesehen, der durch einen Verschlußstein geschlossen wird, nachdem das Nachfüllen des Tiegels beendet ist.
  • Der Arbeitsvorgang ist folgender: Der Schwimmer d wird durch das Hebelgestänge 1 heruntergedrückt, dadurch steigt der Metallspiegel bis über die Höhe des Überlaufes i im Zylinder c, was ein Füllen des Zylinders zur Folge hat. Durch Federdruck geht der heruntergedrückte Hebel wieder in seine ursprüngliche Lage zurück, wobei selbstverständlich der Schwimmet- d mitgenommen wird und der Metallspiegel wieder fällt. Die Form wird nunmehr an den Düsenmund angepreßt. Dann drückt der Arbeiter durch einen leichten, aber stark übersetzten Hebeldruck (Hebel h) mittels eines Kolbens k das flüssige Metall durch den im Zylinder eingegossenen Kanal in, durch die Düse at in die Form. (Damit ein Erstarren im Zylinder, Kanal und Düse nicht möglich ist, wird dieser bzw. die Düse dauernd durch Brenner o auf der ganzen Länge geheizt.) Da die Form mit Wasserkühlung (fließend) versehen ist, erstarrt das Metall sofort. Die abgeschreckte Metallmasse bildet dadurch eine besonders feste und harte Kruste an der Oberfläche, die in erkaltetem Zustand dem Gußstück eine weit höhere Festigkeit verleiht als bei Sandguß.
  • Der Arbeiter zieht den Exzenterhebel p jetzt wieder nach rückwärts. Hierdurch wird die Form vom Düsenmund abgerissen, der Schlitten q geht zurück, die Form wird geöffnet und das fertige Gußstück herausgenommen. Das Öffnen, Schließen und Herausnehmen der Gußstücke geht auf mechanischem. Wege vor sich, wozu sehr wenig Zeit braucht wird. Dieser Arbeitsvorgang wiederholt sich immer wieder. Die Zeit eines Gießvorganges beträgt etwa 40 Sekunden.

Claims (1)

1'.\i >>@;i- @Ai,' si@itii-s:iiL: i. Spritzgußmaschine mit Metallförderung in die Gußform durch Verdränger und Steigrohr, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem die Gießform tragenden Maschinenbett (B) verbundene Druckzylinder (c) bei jedem Arbeitsgang mittels Spindeln (a) um den gleichen Betrag gesenkt wird, um den der Metallspiegel im Schmelzkessel (A) fällt, so daß der Abstand zwischen Gießform und Metallspiegel stets der gleiche bleibt. ä. Spritzgußmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Überführen des Gießmetalls in die Form dienenden Arbeitsteile, wie Zylinderfuß, Kolben und dessen Führung, oberhalb des Schmelzbades angeordnet sind.
DEM97917D 1927-01-20 1927-01-20 Spritzgussmaschine mit Metallfoerderung in die Gussform durch Verdraenger und Steigrohr Expired DE467363C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE742953C (de) * 1940-12-15 1943-12-15 Karl Friedrich Wagner Vorrichtung zur Beschickung von Pressgiessmaschinen
DE743400C (de) * 1940-12-01 1943-12-24 Karl Friedrich Wagner Metallabmess- und Fuellvorrichtung fuer Pressgiessmaschinen
DE1106931B (de) * 1952-06-12 1961-05-18 Max Adolphe Bunford Verfahren zum Fuellen von Schleudergiessformen

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DE743400C (de) * 1940-12-01 1943-12-24 Karl Friedrich Wagner Metallabmess- und Fuellvorrichtung fuer Pressgiessmaschinen
DE742953C (de) * 1940-12-15 1943-12-15 Karl Friedrich Wagner Vorrichtung zur Beschickung von Pressgiessmaschinen
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