DE2139086A1 - Fensterheber für vertikal unterteilte Türfenster von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Fensterheber für vertikal unterteilte Türfenster von Kraftfahrzeugen

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Stuart M. Birmingham; Gebhard Harold C Livonia; Rado Julius Birmingham; Mich. Frey (V.St.A.)
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Ford-Werke AG, 5000 Köln
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  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)
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Description

PATENTANWALT E'IPL ING. HANS- PETER GAUGER
P.A. DIPL. ING. H.-P. GAUCEB · β MÜNCHEN 81 · EFFNERSTR. 43
8 MÜNCHEN 81
EFFNERSTRASSE 43 TELEFON 08H / 980 762
TELEGRAMMADRESSE: CAUPAT MÖNCHEN
IHR ZEICHEN: YOUR REF.;
MEIN ZEICHEN: GFK-2587 MY REF.:
DATUM : DATE:
k Aug, 1971
Anwaltsakte; GFK-2587
FORD-WERKE AKTIENGESELLSCHAFT, 5 Köln-Deutz, Ottoplatz 2
"Fensterheber für vertikal unterteilte Türfenster von Kraftfahrzeugen."
Die Erfindung betrifft einen Fensterheber für vertikal in ein kleineres Lüftungsfenster und in ein größeres Sihtfenster unterteilte Türfenster von Kraftfahrzeugen.
Die Türfenster der heutigen Kraftfahrzeuge sind in der Regel unterteilt in ein im wesentlichen dreieckförmiges, um eine vertikale Drehachse ausschwenkbares Ausstellfenster als Lüftungsfenster und in ein Sichtfenster, das zur Öffnung vertikal bewegt werden kann. Für Kraftfahrzeug©,, die mit
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Vollsicht-Windschutzscheiben oder «it solchen Windschutzscheiben ausgerüstet sind, die sehr stark nach rückwärts geneigt sind, hat es sich aus konstruktiven GrUnden in Einzelfällen fUr erforderlich gezeigt, auf solche dreieckförmigen Anstellfenster zu verzichten, weil keine Möglichkeit fUr die Anordnung der vertikalen Schwenkachse gesehen wurde· Da diese eine Rahmenkonstruktion voraussetzt, muß generell auf solche dreieckförmigen Anstellfenster auch dann verzichtet werden, wenn fUr die Kraftfahrzeugtüren rahmenlose Fenster konzipiert sind, welches Vorgehen sich aber zwischenzeitlich als nachteilig erwiesen hat, weil in die Kraftfahrzeuge eingebaute BelUftungssysteme nicht vollkommen die über ein solches Luftungsfenster erzielbare Belüftung des Wageninneren auszugleichen vermögen·
In der US-Patentschrift 1 770 747 ist der Gedanken niedergelegt, daß der Bereich unmittelbar hinter den seitlichen StUtzsöulen fUr die Windschutzscheibe bei fahrendem Kraftfahrzeug ein Bereich niedrigen Druckes ist· Wird deshalb in diesem Bereich ein Lüftungsfenster vorgesehen, dann kann bei dessen öffnung ©inc ausreichende Belüftung des Wageninneren sichergestellt werden. In dieser Patentschrift ist weiterhin der Gedanken niedergelegt, da« Tüsfeoster in ein kleineres Lüftungsfenster und in ein größeres Sichtfensio? vertikal zu unterteilen, wobei für jeden Fensterteil ein eigener Fensterheber vorgesehen ist, die unabhängig voneinander bedienbar sind.
Vor diesem Hintergrund liegt dbr vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, für &üi&h<s vertikal unterteilten Türfenster von Kraftfahrzeugen einen Fensterheber zu schaffen, der sowohl dm kleinere Luftungsfenster wie auch das gsESere Sichtfenster bei konstruktiv einfacher Ausführungsform bedienen MUt·
Diese Aufgabe wird nach der vorliegenden Erfindung durch die Bereit-
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stellung eines Fensterhebers gelöst, der gekennzeichnet ist durch zwei je mit einem Fensterteil gelenkig verbundene Antriebsorme, die aufeinanderfolgend so beweglich sind, daß beim Öffnen des Fensters zunächst nur das kleinere Luftungsfenster und dann dieses kleinere Lüftungsfenster zusammen mit dem größeren Sichtfenster bewegt wird, wobei beim Schließen des Bensters diese Reihenfolge umgekehrt ist· Die beiden Amtriebsarme sind dabei vorzugsweise um eine gemeinsame Achse schwenkbar^ wobei der Antriebsarm fUr das Luftungsfenster durch ein um eine parallele Achse drehbares Zahnsegment Über einen Antriebslenker ontreibbor s©in sollte, der mit dem Antriebsarm für das Sichtfenster eine mit ©irssra toten Gang versehene Verbindung aufweist· Dabei ist weiterhin vorzugsweise vorgesehen, daß die Bewegung des Antriebsarmes for das Siebtfetsster durch einen durch den Antriebsarm für das Lüftungsfenster betätigtes1®« Ri@g@lra©ehanismus sperrbar ist·
Nach weiteren bevorzugten Gesteltungsra®rkmal©n des G£"fifi)<d!wigsi©slß©n Fensterhebers sollte der Antrisbscsrra for des Lüftungsfenster rait di©s©m über einen en ihm im wesentliehen raittig sehwsOTkbas· §©1<5ΐ@©^@ίΐ FyfaswtgQi= lenker gelenkig verbunden s®inff des· ars seines ©inen Etido o@ mn ©i(ra©B tOrfesten Stsuerlenker angelenkt ist, doß der ÄnX©raücpe3Pofs-fe
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Bereitgestellt wird damit nach der vorliegenden Erfindung ein Fensterheber fUr vertikal in ein kleineres Luftungsfenster und in ein größeres Sichtfenster unterteilte ITürfenster von Kraftfahrzeugen, welcher im Vergleich zu dem bekannten Vorschlag weniger aufwendig baut und der es sowohl bei motorischem wie auch bei manuellem Antrieb erlaubt, daß sowohl die Öffnung des Luftungsfensters wie auch die mit dieser gekoppelte Öffnung des Sichtfensters in jedem Stadium des jeweiligen Öffnungsvorganges unterbrochen werden kann.
Die Erfindung wird nachfolgend fUr diese und weitere Merkmale anhand f eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausfuhrungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Perspektivansicht des Fensterhebers in seiner Gesamtheit, Fig. 2 eine Vorderansicht des Fensterhebers in einer Darstellung der Relativlagen der einzelnen Bauteile bei geschlossenem TUrfenster,
Fig. 3 eine der Fig. 2 entsprechende Vorderansicht des Fensterhebers in einer Darstellung der Relativlagen der einzelnen Bauteile bei voll geöffnetem Lüftungsfenster und noch geschlossenem Sichtf enster, und
Fig. 4 eine den Fig. 2 und 3 entsprechende Vorderansicht des Fensterhebers in einer Darstellung der Relativlagen der einzelnen Bau-" teile bei voll geöffnetem TUrfenster.
In Fig. 1 ist mit 10 der Umriß einer Kraftfahrzeugtür angedeutet, die in bekannter Weise zwischen ihrem Innenblech 11 und ihrem Außenblech 12 die verschiedensten Mechanismen aufnimmt, so insbesondere eine der Führung des Türfensters dienende Führung 13 mit Führungsschiene 14 und einen in seiner Gesamtheit mit 15 bezeichneten Fensterheber, der nach der Lehre der vorliegenden Erfindung gestaltet ist. Das Türfenster 16 ist vertikal in wenigstens zwei Teile unterteilt, nämlich in ein vorne liegendes, kleineres Lüftungsfenster 17 und in ein gerößeres Sichtfenster18
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Diese beiden Fensterteile 17, 18 lassen sich mittels des Fensterhebers 15 aufeinanderfolgend bewegen, derart, daß beim Öffnen des Fensters zunächst nur das kleinere Luftungsfenster 17 und dann dieses kleinere Luftungsfenster zusammen mit dem größeten Sichtfenster 18 bewegt wird, wobei beim Schließen des Fensters diese Reihenfolge umgekehrt ist.
Der Fensterheber 15 besteht aus einer vertikal ausgerichteten Montageplatte 19, die mittels Bolzen 21 an dem inneren TUrblech 11 befestigt ist. An dieser Montageplatte 19 ist bei 23 ein Zahnsegment 22 drehbar gelagert, das im veranschaulichten Ausfuhrungsbeispiel mittels eines Elektromotors 24 mit zugeordnetem Untersetzungsgetriebe antreibbar ist. Das Zahnsegment 22 kann stattdessen auch mittels einer Handkurbel Über ein Antriebsritzel angetrieben werden.
An der Montageplatte 19 sind weiterhin zwei Antriebsarme 26 und 27 um eine Schwenkachse 25 schwenkbar gelagert, die zu der Drehachse 23 des Zahnsegmentes 22 parallel ausgerichtet ist. Der bei geschlossenem Türfenster im wesentlichen horizontal ausgerichtete Antriebsarm 26 Überragt mit seinen beiden Armteilen 28 und 29 die Montageplatte 19. An dem Armteil 28 ist bei 33 ein Antriebslenker 31 angelenkt, dessen anderes Ende bei 32 an dem Zahnsegment 22 angelenkt ist. Zwischen dem Antriebslenker 31 und dem Antriebsarm 26 besteht also eine direkte Gelenkverbindung, ohne daß eine relative Bewegung dieser beiden Teile möglich ist.
An dem Ende des anderen Armteiles 29 ist bei 34 ein FUhrungslenker 35 im wesentlichen mittig angelenkt· Dieser FUhrungslenker 35 besitzt einen im wesentlichen S-förmig gestalteten oberen Armteil 36, der an seinem freien Ende eine Führungsrolle 37 lagert, die in einer Führungsschiene leäuft. Die Führungsschiene 38 ist an einem Stützblech 39 befestigt, das seinerseits an der unteren Kante des Luftungsfensters 17 befestigt ist. Der untere, im wesentlichen geradlinig ausgeführte Armteil 41 de» FUhrungslenkers 35isfcan seinem freien Ende bei 42 an einem Steuerlenker
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angelenkt, der bei 44 einen tUrfesten Gelenkpunkt besitzt.
Auch der zweite Antriebsarm 27 ist wie der Antriebsarm 26 im wesentlichen mittig bei 25 schwenkbar gelagert. Sein verbreitert ausgeführter linicer Armteil 45 besitzt einen gekrümmt ausgeführten FUhrungsschlitz 46 für die zapfenförmig ausgeführte Gelenkverbindung 33 zwischen dem Antriebslenker 31 und dem Antriebsarm 26. Die Schwenkachse 25 der beiden Antriebsarme 26 und 27 bildet gleichzeitig den ^rUmmungsmittelpunkt fUr diese Schlitzführung 46, die somit eine mit einem toten Gang versehene Verbindung zwischen den beiden Antriebsarmen darstellt. Der andere Armteil 47 des Antriebsarmes 27 lagert endseitig eine Rolle 48, die in einer Führungsschiene 49 geführt ist. Diese Führungsschiene 49 ist an einem Stützbleeh 51 befestigt, das seinerseits an der unteren Kante des Sichtfensters 18 befestigt ist. Das Stutzblech 51 bildet einen Teil der Führungsschiene 14, welche den hinteren Bereich des Fensters 16 fuhrt, wenn dieses geöffnet bzw. geschlossen wird. Ein weiteres Stutzblech 52 ist im vorderen Bereich des Sichtfensters 18 an diesem befestigt, und dieses Stützbleeh lagert Rollen 53, welche mit der ScheibenfUhrung 13 zusammenwirken« Diese ScheibenfUhrung 13 besitzt eine Führungsschiene 54, in welcher Rollen 55 laufen, die an dem Stutzblech 39 des Luftungsfensters 17 gelagert sind® An dem Sichtfenster 18 ist schließlich noch eine Abdichtschiene 56 befestigt, welche der vertikalen Führung des Lüftungsfensters 17 dient.
Es itweiterhin eine flache Spiralfeder 57 vorgesehen, deren freies Ende 58 an der Montageplatte 19 verankert ist und welche durch den im Uhrzeigersinn beim Absenken des Sichtfensters 18 verschwenkenden Antriebsarm 27 vorgespannt wird, um so das Heben des Sichtfensters wie bei den herkömmlichen Fonsterhebern zu unterstutzen· Weiterhin ist ein in seiner
esamtheit mit 59 bezeichneter Riegelmechanismus vorhanden, welcher den Antriebsarm 29 für ein Verschwenken zum Absenken des Sichtfensters 18 solanp sperrt bis der verschwenkende Antriebsarm 26 das Luftungsfenster
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voll geöffnet hat. Dieser Riegelmechanismus 59 besteht aus einer Riegelplatte 61, die bei 62 an dem Armteil 45 des Antriebsarmes 27 schwenkbar gelagert ist. Diese Riegelplatte 61 besitzt einen gekrümmten Führungsschlitz 63, der zu dem FUhrungsschlitz 46 des Antriebsarmes 27 komplementär ausgebildet ist und an seinem oberen Ende in einer Abbiegung 64 endet. Wenn der Gelenkzapfen 33 am oberen Ende der beiden Fuhrungsschlitze 46 und 63 angelengt ist, kann er anschließend in diese Abbiegung 64 vorgeschoben werden, bzw. es wird dann diese Abbiegung 64 Über den Gelenkzapfen 33 vorgeschoben, indem dann die Riegelplatte 61 im Uhrzeigergegensinn durch eine Feder 65 verschwenkt wird, deren eines Ende 66 an einer Verlängerung 67 der Riegelplatte 61 und deren anderes Ende 68 in einer Öffnung des Antriebsarmes 27 verankert ist. Aus Fig. 2 ist erkenn» bar, daß bei geschlossenem Türfenster die beiden Enden 66 und 68 dieser Feder 65 eng beiander liegen, so daß die Feder 65 dann die Riegelplatte im Uhrzeigergegensinn vorspannt. Die Riegelplatte 61 ist schließlich noch mit einer Aussparung 69 versehen, in weiche eine Türfeste Sperrklinke einfaßt, solange nur das Luftungsfenster 17 bewegt wird, wird aber auch das Sichtfenster 18 bewegt, dann löst sich die Riegelplatte 61 von dieser Sperrklinke, wie dies in Fige 3 gezeigt ist.
Der vorstehend beschriebene Fensterheber 15 arbeitet num wi<§ folgt» Zum öffnen zunächst nur des Lüftungsfensters 17 wird das Zahnsegment 22 eSursh den Elektromotor 24 mit zugeordnetem Untersetzungsgetriebe im Uhrzeigersinn gedreht» Dadurch wird der an diesem Zahnsegment 22 angelenkte An=- triebslenker 31 nach oben bewegt und folglich der ÄntrisbsQsm 26 gleichfalls im Uhrzeigersinn um die Achse 25 verschwenkte Das Verbindungsgelenk 34 zwischen dem Antriebsarm 26 und dem FUhru«igslenk@r 35 wird als© in Richtung des in Fig. 2 eingezeichneten Richtungspfeile 72 bewegt« Der Führungslenker 35 erfährt deshalb eine Bewegung nach untene und weil dieser Führungslenker bei 42 an dem Steuerlenker 43 eipleokt i§t? erfährt daduE-iglh das Vorbindungsgelenk 42 eine Bergung in Richtung d©§
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in Fig. 2 eingezeichneten Richtungspfeiles 73, also im Uhrzeigergegensinn bezogen auf den tUrfesten Anlenkpunkt 44 des Steuerlenkers 43. Die Bewegungdes FUhrungslenkers 35 nach unten hat ein Absenken and damit ein Öffnen des Lüftungsfensters 17 zur Folge, wobei der Anlenkpunkt 37 des Führungslenkers an dem Lüftungsfenster eine Bewegung in Richtung des in Fig. 2 eingezeichneten Richtungspfeiles 74 erfährt. Der Antriebsarm 26, der Führungslenker 35 und der Steuerlenker 43 sind so gestaltet und wechselseitig so angeordnet, daß der Anlenkpunkt 37 des FUhrungslenkers 35 an dam Lüftungsfenster 17 im wesentlichen vertikal nach unten bewegt wird, wobei es die Ausgestaltung dieses Anlenkpunktes als in der k Führungsschiene 38 geführte Führungsrolle 37 erlaubt, daß der Anlenkpunkt seitlich ausweichen kann. Es ist ohne weiteres erkennbar, daß das Absenken des Lüftungsfensters 17 jederzeit dadurch abgestoppt werden kann, daß die Stromzufuhr zu dem Elektromotor 24 unterbrochen wird.
Weil zwischen dem Antriebslenker 31 und dem Antriebsarm 27 eine mit einem toten Gang versehene Verbindung besteht, wird der Antriebsarm 27 solange nicht verschwenkt bis der Gelenkzapfen 33 am oberen Ende der Schlitzführungen 46 und 63 angelangt ist. Der Riegelmechanismus 59 sperrt für diese Zeitdauer, welche mit dem Öffnen des Lüftungsfensters 17 übereinstimmt, den Antriebsarm 27gegen ein Verschwenken, wie dies aus Fig. 2 erkennbar ist. Wenn nun der Gelenkzapfen 33 am oberen Ende der beiden Schlitzführungen 46 und 63 angelangt ist, dann wird die Riegelplatte 61 durch die Feder 65 im Uhrzeigergegensinn verschwenkt, so daß die Abbiegung 64 der Schlitzführung 63 der Riegelplatte 61 über den Gelenkzapfen 33 vorgeschoben wird. Dies hat zur Folge, daß der eine Flansch 69a der Aussparung 69 der Riegelplatte 61 sich von der Sperrklinke 71 1st, so daß eine weitere Drehung des Zahnsegmentes 22 im Uhrzeigersinn nunmehr auch eine Verschwenkung des Antriebsarmes 27 im Uhrzeigersinn bewirken kann. Diese Verschwenkung des Antriebsarmes 27 im Uhrzeigersinn hat zur Folge, daß dessen Anlenkpunkt 48 an dem Sichtfenster 18 in Rich-
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tung des in Fig· 3 eingezeichneten Richtungspfeiles 75 nach unten bewegt wird, so daß das Sichtfenster 18 jetzt eine Öffnung erfährt.
Der Antriebslenker 31 steuert andererseits gleichzeitig eine weitere Verschwenkung des Antriebsarmes 26 im Uhrzeigersinn. Der Führungslenker 35 erfährt jedoch eine Bewegungsumkehr zu dem Zeitpunkt, wenn der. Antriebsarm 27 in Bewegung versetzt wird, denn der Steuerlenker 43 wird dann im Uhrzeigersinn verschwenkt, wie dies aus der Gegenüberstellung der Fig. 3 und 4 erkennbar ist« Weil also einerseits der Anlenkpunkt 34 durch den weiterhin im Uhrzeigersinn verschwenkten Antriebsarm 26 im Uhrzeigersinn in Richtung des Richtungspfeiles 72 bewegt wird und andererseits der Anlenkpunkt 42 durch den Steuerlenker 43 eine Bewegungsumkehr erfährt, er also entgegen der Richtung des Richtungspfeiles 73 bewegt wird, hat dies zur Folge, daß jetzt die Führungsrolle 37 zwar weiterhin nach unten bewegt wird, sie aber jetzt ziemlich rasch nach links von der Montageplatte 19 weg bewegt wird und schließlich wieder nach oben angehoben wird. Dies geschieht, während der Antriebsarm 27 zum Absenken des Sichtfensters 18 im Uhrzeigersinn durch das Zdnsegment 22 Über den Antriebslenker 31 verschwenkt wird, und ist das Sichtfenster voll geöffnet, dann wird in bekannter Weise die Stromzufuhr zu dem Elektromotor 24 unterbrochen. Beide Fensterteile des TUrfensters 16 sind jetzt geöffnet.
Zum Schließen des TUrfensters wird das Zahnsegment 22 aus der Darstellung gemäß Fig. 4 im Uhrzeigergegensinn gedreht. Dadurch werden die beiden Antriebsarme 26 und 27 gleichfalls im Uhrzeigergegensinn um ihre gemeinsame Achse 25 verschwenkt, was zur Folge hat, daß jetzt in der umgekehrten Reihenfolge zunächst das Sichtfenster 18 gemeinsam mit dem Luftungsfenster 17 bewegt wird, und ist das Sichtfenster 18 geschlossen, dann wird anschließend die Schließung des Lüftungsfensters 17 eingeleitet. Zu diesem Zeitpunkt erfaßt dann der andere Flansch 69b die Sperrklinke 71, so daß bei der weiteren Drehung des Zahnsegmentes 22 dann die Riegelplatte 61 im Uhrzeigersinn gegen die Kraft der Feder 65 verschwenkt wird, so daß schließlich der Gelenkzapfen 33 aus der Abbiegung 64 herausbewegt
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und in die beiden Führungsschlitze 63 und 46 hineinbewegt wird, die dann wieder deckungsgleich aufeinanderliegend Der Gelenkzapfen 33 kann also zum unteren Ende dieser FUhungsschlitze wandern, wenn bei der weiteren Drehung des Zahnsegmentes 22 im Uhrzeigergegensinn das Luftungsfenster nach Schließung des Sichtfensters geschlossen wird· Auch diese Schließung der beiden Fensterteile kann selbstverständlich jederzeit dadurch abgestoppt werden, daß die Stromzufuhr zu dem Elektromotor 24 unterbrochen wird.
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Claims (7)

Ansprüche
1. J Fensterheber für vertikal in ein kleineres Lüftungsfenster und in
ein größeres Sichtfenster unterteilte Türfenster von Kraftfahrzeugen, gekennzeichnet durch zwei je mit einem Fensterteil (17, 18) gelenkig verbundene Antriebsarme (26, 27), die aufeinander folgend so beweglich sind, daß beim Öffnen des Fensters (16) zunächst nur das kleinere Lüftungsfenster (17) und dann dieses kleinere !lüftungsfenster (17) zusammen mit dem größeren Sichtfenster (18) bewegt wird, wobei beim Schließen des Fensters diese Reihenfolge umgekehrt ist.
2. Fensterheber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Antriebsarme (26, 27) um eine gemeinsame Achse (25) schwenkbar sind und daß der Antriebsarm (26) für das Lüftungsfenster (17) durch ein um eine parallele Achse (23) drehbares Zahnsegment (22) über einen Antriebslenker (31) antrabbar ist, der mit dem Antriebsarm (27) für das Sichtfenster (18) eine mit einem toten Gang versehene Verbindung (33, 46) aufweist.
3. Fensterheber nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Antriebsarmes (27) für das Sichtfenster (18) durch einen durch den Antriebsarm (26) für das Lüftungsfenster (17) betätigbaren Riegeimechanismus (59) sperrbar ist.
4. Fensterheber nach einem der Ansprüche 1 bis 3? dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsarm (26) für dos Lüftungsfenster (17) mit diesem über einen an ihm im wesentlichen mittig schwenkbar gelagerten Führungslenker (35) gelenkig verbunden ist, der an seinem
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einen Ende so an einen tUrfesten Steuerlenker (43) angelenkt ist, daß der Anlenkpunkt (37) des FUhrungslenkers (35) an dem Luftungsfenster (17) bis zur vollständigen Öffnung desselben im wesentlichen vertikal und danach zur Ubesrhoiungsmoglichkeit des Sichtfensters (18) in einer seitlich ausweichenden Bahnkurve nach unten bewegt wird·
5. Fensterheber nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsgelenk (33) zwischen dem Antriebslenker (31) und dem Antriebsarm (26) für das Luftungsfenster (17) zapfenförmig ausgeführt und in einer Schlitzführung (46) am einen Ende des Antriebsarmes (27) ftJr das Sichtfenster (18) und in einer komplementär ausgebildeten Schlitzführung (63) einer an diesem Antriebsarm (27) schwenkbar gelagerten Riegelplatte (61) des Riegslmechanismus (59) gefuhrt ist, die gegen die Kraft einer Sperrfeder (65) durch das Varbindungsgelenk (33) ausschwenkbar ist, wenn dieses in eine Abbiegung (64) der Schlitzführung (63) in der Riegelplatte (61) vergeschoben wird.
6. Fensterheber nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlenkpunkt des FUhrungslenkers (35) an dem Lüftungsfenster (17) durch eine in diner Führungsschiene (38) geführte Führungsrolle (37) gebildet ist.
7. Fensterheber nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftungsfenster (17) in seiner vertikalen Bewegung durch eine an dem Sichtfenster (18) befestigte Abdicht schiene (56) geführt ist«
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Ό.
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