DE459142C - Einband fuer Buecher, Hefte u. dgl. - Google Patents
Einband fuer Buecher, Hefte u. dgl.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
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Description
- Einband für Bücher, Hefte u. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf einen Einband für Bücher, Hefte u. dgl. Bei dem Einband kommen in bekannter Weise den Buchblock quer durchsetzende Heftklammern zur Verwendung. Diese Art des Einbandes wird mit Randheftung bezeichnet. Der Zweck der Erfindung ist, daß das Byich oder Heft im geöffneten Zustande vollkommen flach auf der Unterlage ruht und jede Seite des Buches sich in einer Ebene parallel zur Unterlage befindet, ohne daß das übliche Bestreben des Einbandes hervortritt, die Blätter in die Schließlage zu drehen infolge der starken Klemmwirkung und des dadurch bedingten Druckes auf die Blätter durch die Einbandmittel.
- Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Blätter des Buchblockes in der Nähe der Klemmerstelle jenseits der Blattrückenkante mit Einschnitten versehen sind, die den Blättern eine Beweglichkeit gegenüber den feste Strümpfe bildenden Heftstellen geben.
- Aus Festigkeitsrücksichten ist es vorzuziehen, jeden Einschnitt als zusammengesetzte Kurve auszubilden, derart, daß der mittlere Teil der Kurve gegenüber der Kleinmerstelle liegt und diese zum Teil umgibt, während die sich an den mittleren Teil der Kurve zu beiden Seiten ansetzenden Kurvenstücke flügelförmig verlaufen. Diese Enden der Kurvenstücke liegen zur Blattrückenkante abgewendet. Die Einschnitte können auch winkelförmig geformt sein.
- Die Erfindung ist auf den Zeichnungen beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: Abb. r eine schaubildliche Ansicht eines Buches oder Heftes mit den Einrichtungen gemäß der Erfindung, wobei der Deckel des Buches geöffnet ist um den Einband zu veranschaulichen.
- Abb.2 ist die schaubildliche Ansicht des geöffneten und flach ausgebildeten Buches oder Heftes.
- Abb. 3 ist ein Schnitt in Linie 3-3 der Abb. 2.
- Abb. d. bis 7 sind schaubildliche Ansichten verschiedener Ausführungsformen des Einbandes.
- Gemäß der Erfindung besitzen die übereinandergelegten Blätter a des Buches oder Heftes, die in der üblichen Weise von einem Deckel umschlossen werden, einen zusammenhängenden Einband, der durch zwei oder mehrere Krampen, Klammern oder ähnliche Organe c gebildet wird, die durch die Einbandkanten der Blätter a hindurchgehen und in der Längsrichtung der Einbandkanten in einem gewissen Abstand voneinander angeordnet sind. An einer Stelle vor oder in der Nähe einer jeden Einbandkrampe c sind sämtliche Blätter a, die auf diese Weise zusammengehalten werden, gelocht oder eingeschnitten, derart, daß ein sich in der Längsrichtung erstreckender Schlitz d gebildet wird, der zum Teil jede Einbandkrampe c umgibt. Dieser Schlitz wird durch geeignete Vorgänge hergestellt, beispielsweise mittels einer Schneidmaschine oder auch infolge Durchlochung der Blätter und darauf erfolgendes Aufreißen des perforierten Teiles zur Erzeugung des Schlitzes. Diese Durchlochungen können entweder eine kreisrunde oder auch eine längliche Form aufweisen.
- Der Schlitz d besteht vorzugsweise aus einer zusammengesetzten Kurve, wie es die Abb. i, 2, q. und 5 zeigen. Der Schlitz wird durch einen mittleren bogenförmigen Teil gebildet, der teilweise die Vorderseite der Befestigungskrampe c umgibt, während ein Paar entgegengesetzt gebogene flügelförmige Kurvenstücke sich zu beiden Seiten an den mittleren Kurventeil ansetzen und diese Kurvenstücke so verlaufen, daß sie sich von der Einbandkante e abwenden, entweder nach außen schräg verlaufend, wie es die Abb. i, 2 und 5 zeigen, oder auch rechtwinklig, wie es in der Abb. q. veranschaulicht ist.
- Es ist ersichtlich, daß mit den Blättern a des Buches oder Heftes, die auf diese Weise gelocht oder bei d vor den Einbandkrampen geschlitzt sind, die Einbandkrampen selbst in einem zusammenhängenden, sich zum Teil von den Blättern abhebenden Stumpf oder Blockfliegen, der eine bogenförmige Gestalt besitzt und nur in verhältnismäßig geringem Maße nach innen von der Einbandkante aus hervorsteht. Dieser Stumpf oder Block f kann an seinem äußersten Ende abgeschnitten ,werden, so daß eine kleine Ausnehmung g (Abb.5) entsteht, die gegenüber dem mittleren Teil des Schlitzes d liegt.
- Ferner ist ersichtlich, daß die Schlitze d die Querausdehnung der Blätter a an Stellen unterbrechen, die gegenüber den Einbandstümpfen fliegen, d. h.-gegenüber den eigentlichen Klemm- oder Einbandstellen der Bindung, so daß, wenn das Buch oder Heft geöffnet wird, diese Stümpfe f eine Lage rechtwinklig zum Tisch oder zu der Fläche einnehmen können, auf welcher das Buch oder Heft liegt. Die Blätter a des offenen Buches oder -Heftes sind einzeln und im Zusammenhang vollkommen frei von irgendeiner Beeinflussung der Einbandstümpfe. Die Blätter liegen aus diesem Grunde zu beiden Seiten des Einbandes flach aus, wie es die Abb. 2 - zeigt, ohne daß das Bestreben auftritt, daß das Buch selbsttätig zuklappt oder die Blätter sich umfassen, wie es bisher der Fall war, infolge des Klemmdruckes der Einbandorgane e.
- Es sei erwähnt, daß die Schlitze d in den übereinandergelegten Blättern a des Buches oder Heftes auch anders verlaufen können als in einer zusammengesetzten Kurve. Die Schlitze können beispielsweise V-förmig angeordnet sein, wie es die Abb,6 zeigt. Die Schlitze können auch aus Abschnitten bestehen, die Winkel einschließen, welche zum Teil das Einbandorgan c, wie es die Abb. 7 zeigt, umgeben.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE i. Einband für Bücher, Hefte u. dgl. unter Verwendung von den Buchblock quer durchsetzenden Heftklammern (Randheftung), dadurch gekennzeichnet, daß die Blätter des Buchblockes in der Nähe der Klemmerstellen jenseits der Blattrückenkante mit Einschnitten versehen sind, die den Blättern eine Beweglichkeit gegenüber den feste Stümpfe bildenden Heftstellen geben.
- 2. Einband für Bücher, Hefte u. dgl. nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, jeder Einschnitt aus einer zusammengesetzten Kurve besteht, deren mittlerer Teil gegenüber der Klemmerstelle liegt und diese zum Teil umgibt, während die sich an den mittleren Teil zu beiden Seiten ansetzenden Kurvenstücke flügelförmig verlaufen, wobei die Enden der Kurvenstücke zur Blattrückenkante abgewendet sind.
- 3. Einband für Bücher, Hefte u. dgl. nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Einschnitt winkelförmig ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB459142X | 1926-04-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE459142C true DE459142C (de) | 1928-04-30 |
Family
ID=10439077
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP54853D Expired DE459142C (de) | 1926-04-01 | 1927-03-17 | Einband fuer Buecher, Hefte u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE459142C (de) |
-
1927
- 1927-03-17 DE DEP54853D patent/DE459142C/de not_active Expired
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