DE458077C - Anschlussstueck fuer Atmungs- und aehnliche Geraete, bestehend aus Flanschrohrstutzen und UEberwurfmutter - Google Patents

Anschlussstueck fuer Atmungs- und aehnliche Geraete, bestehend aus Flanschrohrstutzen und UEberwurfmutter

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DE458077C
DE458077C DED45059D DED0045059D DE458077C DE 458077 C DE458077 C DE 458077C DE D45059 D DED45059 D DE D45059D DE D0045059 D DED0045059 D DE D0045059D DE 458077 C DE458077 C DE 458077C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B9/00Component parts for respiratory or breathing apparatus
    • A62B9/04Couplings; Supporting frames

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Joints With Pressure Members (AREA)

Description

  • Anschlußstück für Atmungs- und ähnliche Geräte, bestehend aus Flanschrohrstutzen und Überwurfmutter. Gegenstand der Erfindung ist ein Anschlußstück, das insbesondere im Atmungsgerätebau Verwendung finden soll.
  • Anschlußstücke bestehen bekanntlich aus einem mit Dichtungsflansch versehenen Rohrstutzen und einer lose (verschiebbar und drehbar) darauf sitzenden Überwurfmutter, mit der der Rohrstutzen an eine Anschlußleitung, z. B. den Auslaßstutzen eines Absperrventils einer Druckgas (Sauerstoff) enthaltenden Flasche, angeschraubt wird, wobei der mit einem Dichtungsring versehene Dichtungsflansch des Rohrstutzens gegen die ringförmige Stirnfläche des Auslaßstutzens angepreßt wird.
  • Es sind nun die Verschlußventile und ihre Anschußverschraubungen an allen Stahlzylindern für verdichtete und flüssige Gase vom \Tormenausschuß der deutschen Industrie nach großen Gesichtspunkten genormt worden, um Verwechslungsmöglichkeiten bei der Füllung und Verwendung dieser Gase auszuschließen. Diese Normung drückt sich in einer Vergrößerung des Durchmessers des Gewindes und der Bohrung für die Einführung des Trägers des Dichtungsringes aus. Hieraus ergibt sich naturgemäß auch eine Vergrößerung des äußeren Maßes des Dichtungsflansches. Es hat sich nun herausgestellt, daß, wenn man die eigentliche Dichtfläche des ISichtungsflansches und des Dichtungsringes, in radialer Richtung gemessen, gleich der vollen Breite des Dichtungsflansches nimmt, die Dichtung zwischen den beiden zu verbindenden Stutzen manchmal zu wünschen übrigläßt, jedenfalls nicht immer tür alle Fälle eine durchaus zuverlässige Dichtung zu erreichen ist, weil eben die große Dichtungsfläche nicht überall gleichmäßig zur Dichtung gebracht werden kann.
  • Der durch die Änderung dieser Abmessungen hervorgerufene Mangel der Abdichtung wird beseitigt, wenn man einen schmaleren Dichtungsring verwendet. Dann besteht aber die Gefahr, daß infolge eines Versehens doch einmal ein breiter Ring verwendet wird und die Dichtung mangelhaft wird. Um auch dann sicher eine gute Dichtung zu erzielen, wird erfindungsgemäß der Dichtungsflansch des Rohrstutzens vorn am äußersten Rande durch eine Auskehlung verschmälert, so daß seine Dichtfläche, in radialer Richtung gemessen, nur eine geringe Breite aufweist. Diese schmale Ringfläche sichert eine zuverlässige Anpressung und infolgedessen an allen Stellen eine gleichmäßige Abdichtung auch dann, wenn versehentlich zu große Dichtungsringe eingelegt werden.
  • .ebb. r der Zeichnung zeigt im Längsschnitt die bislang übliche Einrichtung des Anschlußstutzens und seiner Verschraubung.
  • Abb.2 veranschaulicht in gleicher Darstellungsweise wie Abb. r den Anschlußstutzen und die Anschlußverschraubunz in zenormter Ausführung ohne die Verbesserung gemäß der neuen Erfindung.
  • Die Abb. 3 zeigt die Verbesserung der genormten Ausführung im Sinne der Erfindung. Alle Abbildungen sind Längsschnitte der Anschlußverschraubungen in etwa doppelter natürlicher Größe.
  • Die Atb. ia, ib bis 3a, 3b sind gesonderte Stirnansichten der zu den drei Ausführungen der Abb. i bis 3 gehörenden Dichtungsringzapfen und Dichtungsringe.
  • In den Abbildungen bezeichnet a den Flanschrohrstutzen mit Dichtungsflansch b und Dichtungsringzapfen c, der den Dichtungsring d trägt, e die auf dem Rohrstutzen d sitzende Überwurfmutter und g den Auslaßstutzen des Absperrventils.
  • Die wichtigsten Änderungen des Normenausschusses der deutschen Industrie, betreffend die fragliche Anschlußverschraubung, sind unter Bezugnahme auf die Abb. i und 2 folgende: i. der Durchmesser des Gewindes wird von 2iß mm auf 26,4 mm vergrößert; 2. die Bohrung für die Einführung des den Dichtungsring tragenden Zapfens ist von 13 auf 14 mm erweitert.
  • Bei der Erprobung der ersten Gasschutzgeräte mit der genormten Anschlußverschraubung wurde beobachtet, daß die Abdichtung entgegen der bisherigen Erfahrung sehr schwierig, ja zum Teil unmöglich geworden war. Die Ursache der erschwerten Abdichtung war in der Vergrößerung des Dichtungsflansches und des Dichtungsringes der genormten Anschlußverschrautung (Abb. 2) zu suchen, indem ein entsprechend größerer Schlüsseldruck dazu- gehört, um auf den Flächen dieses größeren Ringes die zur Abdichtung erforderliche Pressung hervorzubringen. Versuche mit einem Schlüssel mit. erheblich längerem Hebelarm ergaben, daß weder am Gerät der erforderliche Gegenarm zu finden ist noch daH die Bauart des Gasschutzgeräts stark: genug ist, um bei geschickter Anwendung de- längeren Schlüssels die großen Drehkräfte aushalten zu können. Man erreicht nun die Beseitigung der geschilderten Übelstände offenbar dadurch, daß man.den alten kleinen Dichtungsring (Abb. ib) in: der neuen normalisierten Verschraubung beibehält, weil dadurch der früher benötigte kleinere Ringflächendruck erhalten bleibt. Dabei besteht aber die Gefahr, daß durch ein Versehen einmal ein großer Ring in das Gerät gelangen kann. Dann entsteht im Augenblick der Gefahr, wo jede Minute kostbar ist, unliebsame Verzögerung. Die Erfindung bezweckt die Ausschaltung dieser gefährlichen Verzögerung.
  • Es ist demgemäß durch Auskehlung b:' des Flansches b (Abb. 3) dafür Sorge getragen, daß die Dichtungsfläche selbst bei Verwendung eines großen Dichtungsringes gemäß Abb. 2, der durch ein Versehen doch- einmal in das Gerät eingelegt werden könnte, nicht größer sein kann als die Fläche des alten Dichtungsringes (Abb. ib). Die Atb. 3, 3a und 3b zeigen eine solche Ausführungsform.
  • Wie die Abb. 3 zeigt, ist die Vorderseite des Flansches b vorn am äußeren Rande mit einer Abschrägung oder Auskehlung bl versehen, um deren radiale Breite die eigentliche Dichtfläche verringert oder verschmälert ist. Nach Anziehen der Überwurfmutter e dichtet der Dichtungsring d mit einer nur schmalen Ringfläche airr inneren Rande gegen die Stirnfläche des Auslaßstutzens g des Sauerstoffa'_ sperrventiles ab. Aber auch bei Verwendung eines radial- über die Auskehlung bl vorstehenden. Dichtungsringes ist die wirk same Dichtungsfläche genau die gleiche wie bei Benutzung eines mit dem inneren Rande der Auskehlung b1 abschneidenden, d. h. eines nicht darüber vorstehenden Dichtungsringes.

Claims (1)

  1. PATRIYTANS.PRUCH: Anschlußstück für Atmungs- und ähnliche Geräte, bestehend aus. Flanschrohrstutzen und Überwurfmutter, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsflansch (b) des Rahrstutzens (a) vorn am. äußersten Rand durch Auskehlung (b1-) verschmälert ist.
DED45059D 1924-03-02 1924-03-02 Anschlussstueck fuer Atmungs- und aehnliche Geraete, bestehend aus Flanschrohrstutzen und UEberwurfmutter Expired DE458077C (de)

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