DE457333C - Verfahren zur Erzeugung von AEtz- und Niederschlagsmustern auf elektrolytischem Wege - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von AEtz- und Niederschlagsmustern auf elektrolytischem Wege

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DE457333C
DE457333C DER68452D DER0068452D DE457333C DE 457333 C DE457333 C DE 457333C DE R68452 D DER68452 D DE R68452D DE R0068452 D DER0068452 D DE R0068452D DE 457333 C DE457333 C DE 457333C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D5/00Electroplating characterised by the process; Pretreatment or after-treatment of workpieces
    • C25D5/02Electroplating of selected surface areas
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25FPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC REMOVAL OF MATERIALS FROM OBJECTS; APPARATUS THEREFOR
    • C25F3/00Electrolytic etching or polishing
    • C25F3/02Etching
    • C25F3/14Etching locally

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Description

  • Verfahren zur Erzeugung von Ätz- und Niederschlagsmustern auf elektrolytischem Wege. Es ist bekannt, daß man auf Rasierklingen, Sägen und anderen Werkzeugen mittels Gummistempeln u. dgl. Ätzmittel aufstempelt, um damit eine Oberflächenätzung zu erzielen. Die sich ergebenden Resultate sind jedoch wenig zufriedenstellend. Man erzielt nur eine schwache, graue Ätzung, weil der an sich nur schwache Auftrag des Ätzmittels, ,las, der Hauptsache nach, aus Säuren besteht, nur zum geringsten Teil ausgenutzt wird. Es entstehen Eisenverbindungen mit der angewandten Säure, die dann nicht mehr weiterätzen.
  • Es ist ferner auch bekannt, Mittel anzuwenden, die auf dem Metall einen Niederschlag ergeben. Beispielsweise kann man auf Stahl Kupfersulfatlösung aufstempeln. Es entsteht ein Kupferniederschlag, der evtl. mit Schwefelleber geschwärzt werden kann, um schwarze Zeichnungen zu erzielen. Aber auch dadurch erreicht man keine gute, dauerhafte Wirkung, weil die so erzeugten dünnen Niederschläge schlecht haften.
  • Bei dem vorliegenden Verfahren werden die Mängel der oben beschriebenen Verfahren wie folgt beseitigt: Um Ätzungen z. B. auf Stahlwaren zu erzielen, stempelt man mit einem Mittel, das an sich das Metall nur wenig oder gar nicht angreift und das infolge leichter Löslichkeit in sehr konzentrierter Form aufgetragen werden kann. Ein solches Mittel ist beispielsweise Eisenchlorid, das, in wenig Wasser gelöst, in pastenartiger Form erhalten werden kann. Außerdem kann man noch geeignete Kolloide mit verwenden, um beim Stempeln einen möglichst dichten Auftrag zu erhalten.
  • Der Gegenstand wird alsdann als Anode in ein Bad gebracht, das Eisen auch unter der Stromwirkung nicht angreift. Als Elektrolyt können z. B. Alkalien, wie Kalilauge, Natronlauge, Sodalauge usw., dienen. Wenn man Vorsorge getroffen hat, daß der Strom beim Einbringen der Ware bereits eingeschaltet war, erfolgt in wenigen Sekunden eine ziemlich tiefe Ätzung.
  • Will man umgekehrt an der Kathode Wirkungen erzielen, so kann man beispielsweise wie folgt vorgehen: Man stellt ein Druckmittel her, das aus Cyankupfer oder Cyansilber mit einem geeigneten Kolloid besteht, stempelt und bringt die Ware in einen Elektrolyten, der Cyankalium enthält. Es erfolgt dann ein Niederschlag, bei dem alles aufgestempelte Silber oder Kupfer ausgenutzt wird.
  • Nachträglich kann entweder der Niederschlag oder das Grundmetall mit bekannten Mitteln gefärbt werden.
  • Die Wirkung kann sowohl beim Ätzen wie beim Niederschlagen von Metall erhöht werden, wenn man den Druck vor.der Elektrolyse mit einem geeigneten Mittel einstaubt, z. B. beim Ätzen mit einer pulverförmigen Halogenverbindung, wie Jodblei, beim Niederschlagen von Kupfer mit Cyankupfer usw.
  • Der Vorteil des vorliegenden Verfahrens besteht darin, daß mit einfachen Mitteln Wirkungen erzielt- werden- können, wie sie bisher nur mit zeitraubenden Methoden erzielt wurden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Erzeugung von Atz-und Niederschlagsmustern. auf elektrolytischem Wege, dadurch gekennzeichnet, .daß mittels elastischer Stempel oder anderer geeigneter Vorrichtungen auf Metallflächen ein Mittel aufgetragen wird, das, ohne durchfließenden elektrischen Strom, keine oder eine nur schwache Wirkung auf das Untergrundmetall ausübt, und daß alsdann die so vorbereiteten Waren entweder als Anode oder Kathode der Einwirkung--des - elektrischen Stromes in einem geeigneten Elektrolyten ausgesetzt. werden, welcher die nicht überzogenen Teile der zu bemusternden Fläche bei der Elektrolyse nicht angreift oder verändert. a. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man zum Stempeln ein sehr hygroskopisches Mittel, wie Eisenchlorid, in wenig Wasser gelöst, in Verbindung mit Kolloiden, wie Tragant, benutzt und die gestempelte Ware in einem alkalischen Elektrolyten, wie z. B. Kalilauge, als Anode der Stromwirkung aussetzt. 3. Ausführungsform nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß Cyanverbindungen von Kupfer, Silber usw. in Verbindung mit Kolloiden, z. B. Gummiarabikum, zum Stempeln verwendet werden und die gestempelten Metallteile in einer Cyankaliumlösung als Elektrolyten als Kathode der Stromwirkung ausgesetzt werden. ¢. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die gestempelte Ware vor der elektrolytischen Einwirkung mit geeigneten Mitteln eingestaubt wird, um die Wirkung zu erhöhen.
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