DE46399C - Neuerung an Wagen, welche durch Kraftmaschinen getrieben werden - Google Patents

Neuerung an Wagen, welche durch Kraftmaschinen getrieben werden

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DE46399C
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DE
Germany
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gas
connection
pipe
tube
frame
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DENDAT46399D
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English (en)
Original Assignee
W. OLIVER und R. HARRISqn in Sunderland, Durham, England
Publication of DE46399C publication Critical patent/DE46399C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03GSPRING, WEIGHT, INERTIA OR LIKE MOTORS; MECHANICAL-POWER PRODUCING DEVICES OR MECHANISMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR OR USING ENERGY SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03G4/00Devices for producing mechanical power from geothermal energy
    • F03G4/074Safety arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Auf beiliegender Zeichnung zeigen:
Blatt I, Fig. i, die Ansicht des Dreirades,
Fig. 2 die Anordnung der den Rahmen bildenden Doppelrohre;
Fig. 3 Schnitte durch die Condensatoren;
Blatt II, Fig. 4, den Grundrifs des Dreirades,
Blatt III, Fig. 5, die Ansicht des Generators und Gasmotors mit halbem Durchschnitt,
Fig. 6 den Grundrifs davon (Fig. 5),
Fig. 7 den Verticalschnitt durch Ofen und Lampe,
Fig. 8 den Grundrifs des Ofens,
Fig. 9 den Horizontalschnitt durch die obere Mischkammer des Ofens,
Fig. 10 den Horizontalschnitt durch die untere Mischkammer und das Mundstück des Ofens,
Fig. 11 die Ansicht des Ofens mit Schnitt durch die Luftzuführung,
Fig. 12 den Steuerungsapparat,
Fig. 12a den Kurbelgriff des Steuerungsapparates in vergröfsertem Mafsstabe und
Fig. 13 die Befestigung des Rahmens an der Feder am Steuerungsrad in drei Ansichten.
Wie aus der Zeichnung, Fig. 1, 2 und 4, ersichtlich wird, besteht der Wagen, welcher im vorliegenden Falle ein Dreirad darstellt, aus einem von dem äufseren Rohr α und dem inneren Rohr b gebildeten Rahmen, dessen Längsseiten durch die beiden Querrohre c und d mit einander verbunden sind, aus der die beiden grofsen Haupträder tragenden Radachse e, aus dem Steuerrad, aus einem Steuerungsapparat und einer Federung.
Auf der Radachse e und dem mit dem Steuerrad versehenen Tragbaum e1 ist der in der Federung, Fig. 1 und 13, aufgehängte Rahmen und in dessen Mitte der Generator f derart befestigt, dafs er durch ein Rohr- und Ventilsystem einestheils mit dem Arbeitscylinder und anderentheils mit dem doppelrohrartigen Rahmen verbunden ist.
Der Generator/", Fig. 5 und 6, ist mit einem äufseren Mantel g und innerem Mantel h versehen und mit der bekannten Armatur (Manometer, Wasserstandsglas, Sicherheitsventil und Ablafshahn) ausgestattet; am unteren Ende desselben, durch die Feuerplatte i vom Gaserzeugungsraum / getrennt, ist der Ofen m, durch welchen die flüchtigen, in Gas zu verwandelnden Flüssigkeiten erhitzt werden, mittelst Flantschen am Boden der Verbrennungskammer befestigt und wird durch die mit beliebigem Aufsaugestoff gefüllte Lampe n, Fig. 7, welche mit einer durchlochten Platte ο abgedeckt ist, geheizt.
Direct über der Platte 0 ist das Speiseröhre angeordnet. Durch die Löcher der Platte 0 tritt die Flamme der Lampe η durch den inneren cylindrischen Theil q des Ofens m in die Verbrennungskammer k.
Durch das trichterförmige Mundstück r, Fig. 10, wird Gas in die untere Mischungskammer y geführt, tritt durch Rohr s in das Mundstück r ein und mischt sich dort, wo letzteres in den Ofen m mündet, mit frischer
Luft, welche durch die Oeffnung v, Fig. 11, geführt wird.
Der erforderliche Zuflufs des Gases wird durch einen Stöpsel t, Fig. io, und eine Stopfbüchse u, derjenige der Luft durch eine Zahnstange w, Fig. 11, welche gleichzeitig als Schieber dient, und durch Trieb χ und Handrad x1 regulirt.
Dieses Gemenge von Gas und frischer Luft tritt, wie erwähnt, in die untere ringförmige Mischkammery, umstreicht den inneren cylindrischen Theil q des Ofens und geht durch die OefFnung \, Fig. 7 und 9, in die obere Kammer yl, worauf die Gase durch eine durchlochte Platte 1, Fig. 7 und 8, welch letztere durch eine drehbare Platte 2 in der erforderlichen Lage gehalten wird, in die Verbrennungskammer treten, wo sie durch die Flamme der Lampe η zur Entzündung kommen.
Die Verbrennungsgase gelangen durch die Oeffnungen 3, Fig. 5 und 6, in den ringförmigen Raum zwischen die beiden Mantel g und h, in welchem eine Reihe unten geschlossener Kanäle 4 angeordnet ist, durch welche die Gase nach oben in die Rauchkammer 5 und von hier durch die unten offenen ringförmigen Räume 6 nach unten und durch Rohr 7 ins Freie ziehen.
Die Rauchkammer 5 ist mit einem Rauchfang 8 versehen.
Im Gaserzeugungsraum Z ist ein Schlangenrohr 9 mit einer durchlochten Kappe für den Eintritt des Gases angebracht; dasselbe leitet die Gase aus dem Generator nach dem Doppelventil 10, Fig. 5, von wo aus dieselben durch Rohr 11 in den Schieberkasten des Cylinders 12 treten und hier in gleicher Weise wie bei jeder Kraftmaschine wirken, Fig. 1, 4 und 5. Die mit dem Arbeitscylinder 12 in bekannter Weise verbundene Welle 13 überträgt durch die Räderpaare 14 die Kraft auf die Welle 15.
Auf letzterer sitzt eine Riemscheibe 16, welche die auf der Radachse e sitzende Scheibe 17 antreibt bezw. die auf e aufgekeilten Räder bewegt.
Eine Ausrückung der Räderpaare 14 ermöglicht den Stillstand der Maschine.
Das verbrauchte Gas tritt aus dem Cylinder, Fig. i, 5 und 6, zunächst durch das Rohr 18 in das Ventil 19, welches noch weitere drei Kanäle hat. Der erste derselben steht mit dem Rohr s in Verbindung, welches nach dem Mundstück r des Ofens in führt, Fig. 5; der zweite Kanal führt durch Rohr 21 nach dem Doppelventil 10, Fig. 4, 5 und 6, so dafs, wenn der obere Theil des Ventils 10 geschlossen ist, das Gas vom Generator f direct, ohne durch den Cylinder 12 zu gehen, durch Rohr 21 nach dem Ventil 19 und von hier durch Rohr s nach dem Mundstück r bezw. dem Ofen m gelangen kann. Der dritte Kanal steht mit einem Dreiweghahn 22, Fig. 1, 4 und 6, in Verbindung, dessen zweite Oeffnung, mit Rohr 23 communicirend, zum Abblasen dient, während durch die dritte ein Theil des verbrauchten Gases durch Rohr 24 nach dem ringförmigen Raum 25 zwischen den Gestellrohren α b und von hier durch Rohr 30, Fig. 1 und 3, nach dem ersten Condensator 26 geleitet wird; aus dem letzteren gelangt das verbrauchte Gas durch Rohre 27, Fig. 3 und 4, nach dem zweiten Condensator 28, von wo es nach der Condensation durch Rohr 31, Fig. 4, Drosselventil 32 und Rohr 33 in die von einem auf der Welle 13 angeordneten Excenter betriebene Pumpe 34, welche mit einem Entlastungsventil 40 versehen ist, geleitet wird, Fig. 1 und 4.
Aus dem letzteren führt ein Rohr 35 nach dem Condensator 26 und ein Rohr 36 nach dem Absperrventil 37, welches mit dem Gasgenerator f communicirt.
Die Richtung, welche das Gas einschlägt, ist durch Pfeile markirt.
Die Condensatoren 26 und 28 sind am unteren Theil des Dreirades zwischen den Rädern am Rahmen aufgehängt, bestehen ebenfalls aus Doppelrohren 38, 39, welche den ringförmigen Condensationsraum 41 bilden, Fig. 3.
Das für den Durchzug der Luft bestimmte innere Gestellrohr b geht von einem (nicht dargestellten) Gebläse aus, welches von einer auf der Kurbelwelle 13 angebrachten Riemscheibe betrieben wird, und mündet, in mehreren Windungen um die Ofenkammer geführt, in die Mischkammer k. (Die Führung des Rohres ist als nebensächlich nicht gezeichnet, um die Deutlichkeit der Zeichnung nicht zu beeinträchtigen.)
Das innere Rohr 38, welches die kalte Luft zuführt, ist an beiden Enden offen und hat eine konische (glockenförmige) Mündung am vorderen Ende.
Am äufseren Rahmen ist ein Steuerungsapparat befestigt; derselbe besteht, Fig. 12, aus einem Rohr 42 mit durchlochter Scheibe 43 und einer durch Rohr und Scheibe hindurchgehenden Welle 44, auf welcher ein mit der Zahnstange 45 in Eingriff stehendes Zahnrad 46 sitzt; die Zahnstange ist durch Rohr oder Führungsstange 47 und einen Arm 48 mit dem Vorderrad (Steuerrad) verbunden und im Rohr 49 geführt.
Der Kurbelgriff des Steuerungsapparates, Fig. 12 a, ist gespalten und besteht aus den Theilen 50 und 51, von denen ersterer fest und letzterer drehbar angeordnet ist; am Kurbeltheil 51 ist ein Stift 52 so angebracht, dafs er bei geöffnetem Kurbelgriff in ein Loch der Scheibe 43 eingreift und von der Feder 53, welche beide Theile 50 und 51 aus einander
hält, darin festgehalten wird, während er bei geschlossenem Griff die in Fig. 12 a punktirt gezeichnete Lage einnimmt.
Der doppelrohrartige Rahmen hängt in einer Federung, von welcher zwei Federn 54, die mit ihren Riegeln 55 durch Bolzen 56 verbunden sind, auf der Achse e, Fig. 1, und die dritte Feder 54 auf dem Tragbaum e1, Fig. 13, ruhen.
Letztere ist durch ein Lager 59, auf welches ein Schuh 57 wirkt, mit dem am Boden des Generators f befestigten Tragbaum e1 verbunden, während die beiden anderen Federn ihren Stützpunkt im Trittbrett 58 finden und auf der Achse e angeordnet sind.
Die Gestellrohre α und b können jede dem Fahrzeug entsprechende Gröfse und Form haben und für den Generator können ein oder mehrere Cylinder angeordnet sein; im letzteren Falle kann das verbrauchte Gas direct in die Rahmenrohre oder in die Condensatoren geleitet werden.
Wird das Fahrzeug auf Schienenwegen als Lokomotive benutzt, so treten an Stelle des Vorderrades (Steuerrades) zwei feste Räder und der Sitz kann fortfallen.
Das Fahrzeug (Drei- oder Mehrrad) kann auch für alle anderen Arten von Strafsenfahrzeugen verwendet werden; in solchem Falle würde dasselbe den vorderen Theil des zu bewegenden Fahrzeuges einnehmen, während der hintere Theil desselben die zu schleppende oder fortzubewegende Last aufzunehmen hätte.

Claims (4)

Patent-Ansprüche: An einem durch einen Gasmotor fortzubewegenden Dreirade oder anderem Fahrzeuge folgende Anordnungen in Verbindung mit einander:
1. der aus den zur Luft- und Gasleitung bestimmten Rohren α und b bestehende, in einer auf der Achse e und dem Tragbaum e1 ruhenden Federung aufgehängte Rahmen in Verbindung mit einem in seiner Mitte angebrachten Gasgenerator f, welcher durch ein Rohr- und Ventilsystem einestheils mit dem Arbeitscylinder 12, anderentheils mit dem Rahmen α b bezw. den Condensatoren 26 und 28 verbunden ist, so dafs auf dem Fahrzeuge die erforderlichen Heiz- und Arbeitsgase erzeugt, sowie die verbrauchten Arbeitsgase condensirt und dann zu neuer Thätigkeit nach dem Generator und dem Arbeitscylinder geführt werden;
2. der mit dem Mundstück r versehene, aus den beiden Kammerny und y1 bestehende Ofen m in Verbindung mit dem in das Mundstück r mündenden Gaszuleitungsrohre s und der regulirbaren Luftzuführung;
3. am Steuerungsapparate das Rohr 42, die durchlochte Scheibe 43 und die durch Rohr und Scheibe geführte Zahnradswelle 44 in Verbindung mit dem aus den Theilen 50 und 51 bestehenden Kurbelgriff, welcher mit dem am beweglichen Theile 51 befestigten Stift 52 in die Löcher der Scheibe 43 in offenem Zustande eingreift;
4. die aus den drei Federn 54 mit den zugehörigen Federriegeln 55 und Bolzen 56 bestehende Federung, von welcher zwei Federn 54 auf der Achse e angeordnet sind, Fig. 1, während die dritte Feder 54 durch ein Lager 59, auf welches ein Schuh 57 wirkt, auf dem Tragbaum e1 angebracht ist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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