DE464355C - Einrichtung zum Abstellen des Dampfabsperrventils von Dampfmaschinen - Google Patents

Einrichtung zum Abstellen des Dampfabsperrventils von Dampfmaschinen

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DE464355C
DE464355C DET33716D DET0033716D DE464355C DE 464355 C DE464355 C DE 464355C DE T33716 D DET33716 D DE T33716D DE T0033716 D DET0033716 D DE T0033716D DE 464355 C DE464355 C DE 464355C
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DE
Germany
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spindle
valve
clutch
steam
coupling
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Expired
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DET33716D
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English (en)
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ENGELBERT THILL
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ENGELBERT THILL
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B25/00Regulating, controlling or safety means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B2250/00Accessories of steam engines; Arrangements or control devices of piston pumps, compressors without crank shafts or condensors for so far as they influence the functioning of the engines
    • F01B2250/001Valves for steam inlet or outlet

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Abstellen des Dampfabsperrventils von Dampfmaschinen Bei der im Hauptpatent beschriebenen Ausbildung einer zum Fernabstellen des Dampfventils von Betriebsdampfmaschinen dienenden Einrichtung wird das Kupplungsorgan, welches zur Verbindung der durch einen Elektromotor angetriebenen Stellspindel mit der Ventilspindel dient und welches, um die-Verstellung von Hand des Absperrventils zuzulassen, von Hand ausgerückt werden kann, durch die Hubbewegung der Ventilspindel so gesteuert, daß die Kupplung beim Aufsetzen des Ventilkegels ausgerückt wird. Diese Einrichtung erfordert sehr genaue und dauernd unveränderliche Einstellung der mit der Ventilspindel sich anal bewegenden Mitnehlmervorrichtungen der Steuerung oder der mit diesen zusammenbiegenden Teile, welche durch die wechselnde '\i'ärmedehnung der Ventilspindel sowie andere Umstände sehr erschwert wird.
  • Um diese Schwierigkeiten zu vermeiden, ist nach vorliegender Erfindung die selbsttätige Ausrücksteuerung dieses Handkupplungsorgans dadurch ersetzt, daß zwischen die Stellspindel und die von Hand abstellbare Kupplung eine Reibkupplung eingeschaltet ist, die so ausgebildet ist, daß sie nur eine begrenzte Drehkraft auf die ausrückbar.e Kupplung und durch diese auf die Ventilspindel zu übertragen vermag. Diese Drehkraft ist zweckmäßig einstellbar und so bemessen, daß sie ausreicht, den Ventilkegel mit Sicherheit auf seinen Sitz zu drücken, so daß das Ventil geschlossen wird.
  • Auf der Zeichnung ist in Abb. i die der Erfindung entsprechende Einrichtung teils in Ansicht, teils im Schnitt dargestellt.
  • Abb. a zeigt in größerem Maßstabeeinen Längsschnitt durch die mit begrenzter Drehkraft arbeitende Reibkupplung und Abb.3 teils in Ansicht, teils im L;ängs"-schnitt die Ausbildung der mit dieser Reibkupplung zusammen arbeitenden, mit Hand ausrüchbaren Klauenkupplung, welche von derjenigen des Hauptpatents durch Fortfall der Steuerungsorgane etwas abweicht.
  • Die den Ventilkegel i innerhalb des Ventilgehäuses a tragende Ventilspindel 3 trägt am oberen Ende, wie bei der Einrichtung nach dem Hauptpatent, das normale Handrad 5, an welchem mittels einer Traverse 6 eine zur Ventilspindel- konaxiale Vierkantachse 8 befestigt ist. Diese geht passend durch ein entsprechendes Vierkantloch der Mitnehmermuffe 9 hindurch, die mittels Querzapfen am unteren gabelförmigen Ende des unteren Kupplungsteils io der Klauenkupplung befestigt ist. Mit der oberen Kupplungsmuffe i i dieser Klauenkupplung, welche die beiden hebelartig um Zapfen 13 in einer senkrechten Queraussparung dieser Muffe schwingbaren Kupplungsklinken 12 trägt, ist der untere Kupplungsteil io durch einen Zapfen 14 der Kupplungsmuffe i i dadurch drehbar verbunden, daß der Zapfen in die gleichachsige Längsbohrung des unteren Kupplungsteils io hineinragt und mit einer Ringnut 15 versehen ist, durch welche ein Querkeil i 6 hindurch. geht, der die Längsverbindung beider Teile unbeschadet der Drehbarken sichert.
  • Die Drehbewegung der Kupplungsmuffe i i wird auf den Unterteil i o der Kupplung durch die unteren Enden der beiden Kupplungsklinken 12 vermittelt, indem deren Enden in je einen radialen Ausschnitt einer Ringleiste 17 des unteren Kupplungsgliedes io einspringen. Die beiden Kupplungsklinken werden durch eine gemeinsame Schraubenfeder 18 auseinander gegen die Innenseiten der Ausrückmuffe i9 gedrückt, die zusammen mit einem mit ihr durch Führungsstifte 2 i und Federn 22 verbundenen Stoßring 2o auf der zylindrischen Außenfläche der Kupplungsmuffe i i mittels Handgriffen längsverschiebbar angeordnet ist. Bei der Abwärtsvzrschiebung der Ausrückmuffe drückt der Stoßiring 2o nach der Zusammendrückung der Federn 22 auf die Schrägfläche 23 der beiden Kupplungsklinken 12, so daß diese unter plötzlichem Abschnappen aus den Kupplungsausschnitten in der Ringleiste 17 nach innen in ihren Lagerungsschlitz in dem Kupplungskörper i i zurückgeschwungen und damit ausgerückt werden.
  • Der Oberteil i i der Klauenkupplung sitzt auf dem unteren Ende :einer kurzen Zwischemspindel2-, deren oberes Ende einen Nabenkörper 25 trägt, welcher auf der Außenfläche des unteren Endes der Reibkupplungsimuffe 26 mittels Schraube 27 befestigt ist. In die nach unten erweiterte, hohlkegelige Bohrung dieser Kupplungsmuffe 26 greift ein entsprechender Vollreibkegel28 ein, der auf dem unteren Ende der zur Zwischenspixudel 24 konaxialen Stellspinde129 sitzt, die oben das Schneckenrad 3o trägt, das von dem durch Schwachstromrelais einrückbaren Elektromotor 31 mittels der Schnecke 32 ang@etrieben werden kann.
  • Am oberen Ende der Reibkupplungsmu rffe 26 sind nahe ihrem Umfang beispielsweise vier Stoßnocken 33 vorgesehen, in -deren Drehbereich sich eine entsprechende Anzahl von Mitnehmerrollen 34 befindet, die am äußeren Umfang einer Zusatzkupplung 35 mittels radialer Zapfen angebracht sind. Die Zusatzkupplung 35 ist mit der Stehspindel 29 -durch Nut und Federkeil 36 längsverschiebbar verbunden und wird durch die Schraubenfeder 37 mit den Mitnehmerrollen 34 in die Ausschnitte zwischen den Stoßnocken 33 der Reibkupplung 26 gedrückt. . Der Druck der Feder kann durch die auf dem Gewinde 38 der Stellspindel angebrachten beiden Stellmuttern 39 nach Bedarf eingestellt werden.
  • Der Reibungskegel 28 wird durch das Gewicht der Reibkupplungsmuffe 26 und der an dieser hängenden Teile der Klauenkupplung und außerdem durch die regelbare Spannung der Schraubenfeder 37 belastet. Das durch diese Belastung hervorgebrachte Reibungsdrehmoment, welches von der durch den Motor 31 in Drehung gesetzten Stellspinde129 auf die Zwischenspindel 24 und von dieser durch Vermittlung der Klauenkupplung zwangläu@fig auf die Ventilspindel übertragen wird, wird zweckmäßig so bemessen, daß es den normalen Drehwiderstand der Ventilspindel gerade überwindet. Wird dagegen beim Aufsetzen des Kegels auf den Sitz öder bei einer sonstigen Erhöhung des Drehwiderstandes die Grenze :der Drehkraft überschritten, welche die Reibkupplung unter der eingestellten Belastung zu übertragen vermag, so bleibt die Zwischenspindel 24 und mit ihr die ReibkupplungsmUffe 26 stehen, während sich die Stellspindel29 mit der Zusatzkupplung 35 weiterdreht. Hierbei laufen die Mitnehmerrollen 33 auf den ihnen entgegengewendeten vorderen Schrägflächen 4o wechselweise hinauf und fallen jenseits derselben wieder in den Zwischenraum hinab. Hierbei bewirken sie durch die damit verbundene Erhöhung der Federspannung und durch die axiale Spann- und Stoßwirkung eine Vergrößerung der Reibkraft der Kegelkupplung. Durch diese ruckweise Vergrößerung des Drehmoments wird der Ventilkegel mit Sicherheit auf seinen Sitz niedergedrückt. Außerdem wird dadurch auch die Überwindung von Klemmwiderständen ermöglicht, welche bei geöffnetem Ventil eintreten können, wenn die Ventilspindel, wie dies öfter vorkommt, am oberen Ende nicht leicht gangbar ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Abstellen des Dampfabsperrventils von Dampfmaschinen nach Patent 415274 -dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die den Ventilschluß bewirkende selbsttätig gesteuerte Stehspindel (29) und die von Hand ausrückbare Kupp; lung (io, i i) eine Reibkupplung (26, 28) mit beschränkter Drehkraft eingeschaltet ist. a. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibkupplang (26, 28) in Form einer Kegel kupplung ausgebildet ist, deren Vollkegelteil (28) auf dem Ende der Stellspi.n;del (29) sitzt und deren Hohlkegelteil (26) mit einer Zwischenspindel (24) starr verbunden ist, die die von Hand ausrückbare Kupplung trägt, so daß das Gewicht der Zwischenspindel und der damit fest verbundenen Teile ein Reibdrehmoment in der Kupplung hervorruft. 3. Einrichtung nach Anspruch i und gekennzeichnet durch eine Z-usatzkupp-. Jung, welche aus am oberen Stirnende des Hohlkegelteils (zG) der Reibkupplang angebrachten nockenartigen Mitnehmern (33) und mit diesen zusammenarbeitenden Mitnehmerrollen (3:1) besteht, die mit der Stellspindel (2g) längsverschiebbar verbunden sind und durch eine Feder (37) mit einstellbarem Druck in die Ausschnitte zwischen den Mitnehmern (33) gedrückt werden.
DET33716D 1927-07-05 1927-07-05 Einrichtung zum Abstellen des Dampfabsperrventils von Dampfmaschinen Expired DE464355C (de)

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