DE463260C - Filmschaltvorrichtung mit Schlaeger fuer kinematographische Apparate - Google Patents

Filmschaltvorrichtung mit Schlaeger fuer kinematographische Apparate

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DE463260C
DE463260C DEP52475D DEP0052475D DE463260C DE 463260 C DE463260 C DE 463260C DE P52475 D DEP52475 D DE P52475D DE P0052475 D DEP0052475 D DE P0052475D DE 463260 C DE463260 C DE 463260C
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Germany
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racket
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film switching
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DEP52475D
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JUAN SASTRE POCOVI
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/18Moving film strip by means which act on the film between the ends thereof
    • G03B1/20Acting means
    • G03B1/34Beaters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine FiImschaltvorrichtung für kinematographische Apparate, bei welcher die Fortschaltung des Films durch einen mittels eines Kurbelgetriebes angetriebenen Schläger erfolgt.
Die Erfindung bezweckt, die Geschwindigkeit des Schlägers und die Zeit seines Stillstandes, durch welche die Schnelligkeit des Bildwechsels und die Vorführungsdauer jedes Bildes bestimmt werden, zu regeln.
Gemäß der Erfindung geschieht dies in der Weise, daß das eine Gelenklager der Pleuelstange des den Schläger antreibenden Kurbelgetriebes auf ihrem Antriebsschwungrad in wählbarer Entfernung von dessen Drehachse feststellbar ist, und daß in das Antriebsgestänge ein Leerlauf eingeschaltet ist, der die durch die Verstellung des Gelenklagers veränderte Hublänge der Pleuelstange ausgleicht und zugleich den Stillstand des Schlägers bestimmt. Dieser Leerlauf besteht vorteilhaft aus einem mit dem Schläger verbundenen gegabelten Hebel, der ein am Ende der Antriebspleuelstange vorgesehenes, in einer festen Schlitzführung laufendes Gleitstück umfaßt und dessen Zinken so abgebogen sind, daß bei der einen Endstellung der Gabel der Gabelschlitz in die Richtung der Schlitzführung fällt. Der mit der Gabel verbundene Schläger kommt daher während der Zeit zum Stillstand, während welcher die Gleitstückrolle diesen Teil des Gabelschlitzes durchläuft. Es wird somit für den Antrieb der Gabel und damit des Schlägers nur ein Bruchteil der Pleuelstangenbewegung ausgenutzt.
Die Anordnung nach der Erfindung gestattet es, das Verhältnis der Zeitdauer, die benötigt wird, um den Film um eine Bildhöhe weiterzuschalten, zu der Zeitdauer, während der ein Bild vor dem Fenster stillsteht, so klein wie möglich zu machen, so daß die Blendenöffnung verringert werden kann und eine große Helligkeit der Bilder erzielt wird.
In der Zeichnung· ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι eine schematische Ansicht der gesamten Schaltvorrichtung,
Abb. 2 die am gleitenden Ende der Pleuelstange getroffene Einrichtung,
Abb. 3 die mit abgebogenen Zinken versehene Gabel.
Der Film 1 läuft von der Entnahmetrommel zwischen den Zuführungsrollen 2, 3 und 4 zum Bildfenster 5 und von da in knieförmiger Umbiegung unter einem auf der Schwingwelle 6 sitzenden Schläger 7 weg, der sich über die gesamte Filmbreite erstreckt, zwischen den Abführungsrollen 42, 40, 41 zur Aufnahmetrommel.
Die periodische Klopfbewegung des Schlägers 7 wird von einem auf der Antriebswelle
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30 gesetzten Schwungrad 8 herbeigeführt, das eine radiale Nut 9 besitzt, in der das Gelenklager 10 einer Pleuelstange 11 befestigt ist. Die Pleuelstange 11 veranlaßt ein Gleitstück 12 zu einer hin- und hergehenden Bewegung in einem Schlitz 13 eines festen Kör-• pers 14. Ein in den Stein 12 eingesetzter Zapfen 15 greift in eine bei 17 gelagerte Gabel 16, die unter der Einwirkung des Steines 12 Schwingungen ausführt.
Die Gabel 16 ist auf der Schwingwelle 6 des Hebels 7 befestigt, so daß die Bewegung des Hebels 7 mit der der Gabel v6 übereinstimmt.
Die beiden Zinken 43, 44 der Gabel 16 sind in der Weise knieförtnig abgebogen, daß bei der einen Endstellung der Gabel ιό das Ende der Lücke zwischen den beiden Zinken mit dem Führungsschlitz 13 zusammenfällt.
Infolgedessen wird die Gabel überhaupt nur während der kurzen Zeit angetrieben, wenn der Zapfen 15 sich im hinteren Stück des Schlitzes der Gabel 16 bewegt. Wird infolge Verstellung des Kurbelzapfens 10 innerhalb des radialen Schlitzes 9 der Ausschlag des Schlägers 7 verändert, so verändert sich auch der Hub des Zapfens 15 innerhalb des Gabelschlitzes, hingegen fällt der nämliche Bruchteil der Zapfenbewegung wie bei der früheren Einstellung in den unwirksamen Teil des Gäbelschlitzes, so daß das günstige Verhältnis zwischen der Dauer des Bildwechsels und der Dauer der Vorführung eines Einzelbildes erhalten bleibt.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Filmschaltvorrichtung für kinematographische Apparate, bestehend aus einem durch Kurbelgetriebe angetriebenen Schläger, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Gelenklager (10) der Pleuelstange (11) dieses Kurbelgetriebes auf ihrem Antriebsschwungrad (8) in wählbarer Entfernung von dessen Drehachse (30) feststellbar und zum Ausgleich der Hublänge in das Antriebsgestänge ein Leerlauf eingeschaltet ist.
2. Filmschaltvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Leerlauf aus einem mit dem Schläger (7) verbundenen gegabelten Hebel (16) besteht, der ein am Ende der Antriebspleuelstange (11) vorgesehenes Gleitstück (15) umfaßt, welches außerdem in einer festen Schlitzführung (12, 13) läuft, in deren Richtung bei der einen Endstellung der Gabel (16) die abgebogenen Enden der -Gabelzinken (43, 44) fallen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP52475D 1924-11-07 1925-02-27 Filmschaltvorrichtung mit Schlaeger fuer kinematographische Apparate Expired DE463260C (de)

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