DE4665C - Heifs-Satinirmaschine - Google Patents

Heifs-Satinirmaschine

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DE4665C
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DE
Germany
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roller
heifs
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satin
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DENDAT4665D
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Original Assignee
E. BÜHLER in Mannheim
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D15/00Apparatus for treating processed material
    • G03D15/02Drying; Glazing
    • G03D15/025Glazing

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

1878.
Klasse 57.
EMIL BÜHLER in MANNHEIM. Heifs-Satinirmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. September 1878 ab.
Die verbesserte Heifssatinirmaschine für Photographen besteht aus zwei Haupttheilen, und zwar dem Obertheil mit dem eigentlichen Satinirapparat und dem Untertheil mit Tretrad.
Blatt I. Der Tisch T, getragen durch das Untergestell G G, trägt die vier Gestelltheile AA BB. Die Theile AA sind an BB mittelst der herausnehmbaren Bolzen 1, 2, 3, 4 befestigt, das ganze durch die vier Stehbolzen 5, 6, 7, 8 auf dem Tisch T aufgeschraubt. In den Theilen A A ist mittelst angedrehter Zapfen α und b die Oberwalze C drehbar gelagert. Der verlängerte Zapfen α trägt die befestigte Handkurbel K, der am hervorragenden Ende verdünnte Zapfen b eine Sperrklinke /, welche durch einen eingebohrten Stift und eingedrehte Nuth auf dem Zapfen drehbar, jedoch unverschiebbar befestigt ist. Die Theile BB dienen zur Lagerung der feinpolirten Gufsstahlwalze W. ' Der Zapfen c dieser Walze liegt drehbar in dem einen Theil B, der Zapfen d ist verlängert und trägt, imdrehbar daran befestigt, zwei Rädchen: 1. das mit Schnurnuth versehene Handrad R, und 2., daran mittelst Schrauben befestigt, das zur Sperrklinke / gehörige Sperrrad S. Das letztere ist derart gezahnt, dafs, von der Kurbelseite aus gesehen, eine Drehung der Walze W im Sinne des Uhrzeigers verhindert, die entgegengesetzte Drehung jedoch jederzeit möglich ist. Die Zapfen c und d ruhen auf der Unterseite auf den zwei Lagerbacken f und g. Beide sind von der Innenseite des Gestelles in die unten geschlossenen Schlitze der Gestelltheile BB eingeschoben, legen sich mit einer breiteren Anschlagleiste in die Seitenfugen h Ji und kk, und werden durch Aufschrauben von zwei ebenfalls breiteren Plättchen, die in den äufseren Seitenfugen m und η liegen, in dem Schlitze, nur auf- und abwärts verschiebbar, festgehalten. Von unten sind in die Backen / und g die zwei Stifte t und u eingeschraubt, und werden diese durch zwei in das Gestell gebohrte Löcher geführt. Ueber diese Stifte t und u ist je eine Spiralfeder geschoben, die sich nach oben gegen die Lagerbacken / und g, nach unten auf die Gestelltheile auflegen und so ein Nachgeben der Walze bei ungleicher Papier- oder Cartondicke ermöglicht.
Auf der Unterseite des Tisches T ist ein viereckiges, vorn offenes Blechkästchen zur Aufnahme der Spirituslampe befestigt. Der Tisch hat in der Mitte ein rundes Loch, das sich nach vorn schlitzartig verlängert, wie dies in Fig. 3 durch die punktirte Zeichnung angedeutet ist, um das Einschieben der Lampe zu erleichtern. Zur Concentrirung der von der Spirituslampe erzeugten Wärme ist der durch die Bolzen 9, 10, 11, 12 festgehaltene Vorwärmerkasten D angebracht. Derselbe ist in Fig. 4 im Querschnitt dargestellt, er hat unten eine runde Oeffnung, in welche das Lampenrohr etwas hineinragt. Seine Länge ist gleich der der Walze W und sind die Enden durch Wände geschlossen, die in die Bolzen 9, 10, 11, 12 hineinragen.
Auf diesem Vorwärmer ist ein halbcylindrisches Messingblech ν vermittelst angelötheter Leisten eingelegt, dasselbe ist oben gegen die Walze eingebogen, auf der unteren Seite, mit Ausnahme des gerade über der Flamme befindlichen Stückes durchlöchert. Das Abnehmen des Vorwärmers und Messingbleches geschieht einfach durch Ausziehen der Bolzen 9, 10, 11, 12.
Zur Einführung der Bilder ist ein aus Blech gebogener Tisch / (in Fig. 6 und 7 dargestellt) auf der Vorderseite und in der ganzen Länge der Walze W angebracht. Derselbe wird durch die verlängerten Bolzen 1, 2, 3, 4 getragen, und legt sich mit einem umgestülpten Lappen in der Mitte auf das Lagerauge der Walze W auf. Nach erfolgtem Ausziehen der Bolzen 1 und 4 kann mit den Theilen A A und der Walze C auch dieser Tisch / in die Höhe geschlagen werden, um eine gründliche Nachpolitur der Walze W vorzunehmen.
Blatt II. Das Untergestell besteht aus zwei gleichen Ständern G G, die durch die ebenfalls gleichen Stehbolzen 5, 6, 7, 8 am Tisch T festgehalten werden. Unten findet eine Verbindung der beiden Ständer durch zwei Verbindungsstangen in den Löchern 13, 14, 15, 16 statt. Die eine Stange ist nach aufsen verlängert und dient zur Aufnahme der Drehaugen des Fufstrittes F. In dem mittleren durchbohrten Auge H des entsprechenden Ständers ist ein Bolzen 17 undrehbar befestigt, auf dessen
vorstehendem Theile sich das Schnurrad Z drehbar aufgesteckt befindet. Durch das Kurbelstängelchen U ist ein in einem Arm des Rades eingegossenes Kurbelauge, versehen mit Bolzen und Schlitzen, mit dem Fufstritt verbunden, um ein Antreten des Schnurrades zu ermöglichen. Bei einer vorzunehmenden Polirung der Walze W wird eine endlose Schnur über die auf gleicher Tischseite und in derselben Radebene liegenden Räder R und Z gelegt, und hierdurch eine rasche Rotation der Walze ermöglicht.
Beim Satiniren der Bilder wird die Kurbel K in der Richtung des eingreifenden Pfeiles umgedreht, das Bild, die Bildfläche nach unten, von der Tischseite her eingeschoben, wobei die Oberwalze C dasselbe durchzieht, die Walze W jedoch hierbei durch das Sperrrad S festgehalten wird, so dafs das verlangte Gleiten des Bildes über die erwärmte Unterlage vollkommen hergestellt ist. Die Walze W kann, in umgekehrter Richtung gedreht, in jede beliebige Stellung gebracht werden, und bietet hierdurch immer wieder eine neue reine Gleitfläche dar.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Die drehbare und vermittelst Sperrrades feststellbare Wärmewalze; welche den bisher gebräuchlichen flachen Wärmetisch ersetzt.
2. Die Vorrichtung, diese Walze vermittelst Schnurlauf- und Tretrades stets aufpoliren und reinigen zu können.
3. Die Lagerung dieser Walzen auf Federn mittelst verschiebbaren Lagerbacken, um bei ungleichen Cartondicken ein Nachgeben der Walze zu erzielen.
4. Der abnehmbare Wärmkasten mit Schutzblech zur Concentrirung der Wärme.
5. Die Lampe mit verlängertem Dochtrohr unterhalb des Tisches zur Verhinderung der Erhitzung des Brennmateriales durch Wärmestrahlung.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT4665D Heifs-Satinirmaschine Active DE4665C (de)

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