DE526191C - Wringmaschine fuer Waesche o. dgl. - Google Patents

Wringmaschine fuer Waesche o. dgl.

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DE526191C
DE526191C DEL74184D DEL0074184D DE526191C DE 526191 C DE526191 C DE 526191C DE L74184 D DEL74184 D DE L74184D DE L0074184 D DEL0074184 D DE L0074184D DE 526191 C DE526191 C DE 526191C
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pressure
pressure rail
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sleeve
wringer
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DEL74184D
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LOVELL Manufacturing CO Inc
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F45/00Wringing machines with two or more co-operating rollers; Similar cold-smoothing apparatus
    • D06F45/02Wringing machines with two or more co-operating rollers; Similar cold-smoothing apparatus wherein the pressure is transmitted by spring means
    • D06F45/06Wringing machines with two or more co-operating rollers; Similar cold-smoothing apparatus wherein the pressure is transmitted by spring means with automatically-operated quick-release means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

  • Wringmaschine für Wäsche o. dgl. Es sind Wringmaschinen für Wäsche o. dgl. bekannt, bei welchen der obere Balken oder Deckel mit den Seitenteilen lösbar verbunden ist und eine Druckschiene in Anwendung kommt, welche die beiden Walzen gegeneinanderdrückt und an dem Querbalken durch eine Schnellauslösevorrichtung in Verbindung steht. Bei diesen bekannten Wringmaschinen arbeitete die Schnellauslösevorrichtung ungemein plötzlich in der Weise, daß der Deckel von den Seitenteilen nach oben sprang und hierbei vielfach abfiel.
  • Beim Gegenstand der Erfindung kommt noch eine zweite Auslösevorrichtung für die Druckschiene in Anwendung, die auf diese erst dann einwirkt, nachdem durch Handhebel der Schnellauslösevorrichtung die Walzen bereits entlastet sind. Erst nach Handhaben der zweiten Auslösev orrichtung ist man in der Lage, die Druckschiene vollständig abheben zu können.
  • Bei einer besonderen Ausführungsform können Verriegelungsvorrichtungen an dem oberen Querbalken in Anwendung kommen, um die Seitenteile zu erfassen, welche bei der Bewegung der Druckschiene während der zweiten Auslösung ihrerseits ausgelöst werden. Hierbei ruhen die Zapfen der Oberwalze in Lagern, die von die Riegelvorrichtung tragenden Bügeln umfaßt werden.
  • Die Lösevorrichtung kann so eingerichtet sein, daß eine drehbar gelagerte Hülse einerseits mit einem an der Druckschiene festen Kopf und andererseits mit einem am Deckel sitzenden Ansatz derart zusammenwirkt, daß bei der Drehung der Hülse ein zweistufiger Druck erreicht wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht Ausführungsbeispiele der Erfindung.
  • Abb. i ist eine teilweise geschnittene Vorderansicht der Wringmaschine.
  • Abb. 2 ist ein Schnitt nach der Linie 2-2 der Abb. i.
  • Abb.3 ist eine vergrößerte Ansicht der Auslösevorrichtung.
  • Abb. 4 ist ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Abb. 3.
  • Abb. 5 ist eine schaubildliche Ansicht der Sicherung für den Oberteil und der Oberwalzenaufhängung.
  • Abb. 6 ist eine perspektivische_Ansicht des Oberwalzentragbügels.
  • Abb. 7 ist eine schaubildliche Ansicht des Oberwalzenlagerblockes. Abb. 8 ist ein Schnitt nach der Linie 8-8 der Abb. i.
  • Abb. g ist eine Seitenansicht einer abgeänderten Ausführungsform der Auslösevorrichtung.
  • Abb. io ist ein Schnitt nach der Linie i o-i o der Abb. g.
  • Die Seitenständer i der Wringmaschine sind aus Metallblech hergestellt und haben Kastengestalt. Die Grundplatte 2 ist aus Metallblech in U-Form gestaltet. Die Seitenteile 3 dieses U-förmigen Kastens 2 sind an -den Enden vom Boden 4 getrennt, wobei sich die abgetrennten Teile längs den Ständern i erstrecken und der Boden 4 nach aufwärts an der Innenseite der Ständer gebogen ist. Die Seitenteile 3 und der aufwärts gerichtete Teil 4 sind an den Ständern i befestigt. Das obere Ende des Teiles 4 ist bei 5 nach auswärts gebogen und bildet eine Auflagefläche für einen Lagerblock 6. Diese Lagerblöcke 6 bestehen aus Holz und sind von oben in die Ständer i eingesetzt. Die Unterwalze 7 läuft mit ihrer Welle 8 im Block 6.
  • Die Oberwalze 9 läuft mit ihrer Welle io in den oberen Lagerblöcken i i, die verschiebbar in den kastenähnlichen Ständern i gelagert sind; wobei beide Ständer mit den gleichen Lagerblöcken ausgerüstet und auch im übrigen gleich ausgebildet sind. Eine Druckfeder 12 erstreckt sich quer zur Maschine, und ihre Enden ruhen auf den Blöcken i i auf.
  • Der Oberteil 13 der Maschine ist U-förmig ausgebildet, und seine Enden sind bei 14 geschlossen. Der Oberteil ragt über die oberen Enden der Ständer i, diese völlig schließend und die Feder 12 einhüllend.
  • Die Löse- und Spannvorrichtung besteht aus folgendem: Ein Einsatzstück 15 ragt durch den Oberteil 13 hindurch und ist an diesem mittels Flanschen 16 befestigt. Das Einsatzstück 15 ist rohrförmig und hat senkrechte Radialschlitze 17, die sich von seinem Boden nach aufwärts erstrecken. Diese Schlitze endigen in einer Ringöffnung 18. Von dieser Ringöffnung 18 gehen senkrechte Schlitze i9 durch das obere Ende des Einsatzstückes. Dessen unteres Ende ist mit einem Nocken 2o versehen.
  • Im Einsatzstück 15 ist eine Hülse :2i dreh-und gleitbar gelagert. Sie ist mit Ansätzen 22 versehen und trägt am oberen Ende einen nach beiden Seiten ragenden Handgriff 23. In die Hülse 2i ragt eine Stange 24 mit einem Kopf 25 hinein, der in einer Vertiefung 26 in einem an der Feder 12 befestigten Kopf 27 angeordnet ist. Die Stange verriegelt die Feder in ihrer Lage auf den Lagern ii. Im oberen Ende des Kopfes 27 ist ein Nocken 28 und am Boden der Hülse 21 ein Nocken 29 angebracht. Bei Drehung der Hülse in einer Richtung sind die Nocken 28 und 29 in Übereinstimmung (Abb. i). Bei Drehung in entgegengesetzter Richtung gelangen sie außer Übereinstimmung (Abb.3), Die Wirkungsweise der Auslösevorrichtung ist folgende: Liegt der Ansatz 22 auf dem Nocken 2o und soll der Druck schnell gelöst werden, so wird der Handgriff 23 bewegt, um den Ansatz 22 in Übereinstimmung mit dem Schlitz 17 zu bringen. Die Hülse 21 bewegt sich dann nach aufwärts und mit ihr die Feder 12, so daß der Druck an der Feder aufgehoben wird. Der Ansatz 22 kommt in Berührung mit der oberen Wand der Ringöffnung 18; dadurch wird die heftige Aufwärtsbewegung des Handgriffes begrenzt. Der Handgriff kann dann noch eine Vierteldrehung geschwenkt werden, um die Ansätze 22 in Übereinstimmung mit den Öffnungen i9 zu bringen, so daß sich die Hülse weiter herausbewegen kann.
  • Wenn die Hülse 21 eingesetzt und der Ansatz 22 unter den Boden des Einsatzstückes gebracht ist, wird der Handgriff 23 gedreht, so daß sich der Ansatz unter den Nocken 2o bewegt. Hierdurch wird ein gewisser Druck auf die Walze g ausgeübt. Wenn der Handgriff in einer Richtung gedreht wird, um die Nocken 28 und 29 außer Eingriff zu bringen (Abb.3), wird der ganze Druck durch den Nocken 2o ausgeübt; wenn aber ein höherer Druck gewünscht wird, wird die Hülse in entgegengesetzter Richtung verdreht, so daß die Nocken 28 und 29 in Übereinstimmung kommen und somit ein zusätzlicher Druck (Abb. i) ausgefibt wird.
  • Der Oberteil oder Deckel 13 ist abnehmbar an den Seitenständern i befestigt. Klinken 30 sind an sich quer zum Deckel erstreckenden Stiften 31 angelenkt. Sie tragen Haken 32, welche in Nuten 33 in den Ständern i eingreifen. Die Klinken bestehen aus Metallblech, tragen an jedem Ende den Haken 32 und sind mit ihren Seiten durch ein Brückenstück 34 verbunden. Ein Schwanzstück 35 geht vom Brückenstück 34 aus, legt sich gegen den Deckel und verhindert die Auswärtsschwingung der Klinke, so daß der Boden des Hakens 32 daran gehindert wird, sich gegen die Oberseite des Ständers zu legen, um die Klinke von diesem freizuschwingen, sobald der Deckel aufgesetzt wird. Bügelartige Leisten 36 greifen um die oberen Lager ii und die Wellen i o. Die Enden der Leisten sind mit Schlitzen 37 versehen, durch welche sich der Stift 31 erstreckt. Diese Verbindung wird selbsttätig bedient, wenn die Auslösung betätigt wird, so daß nicht nur eine Aufwärtsbewegung der Walze 9 vor der Auslösung, sondern auch eine Lösung des Deckels 13 ermöglicht wird, die Walzen 7 und 9 also auf jeden gewünschten Abstand gebracht werden können. Dies geschieht, wenn der Federdruck aufgehoben wird. Die obere Walze 9 bewegt die oberen Lager i i nach aufwärts und nimmt die Enden der Feder 12 mit. Diese Federenden treten in Berührung mit dem Brückenstück 34 und schwingen die Klinken 30 nach auswärts, wobei die Halten 32 außer Eingriff treten, so daß diese Vorrichtung nicht nur selbsttätig den Deckel auslöst, wenn die Walze bedient wird, sondern auch ein bequemes und einfaches Mittel schafft, durch welches der Deckel mit den Seitenständern zusammengebaut werden kann.
  • Tropfbretterseitenteile 38 sind an einem Tropfbrettmittelteil39 befestigt. Hierdurch können verschiedene Längen der Seitenteile 38 vorgesehen werden. Die Seitenteile und der Mittelteil haben Flanschen. Ein Kippbrett 40 ist zwischen diesen Flanschen gelenkig an dem aufwärts gerichteten Flansch des Mittelteiles durch Stifte 41 angebracht. Eine auf eine Nase 43 wirkende Feder 42 verriegelt das Kippbrett 4o nachgiebig in der eingestellten Lage. Pfosten 44 ragen von der Grundplatte 2, nach aufwärts; in ihnen sind die Stifte 41 befestigt. Die Pfosten haben Füße 45a, die bei 45 geschlitzt sind. Die Grundplatte 2- ist mit einem Schlüssellochschlitz 46 versehen, in dessen größere Öffnung der Kopf eines Bolzens 47 einfuhrbar ist. Der Bolzen kann über den Fuß 45a gebracht und durch eine Flügelmutter 48 festgeklemmt werden. Das Tropfbrett ist demnach ein zusammenhängender Teil und kann für Transportzwecke entfernt und leicht wieder angebaut werden.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 9 und io ist in dem Oberteil oder Deckel 13 ein Einsatzstück 49 mit einer Öffnung 5o befestigt, von der radiale Schlitze 51 ausgehen. In der Öffnung 5o ist eine Hülse 52 angeordnet. Eine Stellschraube 53 ragt durch die Hülse hindurch und ist durch einen Teil 54 mit der Feder 12 verbunden. An der Hülse befestigte Ansätze 55 können durch die Schlitze 51 hindurchgehen, sobald sie mit diesen in Übereinstimmung gebracht sind, um die Feder zu lösen. Die Ansätze können gegen Nocken 56 wirken, um die Feder unter Spannung zu setzen. Ein zweiter Satz von Ansätzen 57 ist gleichfalls an der Hülse 52 vorgesehen und verhindert deren heftiges Auswerfen, wenn die Auslösung bedient wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wringmaschine für Wäsche o. dgl., bei der der obere Querbalken oder Deckel mit den Seitenteilen lösbar verbunden ist und zwischen den Walzen und dem Querbalken eine mit einer Schnellauslösevorrichtung ausgestattete Druckschiene angeordnet ist, gekennzeichnet durch eine zweite Auslösevorrichtung für die Druckschiene zur Einwirkung auf diese nach anfänglicher Schnellauslösung, wobei die Druckschiene bei der Bewegung der zweiten Auslösevorrichtung den oberen Querbalken von den Seitenteilen löst.
  2. 2. Wringmaschine nach Anspruch i, bei welcher Riegel an dem oberen Querbalken die Seitenteile erfassen und bei der Bewegung der Druckschiene während der zweiten Auslösung gelöst werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen (io) der Oberwalze (9) in Lagern (ii) ruhen, die von die Riegelvorrichtung tragenden Bügeln (36) umgeben sind.
  3. 3. Wringmaschine nach Anspruch i bzw. 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckschiene (12) für die Walzen mit einer Lösevorrichtung (i5-29) in Verbindung steht, die eine im Querbalken oder Deckel drehbar gelagerte Hülse (21) besitzt und während der verschiedenen Phasen der Drehbewegung der letzteren einerseits mit einem an der Druckschiene (12) festen Kopf (27) und andererseits mit einem am Deckel (13) sitzenden Ansatz (2o) derart zusammenwirkt, daßh ein zweistufiger Druck erreicht wird.
DEL74184D 1929-02-08 1929-02-08 Wringmaschine fuer Waesche o. dgl. Expired DE526191C (de)

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