DE99640C - - Google Patents
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- DE99640C DE99640C DENDAT99640D DE99640DA DE99640C DE 99640 C DE99640 C DE 99640C DE NDAT99640 D DENDAT99640 D DE NDAT99640D DE 99640D A DE99640D A DE 99640DA DE 99640 C DE99640 C DE 99640C
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- 238000009423 ventilation Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D25/00—Window arrangements peculiar to rail vehicles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Window Of Vehicle (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20 O Eisenbahnbetrieb.
EMIL BIAN in REDINGEN (Luxemburg). Fenster für Eisenbahnwagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. Dezember 1897 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein um eine senkrechte Achse drehbares Fenster für Eisenbahnwagen,
welches derart eingerichtet ist, dafs bei seiner Oeffnung eine Lüftung des Wageninnern
stattfindet, während das Eindringen von Staub und Regen in den Wagen gleichzeitig
vermieden wird.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform dieses Fensters in
Fig. ι in der Vorderansicht, in
Fig. 2 im senkrechten Schnitt und in
Fig. 3 in einem horizontalen Schnitt dargestellt.
Fig. 4 ist ein Querschnitt in geschlossener und
Fig. 5 ein Querschnitt in gehobener Rahmenstellung.
Der äufsere Rahmen α besitzt einen zur
Aufnahme des inneren Fensterrahmens b bestimmten, sich nach unten etwas konisch verjüngenden
Ausschnitt. Der innere Fensterrahmen b pafst derart in den Ausschnitt des
aufseren Fensterrahmens a, dafs seine untere Kante auf der unteren Seite des Ausschnittes
des Fensterrahmes aufliegt. Der innere Fensterrahmen b ist um zwei in der senkrechten
Mittelachse des Fensters b liegende Bolzen d und e drehbar. Soll das innere Fenster b
gedreht werden, so mufs es in dem sich nach unten verjüngenden Ausschnitt des aufseren
Fensterrahmens α gehoben werden, um die Seiten aufser Berührung mit den Seiten des
Ausschnittes zu bringen. Nunmehr ist es möglich, den inneren Fensterrahmen b um die
beiden Bolzen d und e zu drehen und das Fenster zu öffnen.
Um das Fenster b heben zu können, ist es nöthig, dafs zwischen dem oberen Theil des
aufseren Fensters und dem oberen Theil des inneren Fensters ein Spalt f bleibt, welcher
beständig geschlossen zu halten ist, damit keine Zugluft oder Staub während des geschlossenen
Fensters in das Wageninnere dringt. Um dies zu erreichen, wird der obere Theil des inneren
Fensterrahmens von einem Falz g umfafst, welcher gestattet, den inneren Fensterrahmen b
zu heben und zu senken, ohne dafs eine Oeffnung des Spaltes f stattfindet. Der Falz g
ist mit dem Bolzen d fest verbunden und dreht sich beim Drehen des inneren Fensterrahmens
mit.
Beim Heben des inneren Fensterrahmens entsteht zwischen dem unteren Theil des
letzteren und dem unteren Theil des Fensterrahmens gleichfalls ein Spalt, dessen schädlicher
Einflufs durch die nachstehend beschriebene Schliefsvorrichtung vermieden wird. Im inneren
Fensterrahmen ist ein Bolzen e angeordnet und im aufseren Rahmen eine Leiste i befestigt,
welche in der Mitte einen Ring r trägt. Der Bolzen des inneren Rahmens kann sich in dem
Ring auf- und niederheben lassen. Hebt man das Fenster, so wird der obere Theil der
Leiste sichtbar, und schliefst man es, so greift die Nuth, welche am unteren Theile des inneren
Fensters ausgeschnitten ist, in die Leiste ein. ,..
Gleichzeitig dient die Leiste i bei geschlossenem Fenster als Sperrung gegen gewaltsames
Aufdrehen des inneren Fensterrahmens, falls derselbe vorher nicht gehoben worden ist.
Die Wirkung dieses Fensters ist aus Fig. 3 ersichtlich. Auf das geöffnete innere Fenster b
wird entgegengesetzt zur Fahrrichtung (Fahrrichtung Pfeil k) ein Luftdruck ausgeübt. Infolge
dieses entgegengesetzt zur Fahrrichtung wirkenden Luftzuges wird die im Wagen befindliche
Luft in der Richtung des Pfeiles / aus dem Wagen herausgezogen, so dafs eine stete Ventilation stattfindet. In das Innere des
Wagens kann kein Staub gelangen, da er einer Ebene begegnet, die das Eindringen verhindert.
Zur besseren Abdichtung des äufseren und inneren Fensterrahmens sind die seitlichen
Kanten des inneren sowie des äufseren Fensterrahmens abgerundet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Fenster für Eisenbahnwagen, dadurch gekennzeichnet, dafs der innere Drehfenster-Rahmen (b) sich nach unten konisch verjüngt und in dem eine entsprechende Oeffnung besitzenden äufseren Schiebefenster-Rahmen (a) etwas gehoben.und dann infolge des zwischen beiden Fensterrahmen entstehenden Zwischenraumes leicht gedreht werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE99640C true DE99640C (de) |
Family
ID=370500
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT99640D Active DE99640C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE99640C (de) |
-
0
- DE DENDAT99640D patent/DE99640C/de active Active
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