DE458258C - Magnetmikrophonisches Relais - Google Patents
Magnetmikrophonisches RelaisInfo
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- DE458258C DE458258C DEN25101D DEN0025101D DE458258C DE 458258 C DE458258 C DE 458258C DE N25101 D DEN25101 D DE N25101D DE N0025101 D DEN0025101 D DE N0025101D DE 458258 C DE458258 C DE 458258C
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R7/00—Diaphragms for electromechanical transducers; Cones
- H04R7/16—Mounting or tensioning of diaphragms or cones
- H04R7/18—Mounting or tensioning of diaphragms or cones at the periphery
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Description
Die Erfindung betrifft ein magnetmikrophonisches Relais, bei welchem ein Mikrophon,
dessen bewegliche Kohlenelektrode mit einer Eisenmembran verbunden ist, vor den Magnetpolen
eines Dosentelephons angeordnet ist, so daß die Eisenmembran mittelbar durch die die Magnetspulen durchfließenden Ströme
beeinflußt wird.
Der Zweck der Erfindung besteht darin, ein Telephon-Mikrophonrelais von einfacher
Bauart zu schaffen, dessen Mikrophon leicht abgenommen werden kann, um die Eisenmembran
des Mikrophons und die Polstücke des Magneten staubfrei zu halten und sie gegen das Eindringen von Teilchen zu schützen,
welche das freie Schwingen der Membran beeinträchtigen könnten. Zu diesem
Zweck hat das Mikrophon die Form eines Stabes, welcher das Dosentelephon überbrückt
und auf diesem nur durch die magnetische Anziehung festgehalten wird. Zweckmäßig werden die Elektroden des
Mikrophons in einem Gehäuse von U-förmigem Querschnitt angebracht, dessen offene
Seite sich gegen die besonders geformte Muschel des Dosentelephons anlegt. Sie sind
mittels Feder und Schraube einstellbar, so daß ihre Stellung gegenüber den Magnetpolen
innerhalb des Gehäuses geregelt werden kann.
Ein sehr empfindliches Mikrophon wird durch Verwendung einer rautenförmigen Membran
erzielt, die mit ihren verjüngten Enden an ihrem Halter befestigt ist.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in drei Ausführungsbeispielen dar-
gestellt. Es zeigen:
Abb. ι einen Längsschnitt,
! Abb. 2 eine Unteransicht,
Abb. ι einen Längsschnitt,
! Abb. 2 eine Unteransicht,
Abb. 3 einen Längsschnitt einer zweiten Ausführungsform, Abb. 4 eine Seitenansicht der Abb. 3,
Abb. 5 eine Seitenansicht einer dritten Ausführungsform und
Abb. 6 eine schaubildliche Ansicht, welche das stabförmige Mikrophon mit dem Dosentelephon
auf einem Fuß darstellt, um so als Schallverstärker für einen Radioempfangsapparat
zu dienen.
Das Mikrophon ist in bekannter Weise mit dem Kohlenstück α versehen, zwischen dem
und der Kohlenmembran b eine Anzahl von Kohlenkörnern angeordnet ist, wodurch der
elektrische Widerstand zwischen den Klemmen c und d infolge der Schwingungen der
Membran b geändert wird. An der Außenseite der letzteren ist eine Eisenmembran e
befestigt, die bewirkt, daß die Kohlenmembran unter dem Einfluß der von dem Dosentelephon/
ausgehenden magnetischen Kräfte j schwingt. Das Mikrophon ist derart an dem
Dosentelephon angeordnet, daß die Eiseinmembran sich in unmittelbarer Nähe der Polstücke
g des Telephonmagneten befindet.
Gemäß der Erfindung ist das Mikrophon stabförmig ausgebildet, um das Gehäuse des
Dosentelephons zu überbrücken und auf diesem nur durch die magnetische Anziehung
in richtiger Lage gehalten zu werden. Bei der Bauart nach Abb. ι und 2 sind die Kohlenmembran
b und die Eisenmembran e, unter Verwendung entsprechender Isolationen,
durch Schrauben h unmittelbar mit dem Kohlenstück ff verbunden, das eine entsprechend
verlängerte Form besitzt. Das Kohlenstücke sitzt in einem Metallgehäuse/ von U-förmigem
Querschnitt und kann in diesem mittels einer Schraubenspindel k, einer Ebonitmutter
von der Form eines Handrädchens t und einer Blattfeder m eingestellt werden, welche gegen
das Kohlenstück und das Gehäuse stößt. Die Schraubet ist mit dem Kohlenstück verbunden
und von dem Gehäuse i und der Feder durch die Mutter t isoliert. Die Feder m
drückt das Kohlenstück gegen die Poleg·,
während die Mutter/, welche dieses Kohlenstück zurückhält, eingestellt werden kann, um
die Entfernung zwischen der Eisenmembran e und den Magnetpolen zu regeln. Die Klemme c
ist von dem Kohlenstück α und vom Gehäusei
isoliert und elektrisch mit der Eisen mernbran e verbunden, von welcher der Strom
durch die Kohlenteile und die Schraube k zur Klemme d fließt.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 und 4 ist das Kohlenstück mit der Schraube k durch
einen Metallbügel η verbunden, der beispielsweise durch Glimmerscheiben von dem Kohlenstück
und von der Schraube k isoliert ist. Die Kohlenmembran b und die Eisenmembrane
sind mit den abwärts gebogenen Enden des Bügels η fest verbunden, der in einem
Gehäuse i in der oben beschriebenen Weise angeordnet ist. Die Klemme C ist mit dem
Gehäuse/ verbunden, und der Strom fließt durch letzteres, durch die Feder m und den
Bügel η zur Eisenmembran e und von hier
durch die aus Kohlen bestehenden Teile zur Klemme d.
Bei beiden Bauarten besitzt, wie aus Abb. 2 erkennbar, die Eisenmembran zweckmäßigerweise
rautenförmige Gestalt, d. h. sie verjüngt sich an beiden Enden nach den Verbindungsschrauben
h zu, so daß durch die verringerte Breite der Platte nur ein geringer Widerstand ihren Schwingbewegungen entgegengesetzt
wird. Hierdurch wird ein sehr empfindliches Mikrophon erzeugt.
Wenn es sich um kleinere Instrumente handelt, kann das stabförmige Mikrophon, wie
Abb. 5 zeigt, vereinfacht werden, .indem die Kohlenelektroden in einem Gehäuse 0 untergebracht
werden, das sich von dem Gehäuse i dadurch unterscheidet, daß es mit zweifach
gebogenen Enden versehen ist, welche als Träger für die Membran b und e dienen, die
unmittelbar an dem Gehäuse befestigt sind. Bei dieser Bauart sind die tragenden Kanten
des Gehäuses ο gleich von Anfang an so anigeordnet, daß die Eisenmembran e durch das
Gehäuse ohne Einstellung in der richtigen Lage gehalten wird.
Abb. 6 stellt die Benutzung des stabförmigen Mikrophons in einem Schallverstärker
für Radioempfangsapparate dar.
Das Dosentelephon / ist mittels eines Armes ρ mit der Grundplatte g verbunden,
welche gleichzeitig zur Aufnahme eines Transformators dienen kann. Der Deckel/1
des Telephons besitzt einen über den Durchmesser des Deckels verlaufenden Schlitz, wodurch
das stabförmige Mikrophon in die Nähe des Telephonmagneten gelangt, so daß die Eisenmembran mittels des Handrädchens L eingestellt
wird. Das stäbchenförmige Mikrophon kann entgegen der magnetischen Amziehung
von dem Telephon abgezogen werden, falls eine Besichtigung des Innern erforderlich
ist. Der Verstärker ist mit dem Radioapparat mittels der Drähte/· verbunden,
welche die empfangenen Stromstöße durch das Dosentelephon/ leiten. Mit den Klemmen
s ist eine Lokalbatterie verbunden, die den Strom durch das stabförmige Mikrophon
und durch die Primärspule des Transformators leiten. Die Drähte t verbinden das stabförmige
Mikrophon mit der Batterie und dem Transformator. Die Sekundärwicklung des Transformators ist mit den Klemmen α verbunden,
an weiche die Hörer oder Lautsprecher angeschlossen werden. Durch den schwingbaren Arm/? kann das Dosentelephon
und das stabförmige Mikrophon rückwärts und vorwärts geschwungen werden, um die Ver-»
teilung der Kohlenkörner durch ihre eigene" Schwere in bei derartigen Verstärkern an sich
bekannter Weise zu regem.
Claims (7)
- Patentansprüche:i. Magnetmikrophonisches Relais, bestehend aus einem Telephon üblicher Bauart und einem lösbar damit verbundenen stabförmigen Mikrophon besonderer Bauart, dadurch gekennzeichnet, daß nach Entfernung der Telephonmembran ein stabföirmiges Mikrophon mit magnetisch wirksamer Membran auf den mit einer entsprechenden Ausnehmung versehenen Deckel des Dosentelephons aufgesetzt und lediglich durch die Anziehungskraft des X20 Telephonmagneten festgehalten wird.
- 2. Magnetmikrophonisches Relais nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet., daß das Gehäuse (i) des Mikrophons U-förmigen Querschnitt aufweist, dessen offene Seite auf dem Deckel des Dosentelephongehäuses aufliegt., und daß Vorrichtungen vorhanden sind, durch die die mikrophonisch wirksamen Teile einschließlich der Eisenmembran gegenüber den Magnetpolen einstellbar sind.
- 3. Mikrophon nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kohleinelektroden in dem Gehäuse von einer Feder 17η 1., einer Schraube (Ji) und einer handradförmigen Mutter (/) getragen werden, durch welche die Einstellung be wirkt wird.
- 4. Mikrophon nach Anspruch 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß das Kohlenstück \a\ aus einem länglichen Block besteht, mit dessen Enden die schwingende Kohlenelektrode und die Eisenmembran isoliert verbunden sind.
- 5. Mikrophon nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die schwingende Kohlenelektrode und die Eisenmembran mit den niedergebogenen Enden eines Metallbügels in) fest verbunden sind, welcher in seiner Mitte das Kohlenstück (ff) hält.
- 6. Mikrophon nach Anspruch 1 bis S, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Eisenmembran von im wesentlichen rautenförmiger Gestalt, welche mit ihren verjüngten Enden an ihrem Haltestück befestigt ist. =
- 7. Magnetmikrophonisches Relais nach Anspruch. 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe mit Hilfe eines an dem Telephongehäuse befestigten Armes (p) schwingbar auf einem Fuß angeordnet ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB458258X | 1925-03-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE458258C true DE458258C (de) | 1928-04-02 |
Family
ID=10438750
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN25101D Expired DE458258C (de) | 1925-03-31 | 1925-10-13 | Magnetmikrophonisches Relais |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE458258C (de) |
-
1925
- 1925-10-13 DE DEN25101D patent/DE458258C/de not_active Expired
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