DE466240C - Kanalkuehlofen fuer Glaswaren - Google Patents

Kanalkuehlofen fuer Glaswaren

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DE466240C
DE466240C DEH105866D DEH0105866D DE466240C DE 466240 C DE466240 C DE 466240C DE H105866 D DEH105866 D DE H105866D DE H0105866 D DEH0105866 D DE H0105866D DE 466240 C DE466240 C DE 466240C
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DE
Germany
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conveyor belt
furnace
channel
wire mesh
glassware
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Expired
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DEH105866D
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Hartford Empire Co
Original Assignee
Hartford Empire Co
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Publication of DE466240C publication Critical patent/DE466240C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B25/00Annealing glass products
    • C03B25/04Annealing glass products in a continuous way
    • C03B25/06Annealing glass products in a continuous way with horizontal displacement of the glass products

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Tunnel Furnaces (AREA)
  • Belt Conveyors (AREA)

Description

  • Kanalkühlofen für Glaswaren Die Erfindung bezieht sich auf Kanalkühlöfen zum Auskühlen von Glaswaren. und insbesondere- auf einen solchen, bei dem die Ware mittels eines endlosen Förderbandes durch den Kanal hindurch transportiert und in ihm Umgebungen von sich ändernder Temperatur ausgesetzt wird.
  • Der Kanalkühlofen gemäß der Erfindung besitzt einen Boden in Gestalt einer glatten Metallfläche, die von unten erhitzt wird, z. B. die obere Wand eines Heizzuges bilden kann, der sich unterhalb der ganzen Länge des Tunnels erstreckt und durch den die Verbrennungsprodukte mit regelbarer Temperatur strömen. Der Arbeitsstrang des aus Drahtgewebe oder einem ähnlichen Stoffe von leichter und durchbrochener Bauart und sehr geringer Wärmekapazität bestehenden endlosen Förderbandes liegt über seine ganze Länge und Breite unmittelbar auf dem rnetallenen Boden des Tunnels auf, während der zurückkehrende Strang unterhalb des Tunnels zu dessen Aufnahmeende zurückkehrt.
  • Die verhältnismäßig kleine Metallmenge, die für ein solches Förderband verwendet wird, zusammen mit der durchbrochenen Bauart sichern eine niedrige Wärmekapazität, eine große Strahlungsfläche im Vergleich zu seiner Masse, eine sehr große Wärmestrahlung durch die Öffnungen des Bandes hindurch und eine sehr kleine Berührungsfläche mit der Ware. Die Biegsamkeit des Förderbandes ermöglicht, daß es sich über seine Länge und Breite dem flachen Boden des Tunnels jeder Zeit unter dem Gewicht der Ware anpaßt und vermeidet eine Biegung und Krümmung, so daß eine brauchbare Fläche geschaffen wird, auf die die Ware bequem gestellt und fortgeführt werden kann,- ohne umzufallen.
  • Die Verwendung eines Bandes aus Drahtgewebe zum Fördern von heißen Glasgegenständen ist auch bei Kanälen mit Heizzügen bekannt, welche aber nur zur Förderung der Werkstücke eines nach dem andern von der Arbeitsstelle in den eine Aufspeicherung gestattenden Kühlofen dienten und keine Unterstützung des Bandes auf dem Kanalboden aufweisen. .
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i schematisch einen Längsschnitt durch einen Kühlofen gemäß der Erfindung. Abb. z ist eine Ansicht des Ofens, wobei einige Teile weggebrochen sind, und veranschaulicht gewisse Teile des Ofens in einem senkrechten Längsschnitt und andere Teile in einer Seitenansicht.
  • Abb. 3 ist ein senkrechterQuerschnitt durch den Ofen nach der Linie 3-3 der Abb. i. Abb. d. ist eine Draufsicht auf einen Teil des Förderbandes aus durchbrochenem Drahtgeflecht. Abb. 5 ist ein Längsschnitt durch das Förderband nach der Linie. 5-5 der Abb. 4, und Abb. 6 ist eine schematische Ansicht, die ein Förderband darstellt, welches abwechselnd aus rechts- und linksgängig geflochtenen Teilen besteht.
  • Der Ofen gemäß der Erfindung weist, wie in Abb. i schematisch dargestellt, folgende Teile auf: einen geteilten, Kanal A, einen Feuerraum B, der unter dem Aufnahmeende des Kanals angeordnet ist; eine Mehrzahl von Heizzügen C,. die mit dem Feuerraum in Verbindung stehen und sich in der Längsrichtung des Kanals unter letzterem -erstrecken; eine Mehrzahl von Zügen D für die Kühlluft, die in der Längsrichtung oberhalb des Kanals verlaufen; eine Vorrichtung E zur Erzeugung des Zuges, die mit dem Heizzuge und dem Zug für die Kühlluft in Verbindung steht; einen Aufnahmetisch F und einendloses Förderband G aus biegsamem, offenem Drahtgeflecht sowie eine Antriebsvorrichtung H für das Förderband. Der die Ware tragende Strang dieses Förderbandes geht durch den Kanal hindurch und über den TischF hinweg, und der rückkehrende Strang geht zu dem Aufnahmeende unter dem Kanal zurück.
  • Die einzelnen Abschnitte i i des Ofens werden durch einen geeigneten Rahmen 2 getragen, so daß ein Kanal gebildet wird. Ein jeder Abschnitt besitzt einen Boden 3, Seitenwandungen 4 und einen oberen oder Deckenteil 5. Die Wärmestrahlung von dem Kanal wird durch eine Außenschicht 6 aus wärmesperrendem Material verzögert. Die Bodenteile 3 der einzelnen Abschnitte werden vorzugsweise aus Gußeisen hergestellt und sind mit einer Mehrzahl längsverlaufender Kanäle 7 (Abb.3) versehen, die die Heizzüge C bilden (Abb. i). Die Decken 5 einer Anzahl der zunächst dem Abgabeende des Kanals liegenden Abschnitte werden ebenfalls vorzugsweise aus Gußeisen hergestellt und sind mit einer Mehrzahl von Längskanälen 8 versehen, die zusammen die Züge D für die Kühlluft bilden.
  • Die Heizgase kommen von einem Brennerg, dessen Flamme in die .in dem Feuerraum B vorgesehene Verbrennungskammer io führt. Dort werden sie zwecks Erzeugung der gewünschten Kühltemperatur durch die Außenluft verdünnt, die durch Rohre i i (Abb. 2) zugeleitet wird, die in der Stirnwand des Feuerraumes vorgesehen sind. Wenn die Verbrennungsgase aus der Kammer io austreten, fließen sie in einen durch eine Klappe gesteuerten Kanal 14, der an seinem oberen Ende mit den Zügen C in Verbindung steht. Durch letztere werden die Verbrennungsprodukte durch die Vorrichtung E hindurchgesaugt, die vorzugsweise ein Exhaustor 15 ist, der am Austrittsende des Kanalofens angeordnet ist (Abb. i).
  • Die Temperatur der die Züge durchströmenden Gase kann auf Wunsch dadurch geregelt werden, daß Außenluft in diese Züge in Zwischenräumen durch Öffnungen 17 eingeführt wird, die an dem .Boden des Ofens vorgesehen und durch Klappen geregelt werden können.
  • Der Ofen ist mit einem endlosen Förderbande G aus einem biegsamen offenen, Drahtgeflecht (Abb. 4) ausgerüstet. Der die Ware tragende Strang der Fördervorrichtung geht durch den Tunnel hindurch und wird in ihm über seine ganze Länge und Breite durch den flachen metallischen Boden des Tunnels getragen.
  • Da die Temperatur des Kanalbodens über seine ganze Länge im wesentlichen die der Heizzüge C ist, so wird die Temperatur des die Ware tragenden Stranges der Fördervorrichtung während seines Durchganges durch den Ofen durch (las Aufliegen auf der Kanalsohle im wesentlichen auf der Kanaltemperatur gehalten werden.
  • Der Tisch F besitzt einen geeigneten Rahmen 18, der mit einer Mehrzahl von in einem gewissen Abstande voneinander stehenden Rollen ig. versehen ist, die eine Unterstützung für das Förderband bilden, wenn letzteres aus dem Tunnel austritt, und die eine freie Luftzirkulation durch das Förderband ermöglichen.
  • Wenn das Förderband über das Ende des Tisches F vorrückt, geht es über eine Rolle 2o (Abb. 2) hinweg, die in einem Rahmen 16 gelagert ist, und darauf um eine Antriebstrommel 21 herum, die auf einer in dem Rahmen 16 sitzenden Welle Zia gelagert ist. Alsdann geht das Band um eine Rolle 22 herum, die an ihren Enden in Gleitklötzen 23 gelagert ist, die in Führungen 24 sitzen. Die Trommel 2i1 und die Rolle 2z sind mit elastischen und ein Gleiten verhindernden Überzügen 25 bzw. 26 versehen, z. B. aus Gummi o. dgl., so daß sie für daß Förderband eine gute Zugfläche darstellen und eine zwangläufige Antriebsberührung sichern. Die Rolle 22 wird in Berührung mit dem Förderband G durch Stellschrauben 27 gehalten, die in die Führungen 24 eingeschraubt sind und sich auf die Gleitklötze 23 auflegen.
  • Die Trommel 21 und die Rolle 22 werden durch ein. Kettenrad 28 gedreht, das in geeigneter Weise angetrieben wird.
  • Nachdem das Förderband G um die Rolle22 herumgegangen ist, geht es unter einer Rolle 39 hinweg und alsdann aufwärts und nach hinten durch eine Bandspanivorrichtung hindurch und dann unter dem- Ofen hinweg, wobei es in Zwischenräumen von Rollen 44. getragen wird, die an Rahmenteilen der einzelnen Abschnitte des Ofens gelagert sind. An dem vorderen Ende des Ofens geht das Band um eine Rolle 46 herum, neben dem vorderen Ende des Feuerraums aufwärts über eine Rolle d.; hinweg in das vordere Ende des Ofentunnels hinein.
  • Das Material des Förderbandes G besteht vorzugsweise aus miteinander verschlungenen Drähtend.8vonannähernd schraubenförmigem Verlauf (Abb. 4 und 5). Die benachbarten Schraubenlinien fassen ineinander und bilden jedoch ein Geflecht, das eine Oberfläche mit diagonal angeordneten Rippen aufweist, welche bewirken würden, daß das Förderband infolge seiner Berührung mit den Rollen oder anderen Unterstützungsvorrichtungen seitlich zu kriechen bestrebt ist. Dieser Nachteil wird bei dem dargestellten Band dadurch vermieden, daß es aus miteinander abwechselnden Abschnitten .49 und So besteht, die aus rechts- und linksgängigen Schraubenlinien geflochten (Abb. 4 und 6) sind. Hierdurch wird das Bestreben des einen, Bandabschnittes, nach der einen Richtung zu kriechen, durch das Bestreben des benachbarten Bandabschnittes. das in der entgegengesetzten Richtung zu kriechen bestrebt ist, aufgehoben.
  • Wenn auch das dargestellte Förderband aus einem Geflecht besteht, welches aus miteinander verschlungenen, in Schraubenlinie verlaufenden Drähten hergestellt ist, so können dieVorteile eines nach jeder Richtung biegsamen Förderbandes von leichtem Gewicht und durchbrochener Struktur auch durch Verwendung einer anderen Förderbandkönstruktion erzielt werden.

Claims (3)

  1. PATENT ANSPRÜC11R: i. Kanalkühlofen für Glaswaren mit einem endlosen Förderbande, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem aus einer glatten Metallfläche bestehenden und von unten erhitzten Boden des Kanals das aus Drahtgewebe oder anderen in der Seiten-und Längsrichtung biegsamen, durchbrochenen Stoffen von geringem Wärmeaufnahmevermögen bestehende Förderband seiner ganzen Fläche nach aufruht.
  2. 2. Ofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Antriebsrollen an der das Förderband mitnehmenden Fläche mit einem elastischen Überzug versehen ist.
  3. 3. Ofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband zwischen zwei mit derselben Umfangsgeschwindigkeit angetriebenen Rollen gefaßt und dadurch fortbewegt wird. q.. Ofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines Drahtgewebes bekannter Art mit diagonal verlaufenden Rippen die diagonalen Richtungen der Rippen in verschiedenen Abschnitten so wechseln, daß ein seitliches Kriechen des Drahtgewebes vermieden wird.
DEH105866D 1925-03-31 1926-03-24 Kanalkuehlofen fuer Glaswaren Expired DE466240C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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US466240XA 1925-03-31 1925-03-31

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ID=21944456

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DEH105866D Expired DE466240C (de) 1925-03-31 1926-03-24 Kanalkuehlofen fuer Glaswaren

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DE (1) DE466240C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE931725C (de) * 1952-03-11 1955-08-16 Ofag Ofenbau Ag Durchlaufofen zur Waermebehandlung von Glas-, Email-, Keramik- oder Metallgegenstaenden

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE931725C (de) * 1952-03-11 1955-08-16 Ofag Ofenbau Ag Durchlaufofen zur Waermebehandlung von Glas-, Email-, Keramik- oder Metallgegenstaenden

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