DE46468C - Vorrichtung zum Verhindern des Durchgehens von Pferden - Google Patents
Vorrichtung zum Verhindern des Durchgehens von PferdenInfo
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- DE46468C DE46468C DENDAT46468D DE46468DA DE46468C DE 46468 C DE46468 C DE 46468C DE NDAT46468 D DENDAT46468 D DE NDAT46468D DE 46468D A DE46468D A DE 46468DA DE 46468 C DE46468 C DE 46468C
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- Germany
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- 241000283086 Equidae Species 0.000 claims description 2
- 230000003993 interaction Effects 0.000 claims 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B68—SADDLERY; UPHOLSTERY
- B68B—HARNESS; DEVICES USED IN CONNECTION THEREWITH; WHIPS OR THE LIKE
- B68B1/00—Devices in connection with harness, for hitching, reining, training, breaking or quietening horses or other traction animals
- B68B1/13—Devices for preventing bolting
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Basic Packing Technique (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE S6: Pferdegeschirr.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. September 1888 ab.
Vorliegende in Fig. 1 bis 9 dargestellte Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur
Zügelung bezw. Aufhaltung durchgehender Pferde. Diese Vorrichtung besteht im Wesentlichen
aus einem Gestell a, den in diesem gelagerten Windetrommeln b und der Windevorrichtung,
letztere aus dem Sperrrad ci dem Windehebel d mit dem Mitnehmer e und der
Sperrklinke f zusammengesetzt.
Die Trommeln b sitzen fest auf der im Gestell α eingelagerten Welle g, so viel Raum
zwischen sich lassend, dafs das Sperrrad c, das ebenfalls fest auf der Welle sitzt, und der lose
auf der Welle sitzende, um diese schwingende Windehebel d Platz finden. Auf jeder Trommel
b ist eine Schnur oder ein bandähnlicher Riemen / befestigt, welcher, indem das andere
Ende desselben mit dem Gebifs des Pferdes verbunden ist, eine Art Nebenzügel bildet.
Der Windehebel d ist mit einem Gewicht m entsprechend beschwert, um selbstthätig nach
abwärts zu sinken. An ersterem ist ferner drehbar der Mitnehmer e angebracht, welcher in das
Sperrrad c eingreift, um dasselbe in Umdrehung zu versetzen. Die Sperrklinke^/" ist unterhalb des
Sperrrades angebracht und hat den Zweck, ein Zurückdrehen des Sperrrades c zu verhindern;
die. Feder i drückt denselben wieder in die Zähne des Sperrrades c.
Mit dem Windehebel ist gleichfalls eine Schnur k verbunden, welche der Kutscher entweder
mit den Zügelleinen an der Hand zu halten hat oder welche derart in der Nähe des
Kutschers mit ihrem Ende befestigt ist, dafs sie derselbe stets bei Bedarf zur Hand hat.
Mit dieser Schnur k wird der Apparat in Thätigkeit gesetzt, indem mit derselben der
Windehebel d entsprechend gehandhabt wird. Der Apparat wird am besten auf dem Bauchgurt
des Pferdes (Fig. 8 und 9) befestigt, jedoch kann derselbe auch am Kutscherbock angebracht
werden.
Die Handhabung und Wirkungsweise des Apparates ist folgende:
Im normalen Zustande sind die die Verbindung zwischen dem Gebifs des Pferdes und
den Trommeln b vermittelnden Schnüre 7 so lose, dafs sie das Pferd in keiner Weise hindern.
Die mit dem Windehebel d verbundene Schnur k ist derart befestigt, dafs sie den
Windehebel stets in senkrechter Stellung hält (Fig. 1), da derselbe infolge des angehängten
Gewichtes m das Bestreben hat, nach vorn zu fallen. In dieser senkrechten Stellung des
Windehebels d liegt der Mitnehmer e desselben, ebenso auch die Klinke f in den Zähnen des
Rades e und halten dasselbe fest. Hat nun das Pferd das Bestreben, durchzugehen, so
nimmt der Kutscher die Schnur k zur Hand und lockert sie, so dafs der Windehebel d,
wie Fig. 4 zeigt, infolge des angehängten Gewichtes W nach vorn fällt, wobei natürlich auch
der Mitnehmer e des Rades c mitfällt. Zieht nun der Kutscher den Windehebel d zurück,
so versetzt der Mitnehmer e das Rad c und mit diesem die Trommeln b in Umdrehung,
was eine Aufwickelung der Schnüre / zur Folge hat. Läfst nun der Kutscher den Windehebel
d mehrere Male in rascher Hintereinanderfolge in dieser Weise schwingen, so werden
die Schnüre / auf die Trommeln b auf-
gewickelt, damit aber zugleich der Kopf des Pferdes, wie Fig. 9 zeigt, derart gegen die
Brust gedrückt, dafs es nichts mehr sehen kann und stehen bleibt. Ein Zurückdrehen
der Trommeln kann infolge der Wirkung der Sperrklinke f während des Aufwindens
nicht eintreten. Hat sich das Pferd beruhigt, so läfst der Kutscher den Hebel d so tief
fallen, dafs der Mitnehmer e in die Kehlung η der Sperrklinke f einfällt und diese aushebt,
so dafs ein Wiederabwickeln der Schnüre / von den Trommeln b erfolgen kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Vorrichtung zum Verhindern des Durchgehens von Pferden, charakterisirt durch die Zusammenwirkung eines durch eine Schnur k bewegten, durch ein Gewicht m beschwerten Windehebels d mit einem Mitnehmer e, Sperrrad c, Sperrklinke f, Trommeln b und Zügelschnüre I derart, dafs letztere durch mehrmaliges Schwingen des Windehebels auf die Trommeln b aufgewunden werden und infolge dessen den Kopf des Pferdes fest gegen die Brust desselben ziehen.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE46468C true DE46468C (de) |
Family
ID=321574
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT46468D Expired - Lifetime DE46468C (de) | Vorrichtung zum Verhindern des Durchgehens von Pferden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE46468C (de) |
-
0
- DE DENDAT46468D patent/DE46468C/de not_active Expired - Lifetime
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