AT142924B - Vorrichtung zum Gießen von Leichtmetallen. - Google Patents

Vorrichtung zum Gießen von Leichtmetallen.

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AT142924B
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metal
crucible
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light metals
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Inventor
Fritz Dr Hansgirg
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Oesterr Amerikan Magnesit
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  Vorrichtung zum Giessen von   Leichtmetallen.   



   Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Giessen von   Leichtmetallen,   wie Magnesium und seiner Legierungen, bei welchen das flüssige Metall durch ein Steigrohr einem Eingusskanal im Boden der Form zugeleitet wird. Auf diese Weise ist das flüssige Metall auf seinem Wege vom Tiegel zur Form gegen Berührung mit der Atmosphäre   geschützt   und dadurch die Entstehung einer Oxydhaut auf dem flüssigen Metall verhindert. 



   Bei Benutzung der bekannten Vorrichtungen wird der Eingusskanal im Boden der Form mit dem Mundstück des Steigrohres in Eingriff gehalten, bis das Metall in der Form erstarrt ist. Um das Ablösen der Form vom Steigrohr zu ermöglichen, ist es dabei notwendig, den Druck auf das Metall im Tiegel zu gegebener Zeit zu vermindern, damit das Metall aus dem Eingusskanal im Boden der Form wieder abfliessen kann. Wird der richtige Zeitpunkt versäumt, so besteht die Gefahr, dass das Metall im Steigrohr erstarrt, was Betriebsstörungen zur Folge hätte. 



   Um diese Möglichkeit   auszuschliessen,   ist bei der Vorrichtung gemäss der Erfindung der Eingusskanal im Boden der Form vom Steigrohr absperrbar.   Zweckmässig   wird der Einlass des Eingusskanales ebenso weit gemacht wie das Steigrohr, wodurch der Vorteil erreicht wird, dass Wirbelbewegungen beim Eintritt des Metalles in die Form vermieden sind. 



   Gemäss einer Ausführungsform der Erfindung ist die Form auf dem   Tiegeldeekel,   in den das Steigrohr mündet, schwenkbar gelagert. Bei Formen, die zum Giessen von Rundbarren bestimmt sind, erweist es sich als vorteilhaft, den Formboden vom Mantel der Form zu sondern und als schwenkbaren Hebel auszubilden. 



   Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform einer Vorrichtung zur Durchführung des Giessverfahrens in Fig. 1 im Vertikal-und in Fig. 2 im Horizontalschnitt dargestellt. 



   Der Tiegel 1 weist ein Steigrohr 2 auf, das in den   dichtschliessenden   Deckel   J   eingesetzt ist. Das untere Ende des Steigrohres liegt oberhalb des Tiegelbodens in einer Zone, die weder spezifisch leichtere noch spezifisch schwerere Verunreinigungen enthält. Auf dem Tiegeldeckel ruht ein um den Zapfen 8 drehbarer Hebel 4, dessen scheibenförmig verbreiteter Mittelteil ein konisches Loch   4   a aufweist. In der Mittelstellung des Hebels deckt sich das Loch 4   c   mit der Mündung des Steigrohres 2. Der Mittelteil des Hebels bildet den Boden der Kokille 5, auf welcher eine mit einer konischen Bohrung versehene Deckplatte 6 aufgesetzt ist. Nahe dem Deckel ist an den Tiegel eine Leitung 7 angeschlossen. 



   Das zu vergiessende Leichtmetall, z. B. Magnesium oder eine Magnesiumlegierung, wird in dem Tiegel 1 in üblicher Weise eingeschmolzen und nach dem Abschlacken durch den Deckel 3 dicht verschlossen. Um die letzten   Gaseinschlüsse   aus der Metallsehmelze zu entfernen, wird das Gas über dem Spiegel der Schmelze evakuiert. Nun wird die Kokille 5 aufgesetzt und durch das Rohr 7 Druckluft oder Druckgas, zweckmässig ein reduzierendes oder inertes Gas, eingeleitet. Das Metall wird dabei durch das Steigrohr 2 in die Form gedrückt. Sobald das Niveau die Deckplatte 6 erreicht hat und deren Bohrung   zumindest zum Teil gefüllt ist, wird die Druckmittelzufuhr zum Tiegel gesperrt. Nunmehr wird der Hebel 4   in die mit gestrichelten Linien angedeutete Stellung verschwenkt.

   Dadurch wird die Verbindung zwischen Tiegel und Kokille unterbrochen und die Öffnung 4 a im Boden der Form durch den vollen Teil des Tiegeldeckels verschlossen. Zweckmässig wird sodann der Druck des Gases im Tiegel so weit vermindert, dass 

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 das Niveau des Metalles im Steigrohr unter den Tiegeldeckel niedersinkt. Man lässt nun das Metall in der Kokille erstarren, hebt sodann den Block mit der Form 5 vom Hebel   4   ab und ersetzt sie durch eine leere Kokille. Nachdem der Hebel 4 in die in vollen Linien gezeichnete Stellung   zuruckgeschwenkt   worden ist, wird der beschriebene Vorgang wiederholt. 



   Das aus dem Tiegel in die Form überfliessende Metall ist durch das Rohr 2 gegen die Berührung mit der Atmosphäre geschützt, so dass es zur Bildung einer Oxydhaut auf dem   überfliessenden   Metall nicht kommen kann. Es ist ferner verhindert, dass die an   der Oberfläche   des Metalles im Tiegel etwa vorhandene oder die an der Oberfläche des Metalles in der Form sieh bildende Oxydhaut in tiefere Schichten gelangt, weil das Giessen so durchgeführt wird, dass weder im Tiegel noch in der Form eine Erneuerung des Spiegels stattfindet. Dies wird dadurch erreicht, dass das Metall jeweils unterhalb des Spiegels im 
 EMI2.1 
 
PATENT-ANSPRÜCHE :
1.

   Vorrichtung zum Giessen von   Leiehtmetallen,   bei welcher das gesehmolzene Metall durch ein Steigrohr dem Boden der Form zugeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingusskanal im Boden der Form vom Steigrohr absperrbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlass des Eingusskanales und das Steigrohr gleichen Durchmesser haben.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Form auf dem Tiegeldeckel, in den das Steigrohr mündet, schwenkbar gelagert ist.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Formboden vom Mantel gesondert und zu einem schwenkbaren Hebel ausgebildet ist. EMI2.2
AT142924D 1933-10-21 1933-10-21 Vorrichtung zum Gießen von Leichtmetallen. AT142924B (de)

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