DE457935C - Vorrichtung zur Verhinderung des Zitterns des Brenners beim autogenen Schneiden von Metallstuecken - Google Patents

Vorrichtung zur Verhinderung des Zitterns des Brenners beim autogenen Schneiden von Metallstuecken

Info

Publication number
DE457935C
DE457935C DEC38985D DEC0038985D DE457935C DE 457935 C DE457935 C DE 457935C DE C38985 D DEC38985 D DE C38985D DE C0038985 D DEC0038985 D DE C0038985D DE 457935 C DE457935 C DE 457935C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
burner
shaking
prevent
carrier
torch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC38985D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE457935C publication Critical patent/DE457935C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q11/00Accessories fitted to machine tools for keeping tools or parts of the machine in good working condition or for cooling work; Safety devices specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools
    • B23Q11/0032Arrangements for preventing or isolating vibrations in parts of the machine
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K7/00Cutting, scarfing, or desurfacing by applying flames
    • B23K7/002Machines, apparatus or equipment for cutting plane workpieces, e.g. plates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Lubricants (AREA)
  • Auxiliary Devices For Machine Tools (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verhinderung des Zitterns des Brenners beim autogenen Schneiden von Blechen oder Metallstücken. Es, sind bereits Vorrichtungen bekannt, bei welchen durch gelenkige Verbindungen ein bestimmtes Schneideprofil hergestellt werden kann; aber bei all diesen Vorrichtungen lassen sich unerwünschte Schwingungen und Geschwindigkeitsänderungen des Brenners beobachten, wodurch unregelmäßige Schnitte und mehr oder weniger tiefe Schrammen auf der Oberfläche des Bleches, auftreten. Die Schnittlinien bei diesen bekannten Vorrichtungen sind derart unregelmäßig, daß man in den meisten Fällen gezwungen ist, die Bleche 0. dgl. einer Nachbearbeitung zu unterwerfen.
Die Erfindung gestattet, regelmäßige Schnittflächen zu erzielen, welche keiner Nachbearbeitung bedürfen. Die Erfindung besteht darin, daß man zwischen dem Träger des Brenners und den Gleitstücken oder Führungen, in welchen der Brenner verschoben wird, einen Stoff einschaltet, welcher zu gleicher Zeit eine gleichbleibende Reibung wie auch ein bestimmtes Anhaften zwischen den gegeneinandertewegten Teilen aufrechterhält.
Die Versuche haben gezeigt, daß man als solche Reibstoffe mit Vorteil mit Fett imprägniertes Leder oder Kautschuk oder deren Ersatzstoffe oder plastische Stoffe benutzen kann. Es ist aber beobachtet worden, daß Asbestgewebe, Filz ο. dgl. selbst in eingefettetem Zustande für diesen Zweck nicht geeignet sind. Es wurde ferner beobachtet, daß, j wenn der Träger des Brenners mit einer Be-I kleidung aus eingefettetem Leder oder Kauti schuk versehen ist, das Fortschreiten des
Trägers verlangsamt wird und nur mittels ! Anwendung einer größeren Kraft bewirkt werden kann, als wenn diese Bekleidung nicht i vorhanden wäre. Dies hat den Vorteil, daß : das Fortschreiten des Trägers regelmäßig vor . sich geht und daß sämtliche Schwingungen ; unterdrückt werden.
; Es ist schwierig, eine wissenschaftliche Erklärung dieser Erscheinung zu geben. I Immerhin läßt sich annehmen, daß sich zwii sehen der Oberfläche der Gleitführung und dem Träger des Brenners eine sehr feine Schicht des Fettes als. Schmiermittel ausbreitet, während gleichzeitig ein Anhaften der sich berührenden Flächen stattfindet. Auf j diese Weise wird ein sanftes Gleiten auf ge-1 schmierter Fläche gewährleistet.
j Die Zeichnung veranschaulicht einige Aus-, führungsbeispiele der Erfindung:
i Abb. ι zeigt schematisch die Aufsicht der Vorrichtung.
Abb. 2 zeigt in größerem Maßstabe einen Schnitt der Gleitführung.
Abb. 3 ist ein Schnitt nach der Linie II-II der Abb. 2.
Abb. 4 zeigt schematisch eine weitere Ausführungsform.
Abb. 5 zeigt einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Abb. 4 in größerem "Maßstäbe.
Abb. 6 zeigt eine weitere Ausführungsart. Gemäß Abb. 1 besteht der Träger des Brenners aus einer Stange 1, und am Ende dieser Stange ist der Brenner 3 angeordnet. Der zu führende Teil 2 wird wie bei allen derartigen Vorrichtungen durch einen beliebigen Teil eines Pantographen 4 getragen. Der Träger 1 stützt sich an zwei Stellen auf den ortsfesten Tragrahmen 5 auf. Zwischen der Stange 1 und dem Rahmen 5 sind Führungen 6 angeordnet, die auf den reibenden Flächen mit eingefettetem Leder bekleidet sind.
Die Führungen sind gemäß Abb. 2 und 3 gebildet durch zwei Halbzylinder 7, 8, die miteinander bei 9 senkrecht zueinander befestigt sind. An den reibenden Flächen sind die beiden Halbzylinder.ihit Leder: oder mit Kautschuk 7', 8' ausgefüttert. Die Fläche 7' kommt mit dem Rahmen 5 in Berührung, auf welchem der Halbzylinder 7 gleitet,, während die andere Bekleidung 8' die Stange 1 aufnimmt, auf welcher der Brenner sitzt. Der Rahmen 5 und 'die Stange 1 bestehen zweckmäßig aus Metallrohren. Der Brenner 3 läßt sich auf diese Weise nach jeder beliebigen Schablone führen, ohne daß Schwingungen eintreten.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Abb. 4 und 5 stützt sich der Träger des Brenners auf einen Gleittisch 19 durch Vermittlung einer ebenen Fläche, z. B. einer Scheibe oder ! -. Platte 17. Der Brenner 10 ist auf einem Teil . 11 eines Pantographen 12 angeordnet, dessen \ Teil 13 zu führen ist. Auf der Stangen : (Abb. 5) ist ein Bügel oder ein Klemmring 14 befestigt, und dieser Bügel bildet ein Ganzes mit einer Gewindemuffe 15, durch welche die Schraubenspindel 16 hindurchgeht, deren Spitze 20 in die Platte 17 eingelassen ist. Die untere Fläche der Platte 17 ist mit Leder, Kautschuk oder einem ähnlichen Stoff 18 be-. kleidet. Die Platte 17, welche auf der glatten Fläche des Tisches 19 gleitet, bildet die dämpfende Bremse, welche die Schwingungen unterdrückt.
Es ist ferner vorteilhaft, die Bewegung, welche man dem Brenner, sei es von Hand, sei es maschinell, mitteilt, durch eine Zugfeder zu übermitteln, wie aus Abb. 5 ersichtlich ist. Ea wird zwischen dem Antriebsteil einerseits und dem Pantographen 12 oder der Spindel 16 andererseits die Feder 21 eingeschaltet, so daß die Schwankungen der Antriebskraft, bevor sie auf den Teil 12 oder 16 übertragen werden, durch diese Feder 21 gedämpft werden, wodurch man eine doppelte Unterdrückung der Schwingungen erzielen kann. Die Erfindung ist anwendbar auf sämtliche Schneidevorrichtungen mit Brenner.

Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    ι. Vorrichtung zur Verhinderung des Zitterns, des Brenners beim autogenen Schneiden von Metallstücken, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Träger des Brenners und den Teilen, an welchen sich der Brenner bewegt, ein Stoff eingeschaltet ist, welcher eine gewisse Reibung aufrechterhält.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anwendung von eingefettetem Leder, Kautschuk, deren Ersatzstoffen oder..plastischen Stoffen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stoff zwischen; den Teilen,, an welchen der Brenner verstellt wird, und dem Träger des Brenners angeordnet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Stange (1) des Brennerträgers und dem festen Rahmen (5) eine Führung angeordnet ist, welche aus einem halbzylindrischen . Gleitstück (7) für die Führung auf dem Rahmen und einem halbzylindrischen "Gleitstück (8) für die Brennertragstange (1) besteht, wobei die beiden Gleitstücke innen mit dem genannten Stoff (7', 8') ausgefüttert sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (11) des Brenners durch eine Scheibe (17) aufgestützt ist, welche sich auf einem glatten Tisch (19) mit Reibung verschiebt. ■
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bekleidung (18) aus eingefettetem Leder Q. dgl. zwischen der Scheibe (17) und dem Tisch (19) eingeschaltet ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 3, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebskraft dem den Brenner tragenden Teil (n) durch Vermittlung einer Feder (21) übermittelt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEC38985D 1926-09-09 1926-11-16 Vorrichtung zur Verhinderung des Zitterns des Brenners beim autogenen Schneiden von Metallstuecken Expired DE457935C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1802237X 1926-09-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE457935C true DE457935C (de) 1928-03-27

Family

ID=9681193

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC38985D Expired DE457935C (de) 1926-09-09 1926-11-16 Vorrichtung zur Verhinderung des Zitterns des Brenners beim autogenen Schneiden von Metallstuecken

Country Status (5)

Country Link
US (1) US1802237A (de)
BE (2) BE340367A (de)
DE (1) DE457935C (de)
FR (1) FR633705A (de)
GB (1) GB303627A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
GB303627A (en) 1929-01-10
BE340367A (de)
FR633705A (fr) 1928-02-02
US1802237A (en) 1931-04-21
BE338294A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1163651B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Schrumpfen von Papierbahnen ohne Kreppung
DE457935C (de) Vorrichtung zur Verhinderung des Zitterns des Brenners beim autogenen Schneiden von Metallstuecken
DE1577390A1 (de) Vorrichtungen zum Hin- und Herbewegen der Schleifkoerperhalterung von Superfinish- oder Honmaschinen
DE825392C (de) Abkantbank
DE679963C (de) Vorrichtung zum Entwickeln von Lichtpausen
DE524144C (de) Vorrichtung zum Fuehren von Schneidbrennern nach Schablone oder Zeichnung
DE1427639A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Bearbeitung eines Werkstuecks laengs einer bestimmten Kontur
DE817783C (de) Kloeppel fuer Flechtmaschinen u. dgl.
DE2616199B2 (de) Vorrichtung zum Paraffinieren eines Fadens
DE973262C (de) Kniehebelpresse
DE885526C (de) Vorrichtung fuer das Feinziehschleifverfahren
DE2508617C3 (de) Maschine zum Schleifen von Bandsägezähnen
DE523734C (de) Verfahren zur Behandlung von Reibungsflaechen
DE443896C (de) Kopier-Graviermaschine mit einem nach drei Richtungen beweglich angeordneten Pantographensystem
DE739526C (de) Vorrichtung zum Blankschleifen von Werkzeugen
DE747504C (de) Einrichtung zum Briefvorschub in Freistempelmaschinen
DE601177C (de) Vorrichtung zum Balligschleifen an Rundschleifmaschinen
DE477541C (de) Verfahren zur Erzeugung des Praegemusters auf der Oberflaeche von Walzen zum unmittelbaren Aufpraegen mikroskopisch kleiner Lichtbrechungselemente auf dem Schichttraeger farbenkinematographischer Filme
AT11101B (de) Liniermaschine für Linienraster.
DE587241C (de) Geraet zum Aufzeichnen beliebiger Kurven y=f (x), deren Subnormale f (y) gegeben ist
DE603228C (de) Verfahren zum Herstellen von Praegewalzen fuer Linsenrasterfilme
DE1004466B (de) Werkstueckhalter fuer Naehmaschinen zur Erzeugung von spiralfoermig verlaufenden Naehten
DE698477C (de) Einrichtung zur Erzielung einer an allen Stellen gleichen Haerte und Glaette waehrend der elektrolytischen Aufkupferung von Druckzylindern und -walzen
DE680444C (de) Vorrichtung zum maschinellen Einnaehen des Schweissleders in Muetzen u. dgl.
DE891218C (de) Kopiermaschine zur Herstellung von Schuhleisten, Holzschuhen und aehnlichen Holzteilen