DE46340C - Vorrichtung zum Oeffnen von Fensterflügeln nach Innen und Aufsen - Google Patents

Vorrichtung zum Oeffnen von Fensterflügeln nach Innen und Aufsen

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Publication number
DE46340C
DE46340C DENDAT46340D DE46340DA DE46340C DE 46340 C DE46340 C DE 46340C DE NDAT46340 D DENDAT46340 D DE NDAT46340D DE 46340D A DE46340D A DE 46340DA DE 46340 C DE46340 C DE 46340C
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT46340D
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English (en)
Original Assignee
G. J. DOL-LINER in Hamburg
Publication of DE46340C publication Critical patent/DE46340C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D7/00Hinges or pivots of special construction
    • E05D7/08Hinges or pivots of special construction for use in suspensions comprising two spigots placed at opposite edges of the wing, especially at the top and the bottom, e.g. trunnions
    • E05D7/082Hinges or pivots of special construction for use in suspensions comprising two spigots placed at opposite edges of the wing, especially at the top and the bottom, e.g. trunnions the pivot axis of the wing being situated at a considerable distance from the edges of the wing, e.g. for balanced wings
    • E05D7/084Hinges or pivots of special construction for use in suspensions comprising two spigots placed at opposite edges of the wing, especially at the top and the bottom, e.g. trunnions the pivot axis of the wing being situated at a considerable distance from the edges of the wing, e.g. for balanced wings with a movable pivot axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 68: Schlosserei.
Der Zweck der nachstehend beschriebenen Vorrichtung ist die Herstellung von Fenstern, welche sich nach innen oder aufsen öffnen lassen und dabei doch einen luftdichten Verschlufs darbieten sollen.
Fig. ι zeigt eine Ansicht des neuen Fensters von innen,
Fig. 2 einen Querschnitt durch das Fenster nach X-X, Fig. 1,
Fig. 3 einen Horizontalschnitt nach Y-Y, Fig. ι, mit einem nach aufsen geöffneten Fensterflügel,
Fig. 4 desgleichen; der Fensterflügel ist nach innen geöffnet;
Fig. 5 bis 8 zeigen Einzelheiten der Scharniere.
Die Fensterflügel b b sind mittelst Doppelscharniere g g an dem Fensterrahmen h h drehbar befestigt. Der Fensterrahmen h h hat unten geriffelte Flächen ii, auf welchen der untere, entsprechend geriffelte Fensteranschlag α gelegt wird, so dafs der Eintritt von Zugluft zwischen h und i möglichst erschwert wird. Der untere Fensteranschlag α ist aus zwei Theilen a2 as hergestellt, die ebenfalls mit Riffelungen in einander greifen, und legt sich an seinen beiden Enden mittelst Abrundungen <z4 in den Fensterrahmen h ein. a5 ist eine Vorrichtung zum Festhalten des einen Fensterflügels, damit die geschlossenen Fensterflügel nicht nach aufsen schlagen können.
Der äufsere Scharnierflügel gl ist an der inneren Seite des Fensterflügels, der andere g3 am Fensterrahmen befestigt. Das Mittelstück g2 ist entsprechend der Fensterfuge gekröpft. Soll nun ein Fensterflügel b nach aufsen geöffnet werden, so wird um g3 gedreht, Fig. 3. Sind derart beide Fensterflügel auswärts bewegt, so kann man zunächst den unteren Fensteranschlag a, in seine beiden Theile d2 a3 zerlegt, herausnehmen und dann die Fensterflügel nach innen öffnen. Dazu dreht man dieselben um den Theil g1, wie in Fig. 4 angegeben ist. Die Büchsen c, Fig. 6 bis 8, der Scharniertheile gl sind auf einem grofsen Theil ihres Umfanges mit schraubenförmigen Stützflächen versehen, ebenso auch die Büchsen e der Mitteltheile g1 (bei d). Hierdurch sollen die Fensterflügel beim Drehen um das Scharnier gx um so viel gesenkt werden, als die Höhe des oberen Bordes/ an den Fensterflügeln beträgt, so dafs die letzteren nunmehr frei nach innen durchschlagen können, wobei vorausgesetzt ist, dafs der durch Wegnahme des Anschlages a gewonnene Raum etwas mehr als die Höhe des Bordes/ beträgt. Beim Bewegen des nach aufsen gedrehten Fensterflügels b nach innen zu, also aus der Lage Fig. 3 in die Lage Fig. 4, gleitet die Kante b1 der Büchse .c, sobald sie über die Kante a1 der Büchse e des Scharniertheiles g2 hinausgedreht wird, an der schrägen Fläche d des Scharniertheiles g2 abwärts. Infolge dessen senkt sich der Fensterflügel b, und zwar um etwas mehr, als die Höhe des Bordes / beträgt. Das Oeffnen der Fensterflügel nach innen ist somit trotz der Anordnung der die Dichtung bewirkenden Borde / und k ermöglicht, sobald der untere Fensteranschlag α aus dem Fensterrahmen herausgenommen ist.
Um das Ansammeln von Schwitzwasser an
den Fenstern und das Abfliefsen desselben in den unteren Fensteranschlag α zu verhüten und dadurch auch im Winter das Einfrieren der Fensterflügel zu verhindern, ist an der Innenseite der Fensterflügel unterhalb der Glasscheibe eine Rinne I angeordnet, welche das Schwitzwasser sammelt und dessen Ablaufen auf den unteren Fensteranschlag verhindert. Zwischen den Fensterflügeln und dem Fensterrahmen bezw. dem unteren Fensteranschlag können Gummi- oder andere Dichtungsschnüre zum Zwecke des Abdichtens der Fensterflügel eingesetzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-A NSP ruch:
    Eine Vorrichtung zum Oeffnen von Fensterflügeln (b) nach innen und aufsen, gekennzeichnet durch die Verbindung derselben mit dem Fensterrahmen h mittelst der Doppelscharniere g·, an welchen die ,die Fensterflügel mit dem Scharniertheil g2 verbindenden Büchsen c und e schräge Flächen d besitzen, um nach der Entfernung des beweglichen unteren Anschlages α eine derartige Senkung der Fensterflügel zu gestatten, dafs diese behufs Oeffnens nach innen mit dem Bord f unter dem oberen festen Anschlag hindurchgehen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT46340D Vorrichtung zum Oeffnen von Fensterflügeln nach Innen und Aufsen Expired - Lifetime DE46340C (de)

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