DE6124C - Neuerungen an Plissirmaschinen mit Vorrichtung zum Verstellen der Faltenbreite - Google Patents

Neuerungen an Plissirmaschinen mit Vorrichtung zum Verstellen der Faltenbreite

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DE6124C
DE6124C DE18786124D DE6124DA DE6124C DE 6124 C DE6124 C DE 6124C DE 18786124 D DE18786124 D DE 18786124D DE 6124D A DE6124D A DE 6124DA DE 6124 C DE6124 C DE 6124C
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G. E. AUSPITZER, Mechaniker, in Wien. Vertreter E. BÖTTCHER in Berlin, Stallschreiberstrafse 59
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Description

1878.
|! Klasse "β....'
GUSTAV EMIL AUSPITZER in WIEN. Neuerungen an Plissirmaschinen mit Vorrichtung zum Verstellen der Faltenbreite.
Zusatz-Patent zu No. 1495 vom 28. November 1877.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. Juli 1878 ab. Längste Dauer: 27. November 1892.
Die Maschine, welche mittelst Fufs oder Motor betrieben wird, gestattet alle Sorten von Stoff in folgende drei Arten von Falten zu legen:
1. In untergeschobene Falten mit blos einem Messer, welches nur an der unteren Walze arbeitet, Fig. ι bis 6.
2. In übergeschobene Falten; zur Herstellung derselben werden nach Fig. 7 bis 13 zwei an der unteren und oberen Walze arbeitende Messer 4 und 4 g gebraucht.
3. In Quetsch- oder Sackfalten, bestehend aus Vereinigung der beiden obigen Arten.
Die Maschine bringt diese Falten auf vollkommen automatische Weise hervor, entweder dieselben a) alle ausschliefslich in einer der drei angeführten Arten, oder b) in beliebiger Zusammenstellung der drei Arten, wie z. B. drei untergeschobene Falten, drei übergeschobene, eine Quetschfalte, so dafs dieselben:
1. alle von einer bestimmten, beliebig einzustellenden Gröfse und daher einander gleich werden, oder
2. dafs dieselben verschieden grofs, in beliebiger Reihenfolge auf einander folgen, so dafs man im Stande ist, jedes beliebig vorher aufgezeichnete Gesammtmuster, z. B. Falten von 4 mm, zwei Falten von 10 mm, eine Quetschfalte von 30 mm, sechs Falten von 2 mm mittelst Musterscheiben oder Musterbacken, die sich sodann in selbstthätiger Weise auf den Stoff übertragen, herzustellen.
Fig. ι bis 6 stellen die Maschine mit einem Messer und Fig. 7 bis 15 die Maschine mit zwei Messern dar. Zunächst soll erstere beschrieben werden.
Der Stoff, der in Falten gelegt oder plissirt werden soll, ist auf der hölzernen Spiüwalze 1, die in Körnerspitzen gelagert ist, aufgespult. Das Ende des Stoffes, der in der Zeichnung durch eine punktirte Linie angedeutet ist, ist zwischen die beiden Walzen 2 und 3, durch die er transportirt wird, festgeklemmt. Durch das mit gezahnter Schneide versehene Messer 4 ■wird der Stoff auf der unteren Walze zusammengeschoben und hierdurch die Falte gebildet. In dem Moment, wo die Schneide von 4 an dem Berührungspunkt der beiden Walzen 2 und 3 anlangt, fangen dieselben an, sich zu bewegen; sie erfassen die vordere Kante, der Falte und führen sie zwischen sich hindurch, bügeln sie dadurch nieder und bestimmen durch ihre gröfsere oder kleinere Drehung und durch den hierdurch veranlafsten längeren oder kürzeren Transport des Stoffes die Breite des Zwischenraumes, der bis zur nächsten Falte bleiben soll. In demselben Momente, in dem die Wälzen die Faltenkante erfassen, geht das Messer 4 zurück. Durch die kürzere oder weitere Zurückbewegung desselben wird die Breite der nächsten Falte bestimmt. Das Messer befindet sich . an einem Rücken bezw. mittelst Messerhalter an der Welle 4 c. Die Hauptbewegungen der Maschine bestehen also nur aus der Vorführung des Messers zwischen die Walzen zur Faltenbildung und der Bewegung der Walzen, während der gleichzeitigen Bewegung .des Messers nach rückwärts zur Bildung des Zwischenraumes zwischen den einzelnen Falten, auch Grundbildung genannt, bei gleichzeitiger Bügelung der Falten und des Stoffes.
Beide Bewegungen erfolgen auf analoge Weise, die in folgendem näher beschrieben ist. Der Antrieb der Maschine erfolgt durch die Schnurscheibe 5, die mittelst der durch die Kuppelung 6 verbundenen Wellen 7 und 8 und des konischen Räderpaares 9 und 10 die stehende Welle 11 betreibt.
Auf der Welle 11 sitzen festgekeilt die beiden Excenter 12 und 13, die durch die beiden Gleitbacken 14 und 15 die beiden Hebel 16 und 17 in oscillirende Bewegung setzen. Hebel 16 bewirkt die Hin- und Herführung des Messers 4, Hebel 17 die Bewegung der Walzen.
Die gröfsere oder kleinere Bewegung dieser Hebel wird dadurch erreicht, dafs die Drehpunkte derselben 18 und 19 während des Ganges durch eine besondere Vorrichtung höher oder tiefer gestellt und an dem bestimmten Punkte festgestellt werden. Zu dem Behufe sind die Drehzapfen 18 und 19 je mit einem Gleitbacken versehen, die in den Ständeransätzen ihre Führung haben. Ferner sitzen diese Dreh-
zapfen in einer schlitzartigen Führung der Hebel 20 und 21, durch deren Auf- und Abbewegung auch die beiden Drehzapfen 18 und 19 auf- und abbewegt bezw. festgestellt werden.
Die Hebel 20 und 21 haben ihre Drehpunkte bei 22 und 23 und werden mittelst der Zugstangen 24 und 25 und der Führungen 26 und 27 durch die Musterscheiben 28 und 29 auf- und abbewegt. Die Construction dieser Musterscheiben ist aus den Zeichnungen deutlich ersichtlich. Dieselben bestehen aus einer sechsfach getheilten Scheibe (jede beliebig andere Theilung ist auch zulässig); in sechs eingefrästen Nuthen sind sechs Gleitbacken durch Schraubenspindeln verstellbar. An jedem dieser mit einem Stift versehenen Gleitbacken sitzt eine Rolle; bei jeder Drehung der Musterscheibe um 60 ° tritt eine Rolle aus dem Führungsstück 26 bezw. 27 bei α heraus, während eine andere Rolle bei b eintritt und 26 bezw. 27 höher oder tiefer stellt und beim Stehenbleiben die beiden Führungen sicher festhält. 26 und 27 sind zu dem Behufe mit Nuthen versehen, die an der Seite, wo die Rollen eintreten, so erweitert sind, wie die höchste und die tiefste Stellung zweier nebeneinanderstehender Rollen in der Musterscheibe es erfordert, während die andere Seite dieser Nuthen bei a, also der Theil, wo die Rolle am Ende ihrer Sechstelkreisbewegung ankommt, genau dem Rollendurchmesser entspricht. Denkt man sich also bei jeder Musterscheibe die Rollen verschieden hoch oder niedrig eingestellt, dafs ferner in gewissen Zeiträumen diese Musterscheiben gedreht werden, so wird hierdurch für gewisse Zeiträume, also auch für eine gewisse Anzahl von Umdrehungen der Maschine, der Drehpunkt der Hebel 16 und 17 verlegt und hierdurch eine gröfsere oder kleinere Bewegung der Maschine bezw. des Messers und der Walzen erfolgen. Die Construction der Führungen 26 und 27 ist aus den Zeichnungen ersichtlich; dieselben bestehen aus schwalbenschwanzförmigen Stücken, die in passenden Gehäusen 26a und 27a auf- und abgleiten; durch Stellschrauben anzuziehende Theile 26b und 27b sichern die Bewegung. Die Musterscheiben 28 und 29 sitzen auf den stehenden Wellen 30 und 31 fest, die in Körnerspitzen gelagert sind. Auf beiden Wellen befinden sich Sperrräder 32 und 33, die jedoch mit je entgegengesetzten sechs Zähnen versehen sind. Die Sperrkegel 34 und 35, die in die Sperrräder eingreifen, sitzen an den Hebeln 36 und 37, die durch eine Verbindungsstange 38 mit einander verbunden sind. Werden nun die Hebel 36 und 37 von rechts bewegt, so treibt Sperrkegel 34 das Sperrrad 32, während der Sperrkegel 35 leer über die Zähne von 32 zurückgleitet. Infolge dessen wird der Drehpunkt 18 verstellt, während das Messer 4 zurückgeht und die Walzen arbeiten. Umgekehrt wird Drehpunkt 19 verstellt, während die Walzen stehen und das Messer die neue Falte zusammenschiebt. Werden mehrere Falten und Zwischenräume von derselben Breite hinter einander gemacht, wie dies bei Mustern meist vorkommt, also beispielsweise zehn Falten von 6 mm, dann acht Falten von 4 mm Breite, so stehen die Musterscheiben 28 und 29 während der zehn Umdrehungen der Maschine, bei welchen die zehn Falten von 6 mm gebildet . werden, still; bei der zehnten Falte drehen sich die Musterscheiben und verlegen dadurch die Drehpunkte 18 und 19 in die der Faltenbreite von 4 mm entsprechende neue Stellung, in welcher sie während der nächsten acht Umdrehungen verbleiben.
Diese in bestimmten Zeiträumen erfolgende Drehung der Musterscheiben bezw. der stehenden Wellen 30 und 31 mittelst der vorbeschriebenen Sperrräder 32 und τ>ί nut den dazu gehörigen Sperrhebeln 36 und 37 wird durch eine Zählvorrichtung, bestehend aus der mit einer Theilung versehenen Scheibe 40, hervorgebracht. Bei jeder Umdrehung der Maschine dreht sich die Scheibe 40 um einen Theilstrich, der mit einem konischen Loch versehen ist, weiter. In diese Löcher werden in bestimmten Zwischenräumen kleine Stifte eingesetzt; diese Stifte bewirken das Einrücken einer Kuppelung, die die Sperrhebel 36 und 37 bewegt. So lange also die Scheibe 40 die Musterscheiben 28 und 29 drehen soll, ist die Zählscheibe 40 mit einem Stifte zu versehen. Soll also ein Faltenmuster eingestellt werden, beispielsweise von zehn Falten ä 6 mm, sechs Falten ä 4 mm etc., so wird bei dem zehnten Theilstrich ein Stift eingesetzt; bei der zehnten Umdrehung der Maschine rückt dieser Stift die Kuppelung ein, wobei sich die Musterscheiben drehen; bei der elften Umdrehung wird daher schon die erste der acht Falten zu 4 mm gemacht etc.
Die eben erwähnte Bügelung functionirt auf folgende Weise: Auf der stehenden Welle 31 sitzt lose drehbar der Hebel 41; derselbe ist durch die Zugstange 42 mit dem Gleitbacken 15 verbunden und geht infolge dessen bei jeder Umdrehung der Maschine einmal hin und her. Auf der Nabe des Hebels 41 sitzt verschiebbar ein Kuppelungsring 43; derselbe wird durch den am Ständeransatze 44 drehbar befestigten Winkelhebel 45 auf- und abgeschoben. Ist 43 hinaufgeschoben, so greifen seine Kuppelimgszähne in die Zähne des Hebels 37; infolge dessen ist 37 und durch 38 auch 36 gezwungen, die oscillirende Bewegung des Hebels 41 mitzumachen; es drehen sich also die stehenden Wellen 30 und 31 und mit ihnen die Musterscheiben 28 und 29. Ist 43 heruntergeschoben, so dreht sich der Hebel 41 leer auf der Welle 31 und die Musterscheiben 28 und 29 stehen still. Der Winkelhebel 45 wird durch die Stifte in der Zählscheibe 40 bewegt, und zwar indem der Stift an eine schiefe Ebene des nach unten gerichteten Schenkels von 45 ankommt und denselben hebt. Ist der Stift
vorbeigegangen, so zieht eine Spiralfeder den Hebel 45 wieder in seine tiefste Stellung zurück.
Die Drehung der Zählscheibe 40 um einen Theilstrich bei jeder Umdrehung der Maschine wird auf folgende Weise bewerkstelligt:
Die Scheibe 40 ist mit dem Sperrkranze 46 versehen. Diese sitzt lose auf der Welle 11, ebenso der Hebel 47; letzterer ist mit einer Sperrklinke 47 a versehen, die in die Sperrzähne von 46 eingreift. Ferner ist 47 durch einen Stift mit dem Hebel 48 verbunden. Dieser hat seinen Drehpunkt an dem Ständeransatze 49 und gleitet sein anderes Ende in der Führung 50. Die Scheibe 51, die an dem oberen Excenter festgeschraubt ist, hat eine Nase 52, die der Hebel 48 bewegt; hierdurch wird der Hebel 47 mit der Sperrklinke 47 a bewegt, wodurch die Scheibe 40 um einen Zahn weiter gedreht wird. Eine Spiralfeder 53 bewirkt den Rückgang von 48 bezw. 47 und 47 a. Soll auf der Maschine nur eine bestimmte Faltenbreite hergestellt werden, so wird der Hebel 48 vorgezogen, damit die Nase 52 der Scheibe 51 ihn nicht mehr berühren kann, wodurch der Stift 54 festgehalten wird. Infolge dessen . steht die Zählscheibe und die Musterscheiben.
Die Bewegung der Walzen erfolgt, wie schon erwähnt, durch den Hebel 17, und zwar bewegt dieser den Gleitbacken 55, und hierdurch mittelst der Zugstange 56 den Hebel 57. Der Hebel 57 ist zwischen der Scheibe 58 und dem Stellring 59 auf der Walze festgekeilt und mit einem sauber gedrehten Rande (Frictionsrande) versehen. In die Nabe von 57 sind zwei Klauen eingesetzt, die mit schrägen Einschnitten versehen sind und genau auf den gedrehten Rand 60 passen. Bei einer Drehung des Hebels 57 von links nach rechts, in der Richtung des eingezeichneten Pfeiles, drückt 5 7 die Klauen mit ihren scharfen Kanten fest gegen den Frictionsrand 60, und zwingt daher die Scheibe 58, die drehende Bewegung mitzumachen, also auch die untere Walze. Beide Walzen sind durch das Zahnradgetriebe 61 und 62 mit einander verbunden. Bei der entgegengesetzten Bewegung des Hebels 57 wird im ersten Moment der Drehung der Druck der Klauen gegen Frictionsrand 60 aufgehoben, indem der dreieckige Einschnitt von 57, in dem die Klauen gelagert sind, denselben einen kleinen Spielraum zur freien Bewegung läfst, wobei die Federn 63 und 64 zur Wirkung kommen und die scharfen Kanten der Klauen vom Frictionsrande 60 abheben, wodurch die Klauen während des ganzen Rückganges des Hebels 57 leer auf dem Rande 60 schleifen, die Walzen also in ihrer .Stellung bleiben.
Das Messer 4 wird durch die Spiralfedern 65 und 66 auf die Peripherie der unteren Walze geprefst. Damit jedoch beim Transport der Falten bezw. des Stoffes durch die Walzen dieser Druck nicht hinderlich sei, wird das Messer in dem Momente, wo die Walzen anfangen, sich zu bewegen, etwas gehoben und so lange in dieser gehobenen Stellung gehalten,, bis die Transportirung des Stoffes durch die Walzen beendet ist. Zu dem Behufe ist der Hebel 67 mit dem Stück 68 am Ständer angebracht. 68 hat die Form der Walzenperipherie. 67 wird durch eine Feder beständig in einer Lage gehalten, die dem Messer das freie Aufliegen auf der unteren Walze gestattet. Das untere Ende des Hebels 67 ist mit einer Rolle versehen, die an einer Scheibe 68 a, die auf 11 festgekeilt ist, läuft. Diese Scheibe ist mit einer Erhöhung versehen, die in dem Augenblicke, wo die Walzen anfangen, sich zu bewegen, den Hebel 67 hebt und dadurch das Messer 4 von der Walze entfernt. Diese Erhöhung ist so lang, dafs während der ganzen Dauer der Bewegung der Walzen der Hebel 67 gehoben bleibt. Wie schon erwähnt, wickelt sich der Stoff von der hölzernen Spulwalze 1 selbstthätig ab. Wie aus den Zeichnungen ersichtlich, ist noch eine zweite ganz.gleiche Spulwalze 69 angebracht, welche durch einen Schnurlauf vom Kurbelrade des Trittgestelles während des Ganges der Maschine bewegt wird. Auf dieser Walze kann man während des Plissirens aufspulen. Ist Walze 1 leer, so wird diese herausgenommen und die unterdessen gefüllte Walze 69 an ihre Stelle gebracht, während 1 an die Stelle von 6.9 kommt.
Herstellung der Falten durch die Maschine mit zwei Messern, Fig. 7 bis 15. Die untergeschobenen Falten werden dadurch erzeugt, dafs man den Messermitnehmer entweder mit der Hand durch eine Kurbel oder auch mittelst eines durch einen beliebigen Motor betriebenen Hebels, z. B. hier 16, von den Walzen wegbewegt. Durch diese Rückbewegung wird der entweder durch Körnerschrauben festgehaltene oder lose in Lagern drehbare Mitnehmer durch eine Feder nach abwärts gedruckt, hierdurch aber auch das obere jetzt vorstehende Messer gezwungen, an der unteren Walze herabzugleiten und von dem zwischen den Walzen festgehaltenen Stoff so viel herabzudrücken, als die Gröfse der herzustellenden Falte es erfordert.
Wird nun der Messermitnehmer in der entgegengesetzten Richtung, d. h. also nach den Walzen hin bewegt, so wird das obere Messer mit dem vorher herabgedrückten Stoff gegen die untere Walze angeprefst und mit dem gefafsten Stoff auf der Peripherie der unteren Walzen hingleiten und denselben zusammenschieben.
Um die übergeschobene Falte zu bilden, mufs die Stellung der Messer gegen einander gewechselt, d. h. das obere Messer zurück-, das untere vorgeschoben werden, weil in diesem Falle das untere Messer an der oberen Walze arbeiten mufs. Dieses Vorschieben der Messer wird dadurch bewirkt, dafs die eine Kurbelaxe in der entsprechenden Richtung gedreht wird. Da beide vorhandene Kurbeln durch eine Querstange gekuppelt sind, so macht die Axe der anderen Kurbel die Drehung ebenfalls mit.
Nach der Drehung wird die Kurbel arretirt und ist nun das untere Messer so gestellt, dafs es auf dieselbe Weise, wie vorher das obere Messer an der unteren Walze, an der oberen Walze arbeitet. Bei seiner Entfernung von der Walze mifst es das der Faltengröfse entsprechende Material ab, bei seinem Hingange zu der Walze fafst es den Stoff und schiebt denselben an der Peripherie der oberen Walze entlang. Die Vereinigung einer übergeschobenen und einer untergeschobenen Falte liefert die Quetschfalte.
Die wesentlichen Erfordernisse zur Herstellung der Quetschfalten sind folgende:
a) eine horizontal liegende Welle o, Messermitnehmer genannt, an der die Hebel 4d und 4 ε befestigt sind;
b) der sogenannte Messerapparat, bestehend
1. aus einer horizontalen Welle 4 c mit an ihren Enden befestigten Führungen 98 und 98a;
2. aus den unter beiden genannten Führungen gelagerten und mittelst der angeführten Kurbeln hin und her zu schiebenden Messerhaltern nebst den zugehörigen Theilen;
c) eine senkrechte, in einem Schlitze der Platte 98 drehbare Welle mit Hülsen und Federn, die die Verstellung der Messer bewirkt. Zu bemerken ist hierbei, dafs dies wegfällt, wenn der Quetschfaltenapparat an schon vorhandenen Plissirmaschinen angebracht werden soll.
Die Inbetriebsetzung dieses Mechanismus wird durch die Zähl- und Musterscheibe 40 veranlafst, die zu diesem Zwecke eine zweite oberhalb der ersten Stiftreihe befindliche Reihe von Löchern zur Aufnahme von Stiften enthält. Wie schon früher beschrieben, wird diese Musterscheibe ruckweise mittelst Sperrkegels und Sperrkranz gedreht, wenn der Messermitnehmer sich nach den Walzen hin bewegt. Dadurch ist es möglich, .dafs die Musterscheibe den Messerapparat in Function setzt.
An der verticalen Welle 100, die durch den Schlitz der Platte 98 hindurchgeht und bei 94 a und 94 b am Ständer gelagert ist, sind an zwei an 100 oben und unten angeschraubten Stiften lose sitzende Hülsen 101 '/2 und 101 angebracht; auf letzteren befinden sich drei Zapfen, die gegen einander rechtwinklig versetzt sind. In jeder der Hülsen befindet sich eine kräftige Feder, die an den in 101 und 101'/, eingedrehten Nuthen mit dem einen und mit dem anderen Ende je von einer Schraube 70, die an der Welle 100 zur beliebigen Anspannimg der Spiralfedern angebracht, befestigt sind. Die durch Federn nach oben bezw. nach unten gezogenen Hülsen haben den Zweck, abwechselnd den Theil 98 und dadurch 98 a mit 4 und 4g entweder nach oben oder nach unten zu drücken, so dafs dadurch entweder das obere Messer 4 g oder das untere 4, ersteres an der unteren Walze, letzteres an der oberen Walze die' Falte bildet. Wenn der Hebel 16 zurückgeht, so nimmt er die Welle 4 c, sonach 98 und 98 a mit; bevor dies geschieht, ist aber 4 oder 4g genau an der Berührungslinie der Walzen angelangt. Bei der Drehung der Welle 100 werden mittelst der in ihre Nuthen eingreifenden Stifte 99b die Hülsen 101 und 101 Y2 mitgenommen. Infolge dessen tritt einestheils der an 101 befindliche Zapfen 102 in den an der Platte 98 befindlichen hakenförmigen Ansatz 99, während der an dieser Hülse befindliche Zapfen 102 b aus einem am Ständer 94 angebrachten Schlitz 94ε ausgerückt wird; anderentheils tritt der an der Hülse ιοί '/2 befindliche Zapfen 103 aus dem an 98 befindlichen hakenförmigen Ansatz 99 a heraus, während der an 101 '/, befindliche Zapfen 103 b in den am oberen Theil des Ständers befindlichen Schlitz 94 d eingreift. Hierdurch wird 101 '/2 am Ständer festgehalten, die untere Hülse 101 dagegen durch die in der Hülse befindliche Feder nach abwärts gezogen. Bei entgegengesetzter Drehung von 100 wird dementsprechend die untere Hülse 101 am Ständer in94d festgehalten, während die obere sammt 98 nach aufwärts gezogen wird. Gleichzeitig wird die Stellung der Messer gewechselt. Da stets eine der beiden Hülsen 101 und 101 */2 in Thätigkeit ist bezw. 98 entw8der nach oben oder nach unten gedruckt wird, so wird beim Rückgange von 16 bezw. 98, wenn z. B, die obere Feder oben wirkt, das vorstehende untere Messer 4 den nun über 4 befindlichen Stoff so weit an der Walze in die Höhe ziehen, als der Rückzug von 16 es g8stattet, bezw. soviel Stoff für die neue Falte hinaufziehen, als diese benöthigt. Dies würden aber die Zähne von 4 und 4g nicht gestatten, weshalb dieselben je mit Deckplatten 92 a und 92 b versehen sind, die bei 92 a und 92 ε drehbar sind.
Durch eine Feder 93 und 93 a wird die Deckplatte 5 mm zurückgelegt, damit die Zähne des Messers die Zusammenschiebung des Stoffes bewirken können. Die Deckplatten 92 a und 92 b werden mittelst des bereits besprochenen Kammabhebers 68 aufgestellt und während des ganzen Rückganges von 16 und 98 in dieser Lage durch 68 erhalten, und weil sich dieselb8n paralfel verschieben und dadurch die Zähne verdecken, so wird der Stoff nicht mehr an diesen Zähnen, sondern an 92 a und 92 b anliegen. Da die Umstellung der Messer während des Betriebes zu rasch erfolgen mufs, wodurch die einzelnen Theile leiden würden, so wird der Stillstand der Maschine durch Auskuppelung bewirkt. Bewerkstelligt wird dies durch Zählscheibe 40, die nun aufser den ang8führten 36 Löchern noch eine höher gelegene Reihe mit weiteren 36 Löchern hat. So oft sich nun in der oberen Reihe ein Stift vorfindet, stöfst derselbe bei Drehung d8r Scheibe an den Winkelhebel 73 an, wodurch mittelst der an 74 befindlichen Kurbel 75 bezw. 75a die drehbare Welle bezw. der Hebel 74 so weit herumgedreht wird, bis sie mit ihrer eingefrästen Nuthe 78 an der im Ständer gelagerten und durch eine Blattfeder vorgedrückten Arretirvorrichtung 79 anlangt und in
dieser Lage erhalten wird. Diese Welle ist in einer Hülse gelagert, in der sie sich drehen kann; die Hülse selbst hat wieder einen Stift, der sich in einem besonderen am Ständer angeschraubten Lager dreht, so dafs sie sich einmal um ihre verticale Axe, dann um eine zur letzten rechtwinkligen Axe drehen kann.
Diese Welle 74 wird, wie erwähnt, durch 73 um einen Viertelkreis gedreht; sie hat an ihrem oberen Ende einen Zahn 74 a, der rechtwinklig zur Axe vorspringt. Am Hebel 71 ist ein Winkel 72 angebracht, dazu bestimmt, bei seinem Rückgange diesen Zahn 74a mitzunehmen. Dieses Mitnehmen kann aber nur dann stattfinden, wenn die Welle 74 um einen Viertelkreis gedreht ist, da nur in diesem Falle der rechtwinklige Vorsprung des Zahnes 74a sich quer vorlegt, sonst aber so liegt, dafs der Winkel 72 vorbeigehen kann. Fafst nun der Winkel 72 den Zahn 74 a, so wird die Welle 74 als Hebel wirken, der in 77 seinen Drehpunkt hat. Diese Drehung ist aber dadurch begrenzt, dafs die vorher erwähnte Nuth 78 den Arretirer 79 verläfst, indem in diesem Momente eine Spiralfeder die Welle 74 wieder zurückdreht und dadurch den Vorsprung des Zahnes 74 a wieder so stellt, dafs der Winkel 72 denselben nicht mehr fafst. Der am Fufse von 74 befindliche Zapfen schiebt, wenn 77 und 74 als Hebel wirkend, gedreht wird, mittelst der Stange 81 den Hebel 82, der an einem an der Zahnkuppelung 84 befindlichen Rand anliegt, zurück. Hierdurch wird die Arretirung aufgehoben und 84 von der dahinter liegenden Spiralfeder an die gezahnte Kuppelungsscheibe 84 a angedrückt.
Diese wird nun mittelst des Rades 86 von dem an der beweglichen Kuppelungsscheibe 88 befindlichen Zahnkranz mitgenommen. Statt der in Fig. 1 bis 6 dargestellten beiden Wellen 7 und 8 ist in Fig. 7 bis 15 nur eine Welle 7 a vorhanden, an der lose das konische Rad q mit der Kuppelung 6 a sich befindet. Die Welle 7 a nimmt mittelst eines Keiles die darauf verschiebbare Doppelkuppelung 88 mit. Da 82 sofort durch seine Feder wieder zurückgezogen, sich an die Nabe von 84 anlegt, so kann 84 aus dem Grunde nur einen Umgang machen, weil vor dessen Beendigung 83 in den Anfang der Curve einfällt, wodurch 84 aus der Verbindung mit 84 a ausgelöst und zurückgeschoben beim Ende der Curve arretirt wird.
An der im Ständer gelagerten vierkantigen Führung 86 a sitzt lose in einer Nuth von 88 die mit Rollen versehene Gabel 91 mit einem Zahn 91a, welche 88 durch den an 84 befindlichen mit einer schiefen Ebene versehenen Zahn 84b verschiebt bezw. von 6a auslöst, wodurch das Rad 9 still steht, dagegen 39 in die mit einem Kuppelungszahn versehene Schnecke 119 einrückt. Dadurch wird 119 von 88 mitgenommen und so lange herumgedreht, bis die an 87 angeschraubte schiefe Ebene sich an dieser so lange vorschiebt,, bis 88 von 119 ausgehoben und die Kuppelung 6 a eingerückt ist, wodurch 119 steht und das konische Rad 9 getrieben wird. An dem Hängelager des beide Ständer verbindenden Gufsstückes ist der Bolzen 110 angeschraubt, an dem das mit 9 correspondirende konische Rad 10 lose sitzt; dasselbe hat nach innen einen Kurbelstift 111 mit dem die Zugstange 112 statt der Pleuelstange, das Excenter 12 und die Gleitbacke 14 hin- und herführt. In der gleichen Weise wirkt das am Hauptständer an dem Bolzen 113 lose sitzende konische Rad ioa, indem durch dessen Kurbelstift 114 die Zugstange 115 und die Gleitbacke 15 hin und her geführt wird. Das Rad ioa hat eine gröfsere Nabe, an der die Nasenscheibe 51, sowie 68a fest, dagegen die mit zwei Reihen Löchern versehene Zählmusterscheibe 40 lose sitzt. 119 wird, sobald die Auskuppelung erfolgt ist, von einer in einer darin befindlichen Vertiefung gelagerten und auch am Ständer befestigten Spiralfeder 119 a zurückgestellt. Von der Schnecke 119 wird die Welle 106 durch den mittelst der Feder 106 a an 119 angedrückten mit einer Rolle versehenen Zapfen 105 a bei dem Umgang von 119 gedreht bezw. Hebel 105 a und damit der Sperrkegelhebel 107 gehoben, wodurch die Sperrklinke 107 a das sechszähnige Sperrrad 109 um einen Zahn bezw. das damit fest verbundene drei Schubzähne habende Daumenrad 108 vorgeschoben wird. 109 und 108 sitzen an dem Bolzen 104, und da der Rahmen an 116 links den Daumen 106 a, rechts den Daumen 106b hat, so wird der mit einer Zugstange 117 versehene mit einem am Ständer befestigten Schlitten geführten Rahmen 116, und damit auch ein an der verticalen Welle 100 fest sitzendes, in Eingriff mit 117 stehendes Zahnsegment event, die Welle 100 nebst Hülsen 101 und 101 '/2 abwechselnd hin- oder herbewegt. Die Gabel 91 trägt ein Heft 91a, bestimmt durch Verschiebung von 88 auf die Mitte, da 2 mm Luft gelassen, wo 88 an keine der beiden Kuppelungen ankommt, mittelst Einlage eines Arretirers die Maschine: zum sofortigen Stillstand zu bringen.
Der Heizapparat zu dieser Plissirmaschine besteht aus einem Gefäfse aus Weifsblech, welches durch einen Deckel D mittelst Schrauben gasdicht verschlossen ist. Im Deckel D befindet sich eine mit. einer Füllschraube F verschliefsbare Oeffnüng, dazu bestimmt, die zu verwendende Flüssigkeit, hier Gasolin oder Ligroin, in das Gefäfs zu giefsen, bis zu dem angegebenen Niveau. Das Rohr G dient dazu, nachdem die Verschlufsschraube losgenommen, dafs die Flüssigkeit, sobald dieselbe das Niveau erreicht hat, ausfüefst. Damit beim Füllen kein Gas entweicht, ist sowohl die Füllöffnung als auch Ueberlauf so hergestellt, dafs die Gasausströmung durch die Flüssigkeit selbst abgesperrt wird. Das Füllrohr F ist unten gebogen, während das Ueberlaufrohr in der Weise her-
gestellt . ist, 'dafs die überlaufende Flüssigkeit zunächst in die Kammer V fliefst, von dort in dem Rohre U nach -aufwärts steigt und erst von diesem, in das Rohr g gelangt. In dem in dem Gefäfse A befindlichen Drahtsieb, das die Form einer Glocke hat und mit Baumwollfäden oder porösem Schwamm durchzogen ist, wird die Flüssigkeit in die Höhe gesaugt.
Das Leuchtgas wird nun in der Weise hergestellt, dafs Luft durch einen kleinen durch die Maschine selbst in Bewegung gesetzten Ventilator oder sonst ein Gebläse durch das Rohr H in das Gefäfs A, und zwar unter der Drahtglocke eingeführt wird. Die Luft absorbirt das durch die Verdunstung von Gasolin gebildete Gas, welches durch die Rohrleitung J und die Zweigrohre J1 J1 den Walzen zugeführt wird.
Damit die Verdunstung in entsprechender Weise vor sich geht, und damit namentlich die durch die Verdunstung gebunden werdende Wärme wieder ersetzt wird, ist eine kleine Warmwasserheizung mit dem Apparate verbunden. Das zu erwärmende Wasser befindet sich in einem das Gefäfs A einschliefsenden offenen Behälter B, in dessen Boden ein Rohr Z1 und in dessen Seitenwand möglichst nahe der Oberkante ein Rohr Z2 mündet. Beide Rohre gehen von einem kleinen Behälter K, aus Messingblech hergestellt, Z1 von der unteren, Z1 von der oberen Wandung aus. Dieser Behälter ist an allen Seiten geschlossen; der Länge nach geht ein Rohr von einem Ende zum anderen, das an der inneren Seite mit dem Gaszuleitungsrohr J1 verbunden ist und an der anderen Seite im Innern der Walze oben einen Stutzen trägt, der mit Gewinde zum Anschrauben eines Brenners versehen ist. Wird nun der Behälter mit Wasser vollgefüllt, so füllt sich auch das Gefäfs K, sowie die beiden Rohre Z1 und Z2. Da nun das Wasser im Gefäfse K theils durch die Flamme selbst, theils durch die warm gewordenen Walzen sich erwärmt, so wird eine Circulation des Wassers in der Weise stattfinden, dafs das warme Wasser in dem Rohre Z2 aufsteigt und in den Wasserbehälter B gelangt, das kalte Wasser aber nach dem Boden des Gefäfses sinkt und von hier zurück in das Gefäfs K gelangt. Für die Absperrung des Gases dienen drei Hähne M M1 und N.
Der.Hahn JV ist so construirt, dafs er sich überhaupt niemals ganz schliefst. Ein Gestänge ist derart angewendet und mit dem am Küken befindlichen Hebel in Verbindung gebracht, dafs es mit dem Trittbrett der Maschine in Verbindung ist. Der in den Zeichnungen mit R bezeichnete um S in verticaler Richtung drehbare Hebel liegt unmittelbar über der Welle des Trittbrettes, und zwar so nahe derselben, dafs derselbe nach abwärts gedrückt und in einer muldenförmigen im Trittbrett befindlichen Vertiefung gelegt und so lange darin festgehalten werden kann, bis der Fufs vom Trittbrett wieder entfernt wird, indem ihn dann eine Feder nach aufwärts drückt. Beim Niederdrücken dieses Hebels nimmt eine Stange den Hebel P des Hahnkükens mit nach abwärts und öffnet den Hahn N- vollständig; beim Aufgange des Hebels wird der Hebel P mittelst der Stange nach aufwärts gedrückt und der Hahn so weit geschlossen, dafs nunmehr eine kleine Oeffnung bleibt, die hinreicht, um noch so viel Gas zuzuführen, dafs die Flammen nicht erlöschen.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Bewegung der Walzen durch die Frictionsscheibe und Klauen.
2. Die Deckplatten zum Schütze gegen die Zähne der Messer.
3. Der Heizapparat, ob nun die Luft durch einen Ventilator oder Gummiballon, oder mittelst einer im Wasser liegenden mit vier schraubenartigen Flügeln enthaltenden Trommel betrieben, durch das Trittgestell oder durch die Maschine selbst in Action gebracht event, die Luft dem Gas zugeführt wird.
4. Die selbstthätige Gas ab sperrung, wenn man zu Plissiren aufhört.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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