DE465337C - Verfahren zur Erzeugung von Gewindebohrern - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von Gewindebohrern

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DE465337C
DE465337C DEL64237D DEL0064237D DE465337C DE 465337 C DE465337 C DE 465337C DE L64237 D DEL64237 D DE L64237D DE L0064237 D DEL0064237 D DE L0064237D DE 465337 C DE465337 C DE 465337C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23PMETAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
    • B23P15/00Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass
    • B23P15/28Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass cutting tools
    • B23P15/48Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass cutting tools threading tools

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling Tools (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Verbesserung des Verfahrens zur Erzeugung von Gewindebohrern u. dgl. nach dem Patent 453 843. uncl zwar soll mit dem verbesserten Verfahren der Mangel jenes Verfahrens beseitigt werden, der darin liegt, daß die bekannte Arbeitsweise nur dann ein schnelles Arbeiten gestattet, wenn das Werkstück nach dem Härten keine Längenunterschiede aufweist.
Dies ist aber nur sehr selten der Fall, denn die Werkstücke — selbst solche von der gleichen Werkstoffstange — erfahren durch den Härtevorgang verschiedenartige Veränderungen, die sich praktisch auf die Länge der Werkstücke auswirken.
Es gibt nun hier drei Möglichkeiten:
i. kann das Werkstück nach dem Härten die genaue Länge behalten,
2. kann die Länge des Soll-Maßes sich vergrößern, und
3. kann ein Schwinden des Werkstoffes unter das Soll-Maß des Werkstückes, eintreten.
Xur im ersten Falle würde das Verfahren nach dem Hauptpatent ein leichtes und schnelles Arbeiten ermöglichen. Tritt aber eine Verkürzung oder Verlängerung des Werkstückes nach dem Härten ein, dann muß das Werkstück zum Werkzeug (Schleifscheibe) ausgerichtet werden, da durch die ortsfeste Aufnahme der Maschine eine Verlagerung der Gewindegänge von dem Soll-Maß nicht entsprechenden Werkstücken zum Werkzeug bedingt wird, die nur durch jeweiliges Einstellen des Werkstücksupportes zum Werkzeug ausgeglichen werden kann.
Dies erfordert nicht nur Zeit, sondern auch höchste Geschicklichkeit eines erfahrenen und gewissenhaften Arbeiters.
Dieser Mangel soll durch das verbesserte Verfahren gemäß der Erfindung dadurch beseitigt werden, daß dem Werkstück aine das Soll-Maß überschreitende Länge gegeben wird und hierauf das Werkstück nach dem Härten auf das genaue Soll-Maß gebracht wird, was beispielsweise dadurch erreicht werden kann, daß das Werkstück zweckmäßig mit dem mittleren Teile seines Gewindes in eine Gewindelehre eingebracht wird, die zu einem das Soll-Maß erzeugenden Werkzeug (Zentrierbohr o. dgl.) diesem Maß entsprechend genau eingestellt ist, wobei das mit einer Marke versehene Werkstück wie beim Hauptpatent in eine mit einer entsprechenden Marke versehene Aufnahme eingebracht wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung zur Ausübung des neuen Verfahrens schematisch dargestellt, und wird hiernach der gehärtete, mit einer Marke versehene Gewindebohrer 11 in die Auf-

Claims (2)

nähme 9 so eingebracht daß die Marke 12 des Gewindebohrers wie beim Hauptpatent mit der Marke der Aufnahme 9 zur Deckung kommt, die mit dem Träger 7 in geeigneter Weise an einer Zentriervorrichtung befestigt ist, deren Zentriersenker 16 durch eine Stellmutter 170. dgl. nur um ein bestimmtes Maß gegen das Werkstück vorgeschoben werden kann. Von der Spitze des Zentriersenkers ist in einem ganz bestimmten Abstande eine Gewindelehre 18 vorgesehen, die man naturgemäß ein- und feststellbar anordnen wird. Das Verfahren zur Herstellung der Gewindebohrer unterscheidet sich nun von dem des Hauptpatents dadurch, daß der Rohling um ein geringes Maß langer gehalten wird, als das Soll-Maß des fertigen Werkstückes beträgt. Diese Zugabe für den Rohling beträgt praktisch noch etwas mehr, als die größte Verkürzungsmöglichkeit des Werkstoffes ausmacht. Um nun die Längenunterschiede auszugleichen, wird der Bohrer, nachdem er in die Aufnahme 9 eingebracht wurde, in eine Gewindelehre 18 mit dem mittleren Teil seines Gewindes gedrückt und in geeigneter Weise festgehalten und dann der Zentriersenker o. dgl. gegen den Gewindebohrer bewegt, bis sich die Mutter 17 gegen einen Anschlag der Zentriervorrichtung legt, wodurch von Mitte Gewinde des Gewindebohrers bis Körnerspitze das genaue Soll-Maß hergestellt ist. Denn es muß, ob der Gewindebohrer langer oder kurzer geworden ist oder ob er sein Maß behalten hat, trotzdem so viel von der Zentriervorrichtung aus dem Körner des Gewindebohrers herausgenommen werden, bis das genaue Soll-Maß erreicht ist. Diese Arbeit beansprucht außerordentlich wenig Zeit, liefert dafür aber ein stets gleiches und einwandfreies Fertiggut. Denn nunmehr können die auf das genaue Soll-Maß gebrachten Gewindebohrer ohne jede besondere Einstellung der Schleifmaschine von jedem beliebigen Arbeiter geschliffen werden. Wie bereits erwähnt, wird der Gewindebohrer 11 mit seinem mittleren Teil in die Lehre 18 eingebracht, und zwar derart, daß die Mitte der Lehre annähernd mit der Mitte des Gewindeteiles des Bohrers zusammenfällt. Dies ist deshalb vorteilhaft, da dadurch der Härteverzug sich nach beiden Seiten verteilt. Hat z. B. der Gewindebohrer im ganzen einen Härteverzug von 1 mm erfahren, dann wird der Gewindeteil des Bohrers, der etwa die Hälfte der ganzen Bohrerlänge beträgt, einen Härteverzug von etwa 0,5 mm aufweisen. Würde man nun den Ausgleich vom Ende des Bohrers ausgehend vornehmen, dann würden bei einer Gewindesteigung von 0,5 mm die letzten Gänge in Richtung nach dem Vierkant des Bohrers zu entweder ganz verschliffen oder zum mindesten die eine Flanke des Gewindeganges von der Schleifscheibe nicht berührt werden. Dadurch aber, daß die Mitte der Lehre mit der Mitte des Gewindeteiles zusammenfällt, wird der Härteverzug nach beiden Seiten des Gewindeteiles verteilt, so daß an jedem Ende desselben dann nur 0,25 mm auszugleichen wären, was naturgemäß praktisch ungleich leichter ist als das doppelte Maß. Daß nun von der Mitte bis zum Ende des Gewindeteiles der Härteverzug bei diesem Arbeitsverfahren unberücksichtigt bleibt, ist praktisch belanglos, da das Ende des Bohrers beim Schleifen auf den Reitstock der Maschine aufgebracht wird, der sich selbsttätig zur Länge des Werkstückes einstellt. Patent an si'Ru
1. Verfahren zur Erzeugung von Gewindebohrern nach Patent 453 843, dadurch gekennzeichnet, daß dem Werkstück (11) eine das Soll-Maß überschreitende Länge gegeben wird und nach dem Härten das Werkstück auf das genaue Soll-Maß gebracht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkstück (11) mit dem mittleren Teil seines Gewindes in eine Gewindelehre (18) eingebracht wird, die zu einem das Soll-Maß erzeugenden Werkzeug, wie Zentrierbohrer o. dgl. (16), entsprechend eingestellt ist, wobei "das mit einer Marke (12) versehene Werkstück (11) in eine mit einer entsprechenden Marke versehene Aufnahme (9) eingebracht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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