DE460386C - Vorrichtung zur Verschweissung der Schienenenden mittels des aluminothermischen oder eines aehnlichen Schweissverfahrens ohne Stoerung des Verkehrs - Google Patents
Vorrichtung zur Verschweissung der Schienenenden mittels des aluminothermischen oder eines aehnlichen Schweissverfahrens ohne Stoerung des VerkehrsInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K23/00—Alumino-thermic welding
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)
Description
Die Vorrichtung· nach der Erfindung ermöglicht die Verschweißung der Enden, von
Schienen, insbesondere von Rülenschienen, mittels des aluminothermischen oder eines
ähnlichen Verfahrens, ohne den Verkehr auf den Schienen zu stören, indem sie die Teile
der Gießform in passender Lage zu den Enden der zu verschweißenden Schienen hält
und jede Bewegung der ausgerichteten Schienenenden nach der Anbringung der Form trotz des Verkehrs verhindert. Zweckmäßig
wird die Vorrichtung mit einer flachen, doppelseitig geneigten Rampe verbunden, welche
den Stoß überbrückt, um die Schienenenden und ihre Befestigungsmittel während des Verkehrs
zu entlasten.
Die Zeichnung zeigt Ausführungsformen der Vorrichtung nach der Erfindung. Abb. 1
ist eine Aufsicht auf die Vorrichtung, nachdem sie an einer gebräuchlichen Straßenbahnschiene
angebracht ist, Abb. 2 eine Seitenan-sicht, Abb. 3 ein Querschnitt nach der Linie
3-3 der Abb. 1; Abb. 4 ist eine schaubildliche Ansicht eines der Joche zur Befestigung der
einen 3HaIfte der Gießform an den Schienenenden:
Abb. 6 ist eine in der Schienenrichtung gesehene Seitenansicht der Vorrichtung, welche gleichzeitig den aluminothermischen
Schmelztiegel, in Gebrauchsstellung zeigt; Abb. 7 ist eine Aufsicht auf eine andere Aus-'
führungsform der Vorrichtung; Abb. 8 ist ein Querschnitt nach der Linie 8-8 der Abb. 7.
In den Abb. 1 bis 6 sind 1 und 2 die Hälften eines Formkastens,, welche aus zwei
Seitenwänden, einer Stirnwand und einem Boden bestehen und oben offen sind. Die Formkästen
entsprechen an den einander zugekehrten Seiten genau dem Querschnitt der Schienen, so daß sie nach ihrer Anbringung
die letzteren dicht einschließen, während ihre Oberkanten mit der Lauffläche der Schienen
abschneiden.
Jede der Formkastenhälften 1 und 2 wird in ihrer Lage an den zu schweißenden Schienenenden
durch die Joche 4 gehalten, welche seitliche Ansätze 5 besitzen, in denen den Schienenlöchern entsprechende Bohrungen
vorgesehen sind. Mittels der Bolzen 7 werden die Joche miteinander und mit den Schienenenden
verschraubt, worauf die Joche nach Art von Laschen eine starre Verbindung der ausgerichteten Schienen herstellen und auch
beim Überfahren sichern. Jedes Joch ist etwas breiter als die Formkastenhälften, und letztere
werden durch die Schrauben 10 an die Schienen angepreßt.
In dem Formkasten wird nach seiner Befestigung an den Schienen die aus Sand,
Lehm o. dgl. bestehende Form nebst Einguß- und Steigeöffhungen in bekannter Weise
angebracht. Es ist auch, angängig, in den Formkastenhälften vor ihrer Anbringung an
den Schienen die Formen mittels Leeren herzustellen.
Nunmehr kann die Verschweißung der ίο Schienenenden mittels des aluminothermischen
oder 'eines ähnlichen Verfahrens ohne
Störung des Verkehrs geschehen, da die Räder der Fahrzeuge über den Schienenstoß
rollen, ohne die Form zu beschädigen und ohne die Schienenenden aus ihrer Richtung zu
bringen.
Um das Ausgießen der aluminothermischen Beschickung- zu erleichtern, ist das auf den
Außenseiten des Gleises liegende Joch 4 mit einem Ansatz 11 versehen, welcher die senkrechte
Stange 13 trägt, an welcher mittels einer Muffe und des Armes 14 der die Beschickung·
enthaltende Schmelztiegel 16 drehbar befestigt ist, so daß er leicht aus der
Verkehrslinie entfernt und wieder in die Gebrauchsstellung gebracht werden kann.
Sobald der Stoß fertiggestellt ist, kann die Vorrichtung· schnell entfernt und zur Herstellung
des nächsten Stoßes verwendet werden.
Um die zu " verschweißenden Schienenenden sowie die Form vor den schweren Erschütterungen
zu bewahren, welche die darüber rollenden Fahrzeuge ausüben, kann eine Rampe mit der Form und den sie tragenden
Jochen verbunden werden. Eine solche Rampe besteht nach Abb. 4 aus zwei keilförmigen
Stücken 21, welche auf der Lauffläche der Schienen liegen und ein beträchtliches Stück
nach beiden Seiten den Schienenstoß überragen. Diese Rampe ist mit seitlichen geschlitzten
Ansätzen 24 versehen, mittels weicher sie durch die Schraubenbolzen 32 an dem einen Joch befestigt werden. Um die
Rampe noch sicherer in ihrer Lage festzuhalten, ist sie mit seitlichen Zungen 22 versehen,
die in die Schienenrille 'eingreif en unter Freilassung des von dem Formkasten eingenommenen
Raumes. Eine solche Rampe dient als eine starre Brücke über den Enden der
Schienen, und die Fahrzeugräder rollen über sie, ohne .einen wesentlichen Druck auf die
Schienenenden auszuüben.
An Stelle der besichriebenen gesonderten Joche und Formkasteinhäliten können auch
die beiden Formkastenhälften nach Abb. 7 und 8 mit seitlichen Ansätzen 5' versehen
werden, welche mittels ihrer Bolzenlöcher an die Schienen geschraubt werden. In diesem
Falle wirken die Formkastenhälften als Lasehen, indem sie die Schienenenden festhalten,
und werden zweckmäßig aus Stahlguß hergestellt und mit Rippen u. dgl. rar
Verstärkung versehen. Die Herstellung der Formen und die Ausführung der Schweißung
ist dieselbe wie oben beschrieben.
Claims (2)
- Patentansprüche:I. Vorrichtung zur Verschweißung der Schienenenden mittels des aluminothermischen oder 'eines ähnlichen Schweißverfahrens ohne Störung des Verkehrs, gekennzeichnet durch einen, zweiteiligen Formkasten (1,2), dessen Hälften durch je eine jochförmige Lasche (4) mittels Schrauben (10) an die Schienenenden angepreßt werden, wobei die Laschen gleichzeitig die ausgerichteten Schienenenden während der Schweißung festhalten und eine an einer der Laschen befestigte, den Schienenstoß überbrückende flache zweiseitige Rampe (21) vorgesehen ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Formkastenhälften (1,2) und Laschen (4) ersetzt sind durch Fornikastenhälften (1', 2') mit seitlichen Ansätzen (ζ'), welche nach Art der Laschen die ausgerichteten Schienenenden während der Schweißung fest- go halten und die Formkastenhälften an die Scliienenenden anpressen, wobei die Rampe (21) an einer der Formkastenhälften befestigt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US460386XA | 1926-02-16 | 1926-02-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE460386C true DE460386C (de) | 1928-05-29 |
Family
ID=21941241
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE35203D Expired DE460386C (de) | 1926-02-16 | 1927-02-02 | Vorrichtung zur Verschweissung der Schienenenden mittels des aluminothermischen oder eines aehnlichen Schweissverfahrens ohne Stoerung des Verkehrs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE460386C (de) |
-
1927
- 1927-02-02 DE DEE35203D patent/DE460386C/de not_active Expired
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